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Museum Fünf Kontinente

Blick auf den Haupteingang © Museum Fünf Kontinente

Lalla Essaydi © Museum Fünf Kontinente

Weltentdecker Kinderzeichnungen © Museum Fünf Kontinente

Buddhasaal © Museum Fünf Kontinente

Rabenmaske, Bella Coola © Museum Fünf Kontinente

Blick in die Ausstellung Myanmar © Museum Fünf Kontinente

Abfallmaske © Museum Fünf Kontinente

Weibliche Gottheit oder Ahnin, Aitutaki, Cook-Islands © Museum Fünf Kontinente

Kraftfigur, Bakongo, Mayombe © Museum Fünf Kontinente

Brustschmuck in Form eines Raubvogels, Panama © Museum Fünf Kontinente

Mona Lisa © Museum Fünf Kontinente

Brillen-Buddha © Museum Fünf Kontinente

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

Maximilianstraße 42
80538 München

089/210136-100
http://www.museum-fuenf-kontinente.de/
kontakt@mfk-weltoffen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 9.30-17.30
eingeschränkt zugänglich

Das Museum Fünf Kontinente in München, ehemals Staatliches Museum für Völkerkunde, wurde 1862 als erstes ethnologisches Museum in Deutschland gegründet. Es verfügt heute über 160.000 Ethnographica und Kunstwerke sowie zeitgenössische Kunst außereuropäischer Völker, 135.000 fotografische Dokumente und eine über 100.000 Bücher umfassende Fachbibliothek. Ausgehend von den eigenen Sammlungen zeigt das Haus Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Kulturen aus Afrika, Amerika, Asien, Australien, dem Orient, der Südsee und Europa auf. Das Museum steht für Weltoffenheit, kulturellen Dialog und Respekt vor den Menschen aus der ganzen Welt. In seinen ständigen Ausstellungen, in themenbezogenen Sonderausstellungen und Veranstaltungen lädt es dazu ein, die Einzigartigkeit und Vielfalt von Kulturen und der sie prägenden Menschen zu entdecken. Innerhalb der vielfältigen Münchner Museumslandschaft bietet das Museum einen einzigartigen Zugang zum kulturellen Reichtum der Menschen in aller Welt.

Im Jahr 1835 richtete der Würzburger Arzt und Naturforscher Philipp Franz von Siebold, der von 1823 bis 1830 in Japan gelebt hatte, einen Brief an König Ludwig I. von Bayern. Darin erläuterte er seinen Vorschlag, in München ein ethnologisches Museum zu gründen. Siebold erwies sich so als Vordenker einer Entwicklung in Europa, die vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Gründung zahlreicher ethnologischer Museen führte. Die Herausbildung der Ethnologie als wissenschaftliche Disziplin ging damit Hand in Hand. Umgesetzt wurde Siebolds Plan im Jahr 1862: Ludwigs Sohn Maximilian II. wollte als engagierter Förderer von Wissenschaft und Kunst München zu einem führenden Zentrum im deutschsprachigen Raum machen. Im Zuge dessen beschloss er die Gründung eines ethnologischen Museums in der bayerischen Hauptstadt, das von Beginn an dezidiert der wissenschaftlichen Forschung verpflichtet war und ist. Bereits seit 1820 waren nämlich auf Veranlassung des Hauses Wittelsbach erste ethnologische Sammlungen nach München gelangt, die so genannten "Transatlantischen Sammlungen" von Forschungsreisen nach Brasilien, der Südsee und Russisch-Amerika. Das Museum war zunächst im Galerie-Gebäude in den Hofgartenarkaden untergebracht, das sich aber als zunehmend ungeeignet erwies. In den Jahren 1925/26 erfolgte der Umzug in das heutige Gebäude in der Maximilianstraße, das zwischen 1859 und 1865 von dem Architekten Eduard Riedel ursprünglich für ein bayerisches Nationalmuseum errichtet worden war.
Das Museum ist das erste ethnologische Museum in Deutschland. Im Lauf seiner Geschichte trug es folgende Namen: Königlich Ethnographische Sammlung, 1862–1912, Königlich Ethnographisches Museum, 1912–1917, Museum für Völkerkunde, 1917–1954, Staatliches Museum für Völkerkunde, 1954–2014. Fest verwurzelt in der staatlichen Museumslandschaft Bayerns trägt das Haus seit September 2014 den Namen Museum Fünf Kontinente. Seine über 150-jährige Geschichte war und ist eng mit lokalen, nationalen und internationalen Entwicklungen verwoben und Gegenstand historischer Forschung. Von 1916 bis 1933 bekleidete der dritte Direktor des Museums, Lucian Scherman, in Personalunion zugleich das Amt des Ordinarius für Völkerkunde an der Ludwig-Maximilians-Universität. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Lucian Scherman 1933 kurz vor seiner Pensionierung seiner beiden Ämter enthoben.

Museum Fünf Kontinente
Aus dem Land des Schneelöwen. Kostbarkeiten aus Tibet 15.–20. Jahrhundert. Die Sammlung Justyna und Michael Buddeberg
09.12.2016 - 28.01.2018

1994 erwarben Justyna und Michael Buddeberg bei ihrem ersten Besuch in Lhasa einen kleinen Sitzteppich. Damit war die Begeisterung für Tibet und seine Kultur geweckt – und der Grundstein für eine große Sammlung gelegt. Tibetische Teppiche und Textilien, die das Paar auf insgesamt 16 Reisen ins zentralasiatische Hochland zusammentrugen, bilden den Schwerpunkt der nun erstmals ausgestellten Sammlung. Ergänzt wurde sie durch gezielte Ankäufe in Europa, Asien und den USA.Teppiche zum Sitzen und Schlafen oder als Ausstattung für Reitpferde spielten in der traditionellen Kultur Tibets eine zentrale Rolle. Sie faszinieren durch die Vielfalt an Formen und Motiven und die Perfektion ihrer Technik. Besonders bezaubern die takyab genannten Knüpfteppiche zum Schmuck der Pferdestirnen. Nicht ohne Grund werden diese Kleinode der Knüpftechnik auch als "Pferdejuwelen" bezeichnet. Die Sammlung Buddeberg umfasst darüber hinaus tibetischen Schmuck, Amulettbehälter sowie bemalte Möbel aus Klöstern und adeligen Haushalten. Bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet sind die prachtvoll verzierten Endkappen von Thangka-Stangen. Sie dienten als Griffe, um die bekannten Rollbilder, die Thangkas, auf- oder abzurollen und stellen Meisterwerke tibetischer Metallbearbeitungskunst aus fünf Jahrhunderten dar. Ergänzt wird die Präsentation durch ausgewählte Teppiche aus der Sammlung Karl Steiner, dem Reisebegleiter und Sammlerkollegen von Justyna und Michael Buddeberg.

Museum Fünf Kontinente
Shaded Memories
17.02.2017 - 17.09.2017

Die Fotografin Ann-Christine Woehrl reiste von 2013 an mehrmals nach Kambodscha. Sie besuchte das ehemalige Gefängnis S-21 in Phnom Penh, zahlreiche der sogenannten Killing Fields sowie das seit 2006 eingerichtete UN-Tribunal zur Ahndung dieser Verbrechen – Orte des Grauens und der ersten, vorsichtigen Aufarbeitung. Woehrls Dokumentationen dieser Stätten sind beklemmende Zeugnisse unfassbarer Ereignisse. Angesichts der Fotografien aus dem Gefängnis S-21 glaubt man das menschenverachtende Geschehen förmlich zu spüren. Seit 1979 ist das Gefängnis ein Museum, das Tuol Sleng Genocide Museum. Mit den dort ausgestellten Fotografien der ermordeten Menschen ist es zu einem Ort der Erinnerung geworden. In den Gesichtern der Männer, Frauen und Kinder, die gleich nach ihrer Verhaftung fotografiert und biografisch erfasst wurden, spiegelt sich das ganze Leid und die Hoffnungslosigkeit der Gefangenen. Die Arbeiten Woehrls sind persönliche und intime Reflexionen. Sie ziehen jeden Betrachter sofort in ihren Bann.

06.08.17 15:00
Museum Fünf Kontinente

Die Weltentdecker


Workshop mit Carmen Ghazzali

 

Endlich Sommerferien! Los geht unsere Museums‐Weltreise. In Ozeanien lauschen wir an Riesenmuscheln und in Nordamerika einem indianischen Märchen. Wie schreibt man deinen Namen mit arabischen Buchstaben? Im Orient probieren wir´s! Wir fassen in Afrika echte Erdfarben an und betrachten eine geheimnisvolle Jaguar‐Schamanenpfeife aus Südamerika. In unserer Werkstatt gestalten wir eigene Schutzamulette wie die Kinder im Amazonasregenwald.



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

E-Mail
20.08.17 10:00
Museum Fünf Kontinente

Japanische Tuschmalerei


Seminar mit Monika Hermann zu Japanische Tuschmalerei.

 



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

E-Mail
03.09.17 11:00
Museum Fünf Kontinente

Die Weltentdecker. Therese zu Besuch bei den Indianern


Wer hat man schon einmal von der Prinzessin Therese von Bayern gehört? Ihr war es viel zu langweilig, immer nur Hof zu halten und aus goldenen Tässchen zu trinken – sie war eine große Abenteuerin und liebte das Reisen. Vor über hundert Jahren machte sie sich auf zu den Indianern in den Großen Ebenen Nordamerikas und sammelte viele interessante Gegenstände, die angesehen werden können. Die Kinder hören spannende Geschichten und erfahren, wie die Indianer heute leben. Nach der Expedition durch die Ausstellung kann ein kleines Andenken gebastelt werden.

 



Veranstaltungstyp: Ferienprogramm

Für Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen.

Sprache: deutsch

E-Mail
07.09.17 19:00
Museum Fünf Kontinente

Die Stärkung der Frauen – Indiens größtes Potential


Vortrag von Rita Sarin in englischer Sprache mit deutscher

Zusammenfassung.

 



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: englisch

15.09.17 19:00
Museum Fünf Kontinente

Heilende Klänge aus Indien. Mantras for Happiness


Konzert mit Shriguru Balaji També und Ensemble.

 



Veranstaltungstyp: Konzert

 

Sprache: deutsch

E-Mail
17.09.17 14:00
Museum Fünf Kontinente

Kuratorenführung - Shaded Memories. Der Schatten über Kambodscha".


Kuratorenführung mit Ann‐Christine Woehrl Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Shaded Memories. Der Schatten über Kambodscha". Mit Fotografien von Ann‐Christine Woehrl.

 



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: deutsch

17.09.17 18:00
Museum Fünf Kontinente

Angkor Wat – Kambodschas strahlende Vergangenheit


Vortrag von Dr. Michaela Appel Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Shaded Memories. Der Schatten über Kambodscha".

 



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

27.09.17 19:00
Museum Fünf Kontinente

20 Jahre Bollywood in Deutschland


Vortrag und kurzer Film zum Thema "20 Jahre Bollywood in Deutschland" TV, Medienwelt und Kulturvielfalt Indiens.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

28.09.17 19:00
Museum Fünf Kontinente

Mittlerer Osten – die globale Krise des 20. und 21. Jahrhunderts


Vortrag von Dr. Karin Kneissl, Nahostexpertin aus Österreich.

 



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

29.09.17 19:00
Museum Fünf Kontinente

Der Ethnologische Salon


Der Ethnologische Salon in München gilt als Treffpunkt für all diejenigen, die sich für andere Kulturen und Zeiten interessieren. An (fast) jedem letzten Freitag im Monat werden im Foyer des Museums Fünf Kontinente inszenierte Lesungen oder unterhaltsame Präsentationen zu unterschiedlichen ethnologischen Themen geboten. Überraschungsgäste, Filme oder andere spannende Beiträge ergänzen die Abende. Anschließend ist in einem offenen Forum Zeit für anregende Gespräche. Für Speis und Trank sorgt max2, das Café im Museum Fünf Kontinente.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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