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Ausstellungen

Daniel Knorr. Die Frau meines Lebens liebt mich noch nicht
01.06.2017 - 10.09.2017

Eine Armada von Matrjoschka-Figuren in unterschiedlichsten Größen erwartet das Publikum im Obergeschoss der Pinakothek der Moderne. Das raumgreifende Werk "Die Frau meines Lebens liebt mich noch nicht" (1999) stammt von Daniel Knorr, der, 1968 in Bukarest geboren und in Deutschland aufgewachsen, zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation zählt. Die runden, freundlichen Figuren wecken viele Assoziationen – von Familienverbindungen bis zu Russland-Klischees und der globalen Souvenir-Industrie. In unmittelbarer Nachbarschaft der Installation "Doppelgarage" (2002) von Thomas Hirschhorn, deren zentrales Thema kriegerische Konflikte sind, die aus Machtgier oder Zurücksetzung entstehen, wirken Knorrs "Matrjoschkas" wie eine stumme Zivilgesellschaft, die still erträgt oder stumm demonstriert.

Farb Raum Körper
04.05.2017 - 18.11.2017

Die Ausstellung in der Sammlung Goetz umfasst mit Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck vier Künstler, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Gestaltungsspielräume von ungegenständlicher Kunst ausloten. Durch ihre Verbindungen zur Düsseldorfer Akademie ist ihr Werk geprägt durch die Freude am Experiment und den Aufbruchgeist, der in den 1960er- und 1970er-Jahren an dieser renommierten Kunsthochschule herrschte.

Tiefenlicht! Das Museum Penzberg - Sammlung Campendonk zu Gast im Infopoint
11.10.2017 - 18.11.2017

Mit der aktuellen Ausstellung "Tiefenlicht" zeigt das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk die erste umfassende Schau von Hinterglasbildern des 20. sowie 21. Jahrhunderts - in Penzberg. Einen ersten Einblick auf das, was einen im Voralpenland erwartet, eröffnet die Präsentation im Altem Hof in München mit ihren informativen Bildfahnen und dem aufwendig gestalteten, farbprächtigen Ausstellungskatalog. Neben "Tiefenlicht" und der nun parallel verlängerten Ausstellung "Magische Transparenz" stellt das Museum Penzberg - Sammlung Campendonk die Früchte seiner Forschungsprojekte zur Hinterglasmalerei vor (bis 7.1.2018). Nimmt die "Magische Transparenz" den eigenen Sammmlungsbestand und experimentelle Hinterglaswerke Heinrich Campendonks, des jüngsten Mitglieds der Künstlersvereinigung Blauer Reiter, in Augenschein - so öffnet der zweite Part den Horizont auf Hinterglaswerke der Moderne an sich, die als künstlerische Technik weitgehend unbekannt und kaum erforscht sind. Als „Tiefenlicht“ wird das Phänomen von ungewöhnlichem Glanz und Strahlkraft der Farbe speziell in der Hinterglasmalerei bezeichnet, die sich dem Glas als Bildträger verdankt. Die Ambivalenz von Oberflächenglanz und Transparenz, Lichtbrechung und Reflexen schafft durch die innige Verbindung von Glas und Farbe „ein seltsam funkelndes Leben“. In der Penzberger Ausstelllung sind fragile Arbeiten von überraschender Strahlkraft zu entdecken, die sich stilistisch weit von der traditionellen Hinterglasmalerei entfernt haben und Lichtkästen wie Videoinstallationen mit einbeziehen. Das Licht, das sich auf magische Art in den Bildern fängt, macht in den Werken ein leuchtendes und doch nuanciertes Spiel von Farben und Formen erlebbar. Die vier Museen der MuSeenLandschaft Expressionismus zeigen ab Herbst 2017 in einer übergreifenden Ausstellungsreihe "Das Blaue Land hinter Glas" Hinterglasbilder des 20. und 21. Jahrhunderts.

Beate Kuhn - Keramiken aus der Sammlung Freiberger
14.07.2017 - 19.11.2017

Mit ihrer unverkennbaren Handschrift und ihrer unerschöpflichen Fantasie gehört Beate Kuhn (1927-2015) zu den bedeutendsten deutschen Keramikerinnen nach 1945. Ausgehend von Gebrauchskeramik entstanden zunehmend Gefäßplastiken, in denen sich die Auseinandersetzung mit dem Werk Joan Mirós und Paul Klees widerspiegelt. Bereits Ende der 1950er Jahre wandte sich Beate Kuhn der freien Kunst zu. Ihre aus Drehteilen montierten und farbig glasierten Objekte entwickelte die international hoch geschätzte Keramikerin aus den genuinen Mitteln und Techniken der Töpferei. Mit über 160 Arbeiten aus allen Schaffensperioden konnte der Mannheimer Architekt Klaus Freiberger eine weltweit einmalige Sammlung zusammentragen. Der Großzügigkeit des Sammlers ist es zu verdanken, dass Die Neue Sammlung diese Arbeiten von Beate Kuhn nun ihr eigen nennen darf und damit erstmals den Besucherinnen und Besuchern in der Pinakothek der Moderne das eindrucksvolle Schaffen dieser großartigen Keramikerin vor Augen führen kann.

Habwertzeiten - Langwertzeiten
18.10.2017 - 19.11.2017

Die Ausstellung versammelt eine Auswahl von elf verschiedenen künstlerischen Positionen - Kurt Benning, Max Bresele, Stefan Fritsch, Fritz Hanest, Sabine Haubitz, Tallo Herhaus, Stefanie Hoellering, Hans Marek, Rabe Perplexum, Walter Raum und Andreas Weizäcker und widmet sich anhand dieser Arbeiten dem wichtigen Thema Künstlernachlässe – was geschieht mit dem Werk nach dem Tod und wie kann das Kulturgut erhalten bleiben?

Stefan Winter - Gedicht einer Zelle
10.11.2017 - 25.11.2017

Klang- und 3-Kanal-Film-Installation nach Fragmenten von Liebesgedichten. Stefan Winter realisiert mit der Klang- und Filminstallation "Gedicht einer Zelle" ein "Triptychon der Liebe und Ekstase" nach Fragmenten von Liebesgedichten. In der 138-minütigen sorgsam komponierten Klanglandschaft im Zusammenspiel mit drei parallel ablaufenden Filmen interpretiert der Klang- und Bildregisseur die sehnsüchtigen, erotischen Liebesgedichte von Sulamith aus dem Hohen Lied Salomons aus dem Alten Testament (Das Schönste aller Lieder), der christlichen Mystikerin Mechthild von Magdeburg (1207-1282, Das fließende Licht der Gottheit) und der islamischen Mystikerin und Heiligen Rabi’a al-Basri (713 - 801, Einheit mit dem Göttlichen). Es gibt keine zeitliche Chronologie, kaum gesprochene Texte und keine zusammenhängende Geschichte. Winter arbeitet mit der Erzählkraft der Geräusche, musikalischen Versatzstücken und irreal inszenierten "lebenden Gemälden". Den drei Gedichten liegt das Thema zugrunde, das für den Künstler über alle Differenzen hinweg die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam verbindet: Liebe, Ekstase bis zur Vereinigung mit dem Göttlichen. Im Zentrum von "Gedicht einer Zelle" steht die Frau, verkörpert durch die japanische Künstlerin Noriko Kura. An drei Abenden gibt es live zur Filmabspielung eine Klang- und Musikperformance unter anderem mit Sounds von Stefan Winter, großem Chor und weiteren Akteuren.

Camillo Grewe
24.11.2017 - 28.11.2017

Der bildende und Objekt-, sowie Performancekünstler und Musiker Camillo Grewe ist diesen Herbst Lothringer13_Florida artist in residence. Ausgehend von Florida als Produktionsraum und Tonstudio arbeitet er an einer installativen und performativen Befragung von Objekt, Raum und Beziehungen. Seine sich aus einer unmöglichen Reihe Assemblage-Reismus/Konkretismus-Dadaismus-Pop Art speisende Erkundung mündet zwischen dem 23. und 28. November in Objekten, Kostümen, Szenen, Musik und performativen Interventionen. Camillo Grewe studierte bildende und freie Kunst an der Düsseldorfer (Andreas Gursky) und Wiener Kunstakademie (Heimo Zobernig).

Fossil des Monats. Steinkoralle Montastrea oligophylla
01.11.2017 - 30.11.2017

Als Resultat der Alpenbildung stellt sich der nördliche Bereich des Ur-Mittelmeeres (Tethys) im Miozän, vor ca. 14 Millionen Jahren, als ein System von Meeresbecken dar, welches insgesamt als Paratethys bezeichnet wird. Den zentralen und größten Teil der Paratethys bildete das Pannonische Becken. Es entspricht im Wesentlichen dem heutigen Ungarn. Das Klima war zu dieser Zeit, bei einer paläogeographischen Position von ungefähr 40° N, subtropisch bis warm-temperiert. In Rotalgen-reichen Kalken wuchsen gelegentlich kleine Korallenriffe. Neben dominierenden Steinkorallen spielten krustenbildende Rotalgen und Mikroben eine wichtige Rolle beim Wachstum der Riffe. Das Fossil des Monats ist ein gut erhaltenes Exemplar der Steinkoralle Montastrea oligophylla (Reuss, 1871). Die Koralle stammt aus dem Nördlichen Ungarischen Mittelgebirge, nördlich von Budapest. An der Fundstelle ist ein fossiles Riff ausgebildet, welches sich auf einer Mollusken-Schillbank entwickelte.

Kunstsalon 2017: Gegenstand und Abstraktion
09.11.2017 - 03.12.2017

Der KUNSTSALON 2017 mit dem Untertitel GEGENSTAND UND ABSTRAKTION ist eine Bestandsschau zeitgenössischen Kunstschaffens, die durch "freie Einsendung" (Künstler bewerben sich) und anschließender Auswahl durch eine wechselnd besetzte Jury aus Künstlern zusammengestellt wird. Wir zeigen, was heute in den Ateliers entsteht, unabhängig von Bewertungen Dritter, so wie es der Tradition der Pariser Salons entspricht, als Künstler sich gegen das Diktat der Händler und Museumskuratoren zur Wehr setzten. Gezeigt werden rund 77 Exponate von 54 deutschen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

60 Jahre Neutronen aus Garching - 60 Jahre Atom-Ei
11.11.2017 - 03.12.2017

2017 feiert der Forschungsreaktor Garching sein 60 jähriges Jubiläum. Maßgeblich verantwortlich für den Bau des Reaktors war der Physikprofessor Heinz Maier-Leibnitz. Der wegen seiner Form als Atom-Ei bezeichnete Forschungsreaktor, war der erste seiner Art in Deutschland. An ihm werden noch heute naturwissenschaftliche Experimente durchgeführt. Die Bilderausstellung von Bernhard Ludewig zeigt nicht nur den Reaktor, sondern auch sein Innenleben und die einzelnen Forschungsstationen. Zudem wurde von Studenten der TUM ein Holzmodel des Reaktors gebaut, in das man auch hineingehen kann.

200 Jahre Werner von Siemens
22.06.2017 - 14.12.2017

Waschmaschine, Handy, Computer, Medizintechnik, Kraftwerke: Es gibt kaum ein technisches Gebiet, mit dem die Firma Siemens bisher keine Berührung hatte. Vor 200 Jahren, am 13. Dezember 1816 wurde der Firmengründer Werner von Siemens geboren. Sein Erfindergeist und technisches Geschick brachten dem Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg. Auch mit sozialem Engagement setzte er Maßstäbe. Diesem außergewöhnlichen Mann widmet die Firma Siemens zu seinem Geburtstag eine kleine Sonderausstellung. Sein Lebensweg wird dabei mit Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Museums illustriert, die von Siemens zur Gründung des Museums gestiftet wurden, um "den Einfluss wissenschaftlicher Forschungen auf die Technik und die historische Entwicklung der verschiedenen Industriezweige in anschaulicher Art und Weise anhand von typischen Meisterwerken" zu demonstrieren.

Autodidakten
15.11.2017 - 16.12.2017

Die Künstlerinnen und Künstler: Deniz Hasenöhrl / Ray Moore / Michael Acapulco / Taymour Berka / Can Temizgezek zeigen Malerei, Installationen, Skulpturen und Videos unter dem Titel "Autodidakten".

Theatre of Measurement - Schaufenster im Hofgarten
04.02.2017 - 20.12.2017

Die Künstler Liudvikas Buklys, Antanas Gerlikas, Annaik Lou Pitteloud und Jonas von Ostrowski zeigen ihre Werke in einer einjährigen sich kontinuierlich verändernden Gruppenausstellung. Letzterer agiert ebenso als Ausstellungsszenograf. Die Kunstwerke werden in bestimmten Abständen das ganze Jahr über im Schaufenster präsentiert, aber auch im Kino des Kunstvereins, im Foyer oder an anderen Standorten in München.

100 Jahre Münchner Krippenfreunde e.V.
07.12.2017 - 26.12.2017

Über 100 Krippen aus 300 Jahren zeigen die "Münchner Krippenfreunde e.V." zum hundertjährigen Jubiläum ihrer Gründung. 21 Münchner Bürgerinnen und Bürger haben den gemeinnützigen Verein im November 1917 ins Leben gerufen, der sich die „Förderung und Weiterverbreitung der Krippenpflege auf religiöser, erzieherischer, künstlerischer und volkskundlicher Grundlage“ zur Aufgabe gemacht hat. Künstlerkrippen, Privatkrippen, Kirchenkrippen, Museumskrippen und Vereinskrippen werden in der Rathausgalerie am Marienplatz gezeigt. Zugang zur Ausstellung durch den Prunkhof des Neuen Rathauses, wo auch die Stadtkrippe als Teil des Christkindlmarktes steht.

Der Blaue Reiter kehrt zurück
03.02.2016 - 31.12.2017

"Das ganze Werk, Kunst genannt, kennt keine Grenzen und Völker, sondern die Menschheit." Die Wiedereinrichtung der Sammlung des »Blauen Reiter« setzt neue Akzente in der Schausammlung. Die Besucherinnen und Besucher treffen auf den Reichtum der weltweit größten Sammlung an Bildern des »Blauen Reiter«, die durch eine stärker auratische Hängung Kandinskys Diktum folgt, dass nur das "eigentlich Künstlerische" im Mittelpunkt jeder Betrachtung stehen solle. Gleichzeitig wird anhand verschiedener Exponate und Dokumentationsmaterialien der Pluralismus der künstlerischen Äußerungen, der ein Spezifikum des »Blauen Reiter« darstellte, verstärkt in den Fokus gerückt.

Elena Narbutaite - Alex
04.02.2017 - 31.12.2017

"If you visit the Kunstverein, you likely will encounter two Alexes....but one is brighter than the other." - Alexander Wagner Über das Jahr 2017 hinweg wird die Leuchte Alex im Kunstverein München verweilen und von Zeit zu Zeit ihren Platz wechseln. Hier entwickelt Cecile Tonizzo einen von Alix geschriebenen Tanz und trägt dabei ein Kleid von An. Alex wurde inspiriert von Alix Eynaudis und An Breugelmans Arbeit und begleitete Meeting points 8: Both Sides of the Curtain in Brüssel, im Dezember 2016.

Benjamin Bergmann: "68"
11.11.2017 - 06.01.2018

"68" lautet der Titel einer mehrteiligen Lichtinstallation, die Benjamin Bergmann eigens für die Räume der Artothek sowie die angrenzenden Arkaden des Münchner Stadtmuseums entwickelt hat. Bergmann, dessen gebaute Bilder stets offene Fragen (dar)stellen, initiiert mit seiner Ausstellung einen Rückblick in das Jahr 1968. 50 Jahre später sind die Ereignisse dieses Jahres noch immer im kollektiven Gedächtnis verankert: Während in Europa die linksgerichtete Studenten- und Bürgerrechtsbewegung ihren Höhepunkt fand, mündete in den USA der Protest gegen den Vietnamkrieg und die Aufstände der unterdrückten, schwarzen Bevölkerung gleichsam in Demonstrationen auf den Straßen.

Thomas Struth: Figure Ground
05.05.2017 - 07.01.2018

Diese Ausstellung des renommierten deutschen Fotografen Thomas Struth (geb. 1954) bietet einen umfassenden Überblick über sein genrebildendes Gesamtwerk. Vier Jahrzehnte und jede Phase seiner Laufbahn sind abgedeckt; im Mittelpunkt stehen seine gesellschaftlichen Interessen, als eigentliche Triebkräfte seiner international einflussreichen künstlerischen Entwicklung. Mit über 120 Arbeiten ist diese Ausstellung seine bislang größte Retrospektive. Sie vereint zuvor noch nie gezeigte frühe Arbeiten mit gesammelten Ressourcen aus Struths Archiv. So werden die weitreichenden und langjährigen Ideen hinter den verschiedenen Arbeiten deutlich, und der Prozess der künstlerischen Umsetzung bis zum fertigen Bild. Die Ausstellung verbindet diese frühen Ideen mit bekannten Gruppen von Arbeiten wie "Straßen", "Unbewusste Orte", "Portraits", "Museumsbilder", "Paradise" und "Audiences", die wiederum mit Arbeiten wie "Nachtprojekt" in Dialog treten, der Diaprojektion, die 1987 für Skulptur Projekte Münster entstanden ist, mit den Videoporträts und anderen Videoprojektionen, der jüngsten Fotoserie aus "Nature & Politics" sowie ortspezifischen Arbeiten wie dem "Löwenzahnzimmer", Fotografien von Landschaften und Blumen für die Krankenzimmer der Klinik Lindberg im schweizerischen Winterthur. Dieses Wechselspiel verschiedener Werke zeigt Struths Talent, Analyse und Bilderfindung in facettenreichen Arbeiten und Techniken zusammenzubringen, was zu grenzübergreifenden und eindrucksvollen fotografischen Bildern führt.

Never walk alone. Jüdische Identitäten im Sport
22.02.2017 - 07.01.2018

"You'll Never Walk Alone." Dass gerade dieses Lied, einst komponiert von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein für das Musical Carousel, zu einer Hymne des Sports geworden ist, überrascht wenig. Die Frage nach Zugehörigkeit stellt sich in der Sportarena genauso wie in der sie umgebenden Gesellschaft. Die Ausstellung "Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport" nähert sich diesem komplexen Gegenstand der Zugehörigkeit, indem sie Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft auf der Spielfläche fokussiert.

Does permanence matter? Ephemeral urbanism: cities in constant flux
14.09.2017 - 07.01.2018

Wie dauerhaft muss Stadtplanung angelegt sein? Vom Oktoberfest in München über das weltweit grösste Pilgerfest Kumbh Mela in Indien und das Burning Man-Festival in Nevada bis hin zu vielen anderen Großereignissen zeigt sich, dass flexible bauliche Strukturen weltweit eingesetzt werden, um zum Teil sehr große Menschenmengen kurz- oder auch mittelfristig zu versorgen. Die ephemeren Strukturen erfüllen verschiedene funktionale Aufgaben und dienen für religiöse und kulturelle Festivals, als Militär- und Flüchtlingslager oder Bergbaustädte. Die Ausstellung ist auf der Grundlage einer langfristig angelegten Studie von Rahul Mehrotra, Graduate School of Design, Harvard University, und Felipe Vera, Centro de Ecologia Paisaje y Urbanismo in Santiago, entstanden und beschreibt ein globales Phänomen, das in Zeiten weltweiter Migrationen besondere Aktualität erhält.

Frank Bowling: Mappa Mundi
23.06.2017 - 07.01.2018

Mit "Frank Bowling: Mappa Mundi" widmet das Haus der Kunst dem 1934 in Bartica in Britisch-Guayana geborenen Künstler seine bisher umfassendste Überblicksausstellung, mit teils monumentalen Gemälden aus fünfzig Jahren künstlerischen Schaffens.

Veranstaltungskalender

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