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Verlängert

Kurt Eisner (1867-1919)
Revolutionär und Ministerpräsident
verlängert bis 14. Januar 2018
Münchner Stadtmuseum

"Die hundert Tage der Regierung Eisners haben mehr Ideen, mehr Freuden der Vernunft, mehr Belebung der Geister gebracht, als die fünfzig Jahre vorher. Sein Glaube an die Kraft des Gedankens, sich in Wirklichkeit zu verwandeln, ergriff selbst Ungläubige."
(Heinrich Mann in seiner Gedächtnisrede anlässlich der Trauerfeier für Kurt Eisner im Münchner Odeon am 16. März 1919)

Seit 12. Mai 2017 zeigt das Münchner Stadtmuseum eine Ausstellung zum 150. Geburtstag von Kurt Eisner. Die Ausstellung wurde nun bis 14. Januar 2018 verlängert!

Der erste bayerische Ministerpräsident, Kurt Eisner, wurde nach nur rund 100 Tagen Regierungszeit am 21. Februar 1919 auf offener Straße erschossen. Im Fokus steht der publizistische und politische Werdegang einer charismatischen, von vielen Seiten vereinnahmten und dadurch auch widersprüchlichen Persönlichkeit. So bereitet die Ausstellung den gesamten Lebensweg Eisners auf und macht nachvollziehbar, wie der Politiker vom „Gefühlssozialisten“ zur prägenden Persönlichkeit der Revolution vom November 1918 wurde. Noch bis in die 1990er-Jahre hinein stufte das historische Gedächtnis Eisner als Utopisten und Idealisten ein. Erst die Biografie von Bernhard Grau (München, 2001) wertete die gesamten historischen Quellen zu Kurt Eisners Leben aus und kam zu anderen, differenzierten Schlüssen. Die biografische Darstellung bildet den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen, mit denen die Landeshauptstadt München den historischen Ereignissen der Jahre 1918 und 1919 nachspüren wird.



Abb.: Fritz Schaefler (1888-1954), Kurt Eisner I, Holzschnitt nach einer Fotografie von Germaine Krull, März 1919 © Münchner Stadtmuseum.



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