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Ausstellungen

Peter Lindbergh. From Fashion to Reality
13.04.2017 - 27.08.2017

Peter Lindbergh (*1944 in Lissa, Deutschland) gilt als einer der einflussreichsten Fotografen der letzten vierzig Jahre. Diese spektakuläre multimediale Schau präsentiert rund 200 Arbeiten, darunter nicht nur seine ikonische Modefotografie, sondern auch exklusives, bis heute ungezeigtes Material wie Storyboards, Requisiten, Polaroids, Kontakt-Abzüge und Filme.

Bienen - Bestäuber der Welt
04.04.2017 - 27.08.2017

Sie leben in komplexen Staaten, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Dank ihnen blüht es, gibt es Obst, Gemüse und so manch süße Köstlichkeit: Bienen. Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum zeigt die Sonderausstellung mit herausragenden Fotografien der international bekannten Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch. Mit ihren Aufnahmen zeigen sie spannende Einblicke in das verborgene Leben der Honigbiene. Die Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus. Von bestäubenden Bienen, über ihre Arbeitsteilung im Stock, bis hin zu Bienen im Dienst der Wissenschaft zeigen die spannenden Makroaufnahmen Arbeiterinnen, Königin und Drohnen aus nächster Nähe. Neben fotografischen Einblicken in das Leben der Honigbienen können Besucher der Ausstellung noch mehr rund um das Thema Biene entdecken.

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz — Die Ereignisse des 20. Juli 1944
22.06.2017 - 27.08.2017

Alfred Hrdlicka (1928–2009) hat den Terror der NS-Zeit als Kind am eigenen Leib erfahren. Die nationalsozialistischen Verbrechen sind zentrales Thema im Werk des Wiener Künstlers. Der große Zyklus "Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944" ist eine seiner eindringlichsten Arbeiten. Im Mittelpunkt der 53-teiligen Bildfolge steht das gescheiterte Attentat der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Im Licht der Jahreszeiten – Spaziergänge durch den Nymphenburger Schlosspark
07.04.2017 - 10.09.2017

Der zum Nymhenburger Schloss gehörende Park ist ein Juwel europäischer Gartenbaukunst und seit mehr als 200 Jahren ein unschätzbar wertvolles Biotop – inmitten der Millionenstadt München. Die etwa 200 Hektar große Parklandschaft mit ihren Wegen, Wiesen, Wäldern, Seen und Kanälen bietet Erholung und Entdeckungen für Menschen und Platz sowie Schutz für unzählige Tier- und Pflanzenarten.

Daniel Knorr. Die Frau meines Lebens liebt mich noch nicht
01.06.2017 - 10.09.2017

Eine Armada von Matrjoschka-Figuren in unterschiedlichsten Größen erwartet das Publikum im Obergeschoss der Pinakothek der Moderne. Das raumgreifende Werk "Die Frau meines Lebens liebt mich noch nicht" (1999) stammt von Daniel Knorr, der, 1968 in Bukarest geboren und in Deutschland aufgewachsen, zu den vielseitigsten Künstlern seiner Generation zählt. Die runden, freundlichen Figuren wecken viele Assoziationen – von Familienverbindungen bis zu Russland-Klischees und der globalen Souvenir-Industrie. In unmittelbarer Nachbarschaft der Installation "Doppelgarage" (2002) von Thomas Hirschhorn, deren zentrales Thema kriegerische Konflikte sind, die aus Machtgier oder Zurücksetzung entstehen, wirken Knorrs "Matrjoschkas" wie eine stumme Zivilgesellschaft, die still erträgt oder stumm demonstriert.

Werner Aisslinger. House of Wonders
11.11.2016 - 17.09.2017

Der vielfach ausgezeichnete Produktdesigner Werner Aisslinger (*1964, lebt in Berlin) ist eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Dieses neue, auf jeweils zehn Monate angelegte Format erweitert die Idee einer temporären Ausstellung und verändert das Bild der Neuen Sammlung. Werner Aisslinger ist - nach Konstantin Grcic - die zweite Designpersönlichkeit, die sich mit der doppelstöckigen und von einer Galerie einsehbaren sowie durch zwei Paternoster-Aufzüge charakterisierten Halle auseinandersetzt und so mit den Inhalten seiner eigenen Arbeiten den Diskurs über Display und Museum fortführt. Werner Aisslingers Praxis basiert auf der Idee des Materialtransfers sowie auf der Frage, wie das Leben und Arbeiten von morgen aussieht. Zum einen beeinflussen gesellschaftliche Veränderungen die Wohnbedürfnisse der Menschen, zum anderen kommen immer mehr neue Materialien mit großem Potential auf den Markt, die aus Bereichen der Autoindustrie, der Medizin oder den Biowissenschaften stammen. Werner Aisslinger antwortet mit seinen Objekten des unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumfeldes auf diese Herausforderungen. Er ist bekannt durch seine auffälligen und unkonventionellen Lösungen für Interieur-, Retail- und Hoteldesign. Ökologische Strukturen, Themen der Nachhaltigkeit und praktische Aspekte spielen im Entwicklungs- und Herstellungsprozess seiner Objekte die Hauptrolle. Für Die Neue Sammlung wird Werner Aisslinger die Paternoster-Halle zu einem Studiomodell für Leben, Wohnen und Arbeiten umwidmen. Orte des Aufenthalts, Orte alltäglicher Tätigkeiten, Ruhezonen, die Produktion von Möbeln und Nahrung durch Micro-Farming werden hier genauso thematisiert wie der Einsatz von Robotern, Drohnen oder Big Data.

Thomas Struth: Figure Ground
05.05.2017 - 17.09.2017

Diese Ausstellung des renommierten deutschen Fotografen Thomas Struth (geb. 1954) bietet einen umfassenden Überblick über sein genrebildendes Gesamtwerk. Vier Jahrzehnte und jede Phase seiner Laufbahn sind abgedeckt; im Mittelpunkt stehen seine gesellschaftlichen Interessen, als eigentliche Triebkräfte seiner international einflussreichen künstlerischen Entwicklung. Mit über 120 Arbeiten ist diese Ausstellung seine bislang größte Retrospektive. Sie vereint zuvor noch nie gezeigte frühe Arbeiten mit gesammelten Ressourcen aus Struths Archiv. So werden die weitreichenden und langjährigen Ideen hinter den verschiedenen Arbeiten deutlich, und der Prozess der künstlerischen Umsetzung bis zum fertigen Bild. Die Ausstellung verbindet diese frühen Ideen mit bekannten Gruppen von Arbeiten wie "Straßen", "Unbewusste Orte", "Portraits", "Museumsbilder", "Paradise" und "Audiences", die wiederum mit Arbeiten wie "Nachtprojekt" in Dialog treten, der Diaprojektion, die 1987 für Skulptur Projekte Münster entstanden ist, mit den Videoporträts und anderen Videoprojektionen, der jüngsten Fotoserie aus "Nature & Politics" sowie ortspezifischen Arbeiten wie dem "Löwenzahnzimmer", Fotografien von Landschaften und Blumen für die Krankenzimmer der Klinik Lindberg im schweizerischen Winterthur. Dieses Wechselspiel verschiedener Werke zeigt Struths Talent, Analyse und Bilderfindung in facettenreichen Arbeiten und Techniken zusammenzubringen, was zu grenzübergreifenden und eindrucksvollen fotografischen Bildern führt.

Shaded Memories
17.02.2017 - 17.09.2017

Die Fotografin Ann-Christine Woehrl reiste von 2013 an mehrmals nach Kambodscha. Sie besuchte das ehemalige Gefängnis S-21 in Phnom Penh, zahlreiche der sogenannten Killing Fields sowie das seit 2006 eingerichtete UN-Tribunal zur Ahndung dieser Verbrechen – Orte des Grauens und der ersten, vorsichtigen Aufarbeitung. Woehrls Dokumentationen dieser Stätten sind beklemmende Zeugnisse unfassbarer Ereignisse. Angesichts der Fotografien aus dem Gefängnis S-21 glaubt man das menschenverachtende Geschehen förmlich zu spüren. Seit 1979 ist das Gefängnis ein Museum, das Tuol Sleng Genocide Museum. Mit den dort ausgestellten Fotografien der ermordeten Menschen ist es zu einem Ort der Erinnerung geworden. In den Gesichtern der Männer, Frauen und Kinder, die gleich nach ihrer Verhaftung fotografiert und biografisch erfasst wurden, spiegelt sich das ganze Leid und die Hoffnungslosigkeit der Gefangenen. Die Arbeiten Woehrls sind persönliche und intime Reflexionen. Sie ziehen jeden Betrachter sofort in ihren Bann.

After the fact. Propaganda im 21. Jahrhundert
30.05.2017 - 17.09.2017

Die beste Propaganda erscheint im Gewand der Entertainments. (N.J. O'Shaughnessy) Mit dem 21. Jahrhundert beginnt eine neue Ära politischer Propaganda. Geopolitische Ereignisse wie der 11. September, der von Georg W. Bush erklärte War on Terror, die Einführung der Gemeinschaftswährung der Europäischen Union und die Kriege im Nahen Osten haben über die Jahre zu verhärteten Fronten geführt: Okzident und Orient, Freiheitskämpfer und Terroristen, Wutbürger und Lügenpresse, die Europäische Union als Wunschziel (für Migranten aus kriegsversehrten und ärmeren Ländern) und Fluchtgrund zugleich (Brexit) – diese und andere polarisierende Kategorien prägen seitdem die politische Diskussion.

Kerstin Brätsch. Innovation
25.05.2017 - 17.09.2017

Die in New York lebende Malerin Kerstin Brätsch hat in den vergangenen zehn Jahren mit einem ebenso vielgestaltigen wie konsequenten Werk überzeugt. Ihrem Schaffen liegt ein erweiterter Malerei-Begriff zugrunde – es umfasst neben großformatigen Ölbildern (meist auf Papier), auch Malereien auf Polyesterfolie, Glasbilder, Marmorierungen sowie performative Interventionen. In ihren Bildern greift Brätsch klassische Topoi der Malereigeschichte auf, wie beispielsweise die Portraitmalerei oder Spielarten der Abstraktion. In gleichem Maße spiegelt sich darin aber auch die Infragestellung der Legitimität des Mediums Malerei durch die digitalen Technologien. Ähnlich den digital zirkulierenden sind ihre eigenen Bilder kontinuierlich veränderbar; sie werden durch Performances im Stadtraum oder spezielle Displays gezielt „Stresstests“ unterzogen – sie sind sich also des Drucks, dem die Malerei aktuell ausgesetzt ist, deutlich bewusst. In diesem Spannungsfeld sucht Kerstin Brätsch Wege für einen relevanten und persönlichen künstlerischen Ausdruck. Dabei hält sie an der Malerei und ihrer Geschichte fest und testet ihre Widerstandskraft gegenüber diesen Entwicklungen von innen heraus. Mit über 100 Werken gibt diese erste museale Einzelausstellung der Künstlerin einen retrospektiven Überblick ihres Schaffens.

Global Prekär. Flucht, Trauma und Erinnerung in der zeitgenössischen Fotografie
10.02.2017 - 01.10.2017

Politische und gesellschaftliche Konflikte zu dokumentieren gehört seit jeher zu den zentralen Aufgaben von Fotografie. Die neu eingerichtete Präsentation aus den Sammlungsbeständen widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Krieg und Vertreibung sowie Entwurzelung und Flucht. Die ausgestellten Künstlerinnen und Künstler entwickeln ihre Arbeiten aus der Beschäftigung mit den noch immer nachwirkenden Folgen des 2. Weltkriegs. Sie fokussieren ihren Blick jedoch auch auf die Konflikte zwischen der sogenannten Ersten und der Dritten Welt, sei es entlang des amerikanisch-mexikanischen Grenzzauns oder an den europäischen Außengrenzen. Ihre vielschichtigen visuellen Erzählungen gehen von konkreten Ereignissen aus, deren historische Überlieferung und gesellschaftliche Relevanz sie kritisch reflektieren. Den Bildern der Medien wie den offiziellen Verlautbarungen setzen sie eine andere, aus der persönlichen Perspektive gewonnene Lesart entgegen.

Fichte geformt. Sechs Skulpturen des Bildhauers Olli Marschall
06.05.2017 - 01.10.2017

Zum diesjährigen Baum des Jahres wurde ein Nadelbaum, nämlich die Fichte, Picea abies, gewählt. Der Künstler Olli Marschall, der auf Holz spezialisiert ist, hat dazu aus seinem Werk sechs Holzskulpturen aus Fichtenholz ausgewählt, um auf diese Art auf den Baum des Jahres aufmerksam zu machen. Die Skulpturen sind im Freiland des Botanischen Gartens aufgestellt.

Revolutionär und Ministerpräsident – Kurt Eisner (1867-1919)
12.05.2017 - 08.10.2017

Das Münchner Stadtmuseum zeigt eine Ausstellung zum 150. Geburtstag von Kurt Eisner (1867 – 1919), dem ersten Ministerpräsidenten Bayerns, der bei einem Attentat am 21. Februar 1919 auf offener Straße erschossen wurde. Im Fokus steht der politische und publizistische Werdegang einer charismatischen, von vielen Seiten vereinnahmten und dadurch auch widersprüchlichen Persönlichkeit. Die biografische Darstellung bildet den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen, mit denen die Landeshauptstadt München den historischen Ereignissen der Jahre 1918 und 1919 nachspürt.

Divine X Design. Das Kleid der Antike
05.04.2017 - 08.10.2017

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung "Divine X Design. Das Kleid der Antike" soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. Auf archäologischer Basis wird das Wissen um Kleidung in der griechischen Antike präsentiert. Im Alltag, bei Festlichkeiten, beim Sport, bei der Jagd und im Krieg kam unterschiedliche Kleidung zum Einsatz. Auch Kosmetik, Frisuren und Accessoires waren damals schon wichtige Stilmittel für das individuelle Erscheinungsbild. Da kaum Textilreste aus der griechischen Zeit erhalten sind, wird anhand von gemalten Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen. Kleidung kann als soziales Phänomen aufgefasst werden. Die archäologischen Objekte geben Hinweise darauf, welche Zeichen von Kleidung ausgehen betreffend Standes-, Alters- und Geschlechtsunterschiede, welche gesellschaftlichen Vorstellungen sich darin spiegeln. Sie legen den Umgang mit dem menschlichen Körper und die Inszenierung desselben nahe. Themenfelder wie Schönheit, Erotik und Hässlichkeit werden mit Hilfe von Kleidung, aber auch von Nicht-Bekleidung dargestellt. Die Entwürfe zeitgenössischer Mode in der Ausstellung vermitteln weitere Zugänge zur Thematik. Ausgehend von sowohl inhaltlichen Fragestellungen, etwa im Umgang mit dem Mythos oder mit Körpervorstellungen, als auch von formalen Anknüpfungspunkten bei der Bearbeitung von Faltenwürfen sind zwei Modekollektionen entstanden. Sie zeigen in der Ausstellung, wie fruchtbar eine solche gestalterische Auseinandersetzung mit antiker Kunst sein kann. Die Modekollektionen haben einen klaren Bezug zum "Heute" und regen im Zusammenspiel mit den antiken Objekten dazu an, über soziokulturelle und historische Zusammenhänge neu nachzudenken. Denn was an antiker Kunst über die Zeichenhaftigkeit von Kleidung und ihre Relevanz in der Gesellschaft herausgearbeitet wurde, ist auch an den zeitgenössischen Entwürfen in einer für die heutige Zeit aussagekräftigen Form nachzuvollziehen. Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Sie findet in den Antikensammlungen und der Glyptothek statt.

Mentales Gelb. Sonnenhöchststand
06.05.2017 - 08.10.2017

Eine Ausstellung im Kunstmuseum Bonn und in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München Die Städtische Galerie im Lenbachhaus bereitet in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn die Ausstellung "Mentales Gelb. Sonnenhöchststand" vor. Die Präsentation ist der Sammlung KiCo von Hans-Gerd und Doris Riemer aus Bonn gewidmet, die seit Mitte der 1990er Jahre an beiden Museen in Bonn und München beheimatet ist. Der Schwerpunkt der Sammlung lag in ihren Anfängen auf monochromer Farbmalerei, hat sich jedoch im Lauf von zwei Jahrzehnten auf ein weites Spektrum von Gegenwartskunst bis hin zu raumgreifenden Installationen ausgedehnt. Ankäufe erfolgen unter der Prämisse, vollständige Werkgruppen oder ganze Raumkonzepte in die Sammlung zu integrieren. Die erworbenen Werke sollen den öffentlichen Museen dauerhaft zur Verfügung stehen. In enger Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Sammlern und den beiden Museen wird die Sammlung kontinuierlich erweitert.

Bauhaus Anhänger Naum Slutzky
11.10.2016 - 11.10.2017

Der zwischen 1920 und 1922 entstandene Anhänger gehört zu den wichtigsten Arbeiten Slutzkys, wie zahlreiche Veröffentlichungen belegen. Slutzky hatte ihn der Bauhausstudentin Else Kleinwort geschenkt, in deren Familie das herausragende Schmuckstück knapp hundert Jahre bewahrt wurde, ohne dass die Fachwelt davon Kenntnis hatte. Erst im Rahmen der Fernsehsendung Kunst & Krempel (Bayerischer Rundfunk) wurde der Anhänger im Jahr 2009 wiederentdeckt. Der Anhänger wurde vom Bauhaus selbst als vorbildlich für die dort entstandenen Schmuckarbeiten angesehen. Bereits 1923 in der ersten großen Bauhaus-Ausstellung in Weimar vorgestellt, gehört der Anhänger zusammen mit einem Ring Slutzkys zu den einzigen Schmuckobjekten, mit denen Walter Gropius, Gründer und erster Direktor des Bauhauses, seine 1925 zusammengestellte Auswahl repräsentativer Bauhausarbeiten illustrierte.

Farb Raum Körper
04.05.2017 - 14.10.2017

Die Ausstellung in der Sammlung Goetz umfasst mit Gotthard Graubner, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Reiner Ruthenbeck vier Künstler, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Gestaltungsspielräume von ungegenständlicher Kunst ausloten. Durch ihre Verbindungen zur Düsseldorfer Akademie ist ihr Werk geprägt durch die Freude am Experiment und den Aufbruchgeist, der in den 1960er- und 1970er-Jahren an dieser renommierten Kunsthochschule herrschte.

Gerwald Rockenschaub. Re-Entry (Third ear edit)
04.05.2017 - 14.10.2017

Gerwald Rockenschaub bedient sich in seinem komplexen Werk der gesamten Vielfalt minimalistischer und formalistischer Ausdrucksmöglichkeiten. Im Base 103 der Sammlung Goetz präsentiert er nicht nur die Werke aus dem Sammlungsbestand, sondern wird eigens für den Raum eine neue Installation entwickeln.

Hinter den Worten - Die Schauspielerin Gisela Stein
26.04.2017 - 15.10.2017

Die Ausstellung über Gisela Stein erinnert mit einer Vielzahl von Fotos, Kostümen und filmischen Inszenierungsausschnitten an eine der herausragenden Theaterschauspielerinnen unserer Zeit. Ob als Iphigenie, Hekabe, Penelope oder als Darstellerin in modernen Stücken: Mit dem Wort als "Initiator" für Bilder, Gefühle und Assoziationen brachte die Schauspielerin auf der Grundlage intensivster Durchdringung der Texte immer wieder neue verborgene Bedeutungsebenen einer Rolle und eines Stücks zur Anschauung. 1980 kam sie an die Münchner Kammerspiele, wo sie mit dem Regisseur und späteren Intendanten Dieter Dorn und den Mitgliedern seines legendären Ensembles – etwa Helmut Griem, Rolf Boysen, Peter Lühr, Thomas Holtzmann und Cornelia Froboess – eine unvergleichliche Arbeitssymbiose verband. 2001 folgte sie Dieter Dorn für weitere sechs Jahre an das Bayerische Staatsschauspiel.

The Rock 'n' Roll Phoenix: Elvis' BMW 507
12.05.2017 - 22.10.2017

Er war bei Elvis Presley und auf den Rennstrecken zu Hause und jahrelang verschollen. Nun kommt er wie ein Phoenix aus der Asche in die Rotunde des BMW Museum gerollt. Nach seiner aufwendigen Restaurierung erstrahlt Elvis' BMW 507 wieder im Glanz seines Originalzustands.

Veranstaltungskalender

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