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Ausstellungen

Farb Raum Körper
04.05.2017 - 14.10.2017

Die Ausstellung in der Sammlung Goetz umfasst mit Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck vier Künstler, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Gestaltungsspielräume von ungegenständlicher Kunst ausloten. Durch ihre Verbindungen zur Düsseldorfer Akademie ist ihr Werk geprägt durch die Freude am Experiment und den Aufbruchgeist, der in den 1960er- und 1970er-Jahren an dieser renommierten Kunsthochschule herrschte.

Theatre of Measurement - Schaufenster im Hofgarten
04.02.2017 - 20.12.2017

Die Künstler Liudvikas Buklys, Antanas Gerlikas, Annaik Lou Pitteloud und Jonas von Ostrowski zeigen ihre Werke in einer einjährigen sich kontinuierlich verändernden Gruppenausstellung. Letzterer agiert ebenso als Ausstellungsszenograf. Die Kunstwerke werden in bestimmten Abständen das ganze Jahr über im Schaufenster präsentiert, aber auch im Kino des Kunstvereins, im Foyer oder an anderen Standorten in München.

Der Blaue Reiter kehrt zurück
03.02.2016 - 31.12.2017

"Das ganze Werk, Kunst genannt, kennt keine Grenzen und Völker, sondern die Menschheit." Die Wiedereinrichtung der Sammlung des »Blauen Reiter« setzt neue Akzente in der Schausammlung. Die Besucherinnen und Besucher treffen auf den Reichtum der weltweit größten Sammlung an Bildern des »Blauen Reiter«, die durch eine stärker auratische Hängung Kandinskys Diktum folgt, dass nur das "eigentlich Künstlerische" im Mittelpunkt jeder Betrachtung stehen solle. Gleichzeitig wird anhand verschiedener Exponate und Dokumentationsmaterialien der Pluralismus der künstlerischen Äußerungen, der ein Spezifikum des »Blauen Reiter« darstellte, verstärkt in den Fokus gerückt.

Elena Narbutaite - Alex
04.02.2017 - 31.12.2017

"If you visit the Kunstverein, you likely will encounter two Alexes....but one is brighter than the other." - Alexander Wagner Über das Jahr 2017 hinweg wird die Leuchte Alex im Kunstverein München verweilen und von Zeit zu Zeit ihren Platz wechseln. Hier entwickelt Cecile Tonizzo einen von Alix geschriebenen Tanz und trägt dabei ein Kleid von An. Alex wurde inspiriert von Alix Eynaudis und An Breugelmans Arbeit und begleitete Meeting points 8: Both Sides of the Curtain in Brüssel, im Dezember 2016.

Never walk alone. Jüdische Identitäten im Sport
22.02.2017 - 07.01.2018

"You'll Never Walk Alone." Dass gerade dieses Lied, einst komponiert von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein für das Musical Carousel, zu einer Hymne des Sports geworden ist, überrascht wenig. Die Frage nach Zugehörigkeit stellt sich in der Sportarena genauso wie in der sie umgebenden Gesellschaft. Die Ausstellung "Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport" nähert sich diesem komplexen Gegenstand der Zugehörigkeit, indem sie Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft auf der Spielfläche fokussiert.

Charakterköpfe. Griechen und Römer im Porträt
12.07.2017 - 14.01.2018

Highlights antiker Bildniskunst

Mon Oncle
09.12.2016 - 14.01.2018

Die Ausstellung präsentiert ein besonderes Kapitel aus der Geschichte einer ganz besonderen deutschen Familie: die Beziehung nämlich zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus. Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871 - 1950), Autor der Romane "Professor Unrat" und "Der Untertan", der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906 - 1949), der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den zwanziger Jahren begann. Dokumentiert werden die Lebenswege von Klaus und Heinrich Mann, die innerhalb der Familie stets für das Unbürgerliche, das Bohèmeleben standen. Sie thematisiert auch die spannungsreiche, komplizierte Beziehung beider zu Thomas Mann, dem Bruder beziehungsweise dem Vater. Und sie spiegelt mit der Familiengeschichte der Manns zugleich ein zentrales Kapitel deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.

Adolphe Braun – ein europäisches Fotografie-Unternehmen im 19. Jahrhundert
06.10.2017 - 21.01.2018

Der Franzose Adolphe Braun (1812-1877) zählt zu den erfolgreichsten Fotografen im Europa des 19. Jahrhunderts. Als ausgebildeter Zeichner arbeitete er zunächst für die elsässische Textilindustrie, bevor er sich 1854 der Fotografie zuwandte. Ab 1860 fotografierte Braun mit seiner großformatigen Kamera die alpinen Landschaften und Städte der Schweiz, die gelegentlich vom Maler Gustave Courbet als Vorlagen für Gemälde verwendet wurden. Neben Tierstudien, Architektur- und Landschaftsdarstellungen konzentrierte sich Braun auf die Kunstreproduktion. Das Unternehmen Braun galt als führend in der Wiedergabe der Tonwerte von Werken der Malerei, Skulptur und Grafik, wie Beispiele aus den bekanntesten europäischen Kunstmuseen in Wien, Florenz, London oder Dresden veranschaulichen. Die Ausstellung präsentiert erstmals sämtliche Tätigkeitsfelder Adolphe Brauns anhand von ca. 200 Originalaufnahmen und Gemälden des 19. Jahrhunderts von Courbet, Fantin-Latour oder Médard.

Gut. Wahr. Schön.
22.09.2017 - 28.01.2018

Im 19. Jahrhundert war der jährliche Pariser Salon die bedeutendste Ausstellung des internationalen Kunstbetriebs. Eine dem klassischen Schönheitsideal verpflichtete Jury bestimmte, welche Künstler teilnehmen durften. Ihre Werke sollten das Gute und Wahre in der Schönheit der Form zum Ausdruck bringen. Anhand von ca. 120 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und kunsthandwerklichen Objekten zeigt die Ausstellung die französische Salonkunst im Spannungsfeld zwischen antikem Ideal und modernem Leben.

Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts
20.02.2017 - 18.02.2018

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als »bildschön« gelobt. Ihre Kunst erzählt von Atelierrealitäten, Heimatgefühlen und Touristenattraktionen, sie handelt von Natursehnsucht und befreitem Lebensgefühl, von bürgerlicher Selbstdarstellung und dem großen "Theater" des modernen Lebens. Die Neuinterpretation und Neuordnung der reichen Bestände der Kunst des 19. Jahrhunderts möchte andere Perspektiven auf die bis heute nachwirkende Bildkultur eröffnen. Die Ausstellung zeigt rund 80 Gemälde aus der Sammlung, verknüpft sie mit Texten, Fotografien, Film- und Hörbeispielen.

Joseph Beuys. Einwandfreie Bilder 1945-1984
14.11.2017 - 18.02.2018

Auf der documenta III im Sommer 1964 sah Lothar Schirmer erstmals Zeichnungen von Joseph Beuys. Im Frühjahr 1965, im Alter von 20 Jahren, und nach einer kurzen Korrespondenz mit dem Künstler erwarb er seine ersten Zeichnungen bei einem Besuch im Düsseldorfer Atelier des wohl wichtigsten deutschen Künstlers des 20. Jahrhunderts. Seither hat Schirmer seine Beuys-Sammlung an Handzeichnungen und Drucksachen kontinuierlich erweitert, auch Objekte, Skulpturen und Environments kamen mit tatkräftiger Förderung des Künstlers hinzu.

Nie wieder. Schon wieder. Immer noch. Rechtsextremismus in Deutschland seit 1945
29.11.2017 - 18.02.2018

Die Ausstellung zeigt Entwicklungs­linien, Ereignisse und Akteure der extremen Rechten seit 1945 auf. München und Bayern stehen dabei im Mittelpunkt. Aus welchen Elementen setzt sich die menschen­feindliche und antidemokratische Ideologie des Rechtsextre­mismus zusammen? Inwieweit sind einzelne dieser Elemente auch für die gesell­schaftliche Mitte anschlussfähig?

Hoch hinaus! Hütten und Wege in den Alpen.
09.03.2017 - 08.04.2018

Die Sonderausstellung "Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen" des Deutschen Alpenvereins (DAV) untersucht erstmalig das Phänomen der alpinen Schutzhütten sowohl aus kultur- als auch architekturgeschichtlicher Sicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, was die Besonderheit der alpinen Wege und Hütten ausmacht und wie der Typus "Hütte" entstand. Parallel zur Ausstellungseröffnung wird auch die alte Höllentalangerhütte, die 2013 im Wetterstein abgetragen und auf der Praterinsel wiederaufgebaut wurde, feierlich eingeweiht. Eines der schönsten Ausstellungsstücke ist die Ur-Hölle. Sie ist ein wundervolles Beispiel für die Anfänge des Schutzhüttenbaus und erzählt ungewöhnliche Geschichten. In ihr können die Besucher Bergleben um 1900 hautnah erleben.

Gabriele Münter
31.10.2017 - 08.04.2018

Bevor Gabriele Münter sich der Malerei zuwandte, hatte sie bereits fotografiert, um 1900 und zwar zum ersten Mal in den USA. Bald wird sie anfangen zu malen, fast täglich, ihr Leben lang. Und Gabriele Münter geht ins Kino! Sie war eine offene und experimentierfreudige Künstlerin, vieles, was sie geleistet hat, ist bisher nur wenig wahrgenommen worden, weil ihr Werk meist durch den engen Fokus ihrer Biografie und ihrer Beziehung zu Kandinsky interpretiert wurde. Bis heute sind daher fast nur ihre Bilder aus der Zeit des »Blauen Reiter« im Zentrum der Aufmerksamkeit gewesen. Und so ist der Name Münter vorwiegend mit dem deutschen Expressionismus assoziiert, mit Murnau und dem Münter-Haus. Münters Werk ist jedoch deutlich facettenreicher, fantasievoller und stilistisch breitgefächerter als bisher bekannt.

Nur Müll?
15.07.2017 - 08.04.2018

Eine Mitmachausstellung für Tonnenforscher, Rohstoffsammler und Wertentdecker. Müll gibt es, seit es Menschen gibt. Früher ließ man ihn einfach irgendwo liegen, heute landen die Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, nicht mehr essbar oder kaputt sind, in der Tonne. Deckel zu und erledigt! Aber ist das wirklich so einfach? Wohin wird der ganz Müll gebracht, und was passiert dann mit ihm? In der neuen Ausstellung wirst du zum Forscher! Wirf einen Blick in die großen Wertstoffcontainer und entdecke, was in ihnen steckt. Eine Glasflasche, ein Schulheft oder ein Handy – untersuche verschiedene Gegenstände und begleite sie auf ihrem teilweise abenteuerlichen Weg zur Verwertung. An verschiedenen Stationen kannst du die Dinge trennen, sortieren und zerlegen. Finde heraus, aus welchen Materialien sie bestehen, woher diese kommen, wie man sie entsorgen und wiederverwenden kann. Lüfte viele Geheimnisse rund um die Rohstoffe und finde wertvolle Schätze.

Futuro. A Flying Saucer in town
02.06.2017 - 03.06.2018

Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden. Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen jener Epoche zwischen Pop und Sozialrevolution, die letztendlich die Idee des Funktionalismus spaltete.

Pop Pictures People
30.06.2017 - 30.06.2018

Andy Warhol (1928-1987) ist zurück im Museum Brandhorst. Parallel zu den Einzelausstellungen von Kerstin Brätsch und Seth Price sind in den Kabinetten im Untergeschoss die Warhol-Highlights der Sammlung Brandhorst zu sehen. Die Ausstellung eröffnet vertiefende Einblicke in das Erbe der Pop-Art-Ikone. Die Gegenüberstellungen von Werken Andy Warhols mit Zeitgenossen und Nachfolgern wie Alex Katz (*1927), Louise Lawler (*1947), Keith Haring (1958-1990), Cady Noland (*1956) oder Jeff Koons (1955) zeigen die Relevanz und das Nachwirken seines Œuvres. Die wortwörtliche Oberflächlichkeit der Starkult-Bildwelten, die exzentrischen Identitätsbilder der LGBT-Community in Warhols "Factory", aber auch die Gewalt von und in medial verbreiteten Bildern waren seit den frühen 1960er-Jahren Themen in Andy Warhols Arbeiten. Die Präsentation umfasst rund 60 Werke Warhols von den 1960er- bis 1980er-Jahren, sowie Neuerwerbungen der Sammlung Brandhorst, die, wie Elaine Sturtevants berühmte Kopie nach Warhol "Warhol Black Marilyn" (2004), noch nie im Museum gezeigt wurden.

Der Turm der Blauen Pferde. Postkarten von Franz Marc an Else Lasker-Schüler in der Sofie und Emanuel Fohn-Schenkung
07.06.2016 - 17.07.2018

Das legendäre Gemälde des Expressionismus "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc gilt seit Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen, nachdem es von den Nationalsozialisten 1937 als "entartet" beschlagnahmt wurde. Erhalten hat sich aber der einzige farbige Entwurf des Gemäldes auf einer Postkarte, die Franz Marc Neujahr 1913 an die befreundete Dichterin Else Lasker-Schüler sandte. Als Teil der neuen Sammlungspräsentation und anlässlich des 100. Todesjahrs von Franz Marc ist der "Der Turm der blauen Pferde" mit weiteren 21 bemalten Postkarten Franz Marcs aus der Fohn-Schenkung in Saal 10 der Pinakothek der Moderne ausgestellt, ergänzt um die Vorstudie zu Franz Marcs Hauptwerk "Tierschicksale", 1913: "Die Bäume zeigten ihre Ringe, die Tiere ihre Adern".

Du bist Faust.
23.02.2018 - 29.07.2018

Das weltweit bekannteste Werk der deutschen Literatur inspirierte immer wieder auch bildende Künstler, Komponisten und Regisseure. Die Schau präsentiert rund 100 Kunstwerke von Delacroix über Murnau bis Nam June Paik und zeigt, dass der Faust bis heute für uns alle von größter Aktualität ist. Die innovativ inszenierte Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das Drama und macht sie zu Weggefährten Fausts auf seiner rastlosen Suche nach Sinn und Ziel des modernen Lebens.

Cy Twombly: In the Studio
31.05.2016 - 26.08.2018

Twombly hat dem jeweiligen Ort, an dem seine Werke entstanden sind, Zeit seines Lebens eine zentrale Bedeutung beigemessen. Insbesondere in seinen Fotografien spielt Twombly vielfach auf den Arbeitsprozess und die besondere Atmosphäre bei der Entstehung seiner Bilder und Skulpturen an. In seinen "Interieurs" gelingt es ihm, seine Wohnräume zu poetischen Orten der Imagination zu steigern, in denen sich Natur und Kultur, Banalität und verfeinerter Geschmack begegnen. Paradigmatisch wurden deshalb die monumentalen Rosen mit Fotografien gegenübergestellt, die Cy Twombly eigens für den zentralen Saal im Obergeschoß des Museums gestaltet hat. Sie reflektieren den Kontext ihrer Entstehung: intime Szenen aus Twomblys Atelier, Zitronen aus seinem Garten, Strandaufnahmen, knallig-bunte Aufnahmen von Süßwaren und poetischen Blumenarrangements. Sie alle vermögen das weite Spektrum von Twomblys Rosendarstellungen zu veranschaulichen. Erstmals seit der Eröffnung sind alle 18 Skulpturen der Sammlung Brandhorst ausgestellt. Es handelt sich dabei um Zusammenstellungen alltäglicher Gegenstände, die Twombly seinem unmittelbaren Lebensumfeld entnommen hat: ein Besenstil, ein Lineal, Reste von Wein- und Olivenölfässern, eine Johnnie Walker-Whisky Holzkiste. Ausgehend von diesen "niederen" Materialien lässt Twombly ein ganzes Panorama an Traditionen und Stationen der Kunstgeschichte Revue passieren. Es tauchen Anklänge an archaische Kuroi und antike Inschriften auf, an ägyptische und persische Monumente, an afrikanische Fetischobjekte, an neoklassizistische Figuren, bis hin zu Referenzen auf moderne Kunstströmungen wie Dadaismus und Arte Povera.

Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2018

München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll. München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll.

Veranstaltungskalender

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