Underground-Comix entstanden in den USA in den Sechziger Jahren als Gegenreaktion auf den Comics Code, der nur noch harmlose jugendfreie Inhalte zuließ. Manchmal sind Comix geschmacklos oder gewalttätig, nicht immer komisch, oft aber gestochen scharf, provokativ und randvoll mit frischen Sprüchen und Ideen. Die Untergrundbewegung hat Freiheiten für die Kultur geschaffen, von denen wir nach 40 Jahren profitieren. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die wichtigsten Vertreter der Underground Comix, allen voran die diesjährigen Gäste des Comicfestivals: Robert Crumb und Gilbert Shelton.