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Exhibitions

energie.wenden
15.02.2017 - 19.08.2018

Die Energiewende ist eines der aktuellsten und akutesten Themen unserer Zeit. Wie lassen sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut bringen? "energie.wenden" liefert Orientierungswissen und macht spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar. In zehn Ausstellungsbereichen geht es um Themen wie Solar-, Wasser- und Windenergie, aber auch um Mobilität oder Atomenergie. Im Lauf der Geschichte gab es mehrere Energiewenden, die neue Energieträger – wie Kohle oder Erdöl – sowie weitreichende globale Veränderungen mit sich brachten. Heute benutzen wir größtenteils fossile Ressourcen für unsere Energieversorgung. Sie sind jedoch endlich und die Emissionen, die sie freisetzen, treiben den Klimawandel an. In Zukunft will man deshalb ohne sie auskommen. Doch wie soll das gehen? Das Herzstück der Ausstellung ist ein Spiel, das die Besucher auf das "politische Parkett" und in den zentralen Raum der Ausstellung führt. Dort begegnen ihnen auf großen Bildschirmen von Schauspielern dargestellte Akteure der Energiewende. Von einer Atomkraft-Lobbyistin bis zu einer Frau, die Wasserkraftwerke baut, von einem Bauern bis zu einem Techniker für das Stromnetz ist alles dabei. Die Besucher müssen in diesem Geflecht von Forderungen und Argumenten entscheiden, was für eine Energiewende sie wollen.

Stand by Me
28.07.2017 - 25.08.2017

Mit dem Radierzyklus "Los Proverbios" formulierte Francisco de Goya sehr pointierte Beobachtungen zu den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit. Diesem Werk werden zeitgenössische Arbeiten zur Seite gestellt, die ebenso wach und mit facettenreich schillernden Perspektiven auf die Gegenwart schauen. Arbeiten von Dörthe Bäumer, Joseph Beuys, Lucia Dellefant, Judith Egger, Ben Goossens, Francisco de Goya, Iris Hackl, Elke Härtel, Michael Kos, Augusta Laar & Kalle Aldis Laar, Herbert Nauderer, Anton Petz, Arnulf Rainer, Peter Riss, Thomas Silberhorn, Anna Maja Spiess, Tamiko Thiel, Dieter Villinger und Silvia Willkens

Bienen - Bestäuber der Welt
04.04.2017 - 27.08.2017

Sie leben in komplexen Staaten, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Dank ihnen blüht es, gibt es Obst, Gemüse und so manch süße Köstlichkeit: Bienen. Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum zeigt die Sonderausstellung mit herausragenden Fotografien der international bekannten Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch. Mit ihren Aufnahmen zeigen sie spannende Einblicke in das verborgene Leben der Honigbiene. Die Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus. Von bestäubenden Bienen, über ihre Arbeitsteilung im Stock, bis hin zu Bienen im Dienst der Wissenschaft zeigen die spannenden Makroaufnahmen Arbeiterinnen, Königin und Drohnen aus nächster Nähe. Neben fotografischen Einblicken in das Leben der Honigbienen können Besucher der Ausstellung noch mehr rund um das Thema Biene entdecken.

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz — Die Ereignisse des 20. Juli 1944
22.06.2017 - 27.08.2017

Alfred Hrdlicka (1928–2009) hat den Terror der NS-Zeit als Kind am eigenen Leib erfahren. Die nationalsozialistischen Verbrechen sind zentrales Thema im Werk des Wiener Künstlers. Der große Zyklus "Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944" ist eine seiner eindringlichsten Arbeiten. Im Mittelpunkt der 53-teiligen Bildfolge steht das gescheiterte Attentat der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Neben diesem konkreten historischen Ereignis ist der Zyklus als Abrechnung mit dem preußischen Militarismus zu lesen. Hrdlicka warnt mit der anspielungsreichen Bildfolge einerseits "vor falschen Leitbildern", andererseits wendet er sich gegen Männlich­keitskult, Größenwahn und Barbarei des Militarismus. Entstanden sind düstere Radierungen mit zum Teil drastischen Darstellungen von Grausamkeit und Gewalt, denen Hrdlicka durch Kommentartexte eine weitere Bedeutungsebene verlieh. So ist der Radierzyklus eine komplexe Hommage an motivisch verwandte Meisterwerke der europäischen Kunst­geschichte (etwa von Goya oder Dix), ein programmatischer Beitrag zur Kunst nach 1968 und ein kritischer Kommentar zur deutschen Erinnerungs­politik zugleich. Hrdlicka, der vehement für eine expressive figurative Kunst mit politischer Botschaft eintrat, wurde als engagierter Künstler wiederholt angefeindet – und blieb dennoch zeitlebens unbeirrt kritisch und unbequem.

Peter Lindbergh. From Fashion to Reality
13.04.2017 - 31.08.2017

Peter Lindbergh (*1944 in Lissa, Germany) is regarded as one of the most influential photographers of the last forty years. This spectacular show presents some 200 works, ranging from his iconic fashion photography to previously unseen material such as storyboards, props, polaroids, contact sheets and films.

Fossil des Monats - Blumenpalmfarn Zamites
01.08.2017 - 31.08.2017

Das Fossil des Monats stammt aus dem Solnhofener Plattenkalk, der sich in tropischen, von Riffen und Inseln umsäumten Lagunen des Oberjura (ca. 150 Mio. Jahre) bildete. Es gehört zur Gattung Zamites bzw. zu den Bennettiteen. Die Bennettiteen (Blumenpalmfarne) sind eine ausgestorbene Gruppe der Gymnospermen (Nacktsamer), die in der oberen Trias erstmals auftrat und am Ende der Kreidezeit zusammen mit den Dinosauriern verschwand. Ihr Bau ist außergewöhnlich. Einige Formen besaßen gedrungene, mehr oder weniger kugel- oder nabelförmige Stämme, die über und über mit Blattnarben bedeckt waren und im oberen Teil dichte Büschel von Blättern trugen während andere kleine Bäumchen mit bis zu 2 m hohen Stämmen waren. Die Blätter der Bennettiteen waren einfach gefiederte Wedel; üblicherweise werden sie einzeln gefunden. Hier sind jedoch mehrere Wedel an einem Ast oder Stämmchen ansitzend erhalten, was dieses Fossil zu einer großen Besonderheit macht.

Ritter. Bauern. Lutheraner - Die Bayerische Landesausstellung 2017 zu Gast im Infopoint
25.07.2017 - 02.09.2017

Die Bayerische Landesausstellung wird am authentischen Ort gezeigt: Von der sicheren Veste Coburg aus verfolgte der in Reichsacht stehende Martin Luther die Geschehnisse des Augsburger Reichstags von 1530. Zu Beginn seines Coburger Aufenthalts hielt Luther sieben Predigten in der spätgotischen Stadtkirche St. Moriz, in der bereits seit 1524 der Gottesdienst in der neuen, lutherischen Form gehalten wurde. "Ritter, Bauern, Lutheraner" – in vielfacher Weise ist die Veste Coburg mit dem Thema verknüpft, als Landesfestung Kursachsens, als Fürstenresidenz, als Aufenthaltsort Martin Luthers und als Luther-Gedenkstätte. Die Veste Coburg wird so zum größten Exponat der Landesausstellung. Es entfaltet sich ein Panorama der Zeit um und nach 1500, das alle gesellschaftlichen Schichten in den Blick nimmt. So steht das Wirken Martin Luthers auf das Heilige Römische Reich deutscher Nation, insbesondere in Süddeutschland, im Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt das Leben auf dem Land, in der Stadt, in den Klöstern und in den Ritterburgen um 1500. Kostbare und ungewöhnliche Originale aus der Zeit, Kunstwerke von Dürer, Cranach und vielen anderen Meistern, eindrucksvolle Inszenierungen und moderne Ausstellungstechnik helfen bei der Antwort auf die Fragen: Was trieb die Menschen in bewegten Zeiten um? Wurde die Welt wirklich durch die Ideen und Schriften Martin Luthers verändert? Und was hat das mit uns heute zu tun? Die Wahl der beiden Originalschauplätze als Orte der Landesausstellung 2017 lässt die Stadt und Veste als Einheit sichtbar werden. Neben der Ausstellung laden Konzerte mit geistlicher Musik in der Morizkirche zum Besuch ein. Im Infopoint geben Bildfahnen und Filmausschnitte Einblicke in die aufwendigen Inszenierungen und kostbaren Leihgaben der Landesausstellung. Ausstellungskatalog und Kurzführer erlauben eine vertiefende Lektüre und Vorbereitung des Ausflugs nach Oberfranken.

Anselm Kiefer - The Michael & Eleonore Stoffel Foundation
21.06.2017 - 03.09.2017

The Michael & Eleonore Stoffel Foundation, working in close cooperation with the Bayerische Staatsgemäldesammlungen, has acquired five works by Anselm Kiefer. The acquisitions represent a milestone in the development of the collection. The work of Anselm Kiefer (b. Donaueschingen, 1945) helped to break the silence surrounding Germany’s National Socialist past, while creating a powerful language to address superimposed layers of culture. He delves deeply into pagan, Christian, kabbalah and far-Eastern traditions, linking them with the contemporary world of our own experience. The pictures—among them the monumental painting "The Sand from the Urns" (2009) and "Occupations" (1969/2011), two large images on a background of lead—represent a new highlight in the Pinakothek der Moderne’s collection. The 1974 painting "Nero Paints", hitherto the only Kiefer in the collection (from the Wittelsbach Compensation Fund), now forms the basis of an expanded and exemplary set of works. At the Pinakothek, these can be seen in a broader context of individual works or entire groups of works by artists including Baselitz, Beuys, Laib, Polke, and Rainer, as well as Flavin, Judd, Twombly and Warhol.

Double road
29.06.2017 - 03.09.2017

Neue Formen der künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Bangalore und München. Eine Ausstellung an drei Orten. Die Präsentationen sind an allen drei Ausstellungsorten geöffnet. Das Projekt "Double Road" ist eine kuratorische Initiative von Christian Engelmann, Beate Engl, Maximilian Erbacher, Fabian Hesse, Hermann Hiller und Ralf Homann, in Kooperation mit dem MaximiliansForum, dem Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten und der whiteBOX.art. Die in drei Kunsträumen in München präsentierte Ausstellung mit KünstlerInnen aus der indischen Hightech-Metropole Bangalore zeigt Arbeiten, die gängigen Klischees widersprechen.

Im Licht der Jahreszeiten – Spaziergänge durch den Nymphenburger Schlosspark
07.04.2017 - 10.09.2017

Der zum Nymhenburger Schloss gehörende Park ist ein Juwel europäischer Gartenbaukunst und seit mehr als 200 Jahren ein unschätzbar wertvolles Biotop – inmitten der Millionenstadt München. Die etwa 200 Hektar große Parklandschaft mit ihren Wegen, Wiesen, Wäldern, Seen und Kanälen bietet Erholung und Entdeckungen für Menschen und Platz sowie Schutz für unzählige Tier- und Pflanzenarten.

Daniel Knorr. The woman of my life doesn't yet love me
01.06.2017 - 10.09.2017

An armada of matryoshka figures in different sizes awaits visitors on the upper floor of the Pinakothek der Moderne. The room-sized installation "La femme de ma vie ne m’aime pas encore" (The woman of my life doesn’t yet love me, 1999) comes from Daniel Knorr. Born in Bucharest in 1968 and raised in Germany, Knorr is one of the most versatile artists of his generation. The round, friendly figures evoke many associations, from family ties to Russian clichés and the global souvenir industry. Their proximity to the installation "Double Garage" (2002) by Thomas Hirschhorn, which takes armed conflicts that arise out of discrimination or a lust for power as its central theme, makes Knorr’s nesting dolls seem like a silent civil society, wordlessly enduring or mutely protesting.

Mittsommer
24.06.2017 - 10.09.2017

In der Ausstellung "Mittsommer" sind Bilder und Skulpturen von etwa 40 KünstlerInnen vereint, ergänzt werden ihre neuen Arbeiten von Leihbildern aus dem Bestand der Artothek. Damit feiert die Artothek ihr 30-jähriges Bestehen. Mit u.a. Shirin Damerji, Isabel Haase, Stanislav Horvath, William Klein, Loretta Lux, Ulla Maibaum, Erica Overmeer, Moritz Partenheimer, Richard Schur, Franz Wanner.

Secession jetzt - Acht künstlerische Positionen
01.07.2017 - 10.09.2017

Die Münchner Secession feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Eine Auswahl von acht künstlerischen Positionen repräsentiert die hohe Qualität, die große Bandbreite des Schaffens in der Künstlergruppe. Gemeinsam entwickelten die Künstlerinnen und Künstler ihr Konzept und stellen sich den ganz speziellen Gegebenheiten und Herausforderungen der historischen Ausstellungshalle.

Werner Aisslinger. House of Wonders
11.11.2016 - 17.09.2017

Award-winning product designer Werner Aisslinger (born 1964, lives in Berlin) has been invited to create a site-specific installation for the Paternoster Hall at Pinakothek der Moderne. This new format, scheduled in each case for 10 months, expands the idea of a temporary exhibition and alters the image of Die Neue Sammlung. Following on from Konstantin Grcic, Werner Aisslinger is the second renown designer to explore the two-story hall, which can be viewed from a gallery and is characterized by two Paternoster elevators. He will, with the contents of his own works, continue the discourse kindled about displays and museums. Werner Aisslinger’s practice is based on the idea of material transfers and the question of what living and working in tomorrow’s world will be like. On the one hand, social changes are influencing people’s living needs, while on the other an ever-increasing volume of new materials with enormous potential are being marketed, which have their origins in the automotive industry, medicine, and the bio-sciences. Werner Aisslinger responds to these challenges with his objects used directly in living and working environments. He is known for his striking, unconventional solutions for interior, retail, and hotel design. Ecological structures, sustainability issues, and practical aspects play the main role in the development and production process for his objects. For Die Neue Sammlung Werner Aisslinger will convert the Paternoster Hall into a model studio for residential living and working. Places for recreation, places for everyday activities, quiet zones, the production of furniture and food through micro-farming will be just as much addressed as the use of robots, drones, and big data.

Thomas Struth: Figure Ground
05.05.2017 - 17.09.2017

This major exhibition of the renowned German artist Thomas Struth (born 1954), presents a comprehensive survey of his genre-defining oeuvre. Covering four decades of work and every phase of his career, the exhibition focuses especially on the aspect of Struth's social interests which represent the important forces of his internationally influential artistic development. With more than 120 works, this exhibition is the largest survey of his artistic career to date. It brings together for the first time never-before shown early works and collected research material drawn from his archive which elucidate the far-reaching and longstanding ideas behind the different works and demonstrate the process of his artistic translation up to the perfection of the image. The survey links these early ideas to well-known group of works such as Straßen (Streets), Unbewusste Orte (Unconscious Places), Portraits, Museumsbilder (Museum Pictures), Paradise, and Audiences which are placed in dialogue with Nacht-Projekt (Night-Project), the slide projection produced for Skulptur Projekte Münster in 1987, the video portraits and other video projections, the recent photographic series from Nature & Politics and site specific works such as Löwenzahnzimmer (Dandelion Room), the landscape and flower-photographs that were made for the sickrooms of the Hospital at the Lindberg in Winterthur, Swiss. Within this interplay of works the exciting ability of the artist to combine analysis and pictorial invention in multifaceted works and techniques builds to overarching and powerful photographic images.

Shaded Memories
17.02.2017 - 17.09.2017

For the first time in Germany a museum focuses on the traces of Cambodia’s dark past. In 1975 the dictator Pol Pot (1925/28–1998) began to violently and brutally implement his vision of a classless agrarian society. The consequences of this policy were disastrous and have left their mark to this day on the traumatised population. Between 1975 and 1979 nearly two million people died – one quarter of Cambodia’s population. They were murdered, starved or died from disease and exhaustion. Whoever owned books, could read, speak a foreign language or wore glasses was considered an intellectual. At the end of the Red Khmer’s reign of terror only thirty teachers remained in all of Cambodia. This is the tragic outcome of one of the greatest genocides of the 20th century. The Munich photographer Ann‐Christine Woehrl travelled repeatedly to Cambodia starting in 2013. She visited the former S‐21 prison in in Phnom Penh, numerous killing fields and the UN Tribunal established in 2006 for the prosecution of these crimes – scenes of horrors and the first, cautious appraisal. Woehrl‘s documentation of these locations is a nightmarish testimony of these inconceivable events. Looking at the photos from the S‐21 prison, one can almost feel the inhuman acts which took place there. The prison has been a museum, the Tuol Sleng Genocide Museum, since 1979. With the photos exhibited there, it has become a place of commemoration for the people murdered there. The faces of the men, women and children who were photographed immediately after their arrest and whose biographies were documented reflects all the prisoners‘ suffering and hopelessness. Woehrl’s works are personal, intimate reflections which immediately captivate the observer. The exhibition is accompanied by works from the museum’s South Asia Department.

After the fact. Propaganda in the 21st century
30.05.2017 - 17.09.2017

The best propaganda is dressed up as entertainment. (N.J. O’Shaughnessy) With the 21st century begins a new era of propaganda. Geopolitical events such as 9/11, George W. Bush's declaration of a War on Terror, the introduction of the European currency , and the wars in the Middle East lead to polarized fronts: Occident and Orient, Freedom Fighters and Terrorists, Wutbürger and mendacious press, the European Union as haven (for migrants from war-torn and poorer countries) and imposition (Brexit). Propaganda as a strategic practice of communication and manipulation is ubiquitous in current societal processes. The term propaganda, however, is commonly employed today to refer to historical phenomena or to something that is happening 'elsewhere'. Euphemisms such as "strategic communication", "political management" or simply "marketing" are used in Western democracies instead of the uncomfortable term to denote different strategies of political manipulation.

Kerstin Brätsch. Innovation
25.05.2017 - 17.09.2017

Over the past ten years, the painter Kerstin Brätsch has created an impressive oeuvre that is as varied as it is rigorous. Her work proceeds from an expanded definition of painting – in addition to large-scale oil paintings (usually on paper), she has also painted on polyester film, created images on glass, painted using a marbling technique, and delved into performance art. In her work, Kerstin Brätsch engages with themes central to the history of painting, such as portraiture and certain methods of abstraction. At the same time, however, her work reflects on the challenges digital technology poses to the legitimacy of the painting medium. Not unlike the way digital images circulate, Brätsch’s own images are continuously mutable; clearly conscious of the pressures the medium of painting faces today, she submits them to ‘stress tests’ via special types of display or performances in urban spaces. In this tension between traditional and contemporary forms of images, Kerstin Brätsch seeks relevant and personal artistic expression. Throughout the process, she has held closely to painting and its history, testing its resilience from the inside out. With more than 100 works, this will be the first major museum showing of the art of Kerstin Brätsch, who currently resides in New York. The exhibition in the Museum Brandhorst will be accompanied by the first monograph on Kerstin Brätsch’s work.

A rock that keeps tigers away
15.07.2017 - 17.09.2017

A group exhibition with Beth Collar, Tania Pérez Cordova, Jason Dodge, Laura Kaminskaité, Simon Dybbroe Møller, Adrien Tirtiaux, Freek Wambacq, and Herwig Weiser.

Lucas van Leyden - Master of printmaking
29.06.2017 - 24.09.2017

Together with Albrecht Dürer and Marcantonio Raimondi, Lucas van Leyden is the most famous engraver of the Renaissance. Art theoretician Karel van Mander wrote in 1604 that the artist, a child prodigy born in Leiden, Holland, had already made his first dated engraving at the age of 14. The exhibition presents a rich selection of around 100 prints from the holdings of the Staatliche Graphische Sammlung in Munich. They make Lucas van Leyden’s artistic process transparent and offer profound insight into his visual world. He is known for his delicate engraving technique: the subtle gradations of grey with which he produced spatial depth and atmospheric mood fascinated fellow artists and collectors early on, including Rembrandt. And even today his imaginative storytelling – through original interpretations of traditional themes as well as new and unconventional subjects – can cast a spell on the viewer.

Faktor X – das Chromosom der Kunst
29.07.2017 - 24.09.2017

Die Ausstellung lädt dazu ein, nach Faktoren zu fragen, die in der Kunst eine Rolle spielen, Einfluss auf ihre Wahrnehmung und Wertschätzung haben: Gehört auch das Geschlecht der KünstlerInnen dazu? Wie macht sich das Chromosom der Kunst bemerkbar? Diese Frage lässt sich mit einem aktuellen Anlass verbinden: 2017 jährt sich die Eröffnung des Hauses der Kunst 1937 zum 80. Mal, damit auch die 1. Große Deutsche Kunstausstellung. Damals waren gar keine Künstlerinnen beteiligt. Noch immer sind Frauen auf dem Kunstmarkt weniger beachtet, in Museen unterrepräsentiert. Das Thema Gender und Kunst scheint trotz der Debatten der vergangenen Jahrzehnte weiter aktuell. Welche Bedeutung haben Genres, Materialien, Techniken bei der Zuschreibung von Weiblichkeit/Männlichkeit? Der Erfahrung eines Werkes stehen meist die Geschlechtscodes ihrer Autorschaft entgegen. Die Ausstellung stellt den Betrachter Tête-à-tête in eine Begegnungssituation mit dem Kunstwerk und dessen sinnlich-körperhafter Präsenz. Einige Arbeiten thematisieren das Geschlecht und die damit verbundenen Rollen explizit, gehen spielerisch mit Zuschreibungen, Idealbildern und Maskierungen um. Andere fügen sich eher assoziativ in den Themenkomplex ein. Präsent ist dabei das Interesse für Körperlichkeiten und Identitäten. Faktor X ist ein deutsch-niederländisches Ausstellungsprojekt in Zusammenarbeit mit Kurator Alex de Vries. In der x-y-box, einer Wand aus offenen Kuben, zeigen Mitglieder des Vereins Beiträge.

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