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Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

Thomas Demand: LENBACHHAUS, 2012; Foto: Lenbachhaus © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Alte Villa © Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Olafur Eliasson: Wirbelwerk, 2012; Installationsansicht im Lenbachhaus, 2013, Foto: Studio Olafur Eliasson; Courtesy of Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München © 2012 Olafur Eliasson

Franz Marc, Blaues Pferd I, 1911, Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München

Gabriele Münter, Bildnis Marianne von Werefkin, 1909, © VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Hans-Peter Feldmann, Laden 1975 - 2015, Ausschnitt

Blick von der Luisenstraße, © Städtische Galerie im Lenbachhaus München

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Luisenstraße 33
80333 München

089/233-32000
http://www.lenbachhaus.de
lenbachhaus@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di. 10.00-20.00, Mi.-So. 10.00-18.00
voll zugänglich

Das Lenbachhaus beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen von Werken des Blauen Reiters, die auf eine Schenkung von Gabriele Münter, Malerin und Lebensgefährtin Wassily Kandinskys, zurückgeht. Zentrale Werke dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten gehören ebenso zur Sammlung wie weltberühmte Gemälde von Franz Marc, August Macke, Paul Klee und Alexej Jawlensky – etwa das "Blaue Pferd" oder "Türkisches Café". Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt sind wesentliche Tendenzen des internationalen zeitgenössischen Kunstgeschehens. Die Basis schuf der Erwerb von Joseph Beuys' "Zeige deine Wunde" in den 1980er-Jahren. Vertreten sind unter anderem Arbeiten von Gerhard Richter, Sigmar Polke, Anselm Kiefer, Andy Warhol, Dan Flavin, Richard Serra, Ellsworth Kelly, Jenny Holzer, James Turrell, Jeff Wall, Katharina Sieverding, Christian Boltanski, Lucio Fontana, Michelangelo Pistoletto, Franz Gertsch, Arnulf Rainer, Andreas Hofer, Isa Genzken oder Olafur Eliasson. Im Mai 2013 wurde das Lenbachhaus nach der Generalsanierung und Erweiterung durch das Architekturbüro Forster + Partners wiedereröffnet.

Die ehemalige Villa des "Münchner Malerfürsten" Franz von Lenbach wurde 1887-91 nach einem Entwurf von Gabriel Seidl errichtet. Lenbach hatte den Architekten mit einem repräsentativen Atelier und Wohnsitz im toskanischen Stil beauftragt, die an der königlichen Straße, die Residenz und Schloss Nymphenburg miteinander verband, gebaut werden sollten. Mit den Pinakotheken und der Glyptothek in unmittelbarer Nachbarschaft formierte sich bereits damals das heutige Kunstareal. Als das Lenbachhaus 1926 zum städtischen Museum wurde, fügte der Architekt Hans Grässel einen Nordflügel hinzu: außen an den bestehenden Bau angepasst, innen in neusachlicher Architektur. 1972 wurde im Rahmen des Kulturprogramms zu den olympischen Spielen in München ein zweiter Anbau realisiert, der im Zuge der Generalsanierung von 2009 - 2013 ersetzt wurde. Das Architekturbüro Foster + Partners nahm hier eine sensible, geschichtsbewusste Umgestaltung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes vor. Die Ausstellungsräume des Museums, die Wegeführung und das Serviceangebot entsprechen seither dem internationalen Standard. Gleichzeitig bleiben die Anmutung und der Charme der ehemaligen Künstlervilla erhalten. Der Kunstbau im Zwischengeschoss der U-Bahnstation Königsplatz erweitert seit 1994 die Flächen des Lenbachhauses.

Lenbachhaus
Der Blaue Reiter
03.02.2016 - 31.12.2018

Die Besucher_innen treffen im zweiten OG des Lenbachhauses auf den Reichtum der weltweit größten Sammlung aus dem Künstlerkreis des "Blauen Reiter", ergänzt durch eine Auswahl von Hauptwerken des Nachexpressionismus und der Neuen Sachlichkeit. Nach ihrer produktiven Zusammenarbeit in Murnau und München bildete sich der "Blaue Reiter" um Wassily Kandinsky, Franz Marc, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin. Die erste Ausstellung des "Blauen Reiter" fand im Winter 1911 in der Münchner Galerie Thannhauser statt. An ihr nahmen auch neue Künstlerfreunde wie August Macke und Heinrich Campendonk teil. Eine zweite Ausstellung im Frühjahr 1912 in der Galerie Goltz in München bezog auch Paul Klee und Alfred Kubin mit ein. Von all diesen Künstlern sind eine Fülle von Werken in der Sammlungspräsentation des "Blauen Reiter" zu sehen.

Lenbachhaus
Bildschön – Ansichten des 19. Jahrhunderts
20.02.2017 - 31.12.2018

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der Bilder. Sie erreichten eine größere Öffentlichkeit als je zuvor. Die damals erfundenen Motive bestimmen bis heute, was wir als romantisch, als traurig oder als schön empfinden. Künstlerinnen und Künstler prägten auf wirkmächtige Weise die Kultur ihrer Zeit, ein sehr viel breiteres Themenspektrum wurde bildwürdig und im Idealfall vom Publikum als »bildschön« gelobt. Ihre Kunst erzählt von Atelierrealitäten, Heimatgefühlen und Touristenattraktionen, sie handelt von Natursehnsucht und befreitem Lebensgefühl, von bürgerlicher Selbstdarstellung und dem großen "Theater" des modernen Lebens. Die Neuinterpretation und Neuordnung der reichen Bestände der Kunst des 19. Jahrhunderts möchte andere Perspektiven auf die bis heute nachwirkende Bildkultur eröffnen. Die Ausstellung zeigt rund 80 Gemälde aus der Sammlung, verknüpft sie mit Texten, Fotografien, Film- und Hörbeispielen.

Lenbachhaus
Mentales Gelb. Sonnenhöchststand
06.05.2017 - 08.10.2018

Eine Ausstellung im Kunstmuseum Bonn und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München. Die Präsentation ist der Sammlung KiCo von Hans-Gerd und Doris Riemer aus Bonn gewidmet, die seit Mitte der 1990er Jahre an beiden Museen in Bonn und München beheimatet ist. Der Schwerpunkt der Sammlung lag in ihren Anfängen auf monochromer Farbmalerei, hat sich jedoch im Lauf von zwei Jahrzehnten auf ein weites Spektrum von Gegenwartskunst bis hin zu raumgreifenden Installationen ausgedehnt. Ankäufe erfolgen unter der Prämisse, vollständige Werkgruppen oder ganze Raumkonzepte in die Sammlung zu integrieren. Die erworbenen Werke sollen den öffentlichen Museen dauerhaft zur Verfügung stehen. In enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Sammlern und den beiden Museen wird die Sammlung kontinuierlich erweitert.

Lenbachhaus
Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife
31.10.2017 - 08.04.2018

Bevor Gabriele Münter sich der Malerei zuwandte, hatte sie bereits fotografiert, um 1900 und zwar zum ersten Mal in den USA. Bald wird sie anfangen zu malen, fast täglich, ihr Leben lang. Und Gabriele Münter geht ins Kino! Sie war eine offene und experimentierfreudige Künstlerin, vieles, was sie geleistet hat, ist bisher nur wenig wahrgenommen worden, weil ihr Werk meist durch den engen Fokus ihrer Biografie und ihrer Beziehung zu Kandinsky interpretiert wurde. Bis heute sind daher fast nur ihre Bilder aus der Zeit des "Blauen Reiter" im Zentrum der Aufmerksamkeit gewesen. Und so ist der Name Münter vorwiegend mit dem deutschen Expressionismus assoziiert, mit Murnau und dem Münter-Haus. Münters Werk ist jedoch deutlich facettenreicher, fantasievoller und stilistisch breitgefächerter als bisher bekannt.

Lenbachhaus
Joseph Beuys. Einwandfreie Bilder 1945-1984
14.11.2017 - 18.03.2018

Auf der documenta III im Sommer 1964 sah Lothar Schirmer erstmals Zeichnungen von Joseph Beuys. Im Frühjahr 1965, im Alter von 20 Jahren, und nach einer kurzen Korrespondenz mit dem Künstler erwarb er seine ersten Zeichnungen bei einem Besuch im Düsseldorfer Atelier des wohl wichtigsten deutschen Künstlers des 20. Jahrhunderts. Seither hat Schirmer seine Beuys-Sammlung an Handzeichnungen und Drucksachen kontinuierlich erweitert, auch Objekte, Skulpturen und Environments kamen mit tatkräftiger Förderung des Künstlers hinzu.

22.01.18 10:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

22.01.18 12:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

22.01.18 14:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

22.01.18 16:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.18 10:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.18 12:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.18 14:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.18 16:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.01.18 18:00
Lenbachhaus

Joseph Beuys – Einwandfreie Bilder 1945-1984


 



Veranstaltungstyp: Kuratorenführung

Dauer: 1 Std.

Tickets sind an der Museumskasse im Lenbachhaus, an allen Vorverkaufsstellen von München Ticket oder online erhältlich.

Sprache: deutsch

23.01.18 18:15
Lenbachhaus

Führung Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife


Öffentliche Führung zur Sonderausstellung "Gabriele Münter - Malen ohne Umschweife" im Kunstbau.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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