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Monacensia im Hildebrandhaus

Außenansicht der Monacensia im Hildebrandhaus; Foto: Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek

Der Schreibtisch von Oskar Maria Graf aus seiner Wohnung an der Hillside Avenue im New Yorker Exil; Foto: Coco Lang

"Fiorenza" - handschriftliches Manuskript von Thomas Manns einzigem Drama, Foto: Monacensia.Literaturarchiv

Thomas, Erika, Katia und Klaus Mann im Garten ihres Münchner Hauses an der Poschinger Straße, 1927. Foto: Monacensia.Literaturarchiv

Die Volkskünstlerin Bally Prell als „Schönheitskönigin von Schneizlreuth“

Die Schriftstellerin Annette Kolb, um 1910. Ihre Zigarettenspitze befindet sich zusammen mit ihrem literarischen Nachlass in der Monacensia

Tilly und Frank Wedekind; Foto: Monacensia

Die Tänzerin Mary Wigman am Lago Maggiore, um 1914; Foto Monacensia

Herbert Achternbusch: Der Komantsche, 1979; Foto: Barbara Gass; Quelle: Monacensia

Erika Mann, um 1930

Kultur

Kontakt

Maria-Theresia-Str. 23
81675 München

089/4194720
http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia
monacensia.info@muenchen.de

Öffnungszeiten

Mo.-Mi., Fr. 9.30-17.30; Do. 12.00-19.00 Ausstellungen auch Sa., So. 11.00-18.00

Die Monacensia ist das literarische Gedächtnis der Stadt München. Die traditionsreiche Einrichtung der Münchner Stadtbibliothek ist seit 1977 in der ehemaligen Künstlervilla des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) beheimatet. Die Sammlung umfasst rund 300 literarische Archive und Konvolute renommierter SchriftstellerInnen, die in enger Verbindung zu München stehen. Dazu zählen u.a. Klaus und Erika Mann, Annette Kolb, Frank Wedekind, Franziska zu Reventlow, Ludwig Thoma, Lena Christ, Oskar Maria Graf, Herbert Achternbusch und Herbert Rosendorfer. Außerdem ist die Monacensia eine international viel beachtete Forschungsstelle zur Familie Mann. Ein weiterer Sammlungsschwerpunkt sind die Münchner Volkskünstler wie etwa Liesl Karlstadt, Bally Prell, Erni Singerl und Jörg Hube. Zur Monacensia gehört zudem eine öffentliche Forschungsbibliothek zum Thema München.
Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung präsentiert die Monacensia im Hildebrandhaus ihre Bestände und Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit. Dazu gehören Dauer- und Sonderausstellungen, Publikationen, Führungen, Stadtspaziergänge, Lesungen, Buchpräsentationen, Vorträge und Seminare.

Das Hildebrandhaus ist eine der bedeutenden Künstlervillen der Prinzregentenzeit. Es war der Wohnsitz des Bildhauers und Kunsttheoretikers Adolf von Hildebrand (1847-1921), der 1890 von der Stadt München den Auftrag zur Errichtung des Wittelsbacher Brunnens am heutigen Lenbachplatz erhielt. Das große Brunnenprojekt und Folgeaufträge festigten den Ruf Adolf von Hildebrands als „Künstlerfürsten“, der sich mit dem Bau seines repräsentativen Wohn- und Atelierhauses am Münchner Isarhochufer in der Stadt etablierte. Die Entwürfe und Baupläne fertigte Hildebrand selbst, die Ausführung des 1898 fertiggestellten Baus übernahm der Architekt Gabriel von Seidl. In der unmittelbaren Nähe befinden sich die Villa Stuck und der Friedensengel.
1974 erwarb die Landeshauptstadt München das Hildebrandhaus mit Mitteln des neu geschaffenen Denkmalschutzfonds des Freistaates Bayern und rettete die Künstlervilla vor dem drohenden Abriss. Nach der Restaurierung des Gebäudes fand die Monacensia-Sammlung hier einen geeigneten Standort.
2011 beschloss der Münchner Stadtrat eine erneute Renovierung und Erweiterung des Hildebrandhauses, verbunden mit einer Neukonzeption der Monacensia. Die Sanierung begann im Frühjahr 2013 unter der Leitung des städtischen Baureferats. Die Künstlervilla wurde durch das Münchner Architekturbüro Wallnöfer denkmalgerecht saniert und behutsam erweitert.
Leitgedanke war, dem historischen Urzustand des Gebäudes wieder so nahe wie möglich zu kommen, bei gleichzeitig modernsten Qualitätsstandards. 
Die Monacensia im Hildebrandhaus ist seit Dezember 2016 neu eröffnet.

Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek
Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann - Von der Boheme zum Exil
08.12.2016 - 06.12.2026

Thomas Manns Münchner Jahre zwischen 1894 und 1933 bildet den zeitlichen Rahmen für die Ausstellung. Ausgehend von den literarischen Nachlässe der Monacensia spürt sie der Frage nach: Was macht das literarische München zwischen Schwabinger Bohème und Hitlers "Hauptstadt der Bewegung" aus? Manuskripte, Briefe, Fotografien und seltene Erinnerungsstücke werfen Schlaglichter auf das höchst ambivalente literarische Leben der Stadt zwischen dem Aufbruch in die Moderne und der Vertreibung der Dichter und Schriftsteller ins Exil. Thematisiert werden die Brüche und Umbrüche während des Ersten Weltkriegs ebenso wie die Wechselwirkung von bürgerlicher Hochkultur und urwüchsigem Volksvergnügen in der Weimarer Republik. Die Original-Dichterschreibtische von Frank Wedekind und Oskar Maria Graf symbolisieren den Spannungsbogen von der Münchner Bohème bis zum amerikanischen Exil. Wie für viele Autoren sind sie weit mehr als ein Arbeitsplatz: Sie sind "Schreibheimat" und Ausdruck eines Lebensgefühls.

21.01.18 14:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Die neu eröffnete Monacensia im Hildebrandhaus. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Monacensia im Hildebrandhaus erstrahlt ab Dezember 2016 in neuem Glanz. Nach einer denkmalgerechten Sanierung der ehemaligen Künstlervilla des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) wird das Literarische Gedächtnis der Stadt München zu einem zeitgemäßen und ansprechenden Ort der Literatur. Zwei Dauerausstellungen geben Einblick in das literarische München zur Zeit von Thomas Mann und in die wechselvolle Geschichte des Hildebrandhauses. Die neu sanierten Räume der Monacensia im Hildebrandhaus und die Dauerausstellung "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Bohème zum Exil" kennenzulernen.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Der Kurs ist nicht online buchbar. Bitte melden Sie sich telefonisch an. Kursnummer F211030. Informationen unter https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/F211030/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/E211030/
21.01.18 14:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Führung durch die Dauerausstellungen "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Bohème zum Exil"


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

25.01.18 17:30
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Die neu eröffnete Monacensia im Hildebrandhaus. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Monacensia im Hildebrandhaus erstrahlt ab Dezember 2016 in neuem Glanz. Nach einer denkmalgerechten Sanierung der ehemaligen Künstlervilla des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) wird das Literarische Gedächtnis der Stadt München zu einem zeitgemäßen und ansprechenden Ort der Literatur. Führungen durch die neu sanierte Monacensia finden wöchentlich im Hildebrandhaus statt.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Der Kurs ist nicht online buchbar. Bitte melden Sie sich telefonisch an. Kursnummer F211030. Informationen unter https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/F211030/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/F211030/
25.01.18 17:30
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Führung durch die Monacensia im Hildebrandhaus und durch die Dauerausstellung "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann"


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

28.01.18 14:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Die neu eröffnete Monacensia im Hildebrandhaus. Eine Veranstaltung der MVHS


Die Monacensia im Hildebrandhaus erstrahlt ab Dezember 2016 in neuem Glanz. Nach einer denkmalgerechten Sanierung der ehemaligen Künstlervilla des Bildhauers Adolf von Hildebrand (1847-1921) wird das Literarische Gedächtnis der Stadt München zu einem zeitgemäßen und ansprechenden Ort der Literatur. Zwei Dauerausstellungen geben Einblick in das literarische München zur Zeit von Thomas Mann und in die wechselvolle Geschichte des Hildebrandhauses. Die neu sanierten Räume der Monacensia im Hildebrandhaus und die Dauerausstellung "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Bohème zum Exil" kennenzulernen.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

Der Kurs ist nicht online buchbar. Bitte melden Sie sich telefonisch an. Kursnummer F211030. Informationen unter https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/F211030/.

Sprache: deutsch

E-Mail https://www.mvhs.de/programm/monacensia-7158/E211030/
28.01.18 14:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Führung durch die Dauerausstellungen "Literarisches München zur Zeit von Thomas Mann. Von der Bohème zum Exil"


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

06.02.18 19:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

MON liest: Christoph Poschenrieder - Kind ohne Namen


Was liest München? Und was schreiben die Münchner Autorinnen und Autoren gerade? In der Reihe "MON liest" stellen waschechte Münchner Autorinnen und Autoren in Lesung und Gespräch ihre aktuellen Romane vor. Der in München lebende Christoph Poschenrieder wurde 1964 bei Boston geboren. Er studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München und der Journalistenschule an der Columbia University in New York. Mit seinem 2010 erschienenen Roman-Debüt "Die Welt ist im Kopf" (2010) erlangte er internationalen Erfolg. Es folgten vier weitere Romane, zuletzt 2017 "Kind ohne Namen", der erstmals aus der Perspektive einer Frau geschrieben ist. Die junge Protagonistin Xenia kehrt nach zwei Semestern Germanistikstudium aus der Großstadt in ihr abgelegenes Heimatdorf zurück. Weder ihre Familie noch die Dorfbewohner sollen den wahren Grund ihrer Rückkehr erfahren - sie ist schwanger. Doch das Dorf ist ohnehin bereits im Aufruhr: In der Schule wurden ein Dutzend Fremde aus dem Nahen Osten einquartiert. Poschenrieders Xenia ist "eine patente und moderne junge Frau, die sich kein X für ein U vormachen lässt und im Nu schnallt, wer gut, böse oder 'irgendwie dazwischen' ist" (Barbara Schulz, Spiegel). Für sein aktuelles Romanprojekt "Meyrink und die Macht des Wortes" hat Christoph Poschenrieder 2017 ein Arbeitsstipendium der Landeshauptstadt München erhalten.

 



Veranstaltungstyp: Lesung

 

Sprache: deutsch

20.02.18 19:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Jodelkurs mit Traudi Siferlinger


Traudi Siferlinger, Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk (u.a.

Wirtshausmusikanten) und Musikerin (u.a. Pitu Pati), ist seit Beginn der Jodelkurse des Kulturreferats als Jodellehrerin tätig. Unter ihrer Anleitung lernt sie mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielstimmige Jodler aus dem Alpenraum.

Keine Vorkenntnisse notwendig! Das Kursangebot richtet sich speziell auch an Einsteigerinnen und Einsteiger.

Der Abend ist einer von drei fest zusammenhängenden Kurs-Terminen.

 

 



Veranstaltungstyp: Workshop

 

Sprache: deutsch

E-Mail
24.02.18 11:30
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Acht mal ankommen - Ein internationales Kulturfestival


Was bedeutet es, an einem Ort neu anzukommen? Gibt es einen Punkt in der Biografie, der das "Angekommen sein" markiert, oder ist es ein stetig andauernder Prozess? Heißt irgendwo voll und ganz ankommen gleichzeitig auch, sich von einem anderen Ort lösen zu müssen? Acht AutorInnen und KünstlerInnen, die zu unterschiedlichen Zeiten, aus unterschiedlichen Ländern und aus den unterschiedlichsten Beweggründen nach Deutschland gekommen sind, haben ihre Erfahrungen des Ankommens in Texte, Filme und Musik umgesetzt. Im Gespräch mit Moderatoren des Meet your neigbours-Teams, die sie beim Entstehen der Beiträge begleiteten, präsentieren sie ihre exklusiv für das Festival entstandenen Arbeiten und berichten über ihre Erfahrungen des Ankommens in Deutschland und München. Musikalisch eingerahmt wird das Programm durch die syrische Gruppe jisr (die Brücke).

 

 



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

27.02.18 19:00
Monacensia. Literaturarchiv und Bibliothek

Der Teufelspakt


 

Seit seiner ersten Veröffentlichung erhitzt Klaus Manns Roman "Mephisto" die Gemüter. Ist das Werk ein gehässiger Schlüsselroman, mit dem der Autor seinen Ex-Schwager Gustaf Gründgens verunglimpfen wollte? Oder ist es ein aufklärerisches Buch, in dem die Karriere eines Künstlers erzählt wird, der sich in einem Teufelspakt der herrschenden Macht verschreibt und damit die Werte von Moral und Anstand verrät? Mit zahlreichen, zum Teil wenig bekannten Dokumenten berichtet Dr. Uwe Naumann über die Skandalgeschichte eines Romans, der formaljuristisch in der Bundesrepublik bis heute verboten ist. Und das obwohl er in Bestsellerauflagen verbreitet wird und mittlerweile zum schulischen Kanon gehört. Dr. Uwe Naumann ist Herausgeber und Autor zahlreicher Werke zur Familie Mann. In der Monacensia im Hildebrandhaus kuratierte er zuletzt die Wechselausstellung "MON ONCLE" über Klaus und Heinrich Mann". Die Schauspielerin Barbara Krzoska liest die Texte.

 

 



Veranstaltungstyp: Lesung

 

Sprache: deutsch

Veranstaltungskalender

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