Deutsches Museum





Kontakt
Museumsinsel 1
80538 München

089/21791

information@deutsches-museum.de
http://www.deutsches-museum.de

Öffnungszeiten tägl. 9.00-17.00



Allgemeine Informationen
… das erste Motorflugzeug der Gebrüder Wright, das U-Boot U 1, der erste programmgesteuerte Computer Z3 von Konrad Zuse, der erste Dieselmotor … Die Liste der wertvollen Originalexponate ist schier endlos und macht das Deutsche Museum zu einem der bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Museen weltweit. Die Themenbereiche sind dabei weit gespannt: vom Bergbau bis zur Atomphysik, von der Altamira-Höhle bis zum vergrößerten Nachbau einer menschlichen Zelle. Heute wie vor über 100 Jahren verfolgt das Deutsche Museum das Ziel, Wissenschaftlichkeit mit Anschaulichkeit zu verbinden. Anfassen ist hier stellenweise ausdrücklich erwünscht! In einem eigenen Bereich können schon 3- bis 8-jährige Forscher spielerisch die Faszination von Wissenschaft und Technik erleben. Und so vermittelt das Museum auf spannende und populäre Weise die Entwicklung der Naturwissenschaft und Technik von den Ursprüngen bis zu zukunftsweisenden Technologien heute – und bietet dabei auf rund 45 000 m² weitaus mehr, als man an einem Tag ansehen kann. Zum Deutschen Museum gehören ebenfalls das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe und die Flugwerft Schleißheim. Derzeit sind einige Ausstellungsbereiche vorübergehend geschlossen, bevor sie 2019 neu gestaltet wieder eröffnet werden.


Ausstellungen
energie.wenden

2017-02-15 - 2018-08-19

Die Energiewende ist eines der aktuellsten und akutesten Themen unserer Zeit. Wie lassen sich Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und soziale Gerechtigkeit unter einen Hut bringen? "energie.wenden" liefert Orientierungswissen und macht spielerisch die Knackpunkte auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung erfahrbar. In zehn Ausstellungsbereichen geht es um Themen wie Solar-, Wasser- und Windenergie, aber auch um Mobilität oder Atomenergie. Im Lauf der Geschichte gab es mehrere Energiewenden, die neue Energieträger – wie Kohle oder Erdöl – sowie weitreichende globale Veränderungen mit sich brachten. Heute benutzen wir größtenteils fossile Ressourcen für unsere Energieversorgung. Sie sind jedoch endlich und die Emissionen, die sie freisetzen, treiben den Klimawandel an. In Zukunft will man deshalb ohne sie auskommen. Doch wie soll das gehen? Das Herzstück der Ausstellung ist ein Spiel, das die Besucher auf das "politische Parkett" und in den zentralen Raum der Ausstellung führt. Dort begegnen ihnen auf großen Bildschirmen von Schauspielern dargestellte Akteure der Energiewende. Von einer Atomkraft-Lobbyistin bis zu einer Frau, die Wasserkraftwerke baut, von einem Bauern bis zu einem Techniker für das Stromnetz ist alles dabei. Die Besucher müssen in diesem Geflecht von Forderungen und Argumenten entscheiden, was für eine Energiewende sie wollen.