Jüdisches Museum München





Kontakt
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München

089-233-96096

juedisches.museum@muenchen.de
http://www.juedisches-museum-muenchen.de

Öffnungszeiten Am 25. Dez. 16 u. 01. Jan. 17 ist das Museum ab 12.00 geöffnet. Di.-So. 10.00-18.00



Allgemeine Informationen
Die gesamte Vielfalt jüdischer Geschichte, Kunst und Kultur – einschließlich der aktuellen Situation jüdischen Lebens – steht im Fokus des Jüdischen Museums. In seinen wechselnden Ausstellungen setzt es sich mit den vielschichtigen Sichtweisen dieses Themas auseinander. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ bietet neue Impulse und Informationen zur jüdischen Geschichte und Gegenwart in München. In sieben Installationen werden durch Zeitzeugenerzählungen, Ritualobjekte, Fotografien, Videos und Comicstrips gewohnte Sehweisen aufgebrochen und die jüdische Geschichte als integraler Teil der Stadtgeschichte sichtbar gemacht. Das Museum versteht sich als ein im ständigen Dialog mit seinen Besucherinnen und Besuchern sich wandelndes Laboratorium, das Fragen der Gegenwart und Zukunft aus dem Wissen um die Vergangenheit heraus thematisiert, interpretiert und zur Diskussion stellt.


Ausstellungen
Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners

2017-10-11 - 2018-04-29

Als sich 1825 in München der Anwärter auf das Rabbineramt Hirsch Aub gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzte, begründete dies eine 45 Jahre andauernde Ära, in der der Rabbiner seine Gemeinde durch bewegte Zeiten leiten sollte. Die im Zuge der Emanzipation jüdischer Bürger_innen einsetzende Reformbewegung innerhalb des Judentums ging vielerorts nicht konfliktfrei vonstatten, sowohl in den Gemeinden selbst als auch in Bezug auf die christlichen Kirchen. Durch seine klare Eine Schenkung des Jewish Museum New York, ein großformatiges Porträtgemälde Hirsch Aubs um 1850, ermöglicht es dem Jüdischen Museum München nun, Münchens prägenden Rabbiner angemessen in Szene zu setzen und im Rahmen einer Studienraumausstellung zu präsentieren.Positionierung zur traditionellen Religionsausübung, die sich dennoch einigen Elementen der neuen Gottesdienstform offen gegenüber zeigte, gelang es Aub, die Einheit der jüdischen Gemeinde in München zu wahren und gleichzeitig Wohlwollen und Anerkennung auf staatlicher Seite zu gewinnen.