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Neue Pinakothek

Neue Pinakothek, München

Caspar David Friedrich, Sommer, 1807, Neue Pinakothek, München

Carl Spitzweg, Der arme Poet, 1839, Neue Pinakothek, München

J. M. William Turner, Ostende, 1844, Neue Pinakothek, München

Eduard Manet, Die Barke, 1874, Neue Pinakothek, München

Arnold Böcklin, Im Spiel der Wellen, 1883, Neue Pinakothek, München

Albert Ernest Carrier-Belleuse, Flora, um 1870/1880, Neue Pinakothek, München

Vincent van Gogh, Blick auf Arles, 1889, Neue Pinakothek, München

Paul Gauguin, Die Geburt - Te tamari no atua, 1896, Neue Pinakothek, München

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Barer Straße 29
80799 München

089/23805-195
https://www.pinakothek.de/besuch/neue-pinakothek
info@pinakothek.de

Öffnungszeiten

Mi. 10.00–20.00, Do.–Mo. 10.00–18.00
voll zugänglich

Als erstes öffentliches Museum in Europa, das ausschließlich der zeitgenössischen Kunst gewidmet sein sollte, gründete Ludwig I. in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Neue Pinakothek. Der bayerische König krönte mit dieser zukunftsweisenden Initiative seine Liebe und sein Engagement für Kunst und Kultur, welche den Charakter der Kunststadt München bis in die Gegenwart prägen.
Seine 1853 mit der Eröffnung der Neuen Pinakothek der Öffentlichkeit vorgestellte Sammlung umfasst heute Meisterwerke von Jacques Louis David und Francisco Goya, über Friedrich Overbeck, Caspar David Friedrich, Adolph von Menzel und Max Liebermann bis zu Gustave Courbet, Edouard Manet, Claude Monet, Vincent van Gogh und Paul Gaugin. So ist in der Neuen Pinakothek ein 19. Jahrhundert zu entdecken, das von der Aufklärung bis zum Anbruch der Moderne den ästhetischen, kulturgeschichtlichen und mentalen Umwälzungen der Zeit sichtbar Raum gibt und die Alte Pinakothek und die Pinakothek der Moderne miteinander verbindet.

Die einzigartige und von Besuchern aus aller Welt geschätzte Sammlung zur Kunst des 19. Jahrhunderts ist heute in der von Alexander von Branca entworfenen und 1981 eröffneten Galerie zu Hause, nachdem das ursprüngliche Gebäude 1944/45 durch Bomben zerstört worden war.

Neue Pinakothek
Bellinzona und mehr. Gemälde und Ölskizzen von Johann Christian Ziegler
12.04.2017 - 07.08.2017

Johann Christian Ziegler, 1803 im nordbayerischen Wunsiedel geboren, gehört zu den frühen realistischen Landschaftsmalern in Deutschland. Nach einer ersten Zeichenausbildung in seiner Geburtsstadt kam er 1821 nach München, wo er an der Kunstakademie Landschaftsmalerei studierte. 1828 und 1829 reiste er nach Oberitalien. Neben Landschaftsbildern und Genredarstellungen in der Nachfolge von Wilhelm Kobell und Max Joseph Wagenbauer schuf Ziegler Zeichnungen und Ölstudien, die von unmittelbarer Naturbeobachtung zeugen. Sein Tod 1833 im Alter von nur 30 Jahren setzte seiner vielversprechenden Entwicklung ein frühes Ende. Die Präsentation in einem Kabinett der Neuen Pinakothek zeigt die Gemälde und Ölskizzen, die 2014 von den Nachfahren des Künstlers zusammen mit Zeichnungen und Skizzenbüchern als Zustiftung in die Museumsstiftung zur Förderung der staatlichen bayerischen Museen übergeben worden sind. Ergänzt werden sie um Werke seiner Münchner Vorbilder und Zeitgenossen

27.05.17 14:00
Neue Pinakothek

Von Natur aus - ein Baum ist ein Baum


Wie kann ein Baum dargestellt werden?

Vor unserem inneren Auge entsteht sofort ein Bild – ein Bild, das im nächsten Moment ins Wanken gerät: Das Thema Baum wurde zu jeder Zeit unterschiedlich behandelt, anders abgebildet und kulturgeschichtlich verschiedenartig interpretiert. So liegt der Malerei von Johann Christian Reinhard eine andere Auffassung von Baum zugrunde als etwa Adolf von Menzel sie in seinem Werk "Blick vom Balkon des Berliner Schlosses"(1863) verfolgt. Im 20. Jahrhundert werden die Darstellungen sehr viel freier, die Baumabbildungen ordnen sich dem Malduktus der Künstler unter. Wir erkunden das Zusammenspiel von Pinselführung und Darstellung von Natur in Eduard Munchs Gemälde "Frau im roten Kleid"(um 1902/3) und in Max Beckmanns "Landschaft mit Holzfällern" (1939). Ende des 20. Jahrhunderts geht Wolfgang Laib mit dem Thema völlig anders um – er zeigt lediglich den gelben Blütenstaub von Kiefern. Kann dieses Werk noch als Abbild eines Baumes gesehen werden? Im praktischen Teil erarbeiten wir verschiedenartige Baumformen. Wir bewegen uns mit dem Zeichenstift durch das Kunstareal. Zurück in den Räumen der Kunstvermittlung verarbeiten wir die Eindrücke mit verschiedenen Kreiden collageartig weiter. Wir experimentieren mit flächigem und linearem Farbeinsatz, um verschiedene Ausdrucksarten des Phänomens "Baum" zu verstehen.



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

28.05.17 10:30
Neue Pinakothek

Frankreich Anfang des 19. Jhd., Klimt vs. Degas - Statement und Bewegung


Führung in Gebärdensprache.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

28.05.17 15:00
Neue Pinakothek

Stadt, Land, Fluss - Landschaftsbilder


Die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts vollzieht sich einem Wandel. Von der klassischen, dramatischen Naturdarstellung hin zum impressionistischen Bild führt Sie ein Rundgang zu den Höhepunkten eines Themas, dessen Variationen im 19. Jahrhundert einen spannenden Verlauf nehmen. Ist die Landschaft nur der Ort für eine Geschichte? Oder erzählt sie selbst etwas? Welche Vorstellungen spiegeln sich in den Darstellungen von Stadt, Land und Fluss wieder?



Veranstaltungstyp: Themenführung

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten.

Sprache: deutsch

29.05.17 15:00
Neue Pinakothek

Frauenzimmer - weibliche Interieurs und Erzählräume im 19. Jhd.


Camille in der Kajüte, Agnes in der abendlichen Stube, Emilie an der Türschwelle oder im Palmensalon einer Wöchnerin: Welche imaginierten und realen Räume eröffnen sich für Frauen auf Gemälden des 19. Jahrhunderts und wo liegen geschlechterspezifische architektonische Strukturen der Ausgrenzung? Ein kritischer Rundgang zu ordentlichen, sparsamen und reinlichen Kammern, schwül-exotischen Salons und opulenten Boudoirs.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

31.05.17 18:30
Neue Pinakothek

Aufbruch in die Moderne. Französische Malerei


Erst spät kam die französische Malerei in die Neue Pinakothek - dann aber gewaltig. Mit ausgesuchten Werken von Monet, Manet, Degas, Gauguin oder Cézanne sowie einer Auswahl an Van Gogh bietet das Museum in diesem Bereich die Möglichkeit, sich den Aufbruch in die Moderne anzuschauen. Wir führen Sie zu den Stationen, die die schrittweise Ablösung von einer akademischen Tradition markieren und die großen Neuerungen des 20. Jahrhunderts vorbereiteten: Von einer Neubewertung des Raumes zur eigenen Regie der Farbe, von einem Aufgreifen neuer Motive zu ungewöhnlichen Botschaften.

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Ab eine Stunde vor Führungsbeginn werden an der Museumsinformation Teilnahmemarken ausgegeben.

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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