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Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

Exemplarisch – Konstruktion und Raum in der Architektur des 20.Jahrhunderts, 2002/03

Ort und Erinnerung – Nationalsozialismus in München, 2006

Frei Otto – Leicht bauen, natürlich gestalten, 2005

Architektur + Sport – Vom antiken Stadion zur modernen Arena, 2006

Zlín – Modellstadt der Moderne, 2009/10

Die Kunst der Holzkonstruktion – Chinesische Architekturmodelle, 2009/10

Architektur wie sie im Buche steht – Fiktive Bauten und Städte in der Literatur, 2006/07

100 Jahre Deutscher Werkbund 1907I2007, 2007

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Barer Straße 40
80333 München

089/23805-383
http://www.architekturmuseum.de
archmus@lrz.tum.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00, Do. -20.00
voll zugänglich

Das Architekturmuseum der Technischen Universität München befindet sich in der Pinakothek der Moderne und zeigt wechselnde Ausstellungen zu Themen der Architekturgeschichte wie auch zu aktuellen Entwicklungen. Das weit gefächerte Ausstellungsprogramm wird ergänzt durch zahlreiche Begleitveranstaltungen. Die Bestände umfassen rund eine halbe Million Zeichnungen von 700 Architekten, 100.000 Fotografien, 500 Modelle sowie zahlreiche architektonische Stichwerke, Bauakten, Computeranimationen und -prints. Die ältesten bewahrten Zeichnungen stammen aus dem 16., das älteste Modell aus dem 17. Jahrhundert. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen Arbeiten von Balthasar Neumann, Friedrich von Gärtner, Leo von Klenze, Erich Mendelsohn, Erik Gunnar Asplund, Le Corbusier, Günter Behnisch oder Peter Zumthor. Aufgrund kontinuierlicher Neuerwerbungen betreut das Architekturmuseum heute die mit Abstand größte Spezialsammlung für Architektur in Deutschland.

Das Architekturmuseum wurde 1868 mit Gründung der heutigen Technischen Universität als architektonische Lehrsammlung eingerichtet. Nachdem diese bereits in den Zwischenkriegsjahren für das Studium an Bedeutung verloren hatte, wurde sie in eine Archiv- und Forschungseinrichtung umgewandelt. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs lagen die Schätze der Architektursammlung über lange Jahre in Depots verborgen. 1975 wurde die Sammlung in ein Archiv mit Museumsfunktion umgewandelt, um die Bestände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da keine eigenen Ausstellungsräume zur Verfügung standen, arbeitete die Sammlung mit anderen Museen zusammen, insbesondere mit dem Münchner Stadtmuseum. Seit 2002 ist das Architekturmuseum in der Pinakothek der Moderne beheimatet. Als Ort und Treffpunkt für alle an Architektur Interessierten zeigt das Museum ein breit gefächertes Programm wechselnder Ausstellungen, das durch Publikationen, fachkundige Führungen, Gesprächsrunden, Vorträge und andere Veranstaltungen ergänzt wird.

Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne
Francis Kéré. Radically Simple
17.11.2016 - 26.03.2017

Der in Burkina Faso geborene und seit 2005 in Berlin ansässige Francis Kéré gehört zu den wichtigsten internationalen Vertretern einer sozial engagierten Architektur. Schon mit seinem ersten Werk, der Grundschule in Gando, Burkina Faso, gewann er 2004 den renommierten Aga Khan Award for Architecture. Ausgezeichnet wurde Kéré für die beispielhafte Verbindung von gesellschaftlichen und ökologischen Ansätzen in seiner Gestaltung. Seither hat er viele weitere nationale und internationale Preise gewonnen und ist wegen seiner innovativen und herausragenden Entwürfe weltweit bekannt. Speziell auf dem afrikanischen Kontinent ist er wegen seiner konsequenten Verknüpfung von ethischen und ästhetischen Prinzipien ein wichtiges Vorbild für die kommende Generation. In Deutschland erreichte er ab 2009 besondere Aufmerksamkeit mit dem Projekt Operndorf Afrika für Christoph Schlingensief. Das Architekturmuseum der TU München präsentiert mit der Ausstellung Francis Kéré. Radically Simple die bislang größte Überblicksausstellung zu seinen ausgeführten Werken und laufenden Projekten. Neben den Bauten, die er in seinem Heimatdorf Gando geplant und realisiert hat, werden weitere Bauten in Afrika und China, aber auch Projekte und Entwürfe für Deutschland gezeigt, wo er zwei städtebauliche Wettbewerbe gewonnen hat. Die Ausstellung ist ein Gang durch den einzigartigen persönlichen und professionellen Lebensweg des Architekten. Er gehört in der Architekturszene der Gegenwart zu den außergewöhnlichen Talenten, weil es ihm gelingt, die tiefen kulturellen Prägungen seines Heimatlandes mit den Erfahrungen, die er seit dem Studium an der TU Berlin in Deutschland gemacht hat, in einen neuen, dritten Weg zu übersetzen. Die Werkschau widmet sich auch Kérés umfassender Ausstellungstätigkeit, die von Beiträgen in London, Humlebæk, Mailand, Bordeaux, Chicago und Weil am Rhein bis zu Philadelphia und Venedig reicht. Gerade durch seine stark sinnlich inspirierten Installationen ist es Francis Kéré gelungen, die grundlegenden Prinzipien seiner Arbeit auch in den Museumskontext zu übertragen. Es ist die kluge Einbindung lokaler Ressourcen und der tiefe Respekt vor kulturellen Dimensionen, die seine Entwürfe und ausgeführten Projekte relevant und überzeugend machen. Die Ausstellungsarchitektur für die Ausstellung in München wurde von ihm speziell für die Pinakothek der Moderne als besondere Erfahrung für die Besucher entwickelt. Für die Ausstellung wurden durch den Fotografen und Videokünstler Daniel Schwartz viele neue Aufnahmen und Videos zu den bislang unpublizierten Werken erstellt, die eine eindrucksvolle Begegnung der Ausstellungsbesucher mit den meist weit entfernt liegenden Werken von Francis Kéré ermöglichen. Kuratorin der Ausstellung ist Ayça Beygo, die das Konzept der Ausstellung in der engen Zusammenarbeit mit dem Büro Francis Kéré Architekten ausgearbeitet hat.

03.12.16 14:30
Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Aus erster Hand: Francis Kéré. Radically simple - Führung in englischer Sprache


In der Reihe "Aus erster Hand" führen Sie diejenigen, die als Konservatoren, Kuratoren, Restauratoren oder wissenschaftliche Mitarbeiter täglich mit den Kunstwerken der Sammlungen und Ausstellungen arbeiten, sie erforschen oder erhalten.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: englisch

07.12.16 15:00
Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Aus erster Hand: Francis Kéré. Radically simple - Führung in englischer Sprache


In der Reihe "Aus erster Hand" führen Sie diejenigen, die als Konservatoren, Kuratoren, Restauratoren oder wissenschaftliche Mitarbeiter täglich mit den Kunstwerken der Sammlungen und Ausstellungen arbeiten, sie erforschen oder erhalten.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: englisch

14.12.16 15:00
Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Aus erster Hand: Francis Kéré. Radically simple - Führung in englischer Sprache


In der Reihe "Aus erster Hand" führen Sie diejenigen, die als Konservatoren, Kuratoren, Restauratoren oder wissenschaftliche Mitarbeiter täglich mit den Kunstwerken der Sammlungen und Ausstellungen arbeiten, sie erforschen oder erhalten.



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

 

Sprache: englisch

17.12.16 14:30
Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Francis Kéré. Radically simple


Der in Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré gehört zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur, die in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erhält. Er arbeitet mit lokal verfügbaren Materialien, nutzt die Mitarbeit der späteren Nutzer für den Planungs- und Konstruktionsprozess und legt großen Wert auf ökologische und soziale Verträglichkeit seiner Entwürfe. Schon mit der Grundschule in seinem Heimatdorf Gando gewann Kéré 2004 den international bedeutenden Aga Khan Award und es folgten zahlreiche weitere Bauten und Preise. Große Bekanntheit in Deutschland erhielt er durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Schlingensief für das Projekt eines Operndorfes in Burkina Faso und im internationalen Kontext nun auch mit dem Mama Sarah Obama Legacy Campus in Kogelo, Kenia. Doch sein Werk reicht inzwischen längst über Afrika hinaus. Kéré erhält gerade in der jüngsten Zeit vermehrt Aufträge in Europa, in Deutschland gewann er in Münster und Mannheim städtebauliche Wettbewerbe. Das Architekturmuseum der TU München wird die erste monographische Präsentation seines bisherigen Werkes zeigen und damit einen der sicher wichtigsten Architekten der Gegenwart umfassend würdigen.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

28.12.16 15:00
Architekturmuseum der TU München / Pinakothek der Moderne

Francis Kéré. Radically simple


Der in Burkina Faso geborene und in Berlin lebende Architekt Francis Kéré gehört zu den wichtigsten Vertretern einer sozial engagierten Architektur, die in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erhält. Er arbeitet mit lokal verfügbaren Materialien, nutzt die Mitarbeit der späteren Nutzer für den Planungs- und Konstruktionsprozess und legt großen Wert auf ökologische und soziale Verträglichkeit seiner Entwürfe. Schon mit der Grundschule in seinem Heimatdorf Gando gewann Kéré 2004 den international bedeutenden Aga Khan Award und es folgten zahlreiche weitere Bauten und Preise. Große Bekanntheit in Deutschland erhielt er durch die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christoph Schlingensief für das Projekt eines Operndorfes in Burkina Faso und im internationalen Kontext nun auch mit dem Mama Sarah Obama Legacy Campus in Kogelo, Kenia. Doch sein Werk reicht inzwischen längst über Afrika hinaus. Kéré erhält gerade in der jüngsten Zeit vermehrt Aufträge in Europa, in Deutschland gewann er in Münster und Mannheim städtebauliche Wettbewerbe. Das Architekturmuseum der TU München wird die erste monographische Präsentation seines bisherigen Werkes zeigen und damit einen der sicher wichtigsten Architekten der Gegenwart umfassend würdigen.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

Veranstaltungskalender

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