Home  Museen A-Z  Staatliche Antikensammlungen

Antikensammlungen

Außenansicht des von Georg Friedrich Ziebland zwischen 1838 und 1848 errichteten Gebäudes.

Bilderwelten: Auf Keramik, Bronzen, Glas und Gold begegnen uns die Bilder einer vergangenen Zeit.

Lebenswelten: Kunst- und Alltagsobjekte vermitteln einen Eindruck vom Leben der antiken Menschen.

Schwarz auf Rot: So fertigen griechische Vasenmaler ihre Bilder bis zum Ende des 6. Jhs. v. Chr.

Perspektivwechsel: Ab 530 v. Chr. werden die Figuren rot, der Hintergrund hingegen schwarz.

  • Kunstareal
  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

Königsplatz 1
80333 München

089/59988830
http://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/de/staatliche-antiken-sammlungen-muenchen.html
info@antike-am-koenigsplatz.mwn.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-17.00, Mi. 10.00-20.00
nicht zugänglich

Im Hauptgeschoss der Staatlichen Antikensammlungen werden in fünf Sälen herausragende Beispiele der griechischen Vasenkunst gezeigt. Sie stammen aus der Zeit zwischen 1400 und 300 v. Chr. – darunter weltberühmte Stücke wie die Trinkschale des Töpfers und Malers Exekias, die den Gott Dionysos bei seiner Fahrt über das Meer zeigt, oder die einmalige Darstellung der Dichterin Sappho auf einem Weinkühler. Einen weiteren Glanzpunkt der Sammlung bildet Goldschmuck aus etruskischen und griechischen Werkstätten. Auch die anderen Gattungen antiker Kunst sind durch ausgezeichnete Stücke vertreten: Tonstatuetten aus allen Epochen, Bronzestatuetten und -geräte, darunter der Spiegel aus Hermione oder das „Mädchen von Beröa“; darüber hinaus werden Zeugnisse der Glaskunst gezeigt: eines der frühesten durchsichtigen Glasgefäße oder ein spätantikes Diatretglas aus Köln, eines der schönsten erhaltenen Beispiele dieser virtuosen Handwerkskunst.
In den Antikensammlungen wird die Kultur des antiken Griechenland, der Etrusker und Römer durch Alltags- und Kunstobjekte lebendig. Regelmäßige Sonderausstellungen beleuchten einzelne Aspekte der Sammlungen wie der antiken Kulturen insgesamt. Den Grundstock der Sammlungen bilden die von Ludwig I. erworbenen Antiken.

Die Staatlichen Antikensammlungen befinden sich im klassizistischen Ausstellungsgebäude von Georg Friedrich Ziebland, errichtet von 1838 bis 1848. Als Pendant zur Glyptothek auf der gegenüberliegenden Seite des Königsplatzes war der imposante, mit korinthischen Säulen ausgestattete Bau ursprünglich das „Kunst- und Industrieausstellungsgebäude“, in dem Ludwig I. seinen Untertanen die Vorzüge moderner Technik präsentierte. Nach seiner Zerstörung 1944 wurde das Innere des Gebäudes völlig umgestaltet. Seit 1967 sind dort die Antikensammlungen aus königlichem und staatlichem Besitz vereinigt.
Das Sammeln von Objekten der antiken Kulturen – meist Skulpturen – war seit der Renaissance an mitteleuropäischen Fürsten- und Königshäusern Teil der öffentlichen Selbstdarstellung. Antike „Kleinkunst“ hingegen, wie man kleinformatige Bronzefiguren, Schmuck oder Vasen gemeinhin nannte, wurde erst ab dem 18. Jahrhundert in größerem Umfang als Sammelobjekt interessant, als in etruskischen Gräbern sowie in Pompeji und Herkulaneum Ausgrabungen begonnen hatten. Ludwig I. hat neben den Skulpturen für seine Glyptothek intensiv griechische Vasen gesammelt, die ursprünglich als Auftakt der europäischen Malerei in der Pinakothek ausgestellt waren.
Im 20. Jahrhundert bereicherten Sammlungen, wie die des Diplomaten Hans von Schoen oder des Kunstmäzens James Loeb die Bestände der Antikensammlungen – die herausragenden Objekte erweiterten das Spektrum der Möglichkeiten, antike Kultur und Lebenswelt zu präsentieren, deutlich.

Staatliche Antikensammlungen
Divine X Design. Das Kleid der Antike
05.04.2017 - 08.10.2017

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung "Divine X Design. Das Kleid der Antike" soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. Auf archäologischer Basis wird das Wissen um Kleidung in der griechischen Antike präsentiert. Im Alltag, bei Festlichkeiten, beim Sport, bei der Jagd und im Krieg kam unterschiedliche Kleidung zum Einsatz. Auch Kosmetik, Frisuren und Accessoires waren damals schon wichtige Stilmittel für das individuelle Erscheinungsbild. Da kaum Textilreste aus der griechischen Zeit erhalten sind, wird anhand von gemalten Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen. Kleidung kann als soziales Phänomen aufgefasst werden. Die archäologischen Objekte geben Hinweise darauf, welche Zeichen von Kleidung ausgehen betreffend Standes-, Alters- und Geschlechtsunterschiede, welche gesellschaftlichen Vorstellungen sich darin spiegeln. Sie legen den Umgang mit dem menschlichen Körper und die Inszenierung desselben nahe. Themenfelder wie Schönheit, Erotik und Hässlichkeit werden mit Hilfe von Kleidung, aber auch von Nicht-Bekleidung dargestellt. Die Entwürfe zeitgenössischer Mode in der Ausstellung vermitteln weitere Zugänge zur Thematik. Ausgehend von sowohl inhaltlichen Fragestellungen, etwa im Umgang mit dem Mythos oder mit Körpervorstellungen, als auch von formalen Anknüpfungspunkten bei der Bearbeitung von Faltenwürfen sind zwei Modekollektionen entstanden. Sie zeigen in der Ausstellung, wie fruchtbar eine solche gestalterische Auseinandersetzung mit antiker Kunst sein kann. Die Modekollektionen haben einen klaren Bezug zum "Heute" und regen im Zusammenspiel mit den antiken Objekten dazu an, über soziokulturelle und historische Zusammenhänge neu nachzudenken. Denn was an antiker Kunst über die Zeichenhaftigkeit von Kleidung und ihre Relevanz in der Gesellschaft herausgearbeitet wurde, ist auch an den zeitgenössischen Entwürfen in einer für die heutige Zeit aussagekräftigen Form nachzuvollziehen. Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Sie findet in den Antikensammlungen und der Glyptothek statt.

26.07.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Six Pack gegen Bierbauch – Die grotesken Terrakotten in den Antikensammlungen (Teil 2)


Abendführung in den Antikensammlungen mit Anastasia Meintani



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

02.08.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Hübsch gemacht fürs Fest - griechische Frauenkleidung


 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

09.08.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Wie die Großen so die Kleinen – Kinderkleidung in der Antike


Themenführung mit Astrid Fendt



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

23.08.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Meisterwerke aus Bronze


Themenführung mit Florian Knauß



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

30.08.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Weiß wie Winckelmann und die bunte Realität


Themenführung mit Martin Schulz



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

06.09.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Soldatenkleider


 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

13.09.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Der Wandel in der griechischen Mode


 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

20.09.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Zum Weltkindertag - Bilder von Kindern und Jugendlichen


Themenführung mit Susanne Pfisterer-Haas



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

27.09.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Kosmetik, Schmuck und Frisuren im antiken Griechenland


 



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

04.10.17 18:00
Staatliche Antikensammlungen

Dabeisein ist alles? Sport in der Antike


Themenführung mit Christian Gliwitzky



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

< Juli - 2017 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31