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Sammlung Goetz

Architekten: Herzog & De Meuron, Basel, Fotograf: Franz Wimmer, München

Cindy Sherman, Untitled #299, 1994, Fotograf: Raimund Koch, New York

Matthew Barney, Cremaster Cycle, 2007, Fotograf: Nic Tenwiggenhorn, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn

Ausst. „Arte Povera. Arbeiten und Dokumente aus der Sammlung Goetz 1958 bis heute", Fotograf: Nic Tenwiggenhorn, Berlin, © VG-Bild-Kunst, Bonn

Robert Gober, Untitled, 1988, Fotograf: Raimund Koch, New York

Andreas Hofer, Thunder Agent Nevada Doom 4419, 2004, Fotograf: Roman März, Berlin

Mike Kelly, Kandor 7, 2007, Fotograf: Nic Tenwiggenhorn, Berlin, © VG Bild-Kunst, Bonn

Jannis Kounellis, Senza titolo, 1959, Fotografin: Barbara Deller-Leppert, München

Kunst

Kontakt

Oberföhringer Straße 103
81925 München

089/95939690
http://www.sammlung-goetz.de
info@sammlung-goetz.de

Öffnungszeiten

Do. u. Fr. 14.00-18.00, Sa. 11.00-16.00, jedoch nur nach telefonischer Vereinbarung
nicht zugänglich

Die Sammlung Goetz umfasst mehr als 4.500 Arbeiten von über 500 Künstlern, zu denen neben Zeichnungen, Grafiken, Gemälden und Fotografien auch eine Vielfalt an Videoarbeiten und raumbezogenen Installationen gehören. Den Grundstock der Sammlung bildet eine Anzahl von Werken der Arte Povera. Ferner gehören u.a. amerikanische Künstler der 1980er-Jahre, die Young British Artists sowie Einzelpositionen deutscher und internationaler Künstler zum Sammlungsbestand, der kontinuierlich durch Ingvild Goetz erweitert wird.
Die Kunstwerke werden in Form von Ausstellungen, die zweimal jährlich wechseln, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Darüber hinaus arbeitet die Sammlung Goetz u.a. mit dem ZKM Karlsruhe, der Villa Stuck und dem Haus der Kunst in München zusammen und erlaubt so, die Sammlung auch in anderen Kontexten zu präsentieren.
Im Mittelpunkt der Sammlungstätigkeit von Ingvild Goetz steht die Vielfalt der Medien der gegenwärtigen künstlerischen Ausdrucksformen sowie die stete Schulung und Erweiterung unseres Wahrnehmungsspektrums. Wissenschaftlich untermauert wird dies Anliegen durch eine reich ausgestattete Präsenzbibliothek mit ca. 7.000 Bänden, die sich thematisch auf die Kunst ab 1950 konzentriert.

Das 1993 eröffnete Gebäude der Sammlung Goetz wurde vom Schweizer Architektenduo Herzog & de Meuron entworfen. Der Kubus aus Birkenholz und Milchglas avancierte zwischenzeitlich zur Architekturikone und gehört zu den meist abgebildeten Bauwerken von Herzog & de Meuron. Um der Präsentation von Medienarbeiten der Sammlung gerecht zu werden, wurde das Gebäude 2004 um das BASE103 erweitert, welches das bestehende Haus im Untergeschoss um weitere Ausstellungsräumlichkeiten ergänzt.
Der Besuch der Sammlung und die Nutzung der umfangreichen Präsenzbibliothek sind kostenlos und nach telefonischer Voranmeldung innerhalb der Öffnungszeiten möglich. Auf Anfrage werden auch Gruppenführungen angeboten.

Sammlung Goetz
Again and Again
15.09.2017 - 08.04.2018

Die Ausstellung Again and Again beschäftigt sich mit dem fragilen Bild vom Selbst in Videoarbeiten der 1990er- und 2000er-Jahre. Zu sehen sind 12 Werke, die durch die technischen Möglichkeiten digitaler Medienkunst das Spektrum der bildnerischen Gestaltung erweitert haben. Videokunst wurde schon in den Anfängen als Medium künstlerischer Selbstreflektion genutzt, denn anders als der analoge Film, erlaubten Videos die simultane Wiedergabe des gefilmten Materials auf einem Monitor. Die Auseinandersetzung mit den Konzepten des Selbst hat im Hinblick auf die Genderforschung, neue wissenschaftliche Entwicklungen und die fortschreitende Selbstinszenierung in den Massenmedien und sozialen Netzwerken nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Dabei haben Künstlerinnen und Künstler durch neue Erzähltechniken in der Medienkunst wie Loop, Mehrkanalprojektion und Splitscreen das bildnerische Repertoire ständig erweitert. Die Verbindung von Psychologie und bewegtem Bild untersuchen Kristin Lucas (*1968, Davenport, US), Tracey Emin (*1963, Croydon, GB) und Doug Aitken (*1968, Redondo Beach, US) in ihren Arbeiten. Bei Mathilde ter Heijne (*1969, Straßburg, FR), Candice Breitz (*1972, Johannesburg, SA) und Cindy Sherman (*1954 Glen Ridge, US) geht es um Fragen der weiblichen Identität. Brice Dellsperger (*1972, Cannes, FR) Mark Leckey (*1964, Birkenhead, GB), Ryan Trecartin (*1981, Webster, US) und Matthew Barney (*1967, San Francisco, US) erweitern das Spektrum der Gender-Identitäten und lassen die Grenzen fluid erscheinen. Der Titel der Ausstellung Again and Again ist der gleichnamigen 1-Kanal-Installation von Björn Melhus (*1966, Kirchheim unter Teck, DE) entlehnt, in der er sich auf eine humorvolle Art und Weise mit der Thematik des Klonens beschäftigt und die auf acht Monitoren präsentiert wird.

Veranstaltungskalender

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