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Paläontologisches Museum München

Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie

Das Paläontologische Museum München. © PMM München

Lichthof des Museums mit 10 Mio. Jahre altem Ur-Elefant Gomphotherium aus Mühldorf a.Inn.

Der Urvogel Archaeopteryx (Münchner Exemplar), das vielleicht berühmteste Fossil.

Der kleine, 150 Mio. Jahre alte Raubdinosaurier Compsognathus longipes, gefunden auf der Fränkischen Alb.

Seestern Archasteropecten aus dem Solnhofener Plattenkalk (150 Mio. Jahre), Fränkische Alb.

Schädel des Dreihorndinosaurier Triceratops aus der Kreide von Wyoming (70 Mio. Jahre).

Plateosaurus, der größte jemals in Bayern gefundene Dinosaurier (Trias, 205 Millionen Jahre).

  • Kunstareal
  • Natur

Kontakt

Richard-Wagner-Straße 10
80333 München

089/21806630
http://www.palmuc.de/bspg
pal.sammlung@lrz.uni-muenchen.de

Öffnungszeiten

Mo.-Do. 8.00-16.00, Fr. 8.00-14.00, 1. So. im Monat 10.00-16.00
nicht zugänglich

Das Paläontologische Museum in der Nähe des Königsplatzes ist das Ausstellungsforum der Paläontologie und Geobiologie München. Es zeigt imposante Skelette aus der Entwicklungsgeschichte der Wirbeltiere. Neben dem größten Dinosaurier Bayerns zählen hierzu Skelette von Reptilien aus der Zeit vor den Dinosauriern, Flugsaurier, Fischsaurier sowie Säugetiere aus der jüngeren Erdgeschichte. Hier ist vor allem das Skelett des berühmten Mühldorfer Ur-Elefanten zu nennen, aber auch diverse Vertreter des Eiszeitalters wie Säbelzahntiger, Höhlenbär und Riesenhirsch. Des weiteren erwartet die Besucher aktuelle Sonderausstellungen zu wechselnden Themen, die exotische Tierwelt in Bayern vor 16 Millionen Jahren sowie eine „Reise“ durch 4 Milliarden Jahre Leben. Weitere Highlights sind das Münchner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx und der kleinste Dinosaurier Bayerns Compsognathus. Das Paläontologische Museum München entführt Sie in die faszinierende Welt der Urzeit.

Die Anfänge der heutigen Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie gehen auf die Naturaliensammlung der "Churbaierischen" Akademie der Wissenschaften zurück, die 1759 gegründet wurde. 1843 erlangte die Paläontologische Sammlung mit der Bestellung Johann Andreas Wagners zum Konservator ihre Selbständigkeit. Damals noch in der "Alten Akademie" an der Neuhauserstraße angesiedelt, erhielt sie die offizielle Bezeichnung "Paläontologisches Museum". Unter Karl Alfred von Zittel erlangte die Münchener Paläontologie Ende des 19. Jahrhunderts Weltruf. 1944 wurde die Alte Akademie durch Bombenangriffe zerstört. Mit ihr wurden ein Großteil der Sammlung und sämtliche Ausstellungsobjekte des Paläontologischen Museums vernichtet. Nach Kriegsende bezog die Paläontologische Sammlung und das gleichnamige Universitätsinstitut das Gebäude Richard-Wagner-Straße 10, der früheren königlich-bayerischen Kunstgewerbeschule. Die Sammlungen erreichten durch umfangreiche Zuwächse bald wieder internationalen Ruf. Ab den 1960er-Jahren konnte auch das Paläontologische Museum wieder mit einer ansehnlichen Schausammlung aufwarten. Heute präsentiert sich das Haus als Forschungsmuseum der Paläontologie und Geobiologie München mit attraktiven Dauer- und Sonderausstellungen zur Entwicklung des Lebens auf der Erde.

Paläontologisches Museum München
Paläontologie und Geologie im Wandel der Zeit
20.07.2017 - 31.03.2019

Das Paläontologische Museum zeigt in einer neuen Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte der Münchner Paläontologie und Geologie, die eng mit den geowissenschaftlichen Sammlungen und der LMU verknüpft ist. Anlass ist das bevorstehende 175. Jubiläumsjahr der Gründung der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in 2018. Die Ausstellung bietet diverse Fossilien, Gesteine und Minerale nebst zeitgenössischen Handschriften und Zeichnungen. So können Besucher z.B. als früheste Dokumente einen 1762 in Niederbayern aufgefundenen miozän-zeitlichen Elefantenzahn bestaunen, der vom damaligen Sekretär der Bayerischen Akademie der Wissenschaften – Ildephons (Thomas) Kennedy – als Wasserschwein beschrieben worden ist. Aber auch reiches Expeditionsmaterial des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist zu sehen. Einblicke in die aktuelle Forschung an der Staatssammlung und am Lehrstuhl für Paläontologie und Geobiologie runden das Gesamtbild ab.

Paläontologisches Museum München
Fossil des Monats: Libelle Sphenophlebia
01.10.2017 - 31.10.2017

Libellen sind eine stammesgeschichtlich alte, seit dem Erdaltertum bekannte Gruppe der Insekten. Fossile Vertreter, v.a. des Erdmittelalters, gehören häufig zu den sog. Urlibellen. Auch in süddeutschen Fossilablagerungen sind Libellen gefunden worden. Am bekanntesten sind wohl jene vollständigen Exemplare aus den oberjurassischen (Solnhofener) Plattenkalken. Weniger bekannt ist, dass auch ältere unterjurassische Fossilfundpunkte in Bayern vorzüglich erhaltene Insekten geliefert haben. Dazu gehören insbesondere Aufschlüsse, die in den späten 1980er Jahren beim Bau des Rhein-Main-Donau-Kanals in der Oberpfalz (u.a. bei Kerkhofen) zugänglich waren. Hier wurden in den Kalkkonkretionen des Posidonienschiefers zahlreiche Fossilien geborgen. Zumeist handelt es sich um isolierte Flügel zerfallener Insekten, die durch Flüsse in das Posidonienschiefer-Meer eingedriftet wurden oder nach aktivem Flug auf die Meeresoberfläche gelangten und nach einiger Zeit auf den Meeresboden absanken.

05.11.17 10:00
Paläontologisches Museum München

Familiensonntag


An jedem ersten Sonntag des Monats öffnet das Paläontologische Museum seine Pforten und entführt die Besucher in die fantastische Lebewelt der Urzeit. Das beliebte Kinder-Quiz, Filmschau zu paläontologischen Themen und Konservatorenführungen runden das familienfreundliche Sonntagsprogramm ab.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

03.12.17 10:00
Paläontologisches Museum München

Familiensonntag


An jedem ersten Sonntag des Monats öffnet das Paläontologische Museum seine Pforten und entführt die Besucher in die fantastische Lebewelt der Urzeit. Das beliebte Kinder-Quiz, Filmschau zu paläontologischen Themen und Konservatorenführungen runden das familienfreundliche Sonntagsprogramm ab.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

Veranstaltungskalender

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