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Jüdisches Museum München

Außenaufnahme des Museums. Foto: Franz Kimmel

Außenaufnahme des Museums. Foto: Martin Foddanu

Dauerausstellung STIMMEN_ORTE_ZEITEN. Foto: JMM

Dauerausstellung STIMMEN_ORTE_ZEITEN. Foto: Roland Halbe

Wechselausstellung: KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914-1918. Foto: Franz Kimmel

Wechselausstellung: KRIEG! JUDEN ZWISCHEN DEN FRONTEN 1914-1918. Stadtarchiv München

Monacensia im Studienraum: KULTUR AM ABGRUND. JÜDISCHES LEBEN AM TEGERNSEE 1900-1933. Foto: Monacensia

Monacensia im Studienraum: KULTUR AM ABGRUND. JÜDISCHES LEBEN AM TEGERNSEE 1900-1933. Foto: Franz Kimmel

Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 16
80331 München

089-233-96096
http://www.juedisches-museum-muenchen.de
juedisches.museum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Am 25. Dez. 16 u. 01. Jan. 17 ist das Museum ab 12.00 geöffnet. Di.-So. 10.00-18.00
voll zugänglich

In seinen wechselnden Ausstellungen setzt sich das Jüdische Museum unter immer neuen Gesichtspunkten mit den vielschichtigen Sichtweisen zur jüdischen Kultur, Geschichte und Kunst auseinander. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ bietet neue Impulse und Informationen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart in München und lädt zum Dialog ein. In sieben Installationen werden durch Stimmen von Zeitzeugen, Ritualobjekte, Fotografien, Videos und Comicstrips gewohnte Sehweisen auf die jüdische Geschichte, Kultur und Religion aufgebrochen. Die Münchner jüdische Geschichte als integraler Teil der Stadtgeschichte wird sichtbar gemacht und auf Einschnitte, Brüche und Leerstellen dieser Geschichte verwiesen. Das Jüdische Museum versteht sich als Forum, das sich mit der Vielfalt jüdischer Identitäten auseinandersetzt und jüdische Geschichte und Kultur als Themen der Gegenwart und Zukunft aus dem Wissen der Vergangenheit heraus erfahrbar und begreifbar macht. Den Ausstellungsräumen schließen sich Studienräume mit Bibliothek und Medienbereich an. Das großzügig gestaltete, helle Foyer stellt mit dem Café Makom und der LITERATURHANDLUNG mit Büchern zum Judentum einen offenen und lebendigen Kommunikationsort dar und lädt zum Verweilen ein.

In München gab es 1928 erste Pläne, ein „Landesmuseum für jüdische Altertümer“ aufzubauen. Die Machübernahme durch die Nationalsozilisten 1933 bedeutete jedoch das Ende dieses Vorhabens.
Seit den 1960er-Jahren wurden immer wieder Versuche unternommen, der jüdischen Geschichte und Kultur in München einen festen Platz zu geben, die jedoch am Desinteresse der Stadt und an der fehlenden Unterstützung der Israelitischen Kultusgemeinde scheiterten, die zu dieser Zeit ein zurückgezogenes Gemeindeleben führte.
1989 eröffnete der Kunsthändler Richard Grimm, der sich seit den 1960er-Jahren für den jüdisch-deutschen Dialog engagierte, ein kleines privates Jüdisches Museum, das zunehmend von Emigranten aus aller Welt besucht wurde. Die von ihnen gestifteten Exponate und Erinnerungsstücke bilden heute einen wichtigen Kernbestand des Jüdischen Museums. Von 1998 bis 2006 wurden in den Räumen der Israelitischen Kultusgemeinde unter Federführung des Münchner Stadtmuseums und des Stadtarchivs München Ausstellungen zur jüdischen Geschichte Münchens präsentiert.
Aus dem Architekturwettbewerb zur Bebauung des St.-Jakobs-Platzes 2001 gingen die Saarbrücker Architekten Wandel-Hoefer-Lorch als Sieger hervor: Neben der neuen Synagoge Ohel Jakob und dem Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde entwarfen sie auch das von der Landeshauptstadt München getragene Jüdische Museum, das 2007 eröffnet wurde.

Jüdisches Museum München
Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners
11.10.2017 - 29.04.2018

Als sich 1825 in München der Anwärter auf das Rabbineramt Hirsch Aub gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzte, begründete dies eine 45 Jahre andauernde Ära, in der der Rabbiner seine Gemeinde durch bewegte Zeiten leiten sollte. Die im Zuge der Emanzipation jüdischer Bürger_innen einsetzende Reformbewegung innerhalb des Judentums ging vielerorts nicht konfliktfrei vonstatten, sowohl in den Gemeinden selbst als auch in Bezug auf die christlichen Kirchen. Durch seine klare Eine Schenkung des Jewish Museum New York, ein großformatiges Porträtgemälde Hirsch Aubs um 1850, ermöglicht es dem Jüdischen Museum München nun, Münchens prägenden Rabbiner angemessen in Szene zu setzen und im Rahmen einer Studienraumausstellung zu präsentieren.Positionierung zur traditionellen Religionsausübung, die sich dennoch einigen Elementen der neuen Gottesdienstform offen gegenüber zeigte, gelang es Aub, die Einheit der jüdischen Gemeinde in München zu wahren und gleichzeitig Wohlwollen und Anerkennung auf staatlicher Seite zu gewinnen.

Jüdisches Museum München
A Muslim, a Christian and a Jew. Eran Shakine
21.02.2018 - 21.10.2018

humorvoll mit der Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Angehörigen des Islams, Christentums und Judentums auseinander. Der Ausstellungstitel spielt auf den Anfang eines Witzes an, der Stereotype bedient. Bei Shakine jedoch erscheinen die drei als äußerlich nicht unterscheidbares Trio, als Symbol für die drei großen Weltreligionen. Auf der Suche nach gemeinsamen Ursprüngen, der Liebe Gottes oder dem Dialog mit Mose erleben sie Skurriles und Alltägliches. So unbeschwert die Zeichnungen wirken, so ernsthaft ist ihre Aussage: Die Gläubigen teilen trotz der unterschiedlichen Auslegung der Schriften eine gemeinsame Geschichte. Ihre Wünsche und Träume liegen oft nah beieinander.

Jüdisches Museum München
Sankt Ottilien. Das Benediktinerkloster und seine jüdische Geschichte 1945-48
13.05.2018 - 23.09.2018

Eine Installation in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der Ludwig Maximilians- Universität und der Erzabtei Sankt Ottilien mit Arbeiten von Benyamin Reich, Berlin. Das Benediktinerkloster Sankt Ottilien wurde von 1945 bis 1948 der unfreiwillige Zwischenort für zahlreiche jüdische Überlebende aus Osteuropa. Es diente ihnen als Krankenhaus und Lager. Angeregt von der Erzabtei wird 2018 in unterschiedlichen Projekten diese bisher wenig thematisierte Facette der Klostergeschichte beleuchtet. Die jüdische Selbstverwaltung, die Vorbereitung auf die Ausreise nach Palästina, jiddische Kultur und das Camp-Orchester sowie die Entbindungsstation, in der über 400 jüdische Kinder geboren wurden werden thematisiert. Ebenso das Zusammentreffen unterschiedlicher Akteur_innen wie jüdische Überlebende, deutsches Pflegepersonal und Ärzte, Mönche, Nonnen und amerikanische Militärs. Den Anfang dieser Aktivitäten macht das Jüdische Museum München: Zum Internationalen Museumstag 2018 mit dem Motto "Netzwerk Museum: neue Wege, neue Besucher" zeigt es eine Installation, die Besucherinnen und Besucher auf den Weg in das Benediktinerkloster schickt, um dieses aus einer jüdischen Perspektive zu betrachten.

Jüdisches Museum München
Judaica aus Unterfranken (AT)
07.11.2018 - 12.05.2019

Im Museum für Franken in Würzburg wurden im Rahmen von Inventarisierungsarbeiten unlängst jüdische Ritualgegenstände gesichtet, die während des Novemberpogroms 1938 in mehreren Synagogen Unterfrankens beschlagnahmt worden waren. Bei den rund 200 Objekten, zu denen Tora-Schmuck, Chanukka- und Synagogen-Leuchter zählen, handelt es sich um den größten in den letzten Jahrzehnten in Deutschland wiederentdeckten Bestand an Judaica. Ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum für Franken, der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern und dem Jüdischen Museum München konnte seither die Herkunft zahlreicher Objekte klären, die zum überwiegenden Teil aus den Synagogen von Arnstein, Ebelsbach, Gochsheim, Heidingsfeld, Schweinfurt und Würzburg stammen. Während des Novemberpogroms 1938 wurden sie von den NSBehörden konfisziert und an das damalige Mainfränkische Museum übergeben. Die in der unmittelbaren Nachkriegszeit aus dem Bombenschutt geborgenen Objekte wurden in Depots der Festung Marienberg eingelagert und blieben über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet. Das Projekt mündet in eine Ausstellung, die zum 80. Jahrestag des Novemberpogroms ab November 2018 im Jüdischen Museum München und im Sommer 2019 im Museum für Franken in Würzburg zu sehen sein wird.

24.01.18 16:30
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

25.01.18 19:00
Jüdisches Museum München

Zeitzeugengespräch: Natan Grossmann: "Ich wurde am 2. Mai 1945 neu geboren"


Anlässlich des "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus" laden wir zu einem Gespräch mit

dem Zeitzeugen Natan Grossmann ein. Natan Grossmann wurde 1927 im polnischen Zgierz bei Lodz geboren; 1940 ins Ghetto Lodz (Litzmannstadt) zwangsweise umgesiedelt; 1942 Deportation des Bruders, Ermordung des Vaters, Hungertod der Mutter; August 1944 Liquidierung des Ghettos, Transport nach

Auschwitz-Birkenau, von dort ins KZ-Außenlager Vechelde deportiert zur Zwangsarbeit in einer Metallfabrik; März 1945 Todesmarsch nach Ludwigslust, dort am 2. Mai durch US-Truppen befreit; lebt seit 1961 in München.

Moderation: Dr med. Joram Ronel

 

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München-Regensburg e.V. in

Kooperation mit der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom e.V., der Europäischen Janusz

Korczak Akademie und dem Jüdischen Museum München.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

27.01.18 10:00
Jüdisches Museum München

Kulturfrühstück


Genießen Sie jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr einen reichhaltigen Brunch im Café Exponat, das im Foyer des Jüdischen Museums München zu finden ist. In Kombination können Sie an einem einstündigen, geführten Rundgang durch das Museum teilnehmen. Stärken Sie sich vorher und vielleicht nachher mit ausgesuchten, wechselnden, saisonalen Spezialitäten aus der neu interpretierten israelischen Küche.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

Rundgänge finden jeweils um 10 und 12.30 Uhr statt.

Sprache: deutsch

27.01.18 11:00
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


Öffentlicher Rundgang durch das Museum.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

27.01.18 12:30
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


Öffentlicher Rundgang durch das Museum.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

27.01.18 16:30
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

28.01.18 10:00
Jüdisches Museum München

Kulturfrühstück


Genießen Sie jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr einen reichhaltigen Brunch im Café Exponat, das im Foyer des Jüdischen Museums München zu finden ist. In Kombination können Sie an einem einstündigen, geführten Rundgang durch das Museum teilnehmen. Stärken Sie sich vorher und vielleicht nachher mit ausgesuchten, wechselnden, saisonalen Spezialitäten aus der neu interpretierten israelischen Küche.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

Rundgänge finden jeweils um 10 und 12.30 Uhr statt.

Sprache: deutsch

28.01.18 11:00
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

28.01.18 12:30
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


Öffentlicher Rundgang durch das Museum.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

28.01.18 16:30
Jüdisches Museum München

Öffentlicher Rundgang


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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