Museum Fünf Kontinente





Kontakt
Maximilianstraße 42
80538 München

089/210136-100

kontakt@mfk-weltoffen.de
http://www.museum-fuenf-kontinente.de/

Öffnungszeiten Di.-So. 9.30-17.30



Allgemeine Informationen
Vom kulturellen Reichtum der Menschheit, zu finden in Dingen des alltäglichen Lebens ebenso wie in rituellen Objekten oder Kunstwerken, erzählt das Museum Fünf Kontinente. 1862 als Staatliches Museum für Völkerkunde gegründet, ist es das erste ethnologische Museum Deutschlands. Entsprechend groß ist seine Sammlung: über 160 000 Ethnographica und Kunstwerke sowie zeitgenössische Kunst außereuropäischer Völker, 135 000 fotografische Dokumente und eine über 100 000 Bücher umfassende Fachbibliothek. Im Geiste von Weltoffenheit, kulturellem Dialog und Respekt vor den Menschen ermöglicht das Museum in seinen ständigen Ausstellungen, in themenbezogenen Sonderausstellungen und Veranstaltungen die Einzigartigkeit und Vielfalt, aber auch die Gemeinsamkeiten der Kulturen rund um den Globus zu entdecken und zu verstehen.


Ausstellungen
Töchter des Lebens. Daughters of Life. Fotografien von Angèle Etoundi Essamba

2018-03-23 - 2018-07-01

Essambas Arbeiten sind eine Rückbesinnung auf Afrika, genauer gesagt auf die Frauen Afrikas. Inszenierte, aber auch alltägliche Situationen verwendet die Fotografin, Filmemacherin und Poetin für ihre Darstellung von Frauen, die eine besondere Art von Identität ausstrahlen und mithilfe eindrücklicher Ästhetik eine Vision des zeitgenössischen Afrika transportieren. Essamba verknüpft ihre Werke mit Weltbildern und Philosophien, sensibilisiert die Betrachter für menschliche Grundfragen. Sie reduziert das Themenspektrum ihrer Fotoarbeiten bewusst auf drei Begriffe: Stolz, Stärke und Selbstbewusstsein. Masken, Schleier oder Körperverhüllungen tauchen bei den von ihr porträtierten Frauen immer wieder auf. Doch Masken und Stoffe verbergen ihre Trägerinnen nicht, sondern lassen sie vielmehr betont sichtbar werden. Sie wirken wie Akzente auf einem Körper oder einem Gesicht und unterstützen die vom Betrachter wahrnehmbare Ausstrahlung des dargestellten Menschen. Masken sind Sinnbild für das, was man vor der Welt verbergen und was man offenbaren möchte. Kalebassen hingegen sind in vielen afrikanischen Mythologien das wichtigste Geschenk der Schöpfergottheit an die Menschen. Man kann aus ihnen essen und trinken, sie kommen bei der Reinigung zum Einsatz, als Transportbehälter, Vorratsspeicher – ja sogar als Musikinstrument.