Valentin-Karlstadt-Musäum





Kontakt
Tal 50
80331 München

089/223266

info@valentin-musaeum.de
http://www.valentin-musaeum.de

Öffnungszeiten Mo., Di., Do. 11.01-17.29, Fr. u. Sa. 11.01-17.59, So. 10.01-17.59; 1. Fr. im Monat Programm und Abendöffnung bis 21.59



Allgemeine Informationen
Nein, das ist kein „normales“ Museum, das ist ein „Musäum“, ebenso einzigartig und vielschichtig wie die Persönlichkeiten, denen es gewidmet ist: Karl Valentin und seine kongeniale Partnerin Liesl Karlstadt. Eine Mischung aus kuriosen Details, Überraschungen und Informationen gibt Einblick in das Leben und Wirken der beiden Künstler. Und so finden sich neben persönlichen Gegenständen, Originaldokumenten oder Film- und Tonaufnahmen auch dem Valentinschen Panoptikum nachempfundene Objekte wie der legendäre „Winterzahnstocher“ oder die „geschmolzene Schneeplastik“. Die Volkssängerausstellung des Museums zeigt die Entwicklung der ersten „Popkultur“ Münchens zu Beginn des 20. Jh. Im „Turmstüberl“ gibt es jeden ersten Freitag im Monat Musik, Lesungen oder Kabarett. Somit wird der Idee einer Trias von Museum, Bühne und Kneipe Rechnung getragen, die schon Karl Valentin in seinem Panoptikum und in der Ritterspelunke verwirklichte.


Ausstellungen
Josef Giggenbach - Eine Werkschau

2018-04-20 - 2018-06-26

Zum 99. Geburtstag von Josef Giggenbach präsentiert das Valentin-Karlstadt-Musäum eine Retrospektive des 1919 in Peißenberg geborenen Münchner Malers . Das Werk zeichnet sich aus durch eine extreme Präzision und den Witz der vollkommenen Täuschung. Mit tiefem Ernst hinterfragt Giggenbach in der Darstellung stets das Geheimnis, das alles um uns herum letzten Endes bedeutet. Den Hintergrund seiner Werke bildet ein sattes Schwarz, das die Illusion des Raumes nicht mehr in der gewohnten Weise aufkommen lässt. So schwebt der dennoch räumlich täuschend genau gemalte Gegenstand, losgelöst von jeder Umgebung, als Gegenstand an sich im Raum und ist gerade dadurch mehr als nur eine perfekte Täuschung. Kuratiert wird diese Werkschau vom Sohn des Malers, dem Regisseur und Schauspieler Robert Giggenbach, bekannt als "Efendi" in der Kultserie "Irgendwie und Sowieso".