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Schlossanlage Schleißheim

Schloss Schleißheim

Schleißheim - Parkseite

Altes Schloss Außenansicht

Lustheim

Große Galerie

Kurfürsten Appartement - Paradeschlafzimmer

Lustheim Festsaal

Kappelle im Appartement der Kurfürstin

Vestibül

Schlösser

Kontakt

Maximilianshof 1
85764 Oberschleißheim

089/315872-0
http://www.schloesser-schleissheim.de
sgvschleissheim@bsv.bayern.de

Öffnungszeiten

April–Sept.: Di.–So. 9.00–18.00 Okt.–März: Di.–So. 10.00–16.00 Da die Öffnungszeiten jährlich variieren können, informieren Sie sich bitte auf der Webseite
eingeschränkt zugänglich

Das Ensemble aus Neuem Schloss, Altem Schloss, Schloss Lustheim und der weitläufigen barocken Gartenanlage führt höfische Architektur und Gartenkunst des 17. und 18. Jahrhunderts eindrucksvoll vor Augen. Unter dem Dach des Alten Schlosses ist im Nordflügel seit 1986 das Museum "Das Gottesjahr und seine Feste" beheimatet, im Südflügel seit 1991 das Museum "Es war ein Land …" Beide sind Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums. Das monumentale Neue Schloss aus den Jahren nach 1700 verkörpert mit seiner Raumaufteilung den Typus eines europäischen Residenzschlosses wie wenige andere. Die Deckenfresken stehen am Beginn einer epochemachenden Entwicklung in der süddeutschen Deckenmalerei, und die Interieurs zählen zu den künstlerisch kostbarsten ihrer Art. In den Galerieräumen präsentieren die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen Meisterwerke der europäischen Barockmalerei. Die Schleißheimer Parkanlage gehört zu den bedeutendsten europäischen Barockgärten. Mit seinen Broderien, den Wasserflächen, den Fontänen und der Kaskade gelang Dominique Girard eine Gesamtgestaltung, die ihresgleichen sucht und in den Grundzügen bis heute fast unverändert erhalten ist.

Die Gründung der Schlossanlage Schleißheim geht auf Herzog Wilhelm V. von Bayern zurück, der 1597 die in einsamer Moorgegend gelegene Schwaige Schleißheim erwarb. Die von kleinen Klausen und Waldkapellen umgebene Anlage war eine fürstliche Eremitage, abgestimmt auf die Bedürfnisse des zu frommer Kontemplation neigenden Herzogs. Ab 1617 ließ sein Sohn Herzog Maximilian das Herrenhaus durch einen Schlossbau nach Plänen Heinrich Schöns des Älteren ersetzen - das heutige Alte Schloss. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, gilt es seit dem Wiederaufbau aber noch heute als Musterbeispiel eines im Stil der Villenarchitektur des oberitalienischen Veneto errichteten Landschlosses. Ein neues Kapitel begann mit der Regierungszeit Kurfürst Max Emanuels 1680 bis 1726: Aus dem prächtigen Landsitz seiner Vorgänger, dessen Mittelpunkt das Alte Schloss bildete, wurde eine pompöse Residenz des Absolutismus. Zunächst entstand Schloss Lustheim mit seinen beiden Pavillons; das Neue Schloss wurde 1701-04 nach Entwürfen von Henrico Zuccali begonnen und ab 1719 unter Joseph Effner vollendet. Die prunkvolle Innenausstattung schufen bedeutende Künstler wie Johann Baptist Zimmermann, Cosmas Damian Asam und Jacopo Amigoni. Der französische Gartenfachmann und Wasserbauingenieur Dominique Girard erweiterte den Hofgarten im Stil der französischen Gartenkunst des Barock.

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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