Home  Museen A-Z  Museum Villa Stuck

Museum Villa Stuck

Aussenansicht Museum Villa Stuck

Christoph Brech, Transito 2007, (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2010

Cris Koch, Komet, 2008, Mischtechnik, Courtesy der Künstler

Altes Atelier (Foto: Wolfgang Pulfer)

Blick aus dem Boudoir in Richtung Speisesaal und Rauchzimmer (Foto: Jens Weber)

Empfangssalon (Foto: Wolfgang Pulfer)

Deckengemälde im Musiksalon (Foto: Jens Weber)

Künstlergarten (Foto: Wolfgang Pulfer)

Kunst

Kontakt

Prinzregentenstraße 60
81675 München

089/455551-0
http://www.villastuck.de/
villastuck@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. u. Feiert. 11.00-18.00, jeden 1. Fr. im Monat 11.00-22.00
eingeschränkt zugänglich

Die Villa Stuck ist eines der bedeutendsten existierenden Künstlerhäuser in Europa. Franz von Stuck konzipierte sie Ende des 19. Jahrhunderts als Gesamtkunstwerk; heute ist die Künstlervilla Ausgangspunkt für eine singuläre, zeitgemäße Museumskonzeption. Alle Bereiche des Museums treten in einen Dialog und machen die Villa Stuck zu einem einzigartigen Ort des Kunsterlebens: Künstlervilla, Sammlungen, Wechselausstellungen, Vermittlungsprogramm und Serviceeinrichtungen nehmen aufeinander Bezug und bilden Raum für neue Perspektiven.
Die Sammlungen thematisieren die Arbeit Franz von Stucks und den internationalen Jugendstil. Das Programm nimmt Bezug auf die künstlerische und kulturelle Vielfalt vom 19. Jahrhundert bis heute: Ausstellungen zur Kunst des 19. Jahrhunderts und zur Jahrhundertwende, Präsentationen ausgewählter künstlerischer Positionen des 20. Jahrhunderts sowie Wechselausstellungen zur Kunst der Gegenwart. Eine rege Publikationstätigkeit und breit angelegte Forschungsprojekte machen die Villa Stuck zu einem Ort internationaler Forschung. Innovative Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramme – insbesondere für Kinder und Jugendliche – öffnen das Haus für alle Besuchergruppen.

Der Münchner Künstlerfürst Franz von Stuck (1863-1928) ließ seine an antiken Vorbildern orientierte Villa 1897/98 nach eigenen Plänen nahe dem Friedensengel am Isar-Hochufer errichten. Mit ihren luxuriösen Rauminszenierungen, privaten Wohnräumen und dem repräsentativen Künstleratelier ist sie Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks Franz von Stucks und zählt zu den Höhepunkten in der Geschichte der Künstlerhäuser. Nur wenige Baudenkmäler können mit einer ähnlichen Mischung aus Selbstinszenierung, Schönheit und Geheimnis aufwarten. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 wurden die Möbel, die der Künstler für seine Villa entworfen hatte, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Durch ein neues, großzügiges Ateliergebäude fand das Gesamtkunstwerk 1915 seine Vollendung. Auf der Rückseite verbirgt sich ein Künstlergarten, der pompejanische Vorbilder mit Kunstwerken des 19. Jahrhunderts vereint. Nach Stucks Tod 1928 von der Familie bewohnt, wurde das Haus durch unterschiedlichste Nutzungen bis in die 1960er-Jahre hinein stark modifiziert. Hans-Joachim und Amélie Ziersch begannen 1965 mit der ersten Renovierung und schenkten das Haus 1967 dem Stuck-Jugendstil-Verein zur Aufnahme des Museumsbetriebs. In einer Verbindung herausragenden bürgerlichen Engagements und couragierten öffentlichen Handelns ging die Künstlervilla 1992 als Schenkung in den Besitz der Landeshauptstadt München über.

Museum Villa Stuck
Douglas Coupland. Bit Rot
29.09.2016 - 08.01.2017

Douglas Coupland ist ohne Zweifel eine – höchst lebendige – Ikone der Literatur. Die Ausstellung im Museum Villa Stuck präsentiert Couplands gedankliches Universum, zu dem sowohl seine eigenen Werke wie auch Leihgaben aus seiner privaten Sammlung zählen. In einer Reihe von Arbeiten und in unterschiedlichsten Medien vermittelt die Ausstellung Couplands Gedanken zu Themen wie Globalisierung, Terror, Internet, Popkultur, sozialen Medien und dem daraus resultierenden beschleunigten Austausch von Bildern. Unter dem Titel »Bit Rot«, der sich auf das Phänomen des spontanen und rasanten Zerfalls digitaler Daten bezieht, gestaltet die Schau einen assoziativen, visuell verspielten Kosmos, in dem Erinnerung, Verlust, Ruhm, Gewalt, Zerstörung und Schöpfung zum Gegenstand der Betrachtung werden. Seit vielen Jahren sammelt Douglas Coupland intuitiv Kunstwerke, Bilder und Objekte und hat damit eine Sammlung geschaffen, die womöglich nur für ihn selbst vollständig lesbar ist. Nun stellt er diese gesammelten Werke zum ersten Mal zusammen mit eigenen Werken aus. Wichtiger Bezugspunkt für die Ausstellung ist ein Text mit dem Titel "An app called Yoo", der in die begleitende Publikation aufgenommen wurde. Yoo ist eine fiktive, von Coupland konzipierte App, die auf der Grundlage sämtlicher (Meta-)Daten, die Einzelpersonen Zeit ihres Lebens generieren, neues, einzigartiges Bildmaterial erzeugt. Würde die Yoo-App, die im Wesentlichen ein Mindmapping-Tool ist, eine Ausstellung produzieren, so wäre Bit Rot ein Beispiel dafür, wie das Ergebnis aussehen könnte. Douglas Coupland (geboren 1961 in Baden-Württemberg) ist Schriftsteller, bildender Künstler und Designer. Er hat bisher vierzehn Romane, eine Sammlung von Kurzgeschichten, sieben Sachbücher und eine Reihe von Bühnenwerken und Drehbüchern für Film und Fernsehen veröffentlicht. In seinen Romanen und visuellen Arbeiten verbindet Coupland E- und U-Kultur, Web-Technologie, Religion und Veränderungen im menschlichen Dasein, die durch moderne Technologien verursacht werden. Auf eine scharfsinnige und humorvolle Weise, die an Fischli und Weiss erinnert, hinterfragt Couplands Werk aktuelle Themen und unterbreitet Vorschläge für neue Sichtweisen auf die Welt.

Museum Villa Stuck
Jan Toorop (1858–1928)
27.10.2016 - 29.01.2017

Jan Toorop ist einer der bedeutendsten niederländischen Symbolisten, dessen OEuvre jedoch außerhalb seines Heimatlandes in seiner Vielfältigkeit bisher nur wenig bekannt ist. Die Suche nach eigenen Ausdrucksformen führte ihn vom Impressionismus über den Pointillismus bis hin zum Jugendstil. Inspiriert durch namhafte Künstler wie James Ensor, Vincent van Gogh und die Maler des Symbolismus, entwickelte Toorop seinen eigenen symbolistischen Stil. Erstmals wird sein umfassendes Werk in einer großen Übersichtsschau in Deutschland präsentiert. Zu sehen sind auch Buchillustrationen sowie grafische Arbeiten des Künstlers, insbesondere Plakate. Der 1858 in der niederländischen Kolonie Java geborene Jan Toorop kam im Alter von elf Jahren nach Europa. Nach dem Besuch des Polytechnikums in Delft studierte er an den Akademien in Amsterdam und Brüssel. Dort war er 1884 Mitbegründer von "Les Vingts", einer Künstlergruppe um James Ensor. Sein zeichnerisches Talent, sein Interesse an gesellschaftlichen Themen und vor allem für Literatur sowie seine Vorliebe für Mystik beeinflussten die Vielseitigkeit seines Schaffens. Toorop arbeitete in verschiedenen Stilrichtungen: offen für die ästhetischen Strömungen, die Europa zu seiner Zeit prägten, blieb er einer naturalistischen Darstellungsweise verhaftet, die er gegen den Postimpressionismus eintauschte, bevor er sich schließlich dem Symbolismus zuwandte. Ab 1886 lebte Toorop wechselweise in Den Haag, England und Brüssel, und ab 1890 lange Zeit im niederländischen Küstenort Katwijk. Dort stand er im Zentrum einer losen Vereinigung von Künstlern, zu der auch Marinus Zwart und Piet Mondrian zählten. Sie alle waren nicht einem bestimmten Stil verhaftet, sondern vielmehr in ihrer Inspiration geeint, die sie in der Landschaft und Natur der niederländischen Küstenlandschaft fanden. In dieser Zeit entwickelte Toorop seinen eigenen, einzigartigen symbolistischen Stil, für den eine individuelle, dynamische Formensprache kennzeichnend ist. Als Folge eines horror vacui entstanden mit dichten, parallelen Linien überzogene Bildflächen, die für seinen Stil typisch werden sollten. Die Alltagsrealität verschwand zunehmend aus seinem Werk und wurde durch verträumte, fantasiereiche Bilder ersetzt. Seinen formalen Ansatz entwickelte er weiter zum Jugendstil, bei welchem sich ein vergleichbares Gefüge aus schwingenden Linien und verklärten Frauengestalten findet. Im Jahr 1905 konvertierte er zum Katholizismus und widmete sich – nicht zuletzt aufgrund der Lektüre Maeterlincks und Verhaerens und deren Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Gut und Böse – religiösen Themen.

02.12.16 18:00
Museum Villa Stuck

FRIDAY LATE im Museum Villa Stuck. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Besucherinnen und Besucher erleben jeden ersten Freitag im Monat von 11.00 bis 22.00 Uhr einen entspannten und genussvollen Einstieg in das Wochenende. FRIDAY LATE bietet u.a. Führungen durch die Historischen Räume (um 20:30 Uhr) der Villa Stuck mit der Sammlung des Museums, durch die Wechselausstellungen sowie Familienführungen "Nachts im Museum".

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Anmeldung nicht erforderlich. Kursnummer D211140. Informationen unter https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211140/86386a5bfbe9acbb9a9e27a8c9c2f22f/.

 

Nachts im Museum: Kursnummer D214230 bzw. Kursnummer D214240 am 2.12.2016 und 3.2.2017. Anmeldung über https://www.mvhs.de/programm/Event/show/familienprogramme-im-museum-villa-stuck-349/D214240/a35553bf4fbf974e1666203283f4137d/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211140/86386a5bfbe9acbb9a9e27a8c9c2f22f/
02.12.16 20:00
Museum Villa Stuck

Entmenschlichung. Was heißt "Mensch sein" im digitalen Zeitalter?


Bit Rot Durch Globalisierung, Terror, Internet und soziale Medien fühlt man sich oft wie im freien Fall. Was gibt Halt in einer Welt des Zerfalls, der Zerstörung und der Gewalt? Der Workshop mit Dr. Ariane Hagl gibt die Möglichkeit, nach dem Gesehenem und Gehörtem in der Ausstellung, zurückzutreten und selbst aktiv zu werden. Vom Globalen zum Persönlichen, vom Abstrakten zum Konkreten, vom Aufnehmen zum Ausführen – ein Workshop von 90 Minuten, um sich diesen wichtigen Themen kreativ zu nähern. Künstlerische Fähigkeiten sind nicht nötig.



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

04.12.16 14:00
Museum Villa Stuck

Historische Räume und Künstlergarten - Eine Veranstaltung der MVHS


Franz von Stuck (1863-1928) errichtete 1897/98 als 34-jähriger Maler, Graphiker und Bildhauer nach eigenen Entwürfen auf der Isaranhöhe seine außergewöhnliche Künstlervilla mit privaten Wohn- und Repräsentationsräumen sowie Künstleratelier. Das Haus ist höchster Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks des Künstlerfürsten. Das Vestibül, der Empfangssalon, Musiksalon, das Treppenhaus und das Atelier, bis ins Detail vom Künstler selbst entworfen, sind als Meisterwerke der Raumkunst erhalten. Der Bau der Villa Stuck verkörpert eine Architektur, die unmittelbar in die moderne Baukunst führt. Alles ist von Stucks persönlichem Stil geprägt, dem es gelingt, Elemente aus Antike, Byzanz, Orient und Hochrenaissance zusammen mit neuesten Entwicklungen des späten 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen, höchst eigenwilligen Gesamtkunstwerk von internationalem Rang zu gestalten. Die Ausführung übertrug Stuck den Münchner Unternehmern Heilmann & Littmann. Der dreigeschossige Bau der Historischen Villa ist ein monolithischer Block von denkmalhafter Wirkung. Vier turmartige Eckrisalite betonen die kubische Form des Hauses. Zwei geschwungene Auffahrtsrampen führen zum bronzenen Eingangsportal, das ein Medusenhaupt schmückt. Es wird von einem mächtigen dorischen Säulenportikus überdacht, der zugleich Atelierterrasse ist. Die Historische Villa präsentierte sich zunächst mit einer strengen, undekorierten, weißen Fassade, der Stuck später einen Dekor aus schlichten Rechteckfeldern hinzufügte (zuerst in schwarz, später ockerfarben).

Überlebensgroße Kopien antiker Statuen bekrönen die Attika: der Herakles-Lansdowne (J. Paul Getty-Museum, Malibu), die sogenannte Pudicitia aus dem Vatikan, die Amazone des Polyklet in Berlin und der Ares Borghese des Louvre. Auf der Höhe der Attika hat Stuck vor 1909 zwei Relieffelder mit zwei aufeinander zuschreitenden Götterzügen eingelassen. Ein galvanoplastischer Abguss der Kapitolinischen Wölfin, das antike Wahrzeichen der Stadt Rom aus dem 5. Jhdt. v. Chr., steht auf der stadtwärts gerichteten Balustrade der Pergola. Sie bewacht die Villa des Künstlerfürsten und bezeichnet die Vorliebe Stucks für die Antike. 1914/15 erweiterte Stuck die Villa um ein imposantes Ateliergebäude – mit großem Maleratelier im Obergeschoss und Bildhaueratelier im Erdgeschoss – sowie einem Dienstbotentrakt mit Garage, die er durch einen Zwischentrakt mit dem Villengebäude verband. Vom Gebäude abgeschirmt verbirgt sich auf der Rückseite ein Künstlergarten, der pompejianische Vorbilder mit Kunstwerken des 19. Jahrhunderts verbindet.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

04.12.16 14:00
Museum Villa Stuck

Atelier: Mein Selbstportrait!


In der aktuellen Ausstellung von Jan Toroop studieren wir die vielen verschiedenen Möglichkeiten sich selber und andere Menschen darzustellen. Nehme ich Pinsel und Farbe, Papier und Schere oder Feder und Tusche? Auf geht`s: Wir porträtieren uns!



Veranstaltungstyp: Workshop

Für max. 10 Kinder von 6–11 Jahren.

 

Sprache: deutsch

04.12.16 15:30
Museum Villa Stuck

Jan Toorop (1858-1928). Eine Veranstaltung der MVHS


Jan Toorop ist einer der bedeutendsten niederländischen Symbolisten, dessen Werk bisher außerhalb seines Heimatlandes in seiner Vielfältigkeit nur wenig bekannt ist. Die Suche nach eigenen Ausdrucksformen führte ihn vom Impressionismus über den Pointillismus bis hin zum Jugendstil. Inspiriert durch namhafte Künstler wie James Ensor, Vincent van Gogh und die Maler des Symbolismus, entwickelte Toorop seinen eigenen symbolistischen Stil. Erstmals wird sein umfassendes Werk in einer großen Übersichtsschau in Deutschland präsentiert. Zu sehen sind auch Buchillustrationen sowie grafische Arbeiten des Künstlers, insbesondere Plakate.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer D211130.

Die Führungen am 15. und 29.1.2017 finden auf Wunsch mit Gebärdensprachdolmetscher statt. Senden Sie bitte eine E-Mail an barrierefrei-lernen@mvhs.de.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211130/a904830ab304f0bd9a3ea6e2754e3953/
09.12.16 18:00
Museum Villa Stuck

Mobile Clip Festival


Feiert das kreative Potential des Smartphones! Präsentiert werden Augmented Reality Museumsführungen, mobile Games, viele kreative Apps und die besten mobile Clips auf großer Leinwand. Dazu spielt eine Appmusik Band auf ihren Smartphones und Tablets. Es gibt einiges zu sehen und vor allem auszuprobieren, im Vorfeld finden unterschiedliche Workshops statt.



Veranstaltungstyp: Aktionstag

 

Sprache: deutsch

www.mobileclipfestival.de
11.12.16 15:30
Museum Villa Stuck

Douglas Coupland. Bit Rot. Eine Veranstaltung der MVHS


Douglas Coupland (geboren 1965 in Vancouver) ist Schriftsteller, bildender Künstler und Designer. Er hat bisher vierzehn Romane sowie Kurzgeschichten, Sachbücher, Bühnenwerke und Drehbücher für Film und Fernsehen veröffentlicht. In seinen Romanen und visuellen Arbeiten verbindet Coupland E- und U-Kultur, Web-Technologie, Religion und Veränderungen im menschlichen Dasein, die durch moderne Technologien verursacht werden. Seit vielen Jahren sammelt Douglas Coupland intuitiv Kunstwerke, Bilder und Objekte. Nun stellt er diese gesammelten Werke zum ersten Mal zusammen mit eigenen Werken aus.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer D211110. Die Führung am 27.11., 14.00 Uhr, findet auf Wunsch mit Gebärdensprachdolmetscher statt. Wenn Sie einen Gebärdensprachdolmetscher benötigen, senden Sie bitte eine E-Mail an villastuck@muenchen.de.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211110/660781ee739141e584192bcfa9f3db93/
11.12.16 15:30
Museum Villa Stuck

Jan Toorop (1858-1928). Eine Veranstaltung der MVHS


Jan Toorop ist einer der bedeutendsten niederländischen Symbolisten, dessen Werk bisher außerhalb seines Heimatlandes in seiner Vielfältigkeit nur wenig bekannt ist. Die Suche nach eigenen Ausdrucksformen führte ihn vom Impressionismus über den Pointillismus bis hin zum Jugendstil. Inspiriert durch namhafte Künstler wie James Ensor, Vincent van Gogh und die Maler des Symbolismus, entwickelte Toorop seinen eigenen symbolistischen Stil. Erstmals wird sein umfassendes Werk in einer großen Übersichtsschau in Deutschland präsentiert. Zu sehen sind auch Buchillustrationen sowie grafische Arbeiten des Künstlers, insbesondere Plakate.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer D211130.

Die Führungen am 15. und 29.1.2017 finden auf Wunsch mit Gebärdensprachdolmetscher statt. Senden Sie bitte eine E-Mail an barrierefrei-lernen@mvhs.de.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211130/a904830ab304f0bd9a3ea6e2754e3953/
18.12.16 14:00
Museum Villa Stuck

Historische Räume und Künstlergarten - Eine Veranstaltung der MVHS


Franz von Stuck (1863-1928) errichtete 1897/98 als 34-jähriger Maler, Graphiker und Bildhauer nach eigenen Entwürfen auf der Isaranhöhe seine außergewöhnliche Künstlervilla mit privaten Wohn- und Repräsentationsräumen sowie Künstleratelier. Das Haus ist höchster Ausdruck des Lebensgesamtkunstwerks des Künstlerfürsten. Das Vestibül, der Empfangssalon, Musiksalon, das Treppenhaus und das Atelier, bis ins Detail vom Künstler selbst entworfen, sind als Meisterwerke der Raumkunst erhalten. Der Bau der Villa Stuck verkörpert eine Architektur, die unmittelbar in die moderne Baukunst führt. Alles ist von Stucks persönlichem Stil geprägt, dem es gelingt, Elemente aus Antike, Byzanz, Orient und Hochrenaissance zusammen mit neuesten Entwicklungen des späten 19. Jahrhunderts zu einem eigenständigen, höchst eigenwilligen Gesamtkunstwerk von internationalem Rang zu gestalten. Die Ausführung übertrug Stuck den Münchner Unternehmern Heilmann & Littmann. Der dreigeschossige Bau der Historischen Villa ist ein monolithischer Block von denkmalhafter Wirkung. Vier turmartige Eckrisalite betonen die kubische Form des Hauses. Zwei geschwungene Auffahrtsrampen führen zum bronzenen Eingangsportal, das ein Medusenhaupt schmückt. Es wird von einem mächtigen dorischen Säulenportikus überdacht, der zugleich Atelierterrasse ist. Die Historische Villa präsentierte sich zunächst mit einer strengen, undekorierten, weißen Fassade, der Stuck später einen Dekor aus schlichten Rechteckfeldern hinzufügte (zuerst in schwarz, später ockerfarben).

Überlebensgroße Kopien antiker Statuen bekrönen die Attika: der Herakles-Lansdowne (J. Paul Getty-Museum, Malibu), die sogenannte Pudicitia aus dem Vatikan, die Amazone des Polyklet in Berlin und der Ares Borghese des Louvre. Auf der Höhe der Attika hat Stuck vor 1909 zwei Relieffelder mit zwei aufeinander zuschreitenden Götterzügen eingelassen. Ein galvanoplastischer Abguss der Kapitolinischen Wölfin, das antike Wahrzeichen der Stadt Rom aus dem 5. Jhdt. v. Chr., steht auf der stadtwärts gerichteten Balustrade der Pergola. Sie bewacht die Villa des Künstlerfürsten und bezeichnet die Vorliebe Stucks für die Antike. 1914/15 erweiterte Stuck die Villa um ein imposantes Ateliergebäude – mit großem Maleratelier im Obergeschoss und Bildhaueratelier im Erdgeschoss – sowie einem Dienstbotentrakt mit Garage, die er durch einen Zwischentrakt mit dem Villengebäude verband. Vom Gebäude abgeschirmt verbirgt sich auf der Rückseite ein Künstlergarten, der pompejianische Vorbilder mit Kunstwerken des 19. Jahrhunderts verbindet.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

18.12.16 15:30
Museum Villa Stuck

Jan Toorop (1858-1928). Eine Veranstaltung der MVHS


Jan Toorop ist einer der bedeutendsten niederländischen Symbolisten, dessen Werk bisher außerhalb seines Heimatlandes in seiner Vielfältigkeit nur wenig bekannt ist. Die Suche nach eigenen Ausdrucksformen führte ihn vom Impressionismus über den Pointillismus bis hin zum Jugendstil. Inspiriert durch namhafte Künstler wie James Ensor, Vincent van Gogh und die Maler des Symbolismus, entwickelte Toorop seinen eigenen symbolistischen Stil. Erstmals wird sein umfassendes Werk in einer großen Übersichtsschau in Deutschland präsentiert. Zu sehen sind auch Buchillustrationen sowie grafische Arbeiten des Künstlers, insbesondere Plakate.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer D211130.

Die Führungen am 15. und 29.1.2017 finden auf Wunsch mit Gebärdensprachdolmetscher statt. Senden Sie bitte eine E-Mail an barrierefrei-lernen@mvhs.de.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/museum-villa-stuck-327/D211130/a904830ab304f0bd9a3ea6e2754e3953/
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

< Dezember - 2016 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31