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Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Außenansicht des Zentralinstituts für Kunstgeschichte. (Foto: Daniel Schvarcz)

Das ZI besitzt eine der weltweit umfangreichsten kunsthistorischen Fachbibliotheken. (Foto: Daniel Schvarcz)

Die Fotobestände der Photothek sind im Freihandsystem einzusehen. (Foto: Daniel Schvarcz)

Das ZI veröffentlicht jährlich Publikationen zu verschiedenen kunsthistorischen Themen. (Foto: Daniel Schvarcz)

Kontakt

Katharina-von-Bora-Str. 10 (ehem. Meiserstr. 10)
80333 München

089/289 27-556
http://www.zikg.eu
presse@zikg.eu

Öffnungszeiten

Sonderausstellungen und Bibliothek: Mo.-Fr. 9.00 - 20.00 Photothek: Mo.-Fr. 9.00 - 17.00

Das Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) ist das einzige außeruniversitäre kunsthistorische Forschungsinstitut in Deutschland. Mit einer Bibliothek, die über 560.000 Bände umfasst, und einer Fotothek mit mehr als 900.000 Fotografien und anderen Bildmedien bietet das ZI einzigartige Arbeitsmöglichkeiten für die kunsthistorische Recherche. Die Ressourcen und Dienstleistungen des ZI werden sowohl vor Ort als auch online zur Verfügung gestellt und von der internationalen Fachgemeinschaft intensiv genutzt.
Ein dichtes Programm von Vorträgen und Fachtagungen zu verschiedenen Themengebieten positionieren das Zentralinstitut für Kunstgeschichte als international orientiertes Wissenschaftsforum. Die Lage im Münchner Kunstareal und die unmittelbare Nachbarschaft zu zahlreichen Museen und Hochschulen machen das ZI zu einem privilegierten Ort der kunsthistorischen Forschung und der Wissenschaft. Die Gründung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte im Jahr 1946 geht auf den „Central Art Collecting Point“, die Kunstsammelstelle der damaligen amerikanischen Militärregierung, zurück.

25.04.18 12:30
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Provenienz- und Sammlungsforschung X


 

12:30 Uhr Begrüßung, Auftakt, Einführung

13:00 Uhr Projekte I

Johannes Gramlich, Bayerische Staatsgemäldesammlungen: „Überweisungen aus Staatsbesitz“– Stand des Projekts, Ergebnisse und Erkenntnisse

Matthias Memmel, Bayerische Schlösserverwaltung: Wie zum Bewahren das Kaufen von Kunst hinzukam – Die Bayerische Schlösserverwaltung und die Ergebnisse ihrer Bestandsaufnahme zur Provenienzforschung

Christine Bach, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: Beschlagnahmt, verkauft, versteigert – Die Gestapo-Personenakten im Staatsarchiv Würzburg und ihre Bedeutung für die Provenienzforschung

Carolin Lange, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern: Im Besitz der Familie seit 1933. Jüdisches Eigentum in nichtjüdischen Privathaushalten

Susanne de Ponte, Deutsches Theatermuseum München: Anlass zu systematischer Provenienzforschung am Deutschen Theatermuseum: Konkrete Anfragen zu Raubkunstobjekten, Häufung von Verdachtsmomenten

 

15:15 Uhr : Akademische Qualifikationsarbeiten

Sophia Barth: Der Umgang der britischen Besatzungsbehörden mit dem Goldraub im Kulturgutlager (Zonal Fine Art Repository) Schloss Celle

Edda Bruckner: Vom Antiquariat zum Auktionshaus: Karl & Faber

Melida Steinke: Die Verdrängung jüdischer Kunsthandlungen vom Münchner Kunstmarkt 1933–1939

Sebastian Peters: Heinrich Hoffmann (1885–1957) – „Kunstschwerverdiener“ in Hitlers Hofstaat

Theresa Sepp: Ernst Buchner (1892–1962), Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen 1933–1945 und 1953–1957

Maria Tischner: Erika Hanfstaengl – eine Münchner Kunsthistorikerinnenkarriere

16:30 Uhr : Projekte II

Sarah Bock, Städtische Galerie im Lenbachhaus: Städtische Kunstpolitik im Nationalsozialismus: Lenbachgalerie und Städtische Galerie München

Andreas Strobl, Staatliche Graphische Sammlung München: Wie Masse strukturieren? Bestandserfassung und Provenienzforschung in der Staatlichen Graphischen Sammlung München

17:15 Uhr Nina and Rex McGehee (Denver, Colorado, USA) und Sabine Loitfellner, Israelitische Kultusgemeinde Wien: "Searching for Siegfried and Walter Lämmle: Our experiences in the past couple of years"

19:00 Uhr

Die Hugo Helbing Lecture zur Erforschung des Kunstmarkts

Meike Hopp, ZI: Paris – Berlin – München. Die Kunsthandlung als "Bauaufgabe" um 1900

 



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Das Kolloquium ist öffentlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn nicht anders angegeben, arbeiten die ReferentInnen in München.

Zentralinstitut für Kunstgeschichte, Vortragssaal Raum 242, II. OG

Sprache: deutsch

25.04.18 19:00
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Meike Hopp: Paris – Berlin – München. Die Kunsthandlung als "Bauaufgabe" um 1900


"Mag man in Paris fortfahren, […] die Bilder aufeinander zu packen wie Heringe in die Tonne", schrieb die Presse anlässlich der Eröffnung des Neubaus für die Galerie Heinemann am Lenbachplatz 1903, aber wenn "auf Münchner Boden eine Tat geschieht, die zur Hebung der künstlerischen Arbeit überhaupt beiträgt", so brauche man sich dabei nicht länger "nach berühmten Mustern" zu richten. Renommierte Münchner Kunsthändler wie Lehmann Bernheimer, Julius Böhler oder Heinrich Thannhauser sorgten seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit ebenso prunkvollen wie hochmodernen Neubauten namhafter Architekten für Furore.

Doch bis heute wurde die Baugeschichte privater Galerien an der Schnittstelle zwischen intimem Kunstkabinett, hoch frequentiertem Ausstellungsraum und kommerziellem Ladengeschäft von der kunst- und architekturhistorischen Forschung vernachlässigt. Wie ist die "Bauaufgabe Kunsthandlung" im Spannungsfeld von Kultur, Ästhetik und Ökonomie im internationalen Vergleich zu situieren? Und wie wurden diese neuen „Kaufhäuser der Kunstbranche“ oder "Bilderexporträume" wahrgenommen?



Veranstaltungstyp: Vortrag

Im Vortragssaal 242, II. OG

Sprache: deutsch

27.04.18 13:00
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Studientag: Nord/ Süd - Kunst um 1500 in Bewegung


PROGRAMM

13.00 Uhr Einführung durch Ulrich Pfisterer

13.15 Uhr / Moderation: Andrew John Martin

Stephan Hoppe (München): Ein Pictor Doctus vor Dürer. Erhard Reuwich in Mainz und die Entdeckung der Geschichte der Architektur

Thomas Eser (Nürnberg): Pestflucht und Sprachbarriere. Gibt es ein nichtkünstlerisches Movens in Dürers (italienischem) Reiseverhalten?

Christof Metzger (Wien): Vergessene Erinnerungen: Albrecht Dürers verlorene Landschaften. Mit einem Neufund aus Italien

15.15 Uhr / Moderation: Bernard Aikema

Jürgen Müller (Dresden): Der Gaukler und der Philosoph. Die Gaukler-Bilder des Hieronymus Bosch

Birgit Münch (Bonn): Anatomien der Grausamkeit. Nord und Süd in Dürers 10.000-Märtyrer-Versionen

Holger Jacob-Friesen (Karlsruhe): Exemplarisch schön, exemplarisch leidend - Der Heilige Sebastian bei Dürer und Baldung

17.15 Uhr / Moderation: Matteo Burioni

Matthias Müller (Mainz): Arabeske und nordalpine Renaissance: Überlegungen zu mäandernden Linien bei Dürer und Altdorfer

Hanns-Paul Ties (München): Die Sprachgrenze als ‚Kunstgrenze‘? Zur Renaissance-Rezeption im südlichen Tirol in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts

Dagmar Eichberger (Heidelberg/Gießen): Drehscheibe Südliche Niederlande (1500-1530): Italienische Einflüsse als eine Facette des Stilpluralismus



Veranstaltungstyp: Sonstiges

Die Teilnahme ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sprache: deutsch

02.05.18 18:15
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Vortrag Prof. Dr. Nils Büttner: Rubens: Ein Held


Werke haben ihre Schicksale. Eine bemerkenswerte Herkunft hat ein Gemälde von Rubens, das bislang seitens der Forschung nur wenig Aufmerksamkeit gefunden hat. Es hing zu Lebzeiten des Malers in der Sammlung des Antwerpener Kaufmanns Cornelis van der Geest (1577–1638). Wie so viele Bilder von Rubens ist es in diversen Versionen überliefert. Welches ist das Original? Wer wählte das Motiv und welche Bedeutung wurde ihm dereinst zugewiesen? Auf diese und andere Fragen versucht der Vortrag Antworten zu geben.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Veranstaltungsort: Vortragssaal Raum 242, II. OG

Sprache: deutsch

E-Mail http://www.zikg.eu/veranstaltungen/2018/copy_of_vortrag-nils-buettner
02.05.18 18:30
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Vortrag Nils Büttner. Rubens: Ein Held


Werke haben ihre Schicksale. Eine bemerkenswerte Herkunft hat ein Gemälde von Rubens, das bislang seitens der Forschung nur wenig Aufmerksamkeit gefunden hat. Es hing zu Lebzeiten des Malers in der Sammlung des Antwerpener Kaufmanns Cornelis van der Geest (1577–1638). Wie so viele Bilder von Rubens ist es in diversen Versionen überliefert. Welches ist das Original? Wer wählte das Motiv und welche Bedeutung wurde ihm dereinst zugewiesen? Auf diese und andere Fragen versucht der Vortrag Antworten zu geben.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Im Vortragssaal 242, II. OG

Sprache: deutsch

15.05.18 16:00
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Lektüreseminar: Rembrandts Drei Kreuze


Current Research. Lektüreseminar am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Das Lektüreseminar diskutiert jüngst publizierte Arbeiten oder aber weitgehend abgeschlossene Manuskripte. Die Texte werden im Voraus an die TeilnehmerInnen verschickt und dann gemeinsam mit den AutorInnen diskutiert.

 



Veranstaltungstyp: Sonstiges

Interessenten melden sich bitte für die Seminarsitzungen mit dem Stichwort "SEMINAR" an unter: seminar@zikg.eu

Ort: Vortragsraum 242, II. OG

Sprache: deutsch

16.05.18 15:30
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Kolloquium: Neue Forschungen zur Gartenkunst und Freiraumplanung in München, 1920-1945


Das Kolloquium stellt neue Forschungen zur Geschichte des öffentlichen Freiraums und des privaten Grüns in München in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor: Fragen zur Lehre, Ausbildung und Fachgeschichte werden ebenso thematisiert wie Institutionen und Protagonisten, private Wohngärten und öffentliches Grün sowie der Umgang mit Bayerns historischen Gärten in der Zeit des Nationalsozialismus.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Die Teilnahme ist frei. Wir bitten um Ihre Anmeldung unter gartenkunst@zikg.eu.

Sprache: deutsch

17.05.18 14:00
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Workshop Paul B. Jaskot: Trouble in the Database: Precision and Ambiguity in Historical Sources for Modern German Architecture


This workshop will offer a presentation and discussion of working with precision and ambiguity in historical sources. We will begin with an overview of the problem by looking at the case study of analyzing spatial information derived from the Deutsche Bauzeitung (1914-24) and the problems and possibilities for visualization and analysis that such a source allows. The workshop will then move to open discussion of strategies and possibilities for working with ambiguity using digital methods.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Vortragssaal Raum 242, II. OG

Sprache: englisch

23.05.18 14:00
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Current Research. Lektüreseminar am ZI mit Gauvin Alexander Bailey


Current Research. Lektüreseminar am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Das Lektüreseminar diskutiert jüngst publizierte Arbeiten oder aber weitgehend abgeschlossene Manuskripte. Die Texte werden im Voraus an die TeilnehmerInnen verschickt und dann gemeinsam mit den AutorInnen diskutiert.

 

 



Veranstaltungstyp: Diskussion

Interessenten melden sich bitte für die Seminarsitzungen mit dem Stichwort "SEMINAR" an.

Sprache: deutsch

E-Mail
23.05.18 18:15
Zentralinstitut für Kunstgeschichte

Vortrag: Beständigkeit und Vergänglichkeit: Materialisierungen von Medienkunst


Forschungen zur Konservierung von Kunst nehmen zumeist eine Perspektive auf die Bewahrung ein. Wie aber lässt sich produktiv nach Verlust und Vergessen fragen? Strategien der Erhaltung von Medienkunst fokussieren auf Eigenschaften und Verhalten, nicht aber das Material von Kunstwerken. Der Vortrag verfolgt Beständigkeit und Vergänglichkeit von Kunstwerken durch seine verschiedenen Materialisierungen und den Materialaustausch, um sich der Frage anzunähern, was von einem Kunstwerk sich in die Kunstgeschichte einschreibt und welche blinden Flecken des kunsthistorischen Wissens damit verbunden sind.



Veranstaltungstyp: Vortrag

Veranstaltungsort: Vortragssaal Raum 242, II. OG

Sprache: deutsch

E-Mail http://www.zikg.eu/veranstaltungen/2018/vortrag-angela-matyssek
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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