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Sankt Ottilien – das Benediktinerkloster und
seine jüdische Geschichte 1945–48
13. Mai bis 23. September 218
Jüdisches Museum 

Das Benediktinerkloster Sankt Ottilien wurde von 1945 bis 1948 der unfreiwillige Zwischenort für zahlreiche jüdische Überlebende aus Osteuropa. Es diente ihnen als Krankenhaus und Lager. Angeregt von der Erzabtei wird 2018 in unterschiedlichen Projekten diese bisher wenig beachtete Facette der Klostergeschichte beleuchtet. Die jüdische Selbstverwaltung, die Vorbereitung auf die Ausreise nach Palästina, jiddische Kultur und das Camp-Orchester sowie die Entbindungsstation, in der über 400 jüdische Kinder geboren wurden, werden thematisiert. Ebenso das Zusammentreffen unterschiedlicher AkteurInnen wie jüdische Überlebende, deutsches Pflegepersonal und Ärzte, Mönche, Nonnen und amerikanische Militärs.
Eine Installation in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur am Historischen Seminar der Ludwig Maximilians-Universität und der Erzabtei Sankt Ottilien mit Arbeiten von Benyamin Reich, Berlin.


Begleitprogramm

Ausstellung und Rundgang in St. Ottilien
10. Juni bis 23. September 2018
Die neue Außenbeschilderung des Klostergeländes macht die Nutzung des kirchlichen Areals als jüdisches Displaced Persons-Krankenhaus und -Lager erfahrbar. Die Ausstellung in der Galerie des Klosterladens vertieft dabei ausgewählte Aspekte der Geschichte von St. Ottilien in den Jahren 1945–48.
Ort: Galerie im Klosterladen, St. Ottilien

Führung durch die Ausstellung und Rundgang in St. Ottilien
Sonntag 8. Juli, 5. August und 2. September 2018, jeweils 14:00
Ort: Galerie im Klosterladen, St. Ottilien
Treffpunkt: Infotafel am Parkplatz/Gasthaus.
Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten unter fuehrungen.jmm (at) muenchen.de oder Tel. 089 / 288 516 423, bis jeweils Donnerstag vor dem Rundgang.

Symposium
Sankt Ottilien - das Benediktinerkloster und seine jüdische Geschichte 1945-48. Neue Beiträge zur Displaced Persons-Forschung in Bayern.
Vom 10. bis 12. Juni 2018 in St. Ottilien
Informationen und Kontakt unter: evita.wiecki (at) lrz.uni-muenchen.de

Konzert
23. September 2018, 15:00
Zum Abschluss der Veranstaltungsreihe wird in Erinnerung an das Befreiungskonzert, das im Mai 1945 von den Überlebenden in St. Ottilien gespielt
wurde, die Geigensolistin Anne-Sophie Mutter am historischen Ort zu Gast sein.
Ort: Erzabtei der Missionsbenediktiner St. Ottilien
Karten und Informationen: www.ammerseerenade.de, info (at) ammerseerenade


Abb.: Tallit und Kruzifix auf einem Holzkarren im Klosterdorf, Benyamin Reich, Berlin / Jüdisches Museum München.

 



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Veranstaltungskalender

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