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Glyptothek

Außenansicht des von Leo v. Klenze zwischen 1816 und 1830 errichteten Gebäudes der Glyptothek.

Museumscafé: Der Innenhof der Glyptothek lädt zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen ein.

Fast wie in Rom: Die Gewölbe der Eckräume erinnern an die Kuppel des Pantheon in Rom.

Perfekter Museumsraum: Die Säle des Museums bilden ein ideales Ambiente für die klassischen Skulpturen.

Who is who? Die Galerie des Römersaales zeigt Prominente und Privatleute (1.–4. Jh. n. Chr.).

  • Kunstareal
  • Kunst
  • Kultur

Kontakt

Königsplatz 3
80333 München

089/286100
http://www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de/de/glyptothek-muenchen.html
info@antike-am-koenigsplatz.mwn.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-17.00, Do. 10.00-20.00
eingeschränkt zugänglich

Die Ausstellung führt durch die Geschichte der antiken Bildhauerkunst zwischen 600 v. Chr. und 400 n. Chr., vertreten durch weltberühmte Originale. Zwei Jünglingsstatuen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. gehören zu den schönsten Beispielen archaischer Plastik. Der berühmte „Barberinische Faun“, der sich schlafend auf einem Felssitz ausstreckt, vertritt die hellenistische Kunst. Auf den Faun blickt die Maske der „Medusa Rondanini“ herab, deren Vorbild noch aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. stammt. Römischen Kopien nach Meisterwerken der griechischen Kunst stehen qualitätvolle originale Grabreliefs des 4. Jahrhunderts v. Chr. gegenüber. Die Giebelskulpturen des Aphaia-Tempels in Ägina sind der kostbarste Besitz des Museums. An der Wende von der archaischen zur klassischen Kunst entstanden, lassen sie wie kein anderes Werk der antiken Kunst die Veränderung der Formensprache griechischer Kunst erkennen. Die weiteren Säle der Glyptothek zeigen griechische und römische Porträts. Mit der „Trunkenen Alten“ und dem „Knaben mit der Fuchsgans“ beschließen zwei Werke des Hellenismus den Rundgang durch die Glyptothek, die mit den Antikensammlungen auf der gegenüberliegenden Seite des Königsplatzes eine Einheit bildet.

Die Glyptothek wurde unter König Ludwig I. in den Jahren 1816 bis 1830 errichtet. Damit ist sie eines der ältesten von vorneherein als Museum konzipierten Gebäude der Welt. Leo von Klenze entwarf sie als Tempelanlage in griechisch-ionischem Stil. Mit prächtigen Wandgemälden und reichem Stuckdekor ausgestattet, bildete das Gebäude den Nukleus des Königsplatzes. Ludwig I. präsentierte in der Glyptothek seine in Griechenland und Italien erworbenen antiken Kunstwerke, um seinen Untertanen die als vorbildhaft angesehene Antike vorzuführen. Entsprechend zeigte man in einem Saal Werke von Zeitgenossen wie Canova oder Thorvaldsen, um so den Kunstgeschmack des Münchner Publikums zu prägen. Die großen Räume der Glyptothek dienten darüber hinaus als repräsentative Festsäle.
Nach der Beschädigung des Bauwerks 1944 wurde das umgestaltete Gebäude 1972 wiedereröffnet. Auf eine Wiederherstellung der Wandgemälde wurde dabei bewusst verzichtet. Die exakt gemauerten Ziegelwände des Inneren bilden eine schlichte, aber effektvolle Hintergrundfolie für die antiken Skulpturen.

Glyptothek
Time Codes – Die Macht der Schönheit
08.12.2016 - 12.03.2017

Zwiegespräch zwischen Geschichte und Gesellschaft: Werner Kroener präsentiert in der Münchner Glyptothek ein Antikenfest. Das archaische Lächeln, ein Rippenbogen, ein vollendet geformter Fuß. Die Faszination der antiken Schönheiten, wie sie sich uns in der Münchner Glyptothek präsentieren, scheint ungebrochen. Und das, auch wenn viele Skulpturen nur als Fragmente erhalten sind. Mit seinem Antikenfest "TIME CODES. Die Macht der Schönheit" geht es dem Münchner Maler Werner Kroener um ein Zwiegespräch von Geschichte und Gesellschaft. Die Ideen, Gestalten, Ereignisse, Mythen und Kunst der griechischen und römischen Antike werden mit den ästhetischen Mitteln virtueller Bildsprache in die Gegenwart gerückt. Und Kroener belässt es nicht bei seiner Rezeption. Er hat auch andere Künste eingeladen, es ihm gleichzutun, so den Tanz, die Musik, den Film und die Literatur. Kroener präsentiert in der Glyptothek seine Malerei-Adaptionen von 29 Skulpturen antiker Bildhauer. Gezeigt werden sie als selbstleuchtende Bildflächen in gleicher Größe neben den Originalen. „TIME CODES. Die Macht der Schönheit“ ist der zweite Teil der Trilogie "TIME CODES", die Kroener dem Thema "Bildsprachen" gewidmet hat. Im ersten Teil, „TIME CODES. Die Macht der Bilder“ setzte sich der Künstler in einer großen Ausstellung im Koblenzer Mittelrhein Museum mit dem Verhältnis von Pressefotografie zu Malerei auseinander. Zwei Jahre lang interpretierte er in digitaler Malerei die Pressefotos einer großen deutschen Tageszeitung. Der für 2018 geplante dritte Teil "TIME CODES. Die Macht des Blicks" ist dem Thema Porträt gewidmet. Für seine Ausstellung in der Glyptothek wählte Kroener Skulpturen nach ihrer kunsthistorischen Prominenz und ihrer zentralen Aussage über das antike Denken aus. Mit seinem Werk will der Künstler dem Publikum die Faszination der Antike nahe bringen und geht zugleich der Frage nach, was die "steinernen Figuren uns heute noch sagen". Werner Kroeners farbige Spiegelungen so berühmter Plastiken wie der des Kuros von Tenea oder der Knidischen Aphrodite, aber auch anmutiger namenloser Jünglinge oder des "Schwänzchen haschenden Satyrs" laden dazu ein, durch einen Wechsel der Perspektiven dem antiken Denken näherzukommen, so dem antiken Lächeln oder dem vollendet schönen Körper. Mit diesen Themen setzen sich in dem drei Monate laufenden Ausstellungsprojekt auch die anderen Künste auseinander. So präsentiert der spanische Liedermacher Ricardo Volkert "Canciones de guerra y amor" (Gesänge von Liebe und Krieg). Volkert wird mit seinem musikalischen Werk den Trojanischen Krieg durch die Beziehung zum spanischen Bürgerkrieg aktualisieren. Außerdem stehen Sprachpassagen durch 3000 Jahre Literatur mit dem Salon der Musen aus Weimar sowie Butohaufführungen von dem Münchner Tänzer Stefan Maria Marb auf dem Programm. Kurzbiografie des Künstlers: Werner Kroener, geboren in Koblenz, arbeitet als Maler und Hochschullehrer in München. Nach dem Studium der bildenden Kunst (bei Horst Antes und Reimer Jochims) an der Kunstakademie Karlsruhe und sowie Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und München erhält Kroener ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes für ein Zweitstudium der Kunsttheorie und Psychologie schöpferischer Prozesse. Kroener erhält 1988 eine Professur für Bildtheorie an der Hochschule München mit Schwerpunkt Kreativität und Gestaltungslehren. 1996 entwickelt er eine Hochschul-Didaktik der Naturästhetik. Eine Reihe von Ausstellungen (Villa Stuck in München) und Filmen (BR, SWR) dokumentieren die Ergebnisse. Kroeners Malerei zeigt Bilder von Extremsituationen der Geschichte, der Gestik und des menschlichen Gesichts. Sein Thema ist die Bildsprache in ihren verschiedenen aktuellen Formen. Das zentrale Interesse der künstlerischen Arbeit von Werner Kroener ist die mediale Reflexion moderner Bildmedien. Kennzeichnend für seine Werke ist der experimentelle Wechsel verschiedener Bildsprachen und Darstellungstechniken.

04.12.16 11:00
Glyptothek

Philosophisches Sonntagscafé Teil 2: Politik der Freundschaft. Eine Veranstaltung der MVHS


Freundschaft ist ein klassisches Thema der europäischen Philosophie. Von der Antike bis heute wurde sie immer wieder beschrieben und gefeiert. Aristoteles hat grundlegende Motive und unterschiedliche Formen der Freundschaft erörtert. Für ihn ist die Freundschaft ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Polisgesellschaft. Was kann aber eine "Politik der Freundschaft" bedeuten? Was bedeuten uns Freundschaften? Welchen Wert haben sie für ein gesellschaftliches Miteinander? Welchen Stellenwert haben mediale Freundschaften für uns?



Veranstaltungstyp: Themenführung

Kursnummer D213040. Anmeldung unter https://www.mvhs.de/programm/Event/show/philosophisches-sonntagscafe-in-der-glyptothek-331/D213040/3abda3eb2fd36da09e41096a9e7bd577/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/Event/show/philosophisches-sonntagscafe-in-der-glyptothek-331/D213040/3abda3eb2fd36da09e41096a9e7bd577/
08.12.16 18:00
Glyptothek

Die Bergpredigt im Spiegel antiker Moral


Abendführung mit Martin Schulz.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

15.12.16 18:00
Glyptothek

Die Macht der Schönheit - Ludwigs Traum und die aktuelle Sonderausstellung


Abendführung mit Susanne Pfisterer-Haas.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

15.12.16 18:00
Glyptothek

Time Codes


Die Macht der Schönheit - Ludwigs Traum und die aktuelle Sonderausstellung Führung mit S. Pfisterer-Haas.

 

 

 

 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

22.12.16 18:00
Glyptothek

Vergil, Horaz, Augustus und das Goldene Zeitalter


Abendführung mit Christian Gliwitzky.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

29.12.16 18:00
Glyptothek

Kampf um Troja II


Abendführung mit Christian Gliwitzky.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

05.01.17 18:00
Glyptothek

Angekommen am Dreikönigstag - Der Barberinische Faun


Abendführung mit Raimund Wünsche.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

12.01.17 18:00
Glyptothek

Time Codes II. Bilder von Werner Kroener


Künstlergespräch mit W. Kroener, Astrid Fendt und Roland Wenninger.



Veranstaltungstyp: Diskussion

 

Sprache: deutsch

19.01.17 18:00
Glyptothek

Immer Ärger mit der Verwandschaft. Die julisch-claudische Dynastie


Abendführung mit Jörg Gebauer.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

22.01.17 14:00
Glyptothek

Time Codes


Familienaktion mit W. Kroener zum Thema: "Götter in Licht und Farbe".



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Für Kinder von 7-14 Jahre

Sprache: deutsch

www.mpz.de
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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