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Im Gedenken

Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Samstag, 27. Januar 2018


Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:00
Zeitzeugengespräch
Jüdisches Museum München
Der 27. Januar ist seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter GEdenktag an die Opfer des Naionalsozialismus. Im Jahr 2005 wurde er von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und den Jahrestag der Befreiung des Konzerntrationslagers Auschwitz-Birkenau erklärt. Das Jüdische Museum München lädt aus diesem Anlass zum Zeitzeugengespräch ein.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V. in Kooperation mit der Liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom e.V., der Europäischen Kanusz Korczak Akademie e.V. und dem Jüdischen Museum.


Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:00
Gedenkfeier
NS-Dokumentationszentrum München
Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden in Bayern nachweislich mindestens 146 Pädagoginnen und Pädagogen jüdischer Herkunft deportiert und ermordet. An sie soll im Rahmen der Gedenkfeier, die kurz vor dem Holocaust-Gedenktag stattfindet, erinnert werden. Es sprechen Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zum Thema Moderne Gedenkkultur und Staatssekretär Georg Eisenreich. Neben einem kurzen Film über verschiedene Formen der Erinnerungsarbeit an bayerischen Schulen wird die Lesung von fünf Biografien verfolgter und ermordeter Lehrer im Mittelpunkt stehen, die von Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projekts Erinnern des BLLV recherchiert und geschrieben wurden. Des Weiteren werden die Namen der ermordeten Lehrerinnen und Lehrer verlesen. Als musikalische Umrahmung werden Stücke für Violine, Viola und Violoncello von Hans Neumeyer gespielt. Neumeyer, Komponist und Musiklehrer, wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er am 19. Mai 1944 an Tuberkulose verstarb.


Samstag, 27. Januar 2018, 15:00
Nationalsozialismus in München
Münchner Stadtmuseum
Die Führung nimmt Münchens Rolle als Gründungs- und Aufstiegsort des Nationalsozialismus sowie als "Hauptstadt der Bewegung" und "Hauptstadt der Deutschen Kunst" in den Blick. Weitere Schwerpunkte beleuchten die Bedeutung der Stadt als Medien- und Rüstungsstandort sowie Verfolgung und Widerstand. Dabei geht es auch um die Frage, was diese Stadt von anderen Städten in Bezug auf den Nationalsozialismus unterscheidet.


Sonntag, 28. Januar 2018, 11:00 bis 12:30
Zwischen Exil und Heimat: Kurt Landauers Briefwechsel mit Maria Baumann | Lesung
FC Bayern Erlebniswelt
"!Nie wieder" ist eine Botschaft, die man nicht oft genug auf den Weg bringen kann – der FC Bayern München bietet anlässlich des "Erinnerungstages im deutschen Fußball" Programm: Am 28. Januar 2018 werden in einer Matinée Briefe des jüdischen Ehrenpräsidenten Kurt Landauer und seiner späteren Ehefrau Maria Baumann vorgetragen.
Die Lesung aus dem Schriftwechsel findet in Kooperation mit der Literaturhandlung, dem Jüdischen Museum München und den Münchner Kammerspielen statt. Die Schriftstücke stammen aus den Jahren 1944 bis 1947 und bieten hochinteressante Blicke auf das Leben Kurt Landauers. Auszüge hiervon werden von den Ensemble-Mitgliedern der Kammerspiele, Maja Beckmann und Stefan Merki, gelesen. Die Matinée eröffnet unbekannte Einsichten in die Familiengeschichte Landauers aus der Vorkriegszeit, Landauers Emigration in die Schweiz und die Nachkriegsjahre in München.

Tickets für die Lesung im Museum des FC Bayern gibt über das Service Team unter 089 / 699 31-222. Darin enthalten sind der Eintritt in die FC Bayern Erlebniswelt sowie im Anschluss an die Veranstaltung Sonderführungen rund um das Thema. Plätze stehen nur begrenzt zur Verfügung.



Abb.: Kennkarte der jüdischen Lehrerin Elisabeth Braun; Foto: Stadtarchiv München.

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