Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek





Kontakt
Maria-Theresia-Str. 23
81675 München

089/4194720

monacensia.info@muenchen.de
http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia

Öffnungszeiten Mo.-Mi., Fr. 9.30-17.30; Do. 12.00-19.00 Ausstellungen auch Sa., So. 11.00-18.00



Allgemeine Informationen
Die Monacensia ist das Literaturarchiv der Stadt München. Als Archiv, Bibliothek, Ausstellungshaus und Studienort gilt die Monacensia als das literarische Gedächtnis der Stadt München. Die Sammlung umfasst derzeit rund 300 literarische Nachlässe und Konvolute renommierter Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Gelehrter, Künstler und Persönlichkeiten, die in enger Verbindung zu München stehen. Zu den Herzstücken gehören die Archive von Klaus und Erika Mann. Damit ist die Monacensia auch eine vielbeachtete Forschungsstelle zur Familie Mann. Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung wie wechselnde thematische Ausstellungen, Führungen, Lesungen, Vorträge, Seminare und Symposien präsentiert die Monacensia ihre Bestände der Öffentlichkeit.


Ausstellungen
Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann - Von der Boheme zum Exil

2016-12-08 - 2026-12-06

Thomas Manns Münchner Jahre zwischen 1894 und 1933 bildet den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung. Ausgehend von den literarischen Nachlässe der Monacensia spürt sie der Frage nach: Was macht das literarische München zwischen Schwabinger Bohème und Hitlers "Hauptstadt der Bewegung" aus? Manuskripte, Briefe, Fotografien und seltene Erinnerungsstücke werfen Schlaglichter auf das höchst ambivalente literarische Leben der Stadt zwischen dem Aufbruch in die Moderne und der Vertreibung der Dichter und Schriftsteller ins Exil. Thematisiert werden die Brüche und Umbrüche während des Ersten Weltkriegs ebenso wie die Wechselwirkung von bürgerlicher Hochkultur und urwüchsigem Volksvergnügen in der Weimarer Republik. Die Original-Dichterschreibtische von Frank Wedekind und Oskar Maria Graf symbolisieren den Spannungsbogen von der Münchner Bohème bis zum amerikanischen Exil. Wie für viele Autoren sind sie weit mehr als ein Arbeitsplatz: Sie sind "Schreibheimat" und Ausdruck eines Lebensgefühls.