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Bayerische Staatsbibliothek

Außenfassade der Bayerischen Staatsbibliothek

Thailändische Gedichte: Kinnaris, mythische Vogelwesen

Pieter vander Aa: Vogelschaukarte der Residenzstadt München nach Matthäus Merians Plan von 1644

Prachttreppenhaus der Bayerischen Staatsbibliothek

Cipriano de Rore: Beginn der sechsstimmigen Staatsmotette „Mirabar solito laetas“

Ludo, cinq lithographies originales de Keith Haring

Kultur

Kontakt

Ludwigstr. 16
80539 München

089 / 28638 2024
http://www.bsb-muenchen.de
anja.gaisa@bsb-muenchen.de

Öffnungszeiten

Bibliothek: Mo.-So. 8.00-24.00 Ausstellung: Mo. – Fr. 10.00 – 17.00, Do. 10.00 – 20.00, 1. So. im Monat 13.00 – 17.00; An Feiertagen geschlossen
eingeschränkt zugänglich

Mit ihrem vielfältigen Bestand an Handschriften, Musikalien, Bildern, Karten, Orientalia, Asiatica u.v.m. ist die Bayerische Staatsbibliothek ein Schatzhaus des kulturellen Erbes. Als multimedialer Informationsdienstleister für die Wissenschaft und innovative Kraft im Bereich digitaler Dienste ist sie national und international eine der ersten Adressen für Forschende, Studierende und Informationssuchende. Sie gilt als eine der bedeutendsten europäischen Universalbibliotheken und genießt als internationale Forschungsbibliothek Weltrang. Für den Freistaat Bayern dient sie als zentrale Landes- und Archivbibliothek. Mit knapp 10 Millionen Bänden, rund 60.000 laufenden Zeitschriften in gedruckter und elektronischer Form und an die 94.000 Handschriften gehört die Bayerische Staatsbibliothek zu den wichtigsten Wissenszentren der Welt. Kostbarste Handschriften, seltene Drucke und umfassende Sondersammlungen aus einem jahrtausendealten kulturellen Erbe charakterisieren ihr einzigartiges Bestandsprofil. Mit mehrmals jährlich wechselnden Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen gewährt die Bayerische Staatsbibliothek einzigartige Einblicke in die Welt der Bücher und der Literatur.

Gegründet 1558 von Herzog Albrecht V. als Hofbibliothek der Wittelsbacher, konnte die Bayerische Staatsbibliothek rasch einen umfassenden Bestand aufbauen. Hierzu trug auch das bayerische Pflichtabgabegesetz bei, demzufolge seit 1663 von jeder in Bayern erscheinenden Publikation mindestens ein Exemplar in der Bibliothek hinterlegt werden muss. Die Umwälzungen der Säkularisation der Klöster und die Mediatisierung der geistlichen Fürstentümer in Bayern zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachten der Staatsbibliothek einen bedeutenden Zuwachs von ca. 450.000 Bänden und 18.600 Handschriften. Zudem wurde die 100.000 Bände umfassende Kurpfälzische Hofbibliothek des Kurfürsten Karl Theodor 1803/04 von Mannheim nach München überführt. Der von König Ludwig I. in Auftrag gegebene und 1832 bis 1843 durch Friedrich von Gärtner realisierte Neubau der Staatsbibliothek an der Ludwigstraße setzte Maßstäbe und schuf angemessene Nutzungsbedingungen für die sehr rasch gewachsenen Bestände der Bibliothek. Stetige Zukäufe wertvoller Handschriften, Drucke, Karten und Musikalien und eine an wissenschaftlichen Nutzungsinteressen orientierte, breit angelegte Erwerbung von Büchern und Zeitschriften haben dazu geführt, dass die Bayerische Staatsbibliothek heute über einen einzigartigen Bestand verfügt, der ihr einen Spitzenplatz im Kreis der großen Bibliotheken des europäischen Kulturraumes sichert.

Bayerische Staatsbibliothek
Bilderwelten - Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit: Ewiges und Irdisches
25.07.2016 - 06.11.2016

In einem dreiteiligen Ausstellungszyklus zeigt die Bayerische Staatsbibliothek 2016/2017 einen repräsentativen Querschnitt ihrer reichen Schätze deutscher Buchmalerei des Spätmittelalters und der frühen Renaissance. Hochkarätige Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, geben faszinierende Einblicke in vergangene Welten. Das 15. und frühe 16. Jahrhundert ist mit seinen weitreichenden Umbrüchen eine der spannendsten Zeiten der europäischen Geschichte. Nahezu alle Lebensbereiche werden hinterfragt: die Rolle von König und Kaiser, Kirche und Papst, die politischen Strukturen, die Formen von Gebet und Andacht, der Text der Bibel, ja selbst die Aufgabe und der Nutzen der Bilder. Durch die Entdeckung Amerikas und des Seewegs nach Indien wird die bekannte Welt größer, alte Weltbilder und Ordnungen geraten ins Wanken, neue Erfindungen verändern den Alltag. Wie kaum ein anderes Medium liefern Miniaturen, Zeichnungen und Holzschnitte in Büchern ein ganz eigenes, ursprüngliches Selbstzeugnis ihrer Zeit. Häufig haben sie die Jahrhunderte gut geschützt zwischen Buchdeckeln überdauert und präsentieren sich – anders als andere Kunstgattungen – noch heute in leuchtenden Farben. In der Illustrationstechnik wird durch das Aufkommen des Papiers ein grundlegender Wandel eingeleitet. Neben exquisite Deckfarbenmalerei in kaum zu überbietender Qualität treten nun auch einfache, mit wenigen Farben lavierte Textillustrationen, die in ihrer Lebendigkeit den Betrachter verzaubern. Die hinter den Werken stehenden Künstler bleiben lange Zeit anonym. Erst im Spätmittelalter erfahren wir häufiger die Namen der Buchmaler, etwa Meister Martin und Berthold Furtmeyr aus Regensburg. Später kommen berühmte Namen wie Hans Holbein d. Ä., Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach und Albrecht Dürer hinzu, die man aus der Tafel- und Wandmalerei kennt.

Bayerische Staatsbibliothek
Bilderwelten - Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit: Aufbruch zu neuen Ufern
14.11.2016 - 24.02.2017

In einem dreiteiligen Ausstellungszyklus zeigt die Bayerische Staatsbibliothek 2016/2017 einen repräsentativen Querschnitt ihrer reichen Schätze deutscher Buchmalerei des Spätmittelalters und der frühen Renaissance. Hochkarätige Exponate, die zum Teil erstmals öffentlich zu sehen sind, geben faszinierende Einblicke in vergangene Welten. Das 15. und frühe 16. Jahrhundert ist mit seinen weitreichenden Umbrüchen eine der spannendsten Zeiten der europäischen Geschichte. Nahezu alle Lebensbereiche werden hinterfragt: die Rolle von König und Kaiser, Kirche und Papst, die politischen Strukturen, die Formen von Gebet und Andacht, der Text der Bibel, ja selbst die Aufgabe und der Nutzen der Bilder. Durch die Entdeckung Amerikas und des Seewegs nach Indien wird die bekannte Welt größer, alte Weltbilder und Ordnungen geraten ins Wanken, neue Erfindungen verändern den Alltag. Wie kaum ein anderes Medium liefern Miniaturen, Zeichnungen und Holzschnitte in Büchern ein ganz eigenes, ursprüngliches Selbstzeugnis ihrer Zeit. Häufig haben sie die Jahrhunderte gut geschützt zwischen Buchdeckeln überdauert und präsentieren sich – anders als andere Kunstgattungen – noch heute in leuchtenden Farben. In der Illustrationstechnik wird durch das Aufkommen des Papiers ein grundlegender Wandel eingeleitet. Neben exquisite Deckfarbenmalerei in kaum zu überbietender Qualität treten nun auch einfache, mit wenigen Farben lavierte Textillustrationen, die in ihrer Lebendigkeit den Betrachter verzaubern. Die hinter den Werken stehenden Künstler bleiben lange Zeit anonym. Erst im Spätmittelalter erfahren wir häufiger die Namen der Buchmaler, etwa Meister Martin und Berthold Furtmeyr aus Regensburg. Später kommen berühmte Namen wie Hans Holbein d. Ä., Albrecht Altdorfer, Lucas Cranach und Albrecht Dürer hinzu, die man aus der Tafel- und Wandmalerei kennt.

Veranstaltungskalender

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