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Ausstellungen

Der Turm der Blauen Pferde. Postkarten von Franz Marc an Else Lasker-Schüler in der Sofie und Emanuel Fohn-Schenkung
07.06.2016 - 17.07.2018

Das legendäre Gemälde des Expressionismus "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc gilt seit Ende des Zweiten Weltkriegs als verschollen, nachdem es von den Nationalsozialisten 1937 als "entartet" beschlagnahmt wurde. Erhalten hat sich aber der einzige farbige Entwurf des Gemäldes auf einer Postkarte, die Franz Marc Neujahr 1913 an die befreundete Dichterin Else Lasker-Schüler sandte. Als Teil der neuen Sammlungspräsentation und anlässlich des 100. Todesjahrs von Franz Marc ist der "Der Turm der blauen Pferde" mit weiteren 21 bemalten Postkarten Franz Marcs aus der Fohn-Schenkung in Saal 10 der Pinakothek der Moderne ausgestellt, ergänzt um die Vorstudie zu Franz Marcs Hauptwerk "Tierschicksale", 1913: "Die Bäume zeigten ihre Ringe, die Tiere ihre Adern".

Große Kunst im kleinen Stein - Gemmen von Martin Seitz
31.03.2017 - 26.06.2017

Martin Seitz (1895 – 1988) aus Passau gehörte zu den wenigen, die sich im 20. Jahrhundert noch der Steinschneidekunst widmeten. In dieser Kunst Autodidakt, führte er sie zu einem neuen und seitdem nicht mehr erreichten Höhepunkt Seitz pflegt vor allem den Gemmenschnitt nach antikem Vorbild und knüpfte damit an eine im Grunde schon 1500 Jahre zuvor abgerissenen Tradition wieder an. Das gilt für die äußere Erscheinung wie für einen großen Teil der Motive. Seitz war in der antiken Bilderwelt sicher zu Hause, doch ahmte er selten einfach nach, sondern wandelte ab und gestaltete neu, indivi-duell, machte einen typischen "Seitz" daraus. Andere Motive stammen auch ganz aus modernerer Bildtradition. Neben Tieren, menschlichen Figuren, Portraits und mythologischen Szenen gibt es auch eine Reihe von religiösen Darstellungen, vor allem die an seine Familien verschenkten "Weihnachtssteine".

500 Jahre römische Münzportraits
31.03.2017 - 26.06.2017

Die verschiedenen Portraittypen der römischen Kaiser und ihrer Familien auf römischen Reichsprägungen über 500 Jahre von der späten Republik bis zum Ende des Westreiches stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Für die Regierung des römischen Kaiserreiches waren Münzen ein wichtiges, vielleicht das wichtigste Mittel zur Kommunikation mit dem Volk, besonders dem Militär und den römischen Bürgern. Portraits auf Münzen reflektieren bis heute die Machtverhältnisse im Reich und lassen uns noch heute erkennen, wie der Kaiser gesehen werden wollte, welches Bild er von sich und seiner Familie "prägte".

Islands Geologische Vielfalt
01.01.2012 - 30.06.2017

Mit einer Flächenausdehnung von 103 000 km2 ist Island die größte Vulkaninsel der Erde. Die lebhafte tektonische, vulkanische und geothermale Aktivität bietet Wissenschaftlern einzigartige Voraussetzungen für die Erforschung geologischer Prozesse und Bildungen. Anlässlich des letzten großen Vulkanausbruchs am Eyjafiallajökull in Island im April 2010 und der langjährigen Forschungsarbeit von Herrn Dr. Ulrich Münzer, Department für Geo- und Umweltwissenschaften, Sektion Geologie (Geologische Fernerkundung), hat das Geologische Museum München eine Sonderausstellung mit dem Thema „Islands Geologische Vielfalt – Fotos und Exponate aus 20 Jahren Forschung in München“ konzipiert. In der Sonderausstellung werden in sieben Vitrinen die Themen "Islands geologische Vielfalt", "Tektonischer Rahmen","Heiß und Kalt", "Asche – Fluch und Segen", "Bomben und Lapilli" sowie "Sande und Gerölle“ präsentiert. Ausgestellt sind vorwiegend Gesteine sowie Luft-, Gelände- und Filmaufnahmen, die während der letzten 20 Jahre Forschungsarbeit von U. Münzer mitgebracht worden sind.

Reset | Thomas Hirschhorn - Doppelgarage
30.06.2016 - 30.06.2017

In der "Doppelgarage" von Thomas Hirschhorn (*1957), einer Art Werkstatt oder Hobbykeller, werden fundamentale Kategorien menschlichen Fühlens und Handelns verhandelt: Gewalt und Gegengewalt, Rache und Versöhnung. Ausgangspunkt für die Entstehung des Werks sind die Ereignisse des 11. September 2001. Wie kaum ein anderes Werk der Gegenwartskunst spiegelt die »Doppelgarage« politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Abhängigkeiten und Widersprüche am Beginn des 21. Jahrhunderts in ihrer verwirrenden Komplexität wider.

8 Objekte 8 Museen

08.11.2016 - 30.06.2017

Eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen. Siri (aus dem iPhone) und Hal (aus "2001: Odyssee im Weltraum") kennt jeder als künstliche Stimmen. Aber den Sprechapparat von Wolfgang von Kempelen von 1791? Zusammen mit den anderen Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft hat das Münchner Museum die Ausstellung "8 Objekte, 8 Museen" entwickelt. Dabei wird auch der Sprechapparat ausgestellt, im Original und als Nachbau aus den Werkstätten des Deutschen Museums. Das Konzept der kleinen Sonderausstellung: Jedes Museum steuert eines seiner Glanzstücke bei, das von ihm beforscht worden ist, und stellt es im eigenen Haus aus. Alle Exponate, die von den anderen Museen ausgewählt wurden, werden digital präsentiert und lassen sich auf diesem Wege erkunden.

Lob der Linie: Verneinung und Verneigung
07.04.2017 - 30.06.2017

"Die Linie ordnet die ganze Welt, doch sie selbst ist unablässig Frage", so der Münchner Künstler Bernhard Haupeltshofer über seine Arbeiten, die im H-TEAM e.V. zu sehen sind. Bernhard Haupeltshofer arbeitet mit dem Mittel der Verdoppelung: die erste vom Graphit tastend gezogene Linie wird von weißer Kreide wiederholt; es entstehen minimal-malerische Grau-Effekte. Daneben wird - durch das zweite Weiß der Kreide - die Zeichnung dem ersten (Grund-) Weiß des Papiers in einem meditativen Akt zurückgegeben. Im zweiten Genre der Tuschezeichnungen zeigt sich eine andere Verdoppelung: zwei ABCs der Linien führen ein Gespräch miteinander. Die Zeichnung, die zuerst entsteht, und die Schrift (als Gedicht, Zitat, Meditation). Diese "Blätter" konfrontieren, ergänzen oder vermischen zwei Linien-Sprachen. Die Zeichnung "verneint" die starre Linie des Buchstabens und "verneigt" sich vor der Schrift (Poesie). Bernhard Haupeltshofer sagt: "Vielleicht bin ich nur Briefträger zwischen Schrift und Linie - und umgekehrt".

Fossil des Monats Juni
01.06.2017 - 30.06.2017

Das Fossil des Monats Juni repräsentiert eine Evolutionslinie der Ur-Pferdchen oder frühen Perdeartigen, deren Vertreter alle sehr ähnlich in ihren äusseren Merkmalen waren: überwiegend klein mit vier- bis fünfzehigen Vorder- und Hinterextremitäten, einem langen Schwanz mit Quaste, und einem eher kleinen Gesichtsschädel. Man kennt heute über zehn Gattungen und noch mehr Arten dieser Palaeotheriiden aus Nordamerika und Europa. Sie entstanden in einer adaptiven Radiation zu Beginn der Pferde-Evolution von 55 bis 52 Millionen Jahren vor heute. Ihr Lebensraum war das Unterholz dichter tropischer Wälder, wo sie von allerlei nahrhaften Pflanzenteilen (Blätter, Knospen, Blüten, Früchte) fraßen. Die Fundstelle Aumelas in Südfrankreich, aus welcher der ausgestellte Schädel stammt, ist bekannt für seine reichhaltige Fauna. Sie hat sich in mehr als 40 Millionen Jahre alten Seekalken erhalten. Propalaeotherium sudri ist nur eine von mehreren Ur-Pferdearten, die damals dort lebten.

Rosenjubiläum im Botanischen Garten - XXV. Rosenschau
30.06.2017 - 03.07.2017

Vor einem Vierteljahrhundert, im Jahr 1993, wurde die erste Rosenschau im Botanischen Garten ins Leben gerufen. Seitdem erfreut sie das Publikum jährlich mit schönen, ästhetisch gestalteten Ausstellungen in der Winterhalle und einem abwechslungsreichen Markt im Freien mit Rosen und Stauden, Rosenspezialitäten und Rosenaccessoires. Eine Besonderheit dieser "Münchner Rosenschau im Botanischen Garten" ist es, dass sie jedes Jahr unter einem anderen Motto steht und die Ausstellung jedes Jahr anders gestaltet ist. Zur Feier des 25. Geburtstages werden daher in lockerer Anordnung besonders markante und schöne Elemente aus den Rosenschauen der vergangenen Jahre gezeigt. Eine neue und besondere Attraktion wird dieses Jahr im Zentrum der Winterhalle zu sehen sein. Es ist ein von Rosen umgebener edler Porzellanbrunnen, den die Porzellanmanufaktur Nymphenburg anlässlich des Rosenschau-Jubiläums ausstellt. Natürlich wird es auch nicht an der gehörigen Fülle an Geburtstagsblumen fehlen. Gratuliert wird der 25jährigen mit üppigen Rosensträußen, interessanten Rosengestecken und zahlreiche Topfrosen sowie allerlei Rosenbegleitpflanzen, zu denen vor allem Lavendel, aber auch Rittersporn und Lilien zählen.

Tacker
01.07.2017 - 09.07.2017

Vorauswahl für die Ausstellungreihen Debutanten und die ersten Jahre der Professionalität. Der BBK zeigt die eingereichten Arbeiten für die Jury der beiden Nachwuchsreihen „Debutanten“ und "Die ersten Jahre der Professionalität" öffentlich.

50 Jahre Deutsches MAD
12.05.2017 - 11.07.2017

Eine Ausstellung des Münchner Comicfestivals im Sonderausstellungsraum des Valentin-Karlstadt-Musäums. MAD hat unsere Kulturlandschaft nicht nur veralbert und kommentiert, sondern sie stärker geprägt und verändert als jeder andere Comic. Was 1952 in den USA zunächst als farbiges Comic-Heft begann und rücksichtlos Superman, Batman oder selbst Disney-Figuren veralberte, feierte noch größere Erfolge, als es zu einem schwarz-weißen Satire-Magazin wurde. 1967 startet das DEUTSCHE MAD und ab Heft 32 fungierte Herbert Feuerstein als Chefredakteur. Fortan wurden auch Beiträge deutscher Zeichner veröffentlicht. Das Comicfestival München feiert den 50. Geburtstag der noch heute erscheinenden Ausgabe des "vernünftigsten Magazins der Welt". Eingeladen sind die MAD-Zeichner Peter Kuper (Spion&Spion). I.Astalos, Dieter Stein, Martin Frei und Tom Bunk. Letzterer hat extra für die 50 JAHRE DEUTSCHES MAD – Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum ein spektakuläres Plakatmotiv angefertigt. Gezeigt werden Original-Werke von fast allen wichtigen MAD-Zeichnern, wie Don Martin, Sergio Aragonés, Mort Ducker oder Rolf Trautmann.

No secrets! – Bilder der Überwachung
24.03.2017 - 16.07.2017

Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist deutlich geworden, in welchem Ausmaß Netzwerke und Datenströme die Ziele von Überwachung und Kontrolle sind. Aber nicht nur Geheimdienste generieren Daten aus der Nutzung von Medientechnologien; auch im "Internet der Dinge" und in den Fantasien von "Big Data" werden mediale Vorgänge, Ereignisse und Kommunikationen automatisierten Auswertungen unterzogen, die die Kontrolle des Menschen zum Ziel haben. Die sowohl im Münchner Stadtmuseum als auch in der ERES-Stiftung stattfindende Ausstellung beleuchtet dieses Thema, das meist sehr emotional und kontrovers diskutiert wird. In einem kurzen historischen Rückblick werden die Vorfahren der staatlichen Kontrolle von Mensch und Raum als Vorläufer aktueller biometrischer Erfassungsmethoden verortet. Der Hauptteil der Ausstellung präsentiert zeitgenössische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Video, Malerei, Plakat und Installation.

FORUM 042: Alessandra Schellnegger – Einblicke. Hinter den Mauern des BND in Pullach
24.03.2017 - 16.07.2017

Die Schnittmenge zwischen der Arbeit des Bundesnachrichtendienstes und der Fotografin Alessandra Schellnegger ist die Neugier. Als sie im Auftrag der Süddeutschen Zeitung nach langem Warten Zugang zum Gelände des BND in Pullach bei München erhält, ist das ein Glücksfall. Aus der Zeit gefallene Architektur und verwaist wirkende Gebäude reflektieren vergangene deutsche Geschichte und werfen Fragen auf. Von hier aus wurde tatsächlich die Welt bespitzelt? Mit feinem Gespür für Brüche und unbeabsichtigte Absurditäten schafft die Fotografin Fotodokumente, auf denen eine historische Kontinuität sichtbar wird, die beunruhigt - und die vom Selbstverständnis eines Teils der Staatsmacht im 20. Jahrhundert erzählt.

Parasympathikus- Urbane Ruhe und Unruhe
22.06.2017 - 16.07.2017

Bereits heute lebt jeder zweite Mensch weltweit in einer Stadt. Das Großstadtleben hat viele Vorteile. Nirgendwo sonst bieten sich so viele Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung. Gleichzeitig ist der Stadtmensch mit einer Vielzahl von Reizen konfrontiert. Vielen Stadtbewohnern fällt es zunehmend schwerer "runter zu kommen", kurz innezuhalten, sich abzugrenzen oder sich selbst wahrzunehmen. "Ruhe mitten in der Stadt, ist das überhaupt möglich?" Diese Fragestellung hat die Kuratorin Katharina Keller an sechs Künstlerinnen und Künstler weitergegeben. Sie alle haben zum aktuellen Ausstellungsthema PARASYMPATHIKUS sehr unterschiedliche funktionale Skulpturen entwickelt. Der Parasympathikus, der auch "Herr des Schlafes" genannt wird, ist u.a. für die Erholung unserer körpereigenen Reserven mitverantwortlich. Sein Gegenspieler ist der SYMPATHIKUS. Er bewirkt bei besonderer Belastung, zum Beispiel durch Stress, eine Leistungssteigerung des Organismus. Die Herausforderungen des urbanen Lebens können zu einer Übermacht des Sympathikus führen. Was also machen Ruhe und Unruhe mit uns? Sind sie nicht die Grundpole unserer Existenz? Eingebettet in die besondere Atmosphäre des Kunstareals wird das 14. RischArt_Projekt für drei Wochen zum Ruhepol, Ort der entspannten Kommunikation und Zerstreuung, ein temporärer Kunstort mitten in der Stadt.

Hoch hinaus! Das Alpine Museum München zu Gast im Infopoint
13.06.2017 - 22.07.2017

Ein Museum über Leidenschaften, Bergsport, Wissensdrang und Engagement für den Alpenraum? Das gibt es. Das Alpine Museum zeigt seine Schätze auf der Münchner Praterinsel. Die Isar verbindet Museum und Gebirge. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Menschen und Bergen... Erste Eindrücke des Alpinen Museums können Besucher des Infopoints über die Bildfahnen und Bildergalerie sowie echte Zipfelmützen, Bergschuhe und Eisenbeschläge gewinnen, die nun im Alten Hof zu sehen sind. Seit der Aufklärung spielen die Alpen für die Menschen eine besondere Rolle. Sie sind Fluchtpunkt, Ort für Träume und Möglichkeit sich Auszuprobieren. Dauerausstellung und Sonderausstellungen zeigen unsere Beziehung zu den Bergen und thematisieren aktuelle Fragestellungen wie den zunehmenden Flächenverbrauch im Gebirge. Die aktuelle Sonderausstellung "Hoch hinaus! Wege und Hütten in den Alpen" schlägt einen Bogen vom Beginn des Hütten- und Wegebaus in den 1870er Jahren bis zu aktuellen Lösungen heute. Im Infopoint liegen die beiden umfangreichen Kataloge zur Ausstellung des Hütten- und Wegenetz in den Alpen aus - Band 1 nähert sich thematisch, Band 2 legt einen systematischen Bestandskatalog aller Unterkünfte vor. Seit März 2017 können die Besucher und Besucherinnen die Anfänge des Hüttenlebens auf der Praterinsel erleben. Der Urkern der Höllentalangerhütte an der Zugspitze wurde im Garten des Alpinen Museum wieder aufgebaut. In der Höllentalangerhütte befinden sich Dokumentationen zu ihrer Geschichte und Hörstationen. Das Alpine Museum München wird vom Deutschen Alpenverein getragen und beherbergt die größte Alpenbibliothek der Welt mit 70.000 alpinen Medientiteln.

100 Meisterstücke. BMW GROUP – 100 Jahre Innovationskraft und unternehmerischer Mut
10.03.2016 - 31.07.2017

Am 7. März 2016 feiert die BMW Group das hundertjährige Bestehen des Unternehmens. Das BMW Museum würdigt dieses Jubiläum mit einer Wechselausstellung, die die Unternehmensgeschichte von 1916 bis heute präsentiert. Hierfür wurden 100 Meisterstücke ausgewählt, die die Innovationskraft und den unternehmerischen Mut in unterschiedlichen Epochen zum Ausdruck bringen. Diese Meisterstücke sind auf insgesamt fünf Plattformen in der Museumsschüssel und auch in einigen Bereichen der Dauerausstellung ausgestellt. Präsentation in fünf Zeitabschnitten. Die Unternehmenshistorie auf einen Blick. Den Auftakt zur groß angelegten Ausstellung bildet das erste Meisterstück, die 1916 erfolgte Gründung der Bayerischen Motoren Werke. Im Anschluss wird dem Besucher ein Überblick zu 100 Jahren Zeit- und Mobilitätsgeschichte geboten, illustriert durch Plakate der jeweiligen Zeit. Der folgende Abschnitt ist den Mitarbeitern des Unternehmens gewidmet. Über all die Jahre waren und sind sie der Garant des Erfolgs. Der Geschichte des Personals von 1916 bis heute fügen sich besondere Aspekte wie Gesundheit, Architektur, Internationalität, Produktion, Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit an. Auf den fünf Plattformen der Museumsschüssel bietet die Ausstellung in chronologischer Reihenfolge einen Großteil der "100 Meisterstücke": Motorräder und Automobile, die BMW Geschichte geschrieben haben, sind hier ebenso zu bewundern wie Flugmotoren. Auch wird an legendäre Erfolge und Meilensteine im Motorsport erinnert. Im Fokus stehen zudem unternehmerische Entscheidungen, die zum Bau von Produktionsstätten oder Verbesserungen in der Arbeitswelt der Mitarbeiter führten. Interessante Geschichten, wertvolle Kleinexponate, bisher kaum gesehenes Film- und Fotomaterial sowie aufschlussreiche Zeichnungen runden den Gesamtüberblick ab und machen "100 Meisterstücke" zu einem besonderen Ausstellungserlebnis. Die Wechselausstellung "100 Meisterstücke. BMW Group – 100 Jahre Innovationskraft und unternehmerischer Mut" lädt ein zu einer Zeitreise durch 100 Jahre BMW Group. Sie bringt den von Höhen und Tiefen, Innovationen und mutigen Entscheidungen geprägten Wandel sowie den Facettenreichtum des heute erfolgreichen Unternehmens zum Ausdruck.

Jüdisches Leben in München in den 1950er- und 1960er-Jahren
07.03.2017 - 31.07.2017

Eine Ausstellung von Studierenden der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München und dem Jüdischen Museum München Nach der Schoa ist für viele Jüdinnen und Juden ein Leben in Deutschland undenkbar. München ist zunächst eine Durchgangsstation für die Emigration ins damalige Palästina oder in die USA. Für einige entpuppt sich der Aufenthalt in der bayerischen Hauptstadt aber als dauerhaft. Sie finden Arbeit, sind in der Gemeinde aktiv und gründen Familien. Wie war es, als jüdisches Kind in München aufzuwachsen? Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der ersten Generation Münchner Jüdinnen und Juden, die nach der Schoa hier aufwuchsen sowie zeitgenössische Exponate thematisieren unterschiedliche Fragestellungen. Die aufgezeichneten Gespräche kreisen um das Lebensgefühl in einer ehemaligen "Täterstadt", den Stellenwert von Religion, die Bedeutung von Freizeit, das Verhältnis zum Staat Israel und das Sprechen über die traumatische Vergangenheit in den eigenen Familien.

Cana Bilir-Meier:"un|heimlich"
23.06.2017 - 06.08.2017

Cana Bilir-Meier, Künstlerin, Filmemacherin und Kuratorin, zeigt im Lothringer13_Florida unter dem Namen un|heimlich ihre erste Einzelausstellung in ihrer Geburtsstadt München. Wie Erinnerungen wiedergeben, wie Geschichte(n) (re)konstruieren? Recherche und Medienreflexivität fallen im Werk von Cana Bilir-Meier in eins: Das Nachdenken über das Archiv ist ein zentraler Bestandteil ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen und führt sie tief hinein in die Familiengeschichte, die auch, aber nicht nur, eine Geschichte der Migration ist. Diese Ausstellung wird in der Lothringer13_Florida präsentiert.

Bellinzona und mehr. Gemälde und Ölskizzen von Johann Christian Ziegler
12.04.2017 - 07.08.2017

Johann Christian Ziegler, 1803 im nordbayerischen Wunsiedel geboren, gehört zu den frühen realistischen Landschaftsmalern in Deutschland. Nach einer ersten Zeichenausbildung in seiner Geburtsstadt kam er 1821 nach München, wo er an der Kunstakademie Landschaftsmalerei studierte. 1828 und 1829 reiste er nach Oberitalien. Neben Landschaftsbildern und Genredarstellungen in der Nachfolge von Wilhelm Kobell und Max Joseph Wagenbauer schuf Ziegler Zeichnungen und Ölstudien, die von unmittelbarer Naturbeobachtung zeugen. Sein Tod 1833 im Alter von nur 30 Jahren setzte seiner vielversprechenden Entwicklung ein frühes Ende. Die Präsentation in einem Kabinett der Neuen Pinakothek zeigt die Gemälde und Ölskizzen, die 2014 von den Nachfahren des Künstlers zusammen mit Zeichnungen und Skizzenbüchern als Zustiftung in die Museumsstiftung zur Förderung der staatlichen bayerischen Museen übergeben worden sind. Ergänzt werden sie um Werke seiner Münchner Vorbilder und Zeitgenossen

Free Music Production / FMP: The Living Music
10.03.2017 - 20.08.2017

Free Music Production (FMP), ein Plattenlabel und eine Plattform für die Produktion improvisierter Musik, wurde 1968 in Westberlin gegründet. Ihr radikales und expansives Engagement für zeitgenössische improvisierte Musik und Avantgarde-Jazz war von Anfang an global ausgerichtet. FMP überschritt kulturelle und musikalische Grenzen und lud Musiker und Komponisten ein, auch jenseits ihrer renommierten Einspielungen eine große Spannbreite von Aufführungsmöglichkeiten zu erkunden, von Konzerten und Festivals (Total Music Meeting) bis zu interdisziplinären Workshops (Workshop Freie Musik) und Ausstellungen. Zur Zeit der Mauer, als sich Westberlin als Symbol künstlerischer Freiheit des Westens positionierte, engagierten sich hunderte von international tätigen Musikern, Komponisten und Künstlern bei FMP. Mit über 500 veröffentlichten Einspielungen, zahllosen Konzerten, über hundert Festivals und einem Archiv aus Filmen, Fotos, Plakaten und anderen grafischen Arbeiten steht FMP für eine ungebrochene künstlerische Radikalität, die überkommene Normen kollektiven Kunstschaffens in Frage stellt.

draußen. Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain
27.04.2017 - 20.08.2017

Mit der Ausstellung "draußen" widmet sich das Architekturmuseum der TU München erstmals der Landschaftsarchitektur. Nachdem in den vergangenen Jahren mehrfach die soziale Relevanz von Architektur in der Gegenwart präsentiert wurde, rückt nun auch jene Disziplin in den Fokus, die einen sehr viel weiteren räumlichen und zeitlichen Horizont behandelt. "Landschaftsarchitektur" scheint in der öffentlichen Vorstellung noch immer von der Sehnsucht bestimmt, für die Harmonisierung zwischen den global wachsenden Städten einerseits und der Natur andererseits zu planen. Aber die Vorstellung von Stadt und Landschaft als Gegensatzpaar entspricht längst nicht mehr dem gegenwärtigen Stand einer Disziplin, die sich angesichts der radikalen Umformung des Planeten Erde in Richtung einer analytisch-kritischen Perspektive entwickelt. "Draußen" geht von der Prämisse aus, dass es am Anfang des 21. Jahrhunderts keinen Winkel der Erde mehr gibt, in dem die Wirkungen der Urbanisierung, der massiven Ausbeutung fossiler Brennstoffe, der wachsenden Mobilität und die ungebremsten Veränderungen ökologischer Systeme, aber auch die Folgen zunehmender Migration nicht spürbar sind. Die Ausstellung zeigt in zehn Fallbeispielen das konkrete Zusammenwirken, die systemische Abhängigkeit von Stadt und Umland, von Wasserkreisläufen und den lokalen und globalen Bedingungen. Die Initiatoren sind fünf akademische Teams, die hier grundlegende Forschungen präsentieren. Sie versuchen in den dargestellten Projekten, die von Casablanca über Madrid und Changde bis Kigali und Medellín reichen, zu allererst komplexe räumliche Situationen zu analysieren. Dabei ziehen sie verschiedene Instrumente und Disziplinen wie die Soziologie oder Ethnologie heran. In den konkreten Fallbeispielen wird kontextspezifisches Systemwissen zusammengetragen und in enger Beteiligung mit den örtlichen Projektpartnern abgeglichen, bevor überhaupt an mögliche transformatorische Perspektiven und bauliche Maßnahmen gedacht wird. Ziel der Ausstellung ist es, der Öffentlichkeit eine tiefere Vorstellung von den sich wandelnden Konzepten und Strategien der Landschaftsarchitektur in der Gegenwart zu vermitteln und zugleich ihre wachsende Bedeutung für die Zukunft darzustellen. Landschaftsarchitektur von heute widmet sich jenen räumlichen Systemen, die die Gesellschaft von morgen prägen werden.

Veranstaltungskalender

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