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Staatliche Graphische Sammlung München / Pinakothek der Moderne. Network of Graphic Art Collections

Outer view of the Pinakothek der Moderne

  • Kunstareal
  • Art

Contact

Barer Straße 40
80333 München

(Verwaltung): Tel. 0
http://www.sgsm.eu
info@sgsm.eu

Gallery Hours

Di.-So. 10.00-18.00, Do. -20.00 Studiensaal (Katharina-von-Bora-Str. 10, 80333 München): Di. 10.00–13.00 und 14.00–17.00, Do. 10.00–13.00 und 14.00–18.00, Fr. 10.00–12.30
accessible with help

Its holdings of more than 50,000 drawings and 350,000 prints cover every period from the 13th century to the present day. Special focuses are the single leaf woodcuts and engravings of the 15th century, early German drawings and prints of the Dürer period, Italian Renaissance drawings, and Netherlandish prints of the 16th and 17th centuries. The highlights also include German drawings of the Baroque period and the 19th century, especially from the artists circle patronized by King Ludwig I of Bavaria, and the renowned holdings of German art of the second half of the 19th century. Key examples of Classical Modernism and major works by international artists and printmakers from the postwar period to the present day form an emphasis of recent acquisition policy, resulting in important holdings of contemporary art that bolster the museum's international reputation.

The origins of the collection go back to 1758, when the Cabinet of Engravings and Drawings was founded at Mannheim Castle by Prince Elector Carl Theodor of the Palatinate. The collection moved to Munich shortly before the year 1800. Its holdings experienced a considerable expansion during the period of secularization.
The study room and depots of the Graphische Sammlung are located at Katharina-von-Bora-Strasse 10. Changing exhibitions are held in its spaces at the Pinakothek der Moderne on Barer Strasse 40.

Staatliche Graphische Sammlung München / Pinakothek der Moderne
VERMISST. Der Turm der Blauen Pferde von Franz Marc
09.03.2017 - 05.06.2017

Kaum ein zweites Meisterwerk der Klassischen Moderne hat eine vergleichbar wechselvolle Geschichte wie das Gemälde Der Turm der blauen Pferde (1913) von Franz Marc. Durch seine abwechselnde Präsenz in München und Berlin verbindet es die beiden Kunstmetropolen, wird beinahe zerstört, gerettet und wieder bewahrt, bevor es nach dem zweiten Weltkrieg spurlos verschwindet. Bis heute fragen sich Kunsthistoriker und Historiker: Wo ist der Turm der Blauen Pferde? Eine spekulative Frage, der sich eine Gruppe von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern in Berlin und München stellt und die Ergebnisse in zwei parallelen Ausstellungen präsentiert. Im Frühling 1913 malte Franz Marc das Bild auf dem Land in der Nähe von München, um es im gleichen Jahr in Berlin vorzustellen. Nach dem Tod von Franz Marc im Ersten Weltkrieg wird es 1919 auf der Gedächtnisausstellung in der Münchner Neuen Sezession zentral präsentiert und noch im gleichen Jahr von Ludwig Justi zu einem ungewöhnlich hohen Preis für die "Neue Abteilung" der Berliner Nationalgalerie erworben. Als "entartet" 1937 gebrandmarkt und aus dem öffentlichen Museumsbesitz entfernt, ist es noch im selben Sommer für wenige Tage auf der ersten Station der Ausstellung "Entartete Kunst" in den Münchner Hofgartenarkaden zur Schau gestellt. Aufgrund der engagierten Kritik einzelner Bürger wird es lautlos entfernt, kommt später in ein Sammellager zur Verwertung "entarteter" Kunst nach Berlin zurück, wo es von Hermann Göring einbehalten wird und letztlich in seinen unrechtmäßigen Besitz übergeht. Kurz nach Kriegsende soll Der Turm der blauen Pferde 1945 beziehungsweise 1948/49 angeblich noch einmal in Berlin gesehen worden sein. Unabhängig voneinander haben drei wichtige Zeugen das Bild am Leipziger Platz, im späteren Haus am Waldsee und zuletzt vis-a-vis im Haus der Jugend in Berlin Zehlendorf gesehen. Danach verlieren sich die Spuren. Das Haus am Waldsee in Berlin und die Staatliche Graphische Sammlung in München haben zwanzig zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler von internationalem Rang eingeladen, die Geschichte des Gemäldes mit den Mitteln der Malerei, der Zeichnung, der Bildhauerei, der Fotografie, Installation und Literatur in einer Doppelausstellung aus heutiger Sicht zu reflektieren.

Staatliche Graphische Sammlung München / Pinakothek der Moderne
Lob der Linie: Verneinung und Verneigung
07.04.2017 - 30.06.2017

"Die Linie ordnet die ganze Welt, doch sie selbst ist unablässig Frage", so der Münchner Künstler Bernhard Haupeltshofer über seine Arbeiten, die im H-TEAM e.V. zu sehen sind. Bernhard Haupeltshofer arbeitet mit dem Mittel der Verdoppelung: die erste vom Graphit tastend gezogene Linie wird von weißer Kreide wiederholt; es entstehen minimal-malerische Grau-Effekte. Daneben wird - durch das zweite Weiß der Kreide - die Zeichnung dem ersten (Grund-) Weiß des Papiers in einem meditativen Akt zurückgegeben. Im zweiten Genre der Tuschezeichnungen zeigt sich eine andere Verdoppelung: zwei ABCs der Linien führen ein Gespräch miteinander. Die Zeichnung, die zuerst entsteht, und die Schrift (als Gedicht, Zitat, Meditation). Diese "Blätter" konfrontieren, ergänzen oder vermischen zwei Linien-Sprachen. Die Zeichnung "verneint" die starre Linie des Buchstabens und "verneigt" sich vor der Schrift (Poesie). Bernhard Haupeltshofer sagt: "Vielleicht bin ich nur Briefträger zwischen Schrift und Linie - und umgekehrt".

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

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