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Ausstellungen

Prinzip Hoffnung...Junge Architektur für die Stadt von Benedict Esche und Yvonne Leinfelder
11.05.2017 - 14.06.2017

Prinzip Hoffnung...ist ein Projekt zum Thema junge Architektur und Stadt. Der Architekt Benedict Esche und die Künstlerin Yvonne Leinfelder laden ein in ihre gemeinsam zu gestaltende und wandelbare Plattform. Prinzip Hoffnung...schafft Raum für die Frage, wie junge, zeitgenössische Architektur eine Stadt zu einem gemeinsamen "Haus" werden lassen kann.

Kaori Nakajima: Rausch des Frühlings
09.03.2018 - 28.04.2018

Frühling ist eine unvergleichliche Jahreszeit in Japan. Der Beginn von Arbeit und Schule, neuen Begegnungen und Ereignissen. Die Natur erholt sich von den Anstrengungen des Winters und die Kirschblüten sprießen. Mit ihrer Rauminstallation "Rausch des Frühlings" nimmt die aus Japan stammende Künstlerin Kaori Nakajima Bezug auf diese Zeit der nationalen Euphorie und des ekstatischen Naturerlebens. Der experimentelle Umgang mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Collagen, Video und Skulptur zeigt die Bandbreite ihres künstlerischen Arbeitens.

Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners
11.10.2017 - 29.04.2018

Als sich 1825 in München der Anwärter auf das Rabbineramt Hirsch Aub gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzte, begründete dies eine 45 Jahre andauernde Ära, in der der Rabbiner seine Gemeinde durch bewegte Zeiten leiten sollte. Die im Zuge der Emanzipation jüdischer Bürger_innen einsetzende Reformbewegung innerhalb des Judentums ging vielerorts nicht konfliktfrei vonstatten, sowohl in den Gemeinden selbst als auch in Bezug auf die christlichen Kirchen. Durch seine klare Eine Schenkung des Jewish Museum New York, ein großformatiges Porträtgemälde Hirsch Aubs um 1850, ermöglicht es dem Jüdischen Museum München nun, Münchens prägenden Rabbiner angemessen in Szene zu setzen und im Rahmen einer Studienraumausstellung zu präsentieren.Positionierung zur traditionellen Religionsausübung, die sich dennoch einigen Elementen der neuen Gottesdienstform offen gegenüber zeigte, gelang es Aub, die Einheit der jüdischen Gemeinde in München zu wahren und gleichzeitig Wohlwollen und Anerkennung auf staatlicher Seite zu gewinnen.

A good neighbour
14.12.2017 - 29.04.2018

Die Epoche, in der wir leben, fordert uns auf neue Weise heraus. Die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem sind unscharf geworden. Alte Verbindungen lösen sich auf, neue Allianzen entstehen, der Wert von friedlicher Koexistenz steht auf dem Prüfstand. Internationale Künstlerinnen und Künstler, eingeladen von Elmgreen & Dragset, beleuchten Vorstellungen von guter Nachbarschaft und den Umgang mit Eigenem und Fremdem. Als erste Kooperation der Pinakothek der Moderne mit der Istanbul Biennale bildet "a good neighbour" auch eine Brücke zwischen der Türkei und Deutschland.

Betreff: Schicksal Villa Stuck.
09.03.2018 - 06.05.2018

Zum Start der Jubiläumsfeierlichkeiten im März zieht Franz von Stucks berühmte pfeilschießende Amazone aus dem Vorgarten zurück in das Ateliergebäude; sie war der Anlass für den Bau des Neuen Ateliers 1914/15. Es ist die weit vor der Museumsgründung liegende Schaffensperiode Stucks, die in seinem ehemaligen Atelier mit einer Überblicksausstellung seiner Skulpturen und Malerei das Jubiläumsjahr eröffnet. Im "White Cube" des Ateliergebäudes wird ein neuer, frischer Blick die Werke Stucks in die Gegenwart transformieren. Eines der größten Künstlerateliers seiner Zeit wird damit erstmals in seiner ursprünglichen Funktion und Disposition gezeigt. Die riesigen Nordlichtfenster werden geöffnet und erhellen die Atelierräume, ebenso wie der Zugang zur gartenseitigen Terrasse und alle Fenster im Verbindungsbau.

Surreal
24.03.2018 - 10.05.2018

Der Surrealismus lebt, man könnte sagen seit Anbeginn. Durch alle Zeiten haben Künstler versucht, nicht nur den sichtbaren Dingen, sondern auch den unsichtbaren Dingen eine Form zu geben. Dali sieht den Surrealismus als "Unabhängigkeitserklärung der Phantasie und Erklärung der Menschenrechte auf seine Verrücktheit". Etwas in Vergessenheit geraten ist, dass München bedeutende Vertreter dieser Kunstrichtung hervorgebracht hat. Die Ausstellung widmet sich mit Edgar Ende, Mac Zimmermann und Fritz Hörauf drei Meistern des klassischen Surrealismus. Weniger als nostalgische Ausstellung, vielmehr als ein aktuelles Statement zur Unsterblichkeit des Surrealismus. Der Surrealismus lebt seit der Höhlenmalerei und steht laufend bereit, um sich neue Protagonisten zu suchen.

Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918 - 2018
16.02.2018 - 13.05.2018

Das Thema Wohnungsbau ist heute so aktuell wie vor hundert Jahren. Die Ausstellung aus Anlass des Jubiläumsjahres 2018 "Wir feiern Bayern" widmet sich speziell dem Wohnungsbau im Freistaat Bayern im Kontext politischer Entscheidungen und Maßnahmen sowie wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Raumkonzepte und architektonische Lösungen als Spiegel jeweiliger Lebensverhältnisse werden dabei ebenso dargestellt wie Bau- und Siedlungsprogramme – insbesondere zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus im Freistaat und des Wohnens für eine breite Bevölkerungsschicht. Die Auseinandersetzung mit den Bautypen – vom Eigenheim, über die Kleinsiedlung und den mehrgeschossigen Zeilenbau bis zur Großsiedlung – führt den Blick nicht nur auf städtische Baumaßnahmen, sondern auch auf die ländlich geprägten Regionen Bayerns.

Rudolf Bott. Enduro
22.02.2018 - 13.05.2018

Das Museum Villa Stuck präsentiert eine umfassende Werkschau mit Arbeiten des Gold- und Silberschmieds Rudolf Bott. Die Ausstellung mit dem Titel "Enduro" findet in den Historischen Räumen der Villa Stuck statt und erstreckt sich vom Erdgeschoss mit Empfangssalon, Musiksalon, Boudoir, Speisesaal und Rauchzimmer über das Alte Atelier im Obergeschoss bis in den Künstlergarten. Gezeigt werden in der Hauptsache Arbeiten aus dem Bereich "Gerät", d.h. Formen, Schalen, Gefäße und Dosen, dazu Leuchter, Kannen, Serviettenringe, ein Tisch und ein Schmuckobjekt. Diesen aus Silber, Kupfer, Tombak, Bronze, Stahl, Jaspis, Hämatit und Bergkristall ausgeführten Arbeiten werden Papiermodelle gegenübergestellt, die Rudolf Bott von fast allen Arbeiten im Vorfeld im Maßstab 1:1 anfertigt. Insgesamt werden in der Ausstellung ca. achtzig Objekte gezeigt. In der Ausstellung durchdringen die Historischen Räume Möbel, die von Rudolf Bott selbst entworfen wurden und mehr sind als reine Präsentationsflächen für seine Werke. Stühle, Bänke und Tische sind großzügigen Plattformen eingeschrieben, wachsen gleichsam aus ihnen heraus, während sich die ganze Konstruktion in die Historischen Räume hineinarbeitet.

Die ersten Jahre der Professionalität 37
25.04.2018 - 20.05.2018

Die ersten Jahre der Professionalität 37 Stefanie Gerstmayr . Saskia Groneberg . Federico Delfrati . Andreas Woller . Lou Jaworski . Angela Stiegler . Sophia Süßmilch Nachwuchsförderung ist eine der zentralen Aufgaben der Galerie der Künstler und fester Bestandteil des Ausstellungsprogramms. Auch im 37. Jahr des Bestehens der "Ersten Jahre der Professionalität" bekommen wieder sieben junge KünstlerInnen ein Forum, ihre aktuellen Arbeiten zu zeigen und die Öffentlichkeit hat Gelegenheit, neue Entdeckungen in der Münchner Kunstlandschaft zu machen.

SkizzenBuchGeschichten - Skizzenbücher der Staatlichen Graphischen Sammlung München
22.02.2018 - 21.05.2018

Zeichnen und Schreiben in Skizzenbüchern sind seit Jahrhunderten und bis heute wesentlicher Bestandteil künstlerischer Praxis. Die graphischen Spuren in den Büchern sind geprägt durch große Unmittelbarkeit wie Heterogenität: Wahrnehmungen, Gedanken und Erinnerung können bewahrt, strukturiert und reflektiert werden. Gleichzeitig bieten Skizzenbücher einen geschützten Raum, um jenseits aller ästhetischen Erwartungen und Konventionen Neues zu entwickeln. Mit der Ausstellung wird das Thema Skizzenbuch erstmals im Mittelpunkt einer umfassenden musealen Präsentation stehen. Die Staatliche Graphische Sammlung München bewahrt etwa 260 Skizzenbücher vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Malern, Zeichnern, Bildhauern, Architekten wie auch Reiseskizzenbücher. Anhand dieses reichen Bestandes wird die Ausstellung die Entwicklungsgeschichte des Mediums nachzeichnen und – über die Jahrhunderte hinweg bis in die Gegenwart – Dialoge zwischen Skizzenbüchern, Künstlern und Betrachtern initiieren.

Ludwig Gebhard Museum Tiefenbach zu Gast im Infopoint
27.03.2018 - 23.05.2018

Die oberpfälzische Gemeinde Tiefenbach ehrt den in ihren Mauern geborenen Künstler Ludwig Gebhard (1933–2007) mit einem eigenen Museum, das dessen Druckgrafik und hier insbesondere die aufwendigen Farblinolschnitte, die ihm internationale Anerkennung brachten, erlebbar macht. Weitere Aspekte seines künstlerischen Schaffens umfassen Malerei, Handzeichnung, Druckgrafik (Steinlithografie, Linolschnitt, Radierung) und Skulpturen (Marmor, Eisen, Bronze). Als Erweiterung des Ludwig Gebhard Museums plant die Gemeinde Tiefenbach derzeit einen Skulpturenweg, der zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein soll. Ludwig Gebhard ist in zahlreiche öffentliche Sammlungen von Augsburg, Basel, Cham über München und Neu-Ulm bis Würzburg und Zürich eingegangen. Nun präsentiert sich das Ludwig Gebhard Museum in München, der Stadt, in welcher der Künstler sein Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste absolvierte und in der er Zeit seines Lebens als freischaffender Künstler (parallel zu seinem Atelier in Landsberg am Lech) arbeitete. Die aktuellen Informationsfahnen im Alten Hof geben einen farbintensiven Eindruck von Ludwig Gebhards Werk. Verschiedenste Werkzeuge, Utensilien und Publikationen sowie eine biografische Filmdokumentation ergänzen das Gesamtbild.

FORUM 045: Arne Schmitt
23.02.2018 - 27.05.2018

FORUM 045, das Ausstellungsformat für junge Fotografie des Münchner Stadtmuseums, präsentiert zwei Arbeiten von Arne Schmitt (geb. 1984, Mayen). Der Kölner Künstler befasst sich konsequent mit der Architektur der Moderne und der Nachkriegszeit. Seine Werke reflektieren den Entstehungskontext und den Zeitgeist prägender Bauwerke oder Bautypologien. Zugleich befragen sie kritisch unseren gegenwärtigen Umgang mit der bundesrepublikanischen Architekturgeschichte. Der Ausstellungstitel Persönlichkeit und System bezieht sich auf Schmitts Arbeiten "In neuer Pracht" (2017) und "Mit weniger mehr schaffen" (2016). Diese widmen sich einem Bauherrn und einem Architekten, sowie deren spezifischen Leistungen: Als Bauherr zeichnete der Versicherungsunternehmer Hans Gerling (1915-1991) verantwortlich für die Errichtung seines imposanten und stadtteilprägenden Kölner Firmensitzes.

Mit feinem Strich der Natur auf der Spur
01.03.2018 - 31.05.2018

Johann Brandstetter zeigt einen Ausschnitt aus seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten: Gezeigt werden Portraits unserer heimischen Flora und Fauna. Diese Bilderreihe verkörpert nicht nur den illustrativen Aspekt der Malerei, sie zeigt viel mehr die intensive Beziehung zu seinen Naturmotiven und bringt uns nahe, was wir gerade dabei sind zu verlieren. Seit 25 Jahren ist Johann Brandstetter Spezialist für Buch- und Werbeillusion und für mehr als 30 Verlage und führende Werbeagenturen europaweit tätig.

Futuro. A Flying Saucer in town
02.06.2017 - 03.06.2018

Das FUTURO ist nicht nur das bekannteste und innovativste, sondern auch eines der ersten in Serie produzierten Kunststoffhäuser der Welt. Kein anderes Objekt verkörpert den Glauben an den technologischen Fortschritt und an die Zukunft des Raumfahrtzeitalters der späten 1960er-Jahre besser als das FUTURO. Nicht umsonst sollte es zum Inbegriff des utopischen Designs werden. Das in Segmentbauweise aus glasfaserverstärktem Polyester bestehende Haus war für unterschiedliche Verwendungszwecke vorgesehen. Ursprünglich als Skihütte für unwegsames Gelände geplant, konnte es aber auch als Wochenendhaus, Unterrichtsraum oder gar als Bankfiliale dienen. In seiner Form, Ausstattung und durch seine vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten veranschaulicht das FUTURO exemplarisch die visionären Designideen jener Epoche zwischen Pop und Sozialrevolution, die letztendlich die Idee des Funktionalismus spaltete.

Kiki Smith — Procession
02.02.2018 - 03.06.2018

Seit über drei Jahrzehnten befasst sich die 1954 in Nürnberg geborene US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith in ihrem facettenreichen Œuvre mit den politischen und sozialen, aber auch den philosophischen und geistigen Aspekten der menschlichen Natur. Furchtlos erkundet sie den Körper und setzt sich zugleich auf komplexe Weise mit der "conditio humana" auseinander. Ihre Werke verhandeln Fragen von Alter und Tod, Verwundung und Heilung, Wiederbelebung, Fragmentierung, Geburt, Sexualität, Gender und Erinnerung. Neben Skulpturen produziert Smith vor allem Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, aber auch Künstlerbücher, Fotografien, Videos sowie in jüngster Zeit auch Bildteppiche. Dabei greift sie ebenso auf traditionelle wie moderne handwerkliche Verfahren zurück. Bemerkenswert ist die Vielfalt der von ihr verwendeten Materialien, darunter unter anderem Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Aluminium, Latex, Federn und Bienenwachs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über Smiths künstlerisches Schaffen der letzten drei Jahrzehnte. So ist das Frühwerk unter dem Eindruck der schlagartigen politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen in den 1980er-Jahren entstanden, die von den Folgen der AIDS-Epidemie, von leidenschaftlich geführten Diskursen über Sexualität und Gender sowie von feministischen Aktivitäten geprägt waren. Seit den frühen 1990er-Jahren befasst sich Smith dagegen zunehmend mit alternativen historischen Narrativen und setzt sich mit Mythen, Legenden und Sagen, Glaubensfragen sowie den Traditionen nicht-abendländischer Kulturen auseinander. "Procession" präsentiert die ganze Vielfalt ihres Œuvres und zeichnet dessen Entwicklung bis in die jüngste Zeit nach.

Jablonec '68 1. Internationales Silberschmuck-Symposium
10.03.2018 - 03.06.2018

Im Jahr 2018 jährt sich zum 50. Mal der Jahrestag des 1. Internationalen Silberschmuck-Symposiums Jablonec ’68. Die Neue Sammlung widmet diesem einzigartigen historischen Moment in der Geschichte des Autorenschmucks eine Ausstellung aus Anlass seines 50-jährigen Jubiläums, in der die damals entstandenen Schmuckarbeiten erstmals wieder zu sehen sind. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts galt Jablonec nad Nisou mit seiner Nähe zu den böhmischen Glaszentren Libereč und Železný Brod als Mekka der Schmuckindustrie. Glasperlen und -schmuck wurden bis nach Afrika exportiert und Industrieausstellungen fanden statt. Ende der 1960er-Jahre traf die allgemein schwierige wirtschaftliche Situation auch die tschechoslowakische Schmuckindustrie. Das Schmucksymposium sollte mit Hilfe einer modernen Formsprache und dem internationalen Austausch einen Ausweg aus diesem Dilemma schaffen und an die Erfolge des tschechoslowakischen Schmucks auf den Weltausstellungen in Brüssel 1958 und Montreal 1967 anschließen.

Wasser, wie es unsere Erde formt
26.01.2018 - 03.06.2018

Wasser ist ein besonderer Stoff und prägt unseren Planeten wie kein anderes Element. Flüssig, gefroren zu Eis und als Wasserdampf ist Wasser stets in Bewegung. Es zermürbt selbst harten Fels mit der Zeit, transportiert Steine und Sand Kilometer weit und lagert die Fracht an anderer Stelle wieder ab. Ausdrucksstarke, großformatige Fotografien von Bernhard Edmaier präsentieren Wasser von der bisher kaum wahrgenommenen Seite - als die wichtigste landschaftsgestaltende Kraft. Ergänzt wird die Ausstellung durch einen interaktiven Teil, der die Bedeutung von Wasser für die Gestalt unseres Planeten beleuchtet sowie Gesteinsproben, deren Entstehungsgeschichte von Eis und Wasser geprägt ist.

Unter dem Dach der Athena. Eine Bildhauerschule in der Schule für Bildhauer
14.03.2018 - 03.06.2018

Gezeigt werden nun "unter dem Dach der Athena" 24 skulpturale Porträtdarstellungen in den Materialien Gips, Ton, Beton, Holz und Stein sowie 19 grafische Studienarbeiten. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand darin, sich gegenseitig zu porträtieren. Die Werke entstanden als Abschlussarbeiten in den Jahren 2015 bis 2018 und bilden dadurch einen starken Kontrast zu den Antiken in der Glyptothek. Die Ausstellung ist ein Beleg für die gute nachbarschaftliche Verbundenheit der Kunsthandwerklichen Schulen an der Luisenstraße und der Glyptothek im Kunstareal. Sie ist die zweite große Kooperation seit dem Jahr 2006. Damals hatten Schülerinnen und Schüler der Meisterschule für das Holzbildhauerhandwerk ein sieben Meter hohes Trojanisches Pferd aus Holz angefertigt, das im Rahmen der einstigen Sonderausstellung "Mythos Troja" mehrere Wochen lang vor den Antikensammlungen auf dem Königsplatz gezeigt wurde.

Under the stairs. Tableau Vivant
10.03.2018 - 03.06.2018

Für das Jahr 2018 lädt Die Neue Sammlung die "Klasse für Freie Kunst / Gold- und Silberschmieden" von Prof. Suska Mackert an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ein, ihre Arbeiten in der Pinakothek der Moderne zu präsentieren. Seit 2008 ermöglicht das Ausstellungsformat "Under the stairs" den jüngsten Schöpfungen im Bereich Schmuck einen frühen Auftritt in der Öffentlichkeit. Das Projekt Tableau Vivant der Nürnberger Schmuckklasse zeigt Arbeiten von Studierenden und von Alumni. Ein wichtiges Grundcharakteristikum der Klasse Suska Mackert ist dabei das kollektive Arbeiten. Neben den real existierenden Materialien, aus denen der Schmuck am Ende besteht, fliessen so auch "Materialien" mit ein, die man mit Verhaltensmustern und menschlichen Erwartungen beschreiben kann.

Bayerns UrEinwohner – Pflanzen und Tiere in unserer Kulturlandschaft
20.03.2018 - 03.06.2018

Wiesen, Äcker, Wald und Moor – was uns heute schön und schützenswert erscheint, war keinesfalls schon immer so. Von Menschenhand geprägt, ist der Erhalt unserer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft mit ihrer reichen Artenvielfalt nicht selbstverständlich. Erfahren Sie in der Ausstellung, wie Bayerns Kulturlandschaften entstanden sind, welche Tier- und Pflanzenarten sich an die speziellen Lebensräume angepasst haben und wie wir sie bewahren können. Sie sind mal leuchtend schön, mal unscheinbar, mal häufig, mal gefährdet und mit spannender Lebensweise. Alle leben seit Jahrhunderten in unserer Landschaft und sind auf unsere Pflege und Schutz angewiesen: Unsere heimischen Tiere und Pflanzen. "Bayerns UrEinwohner" ist eine Umweltbildungskampagne der bayerischen Landschaftspflegeverbände, die sich für Artenschutz im Freistaat einsetzt.

Germaine Krull. Métal
28.09.2017 - 10.06.2018

Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk "Métal" (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten "Tanz der nackten Metalle" werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit. Die Präsentation zeigt alle 64 Tafeln aus dem Portfolio "Métal" ergänzt um originale Fotografien der Serie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

Veranstaltungskalender

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