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Ausstellungen

Große Pilzausstellung
15.09.2017 - 17.09.2017

Alljährlich im September organisiert der Verein für Pilzkunde München e.V.in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten eine große Frischpilzausstellung. Die Besucher können mehrere Hundert Pilzarten aus den verschiedensten Regionen bestaunen. Dazu kommen Führungen durch die Ausstellung und ein umfangreiches Informationsangebot rund ums Thema Pilze. Selbst gute Pilzkenner können bei diesen Ausstellungen unglaublich viel lernen.

100 Jahre, 100 Bilder. Eine fotografische Zeitreise durch den Altmühl-Jura
04.09.2017 - 27.09.2017

Die Wanderausstellung im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) zeigt historische Aufnahmen der Gemeinden aus dem Altmühl-Jura. Sie entstanden im Zuge der Inventarisation der wichtigsten Kunst- und Kultudenkmäler des Königreichs Bayern. Seit dem Jahr 1887 führte das "Königliche Generalkonversatorium der Kunstdenkmäler und Alterthümer Bayerns" dieses Großprojekt durch. So entstanden nicht nur Grundriss- und Aufmaßpläne, sondern eine Vielzahl hervorragender Fotografien. Dieses Material bildet heute den Grundstock des Bildarchivs des BLfD - das visuelle Gedächntnis Bayerns und eines der bedeutendsten Bildarchive zu Kunst und Architektur in Europa. Es umfasst 1,2 Millionen Aufnahmen aus der Zeit vor 1970, darunter 70.000 Glasplattennegative. Diese Bildschätze werden seit 2003 erschlossen und digitalisiert. Durch die Digitalisierung in hoher Auflösung und großformatiger Reproduktion werden der Detailreichtum und die Schärfe der alten Aufnahmen erlebbar: Burgen, Schlösser sowie Dorfkirchen, Bürger- und Bauernhäuser setzten u.a. Prof. Friedrich Karl Weysser und Kurt Müllerklein mit damals modernster Technik ins rechte Licht. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Gemeinden Beilngries, Berching, Dietfurt, Greding und Breitenbrunn, dem BLfD, dem Verein jura2000 Landkultur e. V., zahlreichen Sponsoren und der Willibald-Schmidt-Stiftung aus Beilngries. Die Initiative für die Zusammenstellung und Ausarbeitung der Ausstellung ging von Leonhard Beitler, Beilngries, aus.

Debutanten 2017, Melanie Chacko, Moritz Walser, Johannes Tassilo Walter
09.07.2017 - 29.09.2017

Die GALERIE DER KÜNSTLER ist ein wichtiges Forum für junge Kunst in München. In jedem Jahr werden drei vielversprechende KünstlerInnen als "Debutanten" ausgewählt. Sie erhalten die Gelegenheit, ihre neuesten Arbeiten großzügig zu präsentieren. Gefördert wird diese Nachwuchsreihe des BBKs durch den Bayerischen Staat und die LfA Förderbank Bayern. Zur Ausstellung erscheinen drei Einzelkataloge. Eröffnung: Donnerstag, 07.09.2017, 19-22 Uhr Performance „Ein schwebendes System“ von Moritz Walser Ausstellungsdauer: 08.–29. September 2017 OPEN ART 08.–10. September 2017 verlängerte Öffnungszeit: 08. September bis 21 Uhr! Führung mit Anja Lückenkemper am 08. September um 16 Uhr, anschließend Performance von Moritz Walser

Fossil des Monats - Mittelfußknochen eines Riesenlaufvogels (Moa)
01.09.2017 - 30.09.2017

Eine der Besonderheiten Neuseelands ist, dass es dort, bis zur Ankunft des Menschen, außer wenigen Fledermausarten keine Säugetiere gab. Viele der ökologischen Nischen waren mit Vögeln besetzt, von denen zahlreiche flugunfähig waren. Beeindruckende Vertreter dieser Vogelfauna sind die Riesenlaufvögel, die Moas. Zu ihnen gehören mit einer Körperhöhe von bis zu 3,5 m die größten bekannten Laufvögel überhaupt. Der ausgestellte, ca. 40 cm lange Mittelfuß stammt vermutlich von einem großen Weibchen. Die Moas waren noch weit verbreitet in Neuseeland als die polynesischen Ureinwohner, die Maori, Neuseeland zwischen 1250 und 1300 besiedelten. Für die Maori wurden die Moas jedoch bald eine beliebte Nahrungsquelle, zudem zerstörte die von ihnen betriebene Waldrodung und Landwirtschaft die Lebensräume dieser Tiere. Obwohl es bis in das 19. Jhdt. Berichte über angebliche Sichtungen von Moas gab, nimmt man an, dass diese majestätischen Tiere noch vor dem Jahr 1400 vollständig ausgerottet wurden.

Global Prekär. Flucht, Trauma und Erinnerung in der zeitgenössischen Fotografie
10.02.2017 - 01.10.2017

Politische und gesellschaftliche Konflikte zu dokumentieren gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben von Fotografie. Die neu eingerichtete Präsentation aus den Sammlungsbeständen widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und Vertreibung sowie Entwurzelung und Flucht. Die ausgestellten Künstlerinnen und Künstler entwickeln ihre Arbeiten aus der Beschäftigung mit den noch immer nachwirkenden Folgen des 2. Weltkriegs. Sie fokussieren ihren Blick jedoch auch auf die Konflikte zwischen der sogenannten Ersten und der Dritten Welt, sei es entlang des amerikanisch-mexikanischen Grenzzauns oder an den europäischen Außengrenzen. Ihre vielschichtigen visuellen Erzählungen gehen von konkreten Ereignissen aus, deren historische Überlieferung und gesellschaftliche Relevanz sie kritisch reflektieren. Den Bildern der Medien wie den offiziellen Verlautbarungen setzen sie eine andere, aus der persönlichen Perspektive gewonnene Lesart entgegen.

Fichte geformt. Sechs Skulpturen des Bildhauers Olli Marschall
06.05.2017 - 01.10.2017

Zum diesjährigen Baum des Jahres wurde ein Nadelbaum, nämlich die Fichte, Picea abies, gewählt. Der Künstler Olli Marschall, der auf Holz spezialisiert ist, hat dazu aus seinem Werk sechs Holzskulpturen aus Fichtenholz ausgewählt, um auf diese Art auf den Baum des Jahres aufmerksam zu machen. Die Skulpturen sind im Freiland des Botanischen Gartens aufgestellt.

HopfenBierGut - Museum im Kornhaus Spalt zu Gast im Infopoint
05.09.2017 - 07.10.2017

Der Infopoint begrüßt den Bayerischen Museumspreisträger 2017, das HopfenBierGut, das frisch geernteten Spalt Spalter Hopfen aus seinem Museums-Hopfengarten mitgebracht hat! Bildfahnen informieren über das Museum im Kornhaus Spalt in Mittelfranken, das nach aufwendiger Renovierung im HopfenBierGut auf 1200 Quadratmetern die Welt des Hopfens und des Bieres erlebbar macht. 36 Meter lang, 13 Meter breit, 20 Meter hoch: Das Kornhaus ist das stattlichste und originellste profane Gebäude der Stadt, ja der gesamten Region. Das Fachwerk und die Innenkonstruktion sind imposant. Das über 550 Jahre alte Haus, interaktiv und modern gestaltet, ist nun ein einzigartiges Erlebnis der Hopfen- und Bierkultur – für jeden Besucher und jede Besucherin! Zu Beginn steht die Hopfen- und Bierstadt im Mittelpunkt: Ein dreidimensionaler Stadtplan mit ausgewählten Landmarken in und um Spalt hilft hier die Stadt zu erforschen. Mit dem Panorama Hopfenjahr ist man mittendrin im Hopfengarten, um einen herum wächst der Hopfen und man ist mit dabei - im Lebenszyklus des Hopfens. Es wird anschaulich erklärt wie aus Hopfen Bier wird und die Spalter Marken werden aufgeführt. Vor der Degustation an der ProBierBar im Erdgeschoss stimmt die Aromastation auf die Vielfalt der Spalter Biere ein. Hier gewinnt man einen Eindruck über die überraschende Vielfalt der Biernoten. Ein Film des HopfenBierGuts und eine frei hängende Hopfenrebe stimmen im Münchner Alten Hof auf sinnliche Weise mit dem Duft des "grünen Goldes" in eine besondere Ernte- und Jahreszeit in Bayern ein.

Mentales Gelb. Sonnenhöchststand
06.05.2017 - 08.10.2017

Eine Ausstellung im Kunstmuseum Bonn und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München Die Städtische Galerie im Lenbachhaus bereitet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn die Ausstellung "Mentales Gelb. Sonnenhöchststand" vor. Die Präsentation ist der Sammlung KiCo von Hans-Gerd und Doris Riemer aus Bonn gewidmet, die seit Mitte der 1990er Jahre an beiden Museen in Bonn und München beheimatet ist. Der Schwerpunkt der Sammlung lag in ihren Anfängen auf monochromer Farbmalerei, hat sich jedoch im Lauf von zwei Jahrzehnten auf ein weites Spektrum von Gegenwartskunst bis hin zu raumgreifenden Installationen ausgedehnt. Ankäufe erfolgen unter der Prämisse, vollständige Werkgruppen oder ganze Raumkonzepte in die Sammlung zu integrieren. Die erworbenen Werke sollen den öffentlichen Museen dauerhaft zur Verfügung stehen. In enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Sammlern und den beiden Museen wird die Sammlung kontinuierlich erweitert.

Jüdisches Leben in München in den 1950er- und 1960er-Jahren
07.03.2017 - 08.10.2017

Eine Ausstellung von Studierenden der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv München und dem Jüdischen Museum München Nach der Schoa ist für viele Jüdinnen und Juden ein Leben in Deutschland undenkbar. München ist zunächst eine Durchgangsstation für die Emigration ins damalige Palästina oder in die USA. Für einige entpuppt sich der Aufenthalt in der bayerischen Hauptstadt aber als dauerhaft. Sie finden Arbeit, sind in der Gemeinde aktiv und gründen Familien. Wie war es, als jüdisches Kind in München aufzuwachsen? Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der ersten Generation Münchner Jüdinnen und Juden, die nach der Schoa hier aufwuchsen sowie zeitgenössische Exponate thematisieren unterschiedliche Fragestellungen. Die aufgezeichneten Gespräche kreisen um das Lebensgefühl in einer ehemaligen "Täterstadt", den Stellenwert von Religion, die Bedeutung von Freizeit, das Verhältnis zum Staat Israel und das Sprechen über die traumatische Vergangenheit in den eigenen Familien.

Fabienne Verdier meets Sigmar Polke. Talking Lines
01.06.2017 - 08.10.2017

Schwarz und skriptural – dieses Begriffspaar fällt als verbindendes Element zweier Zyklen auf, die in einer antithetischen Gegenüberstellung zweier Werkkomplexe von Sigmar Polke (1941-2010) und Fabienne Verdier (*1962) gezeigt werden. Die Positionen gegenwärtiger Malerei, wie sie sich in der Sammlung Moderne Kunst und in der Sammlung Brandhorst zeigen, sind naturgemäß vielseitig, farbig, materialreich, und ihr Spektrum reicht von narrativer oder symbolischer Figürlichkeit bis zur Abstraktion. Dass Malerei sich auch im reduzierten Schwarzweiß oder in strenger Monochromie bewegen kann, ist seit Jahrhunderten geübte Praxis. Sie steht auch in einer engen Relation zur Kalligraphie, Zeichenkunst und Graphik: Hier wie dort spielt der Strich eine fundamentale Rolle, knapp linear oder mit einem übermäßig breiten, schwungvoll geführten, farbgesättigten Pinsel ausgeführt wie bei Fabienne Verdier. Ebenso wichtig sind die Grenzgänge hinsichtlich der benutzten Technologien: Das verdeutlicht der Zyklus der an den größten deutschen Renaissancekünstler anknüpfenden "Dürer-Schleifen" des humoristisch-wandlungsfähigen Malers Sigmar Polke, die als Werke im Gemäldeformat ausgeführt sind, aber mit dem zeichnerisch-disziplinierten Strich und unter Verwendung des fotografisch konnotierten Materials Silberoxid ausgeführt sind. Sigmar Polkes acht "Dürer-Schleifen" entstanden 1986 für den Deutschen Pavillon der Biennale in Venedig und wurden 1992 mit Unterstützung von PIN. Freunde der Pinakothek der Moderne von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen erworben. Fabienne Verdiers "Mélodie du réel" entstand 2014 für die "Königsklasse II" in Schloss Herrenchiemsee und wurde 2016 mit Unterstützung der International Patrons of the Pinakothek für die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen angekauft.

united states_1
06.09.2017 - 08.10.2017

Mit der Ausstellung Mark Steinmetz \ united states_1 freuen wir uns einen der souveränsten US-amerikanischen Fotografen in der Lothringer13 Halle präsentieren zu können. Mit dieser ersten umfangreichen Steinmetz Werkschau in Deutschland, feiern wir den feinsinnigen und beharrlichen Künstler. Bilder aus den letzten drei Jahrzehnten und Einblicke in alle bisher erschienenen zwölf Fotobuch-Monografien zeugen von der Eigenständigkeit und poetischen Kraft, die seine Arbeiten prägen. Steinmetz fasziniert als aufmerksamer Chronist. Mit seinen Bildern erzählt er ganz unaufdringlich vom amerikanischen Alltagsleben. Schauplatz der meisten Bilder sind der Dixie, die Südstaaten der USA mit ihrer schwülen Hitze, Gemächlichkeit und zusammengeschusterten Eleganz. Von Neugierde, Respekt und Zurückhaltung sind die Begegnungen geprägt, die Steinmetz mit uns teilt. Seine ruhigen Bilder erzählen von einer Welt weit jenseits einfacher politischer oder sozialer Zuschreibungen, die den Blick auf die US-amerikanische Gesellschaft oft verstellen. Marks liebevolle Beobachtungen funktionieren auch wie ein Katalog unserer Gegenwart, in dem all die Geldautomaten, Telefonzellen und Auto-Szenen etwas dokumentieren und dennoch im Sinne einer neuen, eigenen Fiktion erscheinen. Und viele Momente beschäftigen sich humorvoll und subtil mit den Dilemmata der Jugend in einem wie er sagt "halbwüchsigen Land".

Im Blick - Souvenirs aus dem Süden. Johann Georg von Dillis in Frankreich und Italien
29.09.2017 - 08.10.2017

Vor genau 200 Jahren brach der Münchner Maler Johann Georg Dillis (1759 – 1841) zusammen mit dem Sohn seines Dienstherrn, Kronprinz Ludwig von Bayern, zu einer Reise nach Rom, Neapel und Sizilien auf. Er hielt im Auftrag von Ludwig berühmte Ansichten und vor allem bedeutende archäologische Stätten in Zeichnungen und Aquarellen fest, die er zum Teil erst nach seiner Rückkehr zu repräsentativen Bildern ausarbeitete. Neben Ansichten, die heute zu ‚Postkartenmotiven‘ geworden sind, sammelte Dillis auch ungewöhnliche Perspektiven und schilderte die Beschwerlichkeiten der Reise. Insgesamt entstand eine Folge von 39 Blatt mit repräsentativen Ansichten der Reise, aus der in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München nun eine kleine Auswahl gezeigt wird. Weitere Blätter können im Studiensaal vorgelegt werden. Direkt aus dem Nachlass des späteren König Ludwig I. kamen diese Reiseerinnerungen bereits 1868 in den Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München

Bauhaus Anhänger Naum Slutzky
11.10.2016 - 11.10.2017

Der zwischen 1920 und 1922 entstandene Anhänger gehört zu den wichtigsten Arbeiten Slutzkys, wie zahlreiche Veröffentlichungen belegen. Slutzky hatte ihn der Bauhausstudentin Else Kleinwort geschenkt, in deren Familie das herausragende Schmuckstück knapp hundert Jahre bewahrt wurde, ohne dass die Fachwelt davon Kenntnis hatte. Erst im Rahmen der Fernsehsendung Kunst & Krempel (Bayerischer Rundfunk) wurde der Anhänger im Jahr 2009 wiederentdeckt. Der Anhänger wurde vom Bauhaus selbst als vorbildlich für die dort entstandenen Schmuckarbeiten angesehen. Bereits 1923 in der ersten großen Bauhaus-Ausstellung in Weimar vorgestellt, gehört der Anhänger zusammen mit einem Ring Slutzkys zu den einzigen Schmuckobjekten, mit denen Walter Gropius, Gründer und erster Direktor des Bauhauses, seine 1925 zusammengestellte Auswahl repräsentativer Bauhausarbeiten illustrierte.

VIDEODOX
05.10.2002 - 12.10.2017

VIDEODOX 2. Biennale für Videokunst aus Bayern In Zusammenarbeit mit der Galerie der Künstler stellt das in München ansässige Filmfestval UNDERDOX die Woche vom 4.-12.10.2017 ganz ins Zeichen von Videokunst. Dazu wird eine größere Werkschau von Münchner und bayerischen Video-KünstlerInnen zu sehen sein. Videodox-Förderpreis - Die Nominierten: Ulu Braun, Sarah Doerfel, Kuest Fraun, Georg Gaigl, Marc Hautmann, Barbara Herold, KingKongKunstkabinet, Felix Kruis, Andréas Lang, Jie Li, Patricia Lincke, Anna McCarthy, Patrick Nicolas, Ivan Paskalev, Siegmund Skalar, Susanne Steinmaßl, Julia Stebert, Stefanie Unruh, Essi Utriainen Eröffnung: Mittwoch, 04. Oktober 2017, 19 bis 22 Uhr Ausstellungsdauer: 05. - 12. Oktober Öffnungszeiten: Täglich 11 - 18 Uhr Finissage: Donnerstag, 12. Oktober 2017, ab 19 Uhr mit Preisverleihung & Videoperformance von Georg Gaigl & Hans Platzgumer

Farb Raum Körper
04.05.2017 - 14.10.2017

Die Ausstellung in der Sammlung Goetz umfasst mit Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck vier Künstler, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Gestaltungsspielräume von ungegenständlicher Kunst ausloten. Durch ihre Verbindungen zur Düsseldorfer Akademie ist ihr Werk geprägt durch die Freude am Experiment und den Aufbruchgeist, der in den 1960er- und 1970er-Jahren an dieser renommierten Kunsthochschule herrschte.

Gerwald Rockenschaub. Re-Entry (Third ear edit)
04.05.2017 - 14.10.2017

Gerwald Rockenschaub bedient sich in seinem komplexen Werk der gesamten Vielfalt minimalistischer und formalistischer Ausdrucksmöglichkeiten. Im Base 103 der Sammlung Goetz präsentiert er nicht nur die Werke aus dem Sammlungsbestand, sondern wird eigens für den Raum eine neue Installation entwickeln.

Hinter den Worten - Die Schauspielerin Gisela Stein
26.04.2017 - 15.10.2017

Die Ausstellung über Gisela Stein erinnert mit einer Vielzahl von Fotos, Kostümen und filmischen Inszenierungsausschnitten an eine der herausragenden Theaterschauspielerinnen unserer Zeit. Ob als Iphigenie, Hekabe, Penelope oder als Darstellerin in modernen Stücken: Mit dem Wort als "Initiator" für Bilder, Gefühle und Assoziationen brachte die Schauspielerin auf der Grundlage intensivster Durchdringung der Texte immer wieder neue verborgene Bedeutungsebenen einer Rolle und eines Stücks zur Anschauung. 1980 kam sie an die Münchner Kammerspiele, wo sie mit dem Regisseur und späteren Intendanten Dieter Dorn und den Mitgliedern seines legendären Ensembles – etwa Helmut Griem, Rolf Boysen, Peter Lühr, Thomas Holtzmann und Cornelia Froboess – eine unvergleichliche Arbeitssymbiose verband. 2001 folgte sie Dieter Dorn für weitere sechs Jahre an das Bayerische Staatsschauspiel.

Divine X Design. Das Kleid der Antike
05.04.2017 - 15.10.2017

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung "Divine X Design. Das Kleid der Antike" soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. Auf archäologischer Basis wird das Wissen um Kleidung in der griechischen Antike präsentiert. Im Alltag, bei Festlichkeiten, beim Sport, bei der Jagd und im Krieg kam unterschiedliche Kleidung zum Einsatz. Auch Kosmetik, Frisuren und Accessoires waren damals schon wichtige Stilmittel für das individuelle Erscheinungsbild. Da kaum Textilreste aus der griechischen Zeit erhalten sind, wird anhand von gemalten Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen. Kleidung kann als soziales Phänomen aufgefasst werden. Die archäologischen Objekte geben Hinweise darauf, welche Zeichen von Kleidung ausgehen betreffend Standes-, Alters- und Geschlechtsunterschiede, welche gesellschaftlichen Vorstellungen sich darin spiegeln. Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Sie findet in den Antikensammlungen und der Glyptothek statt.

The Rock 'n' Roll Phoenix: Elvis' BMW 507
12.05.2017 - 22.10.2017

Er war bei Elvis Presley und auf den Rennstrecken zu Hause und jahrelang verschollen. Nun kommt er wie ein Phoenix aus der Asche in die Rotunde des BMW Museum gerollt. Nach seiner aufwendigen Restaurierung erstrahlt Elvis' BMW 507 wieder im Glanz seines Originalzustands.

Wo kommt mein Essen her?
29.06.2017 - 22.10.2017

Das KErn – Kompetenzzentrum für Ernährung und das Museum Mensch und Natur präsentieren die Fotoausstellung "Wo kommt mein Essen her?". Gezeigt werden mehr als 50 Bilder des Fotowettbewerbs, der anlässlich der 5. Bayerischen Ernährungstage 2017 durchgeführt wurde. Das Wissen über Ernährung, Lebensmittel, deren Inhaltsstoffe, Herstellung und Wertschätzung zu fördern – das ist das Ziel des Fotowettbewerbs "Wo kommt mein Essen her?". Die Fotos zeigen, wie auf kreative Weise regionale und besondere Produkte, Herstellungsprozesse und der Weg vom Feld auf den Teller dargestellt werden können.

Anna McCarthy - Die Hölle
27.07.2017 - 24.10.2017

Die in München lebende britische Künstlerin Anna McCarthy ist mit dem Valentin-Karlstadt Musäum schon seit einigen Jahren auf unterschiedlichste Weisen eng verbunden: Ihre Stimme spricht die englische Version der Audioführung durch die Dauerausstellung, außerdem arbeitete sie als Turmstüberl-Kellnerin im Südturm, und gestaltete und bemalte sie die Damentoilettendecke des Musäums - so liebevoll und zeitintensiv, dass Turmstüberl-Wirtin Bernadette Obergrußberger davon als "Ännas Sixtinischer Kapelle" spricht. Und nicht zuletzt steht Anna McCarthy auch ganz generell mit ihrer künstlerischen Praxis - geprägt durch großes Interesse an aktuellen gesellschaftlichen Themen, den Glauben an teils tiefschwarzen Humor als Mittel zur Kritik und die erfindungsreiche Lust an multimedialer und interdisziplinärer Ausführung ihrer Kunst - in nicht abzustreitender Tradition vom Medienpionier Karl Valentin und seiner kongenialen Mitstreiterin Liesl Karlstadt. In ihren Zeichnungen, Malereien, Installationen, Videos, Performances, Künstlerbüchern und in ihrer Musik entwickelt Anna McCarthy eine sehr eigene und raffinierte künstlerische Sprache. In gleichzeitig ungehemmtem Spiel, intuitiver Forschung und fantastischem Journalismus verwebt sie persönliche und fiktive Geschichten mit aktuellen politischen, kulturellen, ökologischen und sozialen Veränderungen unserer Zeit zu einem neuen Bezugssystem und setzt sich und ihre Umwelt in Relation zu globalen Situationen. In der Ausstellung "Die Hölle" im Nordturm des Valentin-Karlstadt-Musäums nimmt Anna McCarthy Bezug auf Karl Valentins berühmtes Panoptikum und - wie der Ausstellungstitel bereits verkündet - die panoptikumsinterne Kneipe "Die Hölle". McCarthys Hölle verknüpft Persönliches sowie Valentin-Karlstadt-Spezifisches mit aktuell Politischem zu einer großen multimedialen Gesamtcollage in Form eines Gruselkabinetts in dem der Besucher das Grauen unserer Zeit mit Hilfe von Galgenhumor neu kennenlernt.

Veranstaltungskalender

< September - 2017 >
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