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Deutsches Museum

Museumsinsel in München; Blick von Nord-West, Foto: Deutsches Museum

Deutsches Museum - Eingangsbereich der Abteilung Energietechnik, Foto: Deutsches Museum

Deutsches Museum - Starkstromtechniktechnik: Hochspannungsanlage, Foto: Deutsches Museum

Deutsches Museum - Schifffahrt: Fischewer Maria, 1880, Foto: Deutsches Museum

Deutsches Museum - Zentrum Neue Technologien, Foto: Deutsches Museum

Die begehbare Zelle mit „Zellwald“, Foto: Deutsches Museum/S. Wameser

  • Technik
  • Natur

Kontakt

Museumsinsel 1
80538 München

089/21791
http://www.deutsches-museum.de
information@deutsches-museum.de

Öffnungszeiten

tägl. 9.00-17.00
eingeschränkt zugänglich

Das Deutsche Museum zeigt eine faszinierende Sammlung zu Naturwissenschaft und Technik, Naturgesetzen, Instrumenten und technischen Verfahren, die auf hohem Niveau verständlich präsentiert wird. Mit ca. 73 000 qm Ausstellungsfläche ist es eines der größten technisch-naturwissenschaftlichen Museen der Welt. Seine systematischen Dauerausstellungen umfassen die meisten Gebiete der Technik und die wichtigsten Gebiete der Naturwissenschaften. Neben historischen Originalen, darunter wertvolle Unikate wie die Magdeburger Halbkugeln oder der erste Dieselmotor, bietet das Museum Modelle, Experimente und Demonstrationen zum Selbstbetätigen von Hand oder durch Knopfdruck. Darüber hinaus setzen sich temporäre Ausstellungen mit aktuellen Themen auseinander.
Zeitlich umfassen die Bestände Werke von der Steinzeit bis zur Gegenwart und darüber hinaus: So werden im Zentrum Neue Technologien zukunfts- und fortschrittsorientierte Themen aufgegriffen, beispielsweise aus der Genforschung und der Nanotechnologie.
Die jüngsten Forscher der Welt können sich in einem eigenen „Kinderreich“ austoben. Dort werden drei- bis achtjährigen Kindern und ihren Eltern spielerisch und fantasievoll Zusammenhänge aus Wissenschaft und Technik erläutert.

Oskar von Miller, international anerkannter Elektroingenieur seiner Zeit, ist der Schöpfer dieses besonderen Museums. Mit großer Energie trieb er die Gründung voran – von der Hauptversammlung des Vereins Deutscher Ingenieure, als das Projekt 1903 aus der Taufe gehoben wurde, bis zur Fertigstellung des Neubaus 1925.  Nach mehreren provisorischen Quartieren im Alten Nationalmuseum (1906) und der ehemaligen Schwere-Reiter-Kaserne (1909) wurden die Sammlungen auf die Isarinsel verlegt, wo am 7. Mai 1925 zum 70. Geburtstag von Oskar von Miller das Deutsche Museum eröffnet wurde. In kurzen Abständen folgten Bibliothek (1932) und Kongresssaal (1935). Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte das Museum bereits im Oktober 1947 wiedereröffnen - trotz der teilweisen Zerstörung durch Fliegerbomben. Mit Beginn der 1960er-Jahre öffnete das Museum neue Abteilungen; Höhepunkt war 1984 die Präsentation der Luft- und Raumfahrthalle. In den 1990er-Jahren mussten die Ausstellungsflächen erweitert werden: 1992 bzw. 1995 kamen als Dependancen die Flugwerft Schleißheim und das Deutsche Museum Bonn hinzu – das erste Museum für zeitgenössische Forschung und Technik in Deutschland. 2006 eröffnete schließlich das Verkehrszentrum des Deutschen Museums mit seiner einzigartigen Sammlung von Landfahrzeugen.

Deutsches Museum
Kunstflug – 100 Jahre Paul Klee in Schleißheim
15.12.2016 - 31.03.2017

Punktlandung in der Flugwerft: 100 Jahre, nachdem Paul Klee in Schleißheim stationiert war, gedenken wir des großen Künstlers in einer interaktiven Sonderausstellung für die ganze Familie. Der "Kunstflug" führt über 125 Drucke und eine Foto-Galerie mit den Lebensstationen Klees bis hin zur Spielstraße, in der sich nicht nur die jüngsten Besucher mit Formen und Farben auseinandersetzen können. "Klee erleben, Klee erforschen und mit Klee kreativ sein – das ist an diesem Originalschauplatz schon etwas ganz Besonderes", sagt Gerhard Filchner, der Leiter der Flugwerft Schleißheim.

Deutsches Museum
Energie.wenden
15.02.2017 - 31.12.2018

Das erste Exponat sieht der Besucher schon im Museumsinnenhof. Eine große Blume mit Blütenblättern aus Solarzellen. Sie sammelt Sonnenenergie, dreht sich immer der Sonne zu und klappt abends ihre "Blütenblätter" ein. Und sie ist mehr als ein Gag: Sie liefert im Jahr rund 4000 Kilowattstunden Strom – das ist in etwa der Jahresverbrauch eines europäischen Durchschnittshaushalts. Aber in der neuen Sonderausstellung des Deutschen Museums geht es natürlich um viel mehr als um das Thema Solarstrom. Der Generaldirektor des Deutschen Museums, Wolfgang M. Heckl: "Die Energiewende ist eins der großen globalen Themen für das 21. Jahrhundert. Es stellt Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Technik gleichermaßen vor große Herausforderungen. Und wir möchten mit dieser Ausstellung dazu beitragen, dieses Projekt voranzutreiben – und die Herausforderung zu bewältigen." In der Ausstellung selbst finden sich faszinierende Exponate, die Denkanstöße dazu vermitteln. Ein Tesla Roadster beispielsweise, der es als erstes Elektroauto 2012 einmal um die Welt geschafft hat. In 127 Tagen. Oder der Flügel eines Windrads, der sein Innenleben preisgibt. Oder ein Teil des Wendelstein-Fusionsreaktors. Oder ein "Brandloch" in einem Stück Metall, dass sehr eindringlich die Kraft der Sonne dokumentiert – es wurde in einem Solarkraftwerk erzeugt. Es geht um Themen wie "Smart Home", Emissionshandel, Speichermedien und Radioaktivität. Und es geht eben nicht nur um die deutsche Energiewende, sondern um die Auswirkungen auf der gesamten Erde.

30.01.17 16:30
Deutsches Museum

Montagskolloquium: Chemiker im Dritten Reich. Fragestellungen und Ergebnisse


 



Veranstaltungstyp: Vortrag

Alter Seminarraum, Bibliotheksbau, Museumsinsel 1.

Sprache: deutsch

E-Mail
01.02.17 19:00
Deutsches Museum

Gibt es einen 9. Planeten im Kuipergürtel?


Was ist da los im Sonnensystem jenseits von Neptun? Diese Frage kann man sich stellen, wenn man die letzten 25 Jahre zurückblickt. Erst gab es ihn, Pluto, den 9. Planeten, aufgefunden 1930 jenseits von Neptun. Ab 1992 tauchten zahlreiche "Geschwister" zu Pluto auf – der Kuipergürtel war entdeckt. Der Kuipergürtel ist eine ringförmige Region jenseits der Neptunbahn mit tausenden Kleinkörpern, Zwergplaneten und sehr wahrscheinlich weiteren fernen Planeten. 2006 wurde Pluto dann zum Zwergplaneten "degradiert", und die Sonne hatte nur noch acht Planeten. Jedoch hörten die Spekulationen um einen 9. – und eventuell noch mehr – Planeten nie auf. Im Gegenteil: Sie erfuhren Anfang 2016 neue Nahrung aus dem Kuiperring. Die Suche hat begonnen. Die großen (wie der 9. Planet) und kleinen wissenschaftlichen Rätsel zum Kuipergürtel kreisen um ein Thema: Was haben der Kuiperring und die ihn bevölkernden Körper mit der Entstehung des Planetensystems zu tun? Ja, es ist sogar wahrscheinlich, dass selbst der Planet Erde in seiner Frühphase etwas vom Kuipergürtel "abbekommen" hat und selbst heutzutage hält er etwas "Handgreifliches" für den Wissensdurst der Menschheit parat: die kurzperidodischen Kometen, z.B. 67P/Churyumov-Gerasimenko, der vor Kurzem von der Rosetta-Mission besucht wurde.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

08.02.17 19:00
Deutsches Museum

Die Entstehung von Masse


Wo kommt die Masse von alltäglichen Objekten her? Wir lernen in der Schule, dass sie hauptsächlich von den schweren Teilchen im Atomkern herrührt. Das sind die Nukleonen, also Protonen und Neutronen. Die Anzahl dieser Teilchen bestimmt die Masse eines Stück Metalls oder Holz oder auch eines Lebewesens. Aber wo kommt eigentlich die Masse der Nukleonen her? Das beschreibt eine physikalische Theorie: die Quantenchromodynamik, kurz QCD. Nach der QCD besteht jedes Nukleon aus drei elementaren Quarks und einigen Gluonen. Die Gluonen sind Kraftteilchen, die die Quarks zusammenhalten. Verblüffenderweise ergibt die Gesamtmasse dieser fundamentaleren Teilchen aber nur ein Prozent der Nukleonenmasse. Wo steckt der große Rest? Die Erklärung findet man in den Wechselwirkungen der Quarks und Gluonen, die eine große Energie – und damit Masse – erzeugen. Die Berechnungen dieser Wechselwirkungen sind so kompliziert, dass man sie nur mit den größten Supercomputern in den Griff bekommt. Solche QCD-Rechnungen erlebten in den letzten 10–15 Jahren eine Blütezeit. Neben dem alten Problem des Ursprungs von Masse helfen die QCD-Rechnungen die Geheimnisse der Kern-, Teilchen- und Astrophysik zu lösen.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

15.02.17 19:00
Deutsches Museum

Zum Ursprung der Dinge: 60 Jahre Forschung mit Neutronen aus Garching


1957 entstand auf einem Kartoffelacker der Gemeinde Garching in Rekordgeschwindigkeit die erste Neutronenquelle Deutschlands. Sie war zugleich der Kristallisationskeim für eine der ganz großen und einzigartigen Forschungsstätten Europas. Seit 2005 ist die Nachfolgerin des legendären Atom-Eis, die Forschungsneutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) in Betrieb. Sie ist eine der leistungsfähigsten ihrer Art und zieht jährlich 1000 externe Wissenschaftler aus aller Welt zu Experimenten mit Neutronen nach Garching an. Begleiten Sie den Wissenschaftlichen Direktor auf einem Rundgang durch die vergangenen 60 Jahre Forschung mit Neutronen in Garching. "Machen Sie was Neues" war das Motto von Prof. Heinz Maier-Leibnitz, um zu internationaler Exzellenz im wissenschaftlichen Wettbewerb zu gelangen. Und in Garching wurde Neues unternommen. Hier wurden das Prinzip der Leitung von Neutronen mittels Neutronenleiter erfunden und in die Tat umgesetzt, die Konzepte zur Ausmessung mesoskopischer Strukturen mittels Neutronenkleinwinkelstreuung und zur hochauflösenden Spektroskopie entwickelt, sogenannte Ultrakalte Neutronen mittels eines Turbinenrads so verdichtet, dass erstmals Experimente mit ihnen möglich wurden. Heute steht der der FRM II für weltweit breiteste Anwendung von Forschung mit Neutronen, von den Materialwissenschaften mit enger Rückwirkung auf die industriellen Bedürfnisse über medizinische Nutzung bis hin zu den grundsätzlichen Fragen nach dem Ursprung des Universums, die von der Neugier vieler getrieben sind.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

15.02.17 19:00
Deutsches Museum

Mikroalgen: Hoffnungsträger unter den nachwachsenden Rohstoffen?


Mikroalgen enthalten große Mengen an wertvollen Proteinen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Ölen, natürlichen Carotinoiden und Vitaminen. Dies macht sie zu interessanten Rohstoffen für die Nahrungsmittelindustrie, Kosmetik, Pharmazie, Chemie und die Bioenergiebranche. Seit Langem werden deshalb Mikroalgen, vor allem in Asien, als Nahrungsergänzungsmittel genutzt. Im Mittelpunkt stehen dabei Proteine mit hoher biologischer Wertigkeit, Vitamine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, antioxidativ wirkende Pigmente wie Carotinoide, Mineralstoffe und andere Wirkstoffe. Zu diesem Zweck werden beispielsweise das Cyanobakterium Arthrospira und die Grünalge Chlorella gezüchtet und als Extrakt vermarktet. Was für die Nahrungsergänzungsmittel gilt, lässt sich auch auf die Grundnahrungsmittel übertragen: Die Verbesserung der Versorgung mit pflanzlicher Biomasse, ohne dass zusätzliche Ackerflächen benötigt werden, ist ein typisches Einsatzfeld der Mikroalgen-Technologie. Darüber hinaus weisen Algen auch eine hohe Adsorptionskapazität gegenüber Schwermetallen auf, was in der Umwelttechnik eine effiziente Reinigung kontaminierter Abwässer erlaubt. Aber auch Pharmaka wie immunstimulierende Polysaccharide, antibakterielle, fungizide und antivirale Stoffe oder auch Mittel zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit werden erforscht. Schließlich wird den Mikroalgen auch bei der Energiewende ein großes Potential eingeräumt, allerdings geht es hierbei um "Massenproduktion" im Giga-Tonnenbereich. Hierbei müssen Wasserverbrauch, Umweltauswirkungen und ökonomische Realitäten berücksichtigt werden. Der Vortrag wird einen Überblick über das Potential von Mikroalgen geben, aber auch kritisch auf deren Limitierungen und Herausforderungen eingehen.



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

18.02.17 11:00
Deutsches Museum

Altes Handwerk - neue Technik. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Teilnehmer erkunden die Handwerksabteilung im Deutschen Museum und erfahren, wie im Laufe der Jahrtausende uraltes Handwerkswissen den Boden bereitet für Materialkunde und neue Technik, die heute in vielen Industrie- und Wirtschaftsbereichen eine große Rolle spielt.

In der Werkstatt experimentieren sie mit unterschiedlichen Materialien und gestalten ein Gefäß aus Glas oder Porzellan.



Veranstaltungstyp: Workshop

Für Kinder ab sechs Jahren mit begleitenden Erwachsenen.

Bitte mitbringen: € 3.-- Materialgeld und eine Tasse, Schale oder einen Teller aus Porzellan.

Sprache: deutsch

E-Mail
18.02.17 11:00
Deutsches Museum

Altes Handwerk - neue Technik. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Teilnehmer erkunden die Handwerksabteilung im Deutschen Museum und erfahren, wie im Laufe der Jahrtausende uraltes Handwerkswissen den Boden bereitet für Materialkunde und neue Technik, die heute in vielen Industrie- und Wirtschaftsbereichen eine große Rolle spielt.

In der Werkstatt experimentieren sie mit unterschiedlichen Materialien und gestalten ein Gefäß aus Glas oder Porzellan.



Veranstaltungstyp: Workshop

Für Kinder ab sechs Jahren mit begleitenden Erwachsenen.

Bitte mitbringen: € 3.-- Materialgeld und eine Tasse, Schale oder einen Teller aus Porzellan.

Sprache: deutsch

E-Mail
18.02.17 11:00
Deutsches Museum

Altes Handwerk – neue Technik: forschen, entdecken, erfinden. Eine Veranstaltung der MVHS


Sie erkunden die Handwerksabteilung im Deutschen Museum und erfahren, wie im Laufe der Jahrtausende uraltes Handwerkswissen den Boden bereitet für Materialkunde und neue Technik, die heute in vielen Industrie- und Wirtschaftsbereichen eine große Rolle spielt. In der Werkstatt experimentieren Sie mit unterschiedlichen Materialien und gestalten ein Gefäß aus Glas oder Porzellan.



Veranstaltungstyp: Workshop

Workshop für Kinder ab sechs Jahren mit begleitenden Erwachsenen. Anmeldung aller Personen erforderlich bis 16.2.2017. Kursnummer D214060. Anmeldung unterhttps://www.mvhs.de/programm/Event/show/angebote-fuer-familien-7120/D214060/7136c993400679c162ed23853b8e059f/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/angebote-fuer-familien-7120/D214060/7136c993400679c162ed23853b8e059f/
01.03.17 19:00
Deutsches Museum

"Weitere Aussichten heiter bis wolkig": Warum ist Wettervorhersage (immer noch) so unsicher?


 



Veranstaltungstyp: Vortrag

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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