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Alles rund um Bienen und Honig

Fleißige Bienen
Bienen, Honig und Pollen in den Münchner Museen


Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet,
hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr,
keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr
.

Albert Einstein

Es summt und brummt in den Münchner Museen! Wer hätte gedacht, dass es in den Museen so viel rund um das Thema Bienen, Pollen und Honig zu entdecken gibt:

Bienen im Alten Ägypten
Ägyptisches Museum
Honig und Bienen kannte man schon im alten Ägypten. Bienen entstanden dem Glauben der Ägypter nach aus den Tränen des Sonnengottes, die auf die Erde fielen und sie waren das Wappentier von Unterägypten. Der König trug die Biene als Teil seines Thronnamens. Findet ihr die Biene in der Ausstellung?


Von Nummerbienen und Hummeln
Botanischer Garten München
Im Botanischen Garten können nicht nur tausende von Pflanzenarten bewundert werden, sondern auch 78 Bienen-Arten.  Auf der Webseite werden 17 Bienen-Arten etwas näher vorgestellt, darunter auch die häufigsten Hummeln, und es wird erklärt, woran diese Arten erkannt werden können und wo sie am besten zu beobachten sind. Viel Spaß!
Eine Besonderheit sind die "Nummer-Bienen":  Die Bienen mit einer farbigen Nummer gehören zum Forschungsprojekt "Wildbienen". Es werden die Unterarten und ihr "Konsumverhalten" erforscht. Auch ihr könnt Teil dieser Forschung werden: Wenn ihr eine markierte Biene bei euch im Garten oder bei einem Besuch im Botanischen Garten auf einer Blüte entdeckt, könnt ihr euren Fund direkt hier melden. Mehr dazu könnt ihr hier erfahren! 


Bienen – Bestäuber der Welt. Fotografien von Heidi & Hans-Jürgen Koch
bis 27. August 2017

Deutsches Jagd- und Fischereimuseum
Sie leben in komplexen Staaten, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Dank ihnen blüht es, gibt es Obst, Gemüse und so manch süße Köstlichkeit: Bienen.
Mit ihren Aufnahmen zeigen die Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch spannende Einblicke in das verborgene Leben der Honigbiene. Von bestäubenden Bienen, über ihre Arbeitsteilung im Stock, bis hin zu Bienen im Dienst der Wissenschaft zeigen die spannenden Makroaufnahmen Arbeiterinnen, Königin und Drohnen aus nächster Nähe. Neben fotografischen Einblicken in das Leben der Honigbienen können Besucher der Ausstellung noch mehr rund um das Thema Biene entdecken. 


Joseph Beuys  – Bienenkönigin I
Lenbachhaus

Foto: Mario Gastinger, © VG Bild-Kunst, Bonn 2017.

Die "Bienenkönigin I" (1947-52) ist Teil einer Serie von "Bienenköniginnen", die in Beuys Zeit an der Kunstakademie entstand.  Bienen, Honig, Pollen und Wachs finden sich immer wieder in verschiedenen Kontexten in Beuys Werken und spielen für den Künstler eine bestimmende Rolle. Ihn fasziniert nicht nur der Bienenstock als soziales System, sondern auch der Honig, Nektar und das Wachs und deren "Wärmecharakter".


Maja: Eine Biene im Archiv
Monacensia im Hildebrandhaus
Die Sammlung des Literaturarchivs der Monacensia umfasst derzeit rund 300 literarische Nachlässe, Vorlässe und Konvolute. Auch der umfangreiche Nachlass des Schriftstellers Waldemar Bonsels (1880 – 1952) wurde der Monacensia als Dauerleihgabe anvertraut. Darin befinden sich über 10.000 Briefe, 140 Manuskripte und zahlreiche Dokumente zu Leben und Werk des Erfinders der wohl berühmtesten Biene der Literaturgeschichte 1912 erschien Bonsels' großer Welterfolg, das Kinderbuch "Die Biene Maja und ihre Abenteuer", das in 41 Sprachen übersetzt wurde.

Samstag, 1. Juli 2017, 15:00
Die Biene Maja - Eine musikalische Lesung
Schon 100 Jahre vor der bekannten Zeichentrickserie wurde die Geschichte der Biene Maja von Waldemar Bonsels in Schleißheim geschrieben. Dass Bonsels Original sinnlicher und tiefgründiger ist als das, was das Fernsehen daraus gemacht hat, stellt der Schauspieler Stefan Wilkening zusammen mit dem Percussionisten Stefan Blum unter Beweis.
Eine musikalische Lesung für kleine und große Zuschauer über Mut, die Liebe und die Kraft des Einzelnen.... Alle, die Maja und die übrigen Wiesenbewohner lieben, sind herzlich zu diesem wunderbaren Theater für die ganze Familie eingeladen.
Für Kinder ab 6 Jahren geeignet.


Von Bienen lernen  - "You’ll learn with the bees"
Museum Fünf Kontinente
Das Museum Fünf Kontinente leistet seinen eigenen Anteil zur Rettung der Welt: Felix Remter betätigt sich als Imker für das Haus. Er kam als Praktikant in Cornwall in Kontakt mit einem Imker. Dieser Mann wusste so viel über die Zusammenhänge der Umwelt, dass er immer wieder zu ihm ging um seine Geschichten anzuhören. Als er ihn fragte, woher er das alles wisse, meinte er: "You’ll learn with the bees". Felix Remters Bienen im Lehel verbinden heute die Besucher und Mitarbeiter des Museum Fünf Kontinente. Das Ergebnis kann als Honig im Museumsshop erworben werden.


Bienen auf dem Dach
Münchner Stadtmuseum
Auch im Münchner Stadtmuseum summen die Bienchen wieder eifrig. Seit 2015 sind zwei Bienenstöcke auf dem Dach positioniert. Laut Bio-Imkerin Kristin Mansmann finden die Bienen gerade in der Altstadt, besonders auf dem Viktualienmarkt und an der nahen Isar, eine ausgezeichnete Auswahl an ganz unterschiedlichen Blüten.


Herrschaftlicher Schlossparkhonig
Schloss Nymphenburg
Etwa 50 bis 70 Bienenvölker von insgesamt sechs Imkern haben ihr Zuhause im ca. 180 Hektar großen Nymphenburger Schlosspark. Die extensiv gepflegten Wiesen in Verbindung mit einer Vielzahl an blühenden heimischen Bäumen und Sträuchern bietet hierbei ein reichhaltiges Pollenangebot. Insbesondere die von Winter-Linden gesäumten Alleen bieten die Grundlage für den bekannten Lindenblütenhonig. Weitere Sorten aus dem Schlosspark sind z.B. der Akazien-, Wald-, Tannen- und Blütenhonig. Erhältlich ist der Schlossparkhonig im Museumsshop von Schloss Nymphenburg.



Abb.: Moncensia. Mit freundlicher Unterstützung der Waldemar Bonsels Stiftung.


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