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Münchner Stadtmuseum

Außenansicht des Münchner Stadtmuseums

"Der Fasching in München im Jahre 1563 oder Die Entstehung des Schäfflertanzes."

"Bierzelt" - Installation zu sehen in der Dauerausstellung "Typisch München!"

Instrumente aus dem großen Gamelan "Kyahi Dipa" aus Java, Sammlung Musik.

Blick in den Königssaal. In der Dauerausstellung "Typisch München!"

Moriskentänzer mit löwenkopfbesetzter Mütze, Erasmus Grasser, 1480

Reittiere aus verschiedenen Bodenkarussells, Deutschland, 20. Jhd.

  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

St.-Jakobs-Platz 1
80331 München

089/233-22370
http://www.muenchner-stadtmuseum.de
stadtmuseum@muenchen.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00; Vorführzeiten Filmmuseum: Di., Mi., Fr.-So. 18.30 u. 21.00, Do. 19.00
eingeschränkt zugänglich

Nicht nur wegen seiner räumlichen Ausdehnung, auch dank seiner umfangreichen Sammlungen ist das Münchner Stadtmuseum das größte kommunale Museum Deutschlands. Die Sammlungsbereiche erstrecken sich von Grafik, Plakat und Gemälde mit überwiegend Münchner Themen über Mode und Textilien sowie Objekte der Volkskunde bis hin zu Plastik, Kunsthandwerk und einem bedeutenden Bestand an Möbeln u.a. aus der Zeit des Jugendstils. Zudem gibt die Abteilung Musik Einblick in den umfangreichen Bestand an Musikinstrumenten aller Kontinente. Die Ausstellungsräume der Sammlung Puppentheater und Schaustellerei veranschaulichen anhand von Münchner Bühnen und Puppen aus aller Welt die Kulturgeschichte des Puppenspiels. Die Sammlung Fotografie zeigt Retrospektiven ebenso wie zeitgenössische Fotografie.
Ein besonderer Anziehungspunkt sind die berühmten Moriskentänzer von Erasmus Grasser (1450–1518), die in der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Typisch München!" zu sehen sind. Die Ausstellung geht der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch für München ist. Die Schau "Nationalsozialismus in München" informiert über die Entstehung und Ausprägung des Nationalsozialismus in München.
Das Filmmuseum des Münchner Stadtmuseums bietet ein täglich wechselndes Kinoprogramm.

Die beeindruckende Größe des historisch gewachsenen Baukomplexes des Münchner Stadtmuseums ist vor allem aus der Luft erkennbar: ein weitläufiges Areal, bestehend aus zwei großen Innenhöfen und eingerahmt von vier sehr unterschiedlichen Bauteilen. Mit seinem ältesten Gebäude, dem historischen Zeughaus aus dem Jahr 1500, ist das Münchner Stadtmuseum zwar zum St.-Jakobs-Platz hin orientiert, berührt aber auch den Rindermarkt mit dem vom Architekten Gustav Gsaenger Ende der 1950er-Jahre errichteten Sammlungstrakt, und den Sebastiansplatz mit dem Nachbau des mittelalterlichen Marstallgebäudes aus dem Jahre 1977.

Das Filmmuseum München hat sich mit seinem speziellen Kinoprogramm zum beliebten Treffpunkt für Cineasten entwickelt. Auf dem täglich wechselnden Programm stehen Retrospektiven, thematische Filmreihen mit deutschen und internationalen Produktionen und ausgewählte Erstaufführungen. Die Filme werden grundsätzlich in der Originalfassung (mit deutschen oder englischen Untertiteln) gezeigt, Stummfilme oft mit Live-Musikbegleitung. Regelmäßig sind Regisseure, Schauspieler und andere Filmschaffende zu Gast und diskutieren nach der Vorführung mit dem Publikum. Sammlungsschwerpunkte sind neben deutschen und sowjetischen Stummfilmen frühe Tonfilme und Mehrsprachenversionen, Klassiker des Avantgardefilms sowie Filme von Münchner Regisseuren wie Herbert Achternbusch, Rainer Werner Fassbinder, Wim Wenders oder Nicolas Humbert und Werner Penzel.
Vorführzeiten:
Dienstag/Mittwoch und Freitag bis Sonntag 18.30 Uhr und 21.00 Uhr
Donnerstag 19.00 Uhr (gilt nicht bei Überlänge)

Münchner Stadtmuseum
Typisch München!
06.06.2008 - 31.12.2018

Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele – zu Recht oder zu Unrecht – als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Dargestellt wird die späte Selbstfindung Münchens als bürgerliche Stadt im Zusammenhang mit dem Stadtjubiläum von 1858, Reizworte wie "Bier"- und "Kunststadt" werden sichtbar, die kulturelle Aufbruchstimmung um 1900, die "Hauptstadt der Bewegung" und das Wiedererstehen der "heimlichen Hauptstadt" in der Zeit des Wirtschaftswunders sind herausragende Stationen dieser Schau. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.

Münchner Stadtmuseum
Soundlab.1 - Museum wird hörbar
13.07.2012 - 31.12.2019

Einen besonderen Meilenstein bedeutet die Eröffnung des 2012 neu gestalteten Eingangsbereiches mit dem Beginn der stufenweisen Einrichtung eines Soundlab. Geeignet für jedes Alter, will das "Klang-Labor" mit den zum Teil eigens entwickelten Versuchsstationen zum Experiment mit Klang und Akustik verführen. Anfassen und mitmachen ist ausdrücklich erwünscht! Als "roter Faden" durch die Sammlung Musik dienen die orangefarbenen Tafeln. Sie markieren die Soundlab-Stationen, erklären, wie die Klangstationen zu bedienen sind und regen das Spiel an. Jede Soundlab-Station enthält Wissenswertes zu Herkunft und Spielweise von Instrumenten, oft ergänzt durch Hör- und Filmbeispiele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Objekte behandeln grundlegende Mittel und akustische Effekte der Klangerzeugung quer durch die Kulturen und Traditionen. Durch das eigene Erleben der akustischen Phänomene werden somit auch die ausgestellten Instrumente "hörbar" und lebendig.

Münchner Stadtmuseum
Nationalsozialismus in München
01.01.2015 - 31.12.2018

München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll. München war 1919/20 der Gründungsort der NSDAP und bis 1945 Sitz ihrer Reichsleitung. Hier starteten Adolf Hitler und andere maßgebliche Akteure des NS-Regimes ihre politische Laufbahn. Seit 1933 trug München den Titel "Hauptstadt der Deutschen Kunst" und seit 1935 "Hauptstadt der Bewegung". Hier wurden rassistische und militärische Angriffsprogramme entworfen, wurde die Ausschaltung der politischen Opposition und unliebsamer Kunstrichtungen betrieben, mit Dachau eines der ersten Konzentrationslager errichtet und die systematische Verfolgung des Judentums in Gang gesetzt. Wer Widerstand leistete, wurde verfolgt, gefoltert oder hingerichtet. Die Ausstellung zeigt München als Ausgangsort der Entstehung des Nationalsozialismus und als Parteizentrum. Münchens Verflechtung als Kunst- und Feststadt bei der ästhetischen Programmierung und Verharmlosung des NS-Regimes wird ebenso thematisiert, wie die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort. Ein weiterer Akzent ist auf München als Ausgangs- und Aktionsort von Verfolgung und Widerstand gesetzt (Kaufhaus Uhlfelder). Die Darstellung ist ganz auf München konzentriert. Sie beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 und endet mit dem Jahr 1945. Das Konzept orientiert sich an der Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet. Die Ausstellung versteht sich als Teil einer Erinnerungslandschaft, zu der andere Informationsstätten, wie das Jüdische Museum auf dem St.-Jakobs-Platz und das NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz, gehören. Sie ist als Informationsgrundstock gedacht, der durch weitere Ausstellungsangebote und Diskussionsveranstaltungen in der Stadt vertieft werden soll.

Münchner Stadtmuseum
Migration bewegt die Stadt – Projekteinblicke
23.06.2017 - 31.12.2018

Das Münchner Stadtmuseum und das Stadtarchiv München forschen gemeinsam seit 2015 über die Geschichte und Gegenwart der Münchner Migration. Das Ziel ist, die Geschichte und Gegenwart der Migration in München dauerhaft zu erforschen, zu bewahren und sichtbar zu machen. Mit dem vierjährigen Projekt „Migration bewegt die Stadt“ führen die beiden Häuser erste Konzepte und Maßnahmen durch, um das Thema Migration in der Stadtgeschichte zu verankern. Zur Halbzeit präsentieren die Kooperationspartner einige Projektergebnisse in einem Ausstellungsbereich des Münchner Stadtmuseums. Bis Ende 2018 gibt das Projektteam immer wieder Einblicke in Forschungsergebnisse über die Münchner Migration und präsentiert dort im Wechsel neue Objekte und Inhalte.

Münchner Stadtmuseum
Archäologisches Schaufenster im Münchner Stadtmuseum: Funde vom Marienhof
29.11.2017 - 31.12.2018

Allein in der Münchner Altstadt fanden bislang über 250 archäologische Ausgrabungen statt. Was geschieht mit den Funden anschließend? Angeregt durch die großen Grabungen am Marienhof 2011/2012 bildeten zahlreiche staatliche und städtische Stellen eine Arbeitsgemeinschaft "Archäologie München". Spezialisten wie Archäologen, Botaniker, Zoologen, Anthropologen und Historiker erforschen Alltagsleben, Umwelt und Stadtbild Münchens seit dem Mittelalter. Am Beispiel des Marienhofes und seiner vielfältigen Geschichte werden nun Aspekte aus dieser Forschung präsentiert. Keramik-, Glas- und Lederfunde erzählen dabei vom Alltag, Tierknochen von der Beziehung Mensch-Tier, Pflanzenreste von der Ernährung der mittelalterlichen und neuzeitlichen Münchner. Auch die jüngste Vergangenheit wird am Marienhof präsent, zeugt doch das verformte Hotelgeschirr vom Café Deistler von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Eine Kooperation von Archäologischer Staatssammlung München und Münchner Stadtmuseum.

Münchner Stadtmuseum
"Ehem. jüdischer Besitz"
27.04.2018 - 23.09.2018

Die systematische Erforschung der Herkunft von Kunstwerken in den eigenen Sammlungs­beständen gehört zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Arbeit des Münchner Stadtmuseums. Erstmals sollen nun die Ergebnisse dieser Provenienzforschung in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert und dabei auch die eigene Geschichte in der NS-Zeit näher beleuchtet werden. Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme in einem Prozess kontinuierlicher Aufarbeitung und zeichnet die vielfältigen Biografien von ausgewählten Kunstgegenständen aus den verschiedenartigen Sammlungen des Museums nach. Dazu gehören Werke aus den Bereichen Grafik und Gemälde, Mode und Textilien sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber auch Musikinstrumente und Marionetten. Zum ersten Mal wird damit ein kunst- und kulturgeschichtliches Museum mit der ganzen Bandbreite seiner Sammlungsbestände diesem wichtigen Thema eine Ausstellung widmen.

Münchner Stadtmuseum
FORUM 046: Claudius Schulze - Naturzustand
22.06.2018 - 16.09.2018

Wie sehr der Schutz vor Naturkatastrophen das europäische Landschaftsbild prägt, zeigt die Arbeit "Naturzustand" von Claudius Schulze. Der Künstler reiste dafür rund 50.000 km quer durch Europa und fotografierte mit seiner Großformatkamera von einem Kranwagen herab scheinbar malerische Landschaften. Die Landschaften wirken auf den ersten Blick fast idyllisch. Doch zum Schutz vor natürlichen Gefahren hat der Mensch massiv in die Naturräume eingegriffen. Schulzes Fotoserie untersucht den "Naturzustand" im Zeitalter des Anthropozän, in dem der Mensch durch die Auswirkungen seines Handelns auf Klima und Biosphäre letztlich selbst zur Naturgewalt wurde.

21.06.18 18:00
Münchner Stadtmuseum

Die Frau in Gold


Film / Regie Simon Curtis, USA / GB 2014, 104 Min.

 

Maria Altmann, die 1938 Wien verlassen musste, erfährt Jahrzehnte später, dass sie Erbin bedeutender Gemälde ist, darunter das Portrait ihrer Tante, genannt "Die Frau in Gold" von Gustav Klimt. Ein spannendes Drame um die Restitution berühmter Kunstwerke.



Veranstaltungstyp: Film

Dr. Dorothée Siegelin

Anmeldung bei MVHS (Kurs Nr G217050)

Veranstaltungsort: Gasteig, Raum 0.117

Sprache: deutsch

24.06.18 15:00
Münchner Stadtmuseum

MVHS-Führung durch die Ausstellung "Ehem.jüdischer Besitz"


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt Foyer

Sprache: deutsch

24.06.18 15:00
Münchner Stadtmuseum

"Ehem. jüdischer Besitz". Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus. Eine Veranstaltung der MVHS


Die systematische Erforschung der Herkunft von Kunstwerken in den eigenen Sammlungsbeständen gehört zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Arbeit des Münchner Stadtmuseums. Erstmals sollen nun die Ergebnisse dieser Provenienzforschung in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert und dabei auch die eigene Geschichte in der NS-Zeit näher beleuchtet werden. Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme in einem Prozess kontinuierlicher Aufarbeitung und zeichnet die vielfältigen Biografien von ausgewählten Kunstgegenständen aus den verschiedenartigen Sammlungen des Museums nach. Dazu gehören Werke aus den Bereichen Grafik und Gemälde, Mode und Textilien sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber auch Musikinstrumente und Marionetten. Zum ersten Mal wird damit ein kunst- und kulturgeschichtliches Museum mit der ganzen Bandbreite seiner Sammlungsbestände diesem wichtigen Thema eine Ausstellung widmen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer G211090. Infos unter https://www.mvhs.de/programm/ueberblicks-und-themenfuehrungen-in-museen-ausstellungen-2714/G211090/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/ueberblicks-und-themenfuehrungen-in-museen-ausstellungen-2714/G211090/
25.06.18 19:00
Münchner Stadtmuseum

Geraubte Raubkunst?


Beim Einmarsch der Alliierten Ende April 1945 wurde der sogenannte "Führerbau" am Königsplatz von der Münchner Bevölkerung geplündert. Dort lagerten über tausend Gemälde. Mit der Gründung des Central Collecting Points (CCP) übernahmen amerikanische Kunstschutzoffiziere die Fahndung nach den Gemälden. Über 400 Werke gelten noch heute als verschollen. Wie recherchiert man deren Herkunft und Verbleib? Welche Rolle spielte der Kunsthandel dabei? Und wie geht man mit aufgetauchten Werken um?



Veranstaltungstyp: Vortrag

Referentin Dr. Meike Hopp

Anmeldung über MVHS (Kurs Nr G217030)

Veranstaltungsort: Einstein 28, Einsteinstraße 28, Vortragssaal 1

Sprache: deutsch

27.06.18 16:30
Münchner Stadtmuseum

Besuch der Ausstellung "Ehem. jüdischer Besitz" und anschließendem Stadtrundgang


Ein Ziel der Nationalsozialisten war die "Arisierung", die systematische Verdrängung der jüdischen Bevölkerung aus dem Geschäfts-, Berufs-, und gesellschaftlichen Leben und der Raum ihres Vermögens. Teile hiervon gelangten auch in das Münchner Stadtmuseum. Nach einem Besuch in der Ausstellung wird auf einem kleinen Rundgang in der Altstadt ein Blickk auf das Schicksal jüdischer Unternehmen und Familien wie Uhlfelder und andere geworfen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Imke Gloth M.A. / Barbara Reis M.A.

Anmeldung bei MVHS

Freitag 25.5.2018 -G121035

Mittwoch 6.6.2018 - G121040

Mittwoch 27.6.2018 - G121045

Freitag 27.7.2018 - G 121050

 

Sprache: deutsch

01.07.18 15:00
Münchner Stadtmuseum

Typisch München! Themenführungen in der Ausstellung. Eine Veranstaltung der MVHS


Über 400 Exponate illustrieren Geschichte und Geschicke einer Stadt, die für viele - zu Recht oder zu Unrecht - als einer der bevorzugten Plätze auf der Welt gilt. Jeder, zumal jeder Münchner, hat ein ganz bestimmtes Bild von dieser Stadt. Die Ausstellung erwartet Zustimmung und Widerspruch. In fünf historisch gegliederten Abschnitten geht die Ausstellung der Frage nach, was seit wann und vor allem warum typisch ist für München.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Freuen Sie sich auf folgende Themenführungen:

So, 4.3: Typisch München! mit Stadtrundgang

So, 6.5.: Kulturstadt München

So, 3.6.: Typisch München! Highlight-Führung

So, 1.7.: München-Crashkurs - für Zuagroaste, Neumünchner und "echte Münchner Kindl" (mit Gebärdensprachdolmetscher)

So, 5.8.: Typisch München! Highlight-Führung

So, 2.9.: Moriskentänzer und Metzgersprung - buntes Treiben auf dem Marienplatz

Mo, 2.4.: München-Crashkurs - für Zuagroaste, Neumünchner und "echte Münchner Kindl"

Di, 1.5.: Typisch München! Highlight-Führung

 

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer G211070. Infos unter https://www.mvhs.de/programm/kultur-freizeit-3541/G211070/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/kultur-freizeit-3541/G211070/
06.07.18 17:00
Münchner Stadtmuseum

Entrechtung Enteignung Raub – "Arisierung" in München - Stadtrundgang


Stadtrundgang in Kooperation mit Stattreisen München e.V.

 

Die Nationalsozialisten schlossen die jüdische Bevölkerung systematisch aus dem Geschäfts-, Berufs- und gesellschaftlichen Leben aus und eigneten sich ihr Vermögen an. Es wird über betroffene Unternehmen und Familien wie Bernheimer, Kohn und Pringsheim berichtet, führt aber auch zu den Orten der Täter und der aktuellen Provenienzforschung.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

Treffpunkt: Synagogen-Gedenkstein in der Herzog-Max-Straße 3-7

Sprache: deutsch

07.07.18 11:00
Münchner Stadtmuseum

MVHS-Führung durch die Ausstellung "Ehem.jüdischer Besitz"


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Treffpunkt Foyer

Sprache: deutsch

07.07.18 11:00
Münchner Stadtmuseum

"Ehem. jüdischer Besitz". Erwerbungen des Münchner Stadtmuseums im Nationalsozialismus. Eine Veranstaltung der MVHS


Die systematische Erforschung der Herkunft von Kunstwerken in den eigenen Sammlungsbeständen gehört zu den Schwerpunkten der wissenschaftlichen Arbeit des Münchner Stadtmuseums. Erstmals sollen nun die Ergebnisse dieser Provenienzforschung in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert und dabei auch die eigene Geschichte in der NS-Zeit näher beleuchtet werden. Die Ausstellung versteht sich als Momentaufnahme in einem Prozess kontinuierlicher Aufarbeitung und zeichnet die vielfältigen Biografien von ausgewählten Kunstgegenständen aus den verschiedenartigen Sammlungen des Museums nach. Dazu gehören Werke aus den Bereichen Grafik und Gemälde, Mode und Textilien sowie Kunsthandwerk und Möbel, aber auch Musikinstrumente und Marionetten. Zum ersten Mal wird damit ein kunst- und kulturgeschichtliches Museum mit der ganzen Bandbreite seiner Sammlungsbestände diesem wichtigen Thema eine Ausstellung widmen.



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kartenverkauf nur bei der Dozentin im Museum. Kursnummer G211090. Infos unter https://www.mvhs.de/programm/ueberblicks-und-themenfuehrungen-in-museen-ausstellungen-2714/G211090/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/ueberblicks-und-themenfuehrungen-in-museen-ausstellungen-2714/G211090/
08.07.18 21:00
Münchner Stadtmuseum

Monsieur Klein. "Ehem. jüdischer Besitz"


Frankreich 1976 | R: Joseph Losey | B: Franco Solinas, Joseph Losey | K: Gerry Fisher | M: Egisto Macchi, Pierre Porte | D: Alain Delon, Jeanne Moreau, Michel Lonsdale, Juliet Berto, Suzanne Flon | 123 min | OmeU | Brilliant inszenierte und gespielte kafkaeske Parabel: Der Elsässer Robert Klein lebt als Kunsthändler im von den Deutschen besetzten Paris und macht Geschäfte mit Juden, die in Not geraten sind. Eines Tages gerät er ins Visier der Polizei, weil ein jüdischer Widerstandskämpfer im Untergrund seinen Namen benutzt. "Losey beobachtet diesen feinen Herrn, der nur sich sieht, nur seinen Vorteil und dann in eine Situation gerät, die klaustrophobische Züge trägt. Gerade durch die visuelle Nicht-Präsenz der Besatzungstruppen, der Gestapo, der SS einerseits, das Geheimnisvolle des anderen Klein auf der anderen Seite, eben auch dessen Nicht-Präsenz, erreicht die Verwicklung, Verstrickung des Robert Klein in ein immer enger werdendes Netz aus Lüge, Denunziation, Verdacht, Komplott oder was es auch immer sein mag eine erschreckende und einem die Luft nehmende steigende Bedrückung." (Ulrich Behrens)



Veranstaltungstyp: Film

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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