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Exhibitions

Beate Kuhn - ceramic works from the Freiberger Collection
14.07.2017 - 19.11.2017

With her unmistakable style and inexhaustible imagination, Beate Kuhn (1927-2015) is one of the most important German ceramic artists of the post-war era. Starting with ceramic for kitchen uses, she gradually moved on to produce sculpted vessels that reflect her critical inquiry into the oeuvres of both Joan Miró and Paul Klee. The end of the 1950s saw Beate Kuhn already fully committed to creating art. Her pieces were assembled from rotating parts and boasted a colored glaze, illustrating how this highly recognized international artist developed art using genuine pottery means and techniques. Mannheim-based architect Klaus Freiberger has established a unique collection world-wide, featuring over 160 pieces from all the different periods of her work. We have his generosity to thank for the fact that Die Neue Sammlung now possesses these marvelous Beate Kuhn pieces – and can thus for the first time present the impressive oeuvre of this great artist of the ceramic world to visitors to Pinakothek.

Kaori Nakajima: Rausch des Frühlings
09.03.2018 - 28.04.2018

Frühling ist eine unvergleichliche Jahreszeit in Japan. Der Beginn von Arbeit und Schule, neuen Begegnungen und Ereignissen. Die Natur erholt sich von den Anstrengungen des Winters und die Kirschblüten sprießen. Mit ihrer Rauminstallation "Rausch des Frühlings" nimmt die aus Japan stammende Künstlerin Kaori Nakajima Bezug auf diese Zeit der nationalen Euphorie und des ekstatischen Naturerlebens. Der experimentelle Umgang mit unterschiedlichen Medien wie Zeichnung, Collagen, Video und Skulptur zeigt die Bandbreite ihres künstlerischen Arbeitens.

Hirsch Aub - Porträt eines Rabbiners
11.10.2017 - 29.04.2018

Als sich 1825 in München der Anwärter auf das Rabbineramt Hirsch Aub gegen 13 weitere Kandidaten durchsetzte, begründete dies eine 45 Jahre andauernde Ära, in der der Rabbiner seine Gemeinde durch bewegte Zeiten leiten sollte. Die im Zuge der Emanzipation jüdischer Bürger_innen einsetzende Reformbewegung innerhalb des Judentums ging vielerorts nicht konfliktfrei vonstatten, sowohl in den Gemeinden selbst als auch in Bezug auf die christlichen Kirchen. Durch seine klare Eine Schenkung des Jewish Museum New York, ein großformatiges Porträtgemälde Hirsch Aubs um 1850, ermöglicht es dem Jüdischen Museum München nun, Münchens prägenden Rabbiner angemessen in Szene zu setzen und im Rahmen einer Studienraumausstellung zu präsentieren.Positionierung zur traditionellen Religionsausübung, die sich dennoch einigen Elementen der neuen Gottesdienstform offen gegenüber zeigte, gelang es Aub, die Einheit der jüdischen Gemeinde in München zu wahren und gleichzeitig Wohlwollen und Anerkennung auf staatlicher Seite zu gewinnen.

a good neighbour
14.12.2017 - 29.04.2018

In the epoch in which we live, we find ourselves confronted with new challenges. The boundaries between public and private have become blurred. Old ties are being dissolved, new alliances are forming, the value of peaceful coexistence is being put to the test. International artists invited by Elmgreen & Dragset illuminate notions of good neighbourliness and ways of interacting with neighbours and foreigners. As the first cooperation between the Pinakothek der Moderne and the Istanbul Biennale, "a good neighbour" will also contribute to building new connections between Turkey and Germany.

Betreff: Schicksal Villa Stuck.
09.03.2018 - 06.05.2018

Zum Start der Jubiläumsfeierlichkeiten im März zieht Franz von Stucks berühmte pfeilschießende Amazone aus dem Vorgarten zurück in das Ateliergebäude; sie war der Anlass für den Bau des Neuen Ateliers 1914/15. Es ist die weit vor der Museumsgründung liegende Schaffensperiode Stucks, die in seinem ehemaligen Atelier mit einer Überblicksausstellung seiner Skulpturen und Malerei das Jubiläumsjahr eröffnet. Im "White Cube" des Ateliergebäudes wird ein neuer, frischer Blick die Werke Stucks in die Gegenwart transformieren. Eines der größten Künstlerateliers seiner Zeit wird damit erstmals in seiner ursprünglichen Funktion und Disposition gezeigt. Die riesigen Nordlichtfenster werden geöffnet und erhellen die Atelierräume, ebenso wie der Zugang zur gartenseitigen Terrasse und alle Fenster im Verbindungsbau.

Surreal
24.03.2018 - 10.05.2018

Der Surrealismus lebt, man könnte sagen seit Anbeginn. Durch alle Zeiten haben Künstler versucht, nicht nur den sichtbaren Dingen, sondern auch den unsichtbaren Dingen eine Form zu geben. Dali sieht den Surrealismus als "Unabhängigkeitserklärung der Phantasie und Erklärung der Menschenrechte auf seine Verrücktheit". Etwas in Vergessenheit geraten ist, dass München bedeutende Vertreter dieser Kunstrichtung hervorgebracht hat. Die Ausstellung widmet sich mit Edgar Ende, Mac Zimmermann und Fritz Hörauf drei Meistern des klassischen Surrealismus. Weniger als nostalgische Ausstellung, vielmehr als ein aktuelles Statement zur Unsterblichkeit des Surrealismus. Der Surrealismus lebt seit der Höhlenmalerei und steht laufend bereit, um sich neue Protagonisten zu suchen.

Flats, Flats, Flats! Housing in Bavaria 1918 -2018
16.02.2018 - 13.05.2018

The topic of housing development is as relevant today as it was 100 years ago. This exhibition forms part of the centenary celebrations marking the founding of the Free State of Bavaria and places a special focus on the evolution of residential architecture in Bavaria in the context of political decisions and actions, and against the backdrop of economic and social factors. The exhibition will address the ways in which concepts of space and architectural solutions reflect specific living conditions, and will also look at construction and housing programs – in particular the promotion of social housing in Bavaria and the attempt to boost the living conditions of a broad sector of society. By looking at a range of building styles – from detached homes to small housing estates and low-rise ‘Zeilenbau‘ developments, through to large-scale housing estates – light is shed not just on urban development, but also on the more rural regions of Bavaria.

Rudolf Bott. Enduro
22.02.2018 - 13.05.2018

Das Museum Villa Stuck präsentiert eine umfassende Werkschau mit Arbeiten des Gold- und Silberschmieds Rudolf Bott. Die Ausstellung mit dem Titel "Enduro" findet in den Historischen Räumen der Villa Stuck statt und erstreckt sich vom Erdgeschoss mit Empfangssalon, Musiksalon, Boudoir, Speisesaal und Rauchzimmer über das Alte Atelier im Obergeschoss bis in den Künstlergarten. Gezeigt werden in der Hauptsache Arbeiten aus dem Bereich "Gerät", d.h. Formen, Schalen, Gefäße und Dosen, dazu Leuchter, Kannen, Serviettenringe, ein Tisch und ein Schmuckobjekt. Diesen aus Silber, Kupfer, Tombak, Bronze, Stahl, Jaspis, Hämatit und Bergkristall ausgeführten Arbeiten werden Papiermodelle gegenübergestellt, die Rudolf Bott von fast allen Arbeiten im Vorfeld im Maßstab 1:1 anfertigt. Insgesamt werden in der Ausstellung ca. achtzig Objekte gezeigt. In der Ausstellung durchdringen die Historischen Räume Möbel, die von Rudolf Bott selbst entworfen wurden und mehr sind als reine Präsentationsflächen für seine Werke. Stühle, Bänke und Tische sind großzügigen Plattformen eingeschrieben, wachsen gleichsam aus ihnen heraus, während sich die ganze Konstruktion in die Historischen Räume hineinarbeitet.

Die ersten Jahre der Professionalität 37
25.04.2018 - 20.05.2018

Die ersten Jahre der Professionalität 37 Stefanie Gerstmayr . Saskia Groneberg . Federico Delfrati . Andreas Woller . Lou Jaworski . Angela Stiegler . Sophia Süßmilch Nachwuchsförderung ist eine der zentralen Aufgaben der Galerie der Künstler und fester Bestandteil des Ausstellungsprogramms. Auch im 37. Jahr des Bestehens der "Ersten Jahre der Professionalität" bekommen wieder sieben junge KünstlerInnen ein Forum, ihre aktuellen Arbeiten zu zeigen und die Öffentlichkeit hat Gelegenheit, neue Entdeckungen in der Münchner Kunstlandschaft zu machen.

SketchBookHistory - Sketchbooks from the Collection of the Staatliche Graphische Sammlung München
22.02.2018 - 21.05.2018

For centuries, drawing and writing in sketchbooks has been an essential component of artistic practice. The graphic traces in the books are characterised by both their extreme immediacy and their heterogeneity, allowing perceptions, thoughts and memories to be preserved, structured, and reflected upon. At the same time, sketchbooks provide a safe space for developing new visual ideas beyond all aesthetic expectations and conventions. With this exhibition, the theme of the sketchbook will for the first time take centre stage in a comprehensive museum display. The Staatliche Graphische Sammlung München has in its care more than 260 sketchbooks – kept by painters, illustrators, sculptors, architects, as well as travel sketchbooks – ranging from the 18th century right up to the present day. Utilising this rich collection, the exhibition will trace the evolutionary history of the medium, and – progressing through the centuries right up to the present – initiate dialogues between sketchbooks, artists and viewers.

Ludwig Gebhard Museum Tiefenbach zu Gast im Infopoint
27.03.2018 - 23.05.2018

Die oberpfälzische Gemeinde Tiefenbach ehrt den in ihren Mauern geborenen Künstler Ludwig Gebhard (1933–2007) mit einem eigenen Museum, das dessen Druckgrafik und hier insbesondere die aufwendigen Farblinolschnitte, die ihm internationale Anerkennung brachten, erlebbar macht. Weitere Aspekte seines künstlerischen Schaffens umfassen Malerei, Handzeichnung, Druckgrafik (Steinlithografie, Linolschnitt, Radierung) und Skulpturen (Marmor, Eisen, Bronze). Als Erweiterung des Ludwig Gebhard Museums plant die Gemeinde Tiefenbach derzeit einen Skulpturenweg, der zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein soll. Ludwig Gebhard ist in zahlreiche öffentliche Sammlungen von Augsburg, Basel, Cham über München und Neu-Ulm bis Würzburg und Zürich eingegangen. Nun präsentiert sich das Ludwig Gebhard Museum in München, der Stadt, in welcher der Künstler sein Studium der Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste absolvierte und in der er Zeit seines Lebens als freischaffender Künstler (parallel zu seinem Atelier in Landsberg am Lech) arbeitete. Die aktuellen Informationsfahnen im Alten Hof geben einen farbintensiven Eindruck von Ludwig Gebhards Werk. Verschiedenste Werkzeuge, Utensilien und Publikationen sowie eine biografische Filmdokumentation ergänzen das Gesamtbild.

FORUM 045: Arne Schmitt
23.02.2018 - 27.05.2018

The Münchner Stadtmuseum FORUM 045 young photography exhibition showcases two pieces by Arne Schmitt (born 1984, Mayen). This Cologne artist focuses particularly on the architecture of modernity and the postwar period. His works reflect the context in which they were created and the zeitgeist of formative buildings or building typologies. At the same time, they adopt a critical stance towards to the way we currently view postwar architectural history in the Federal Republic of Germany. The exhibition title, "Personality and System", refers to Schmitt’s pieces: "In neuer Pracht" ("In new splendor"), 2017; and "Mit weniger mehr schaffen" ("Doing more with less"), 2016. These are dedicated to a client for a building and an architect, and their individual accomplishments. The client was Hans Gerling (1915-1991), the insurance company owner responsible for the erection of an imposing corporate headquarters in Cologne, which set the tone for that particular district.

Mit feinem Strich der Natur auf der Spur
01.03.2018 - 31.05.2018

Johann Brandstetter zeigt einen Ausschnitt aus seinen naturwissenschaftlichen Arbeiten: Gezeigt werden Portraits unserer heimischen Flora und Fauna. Diese Bilderreihe verkörpert nicht nur den illustrativen Aspekt der Malerei, sie zeigt viel mehr die intensive Beziehung zu seinen Naturmotiven und bringt uns nahe, was wir gerade dabei sind zu verlieren. Seit 25 Jahren ist Johann Brandstetter Spezialist für Buch- und Werbeillusion und für mehr als 30 Verlage und führende Werbeagenturen europaweit tätig.

Futuro. A Flying Saucer in town
02.06.2017 - 03.06.2018

The FUTURO is not only the best-known and most innovative dwelling of its kind, but also one of the first plastic houses in the world that could enter serial production. No other object better embodies the faith in technology and belief in the future of the Space Age that typified the late 1960s than FUTURO. It is hardly surprising that it would become the epitome of utopian design. Made of prefabricated segments of fiberglass-reinforced polyester, the house could be put to various uses. Originally designed as a ski hut in inaccessible terrain, it could equally serve as a weekend home, mobile classroom or even a bank branch. In its design, furnishings and on account of its flexible usage FUTURO is an excellent example of the visionary design ideas of that era between Pop and social revolution, which were ultimately ousted by the concept of functionalism.

Kiki Smith — Procession
02.02.2018 - 03.06.2018

Seit über drei Jahrzehnten befasst sich die 1954 in Nürnberg geborene US-amerikanische Künstlerin Kiki Smith in ihrem facettenreichen Œuvre mit den politischen und sozialen, aber auch den philosophischen und geistigen Aspekten der menschlichen Natur. Furchtlos erkundet sie den Körper und setzt sich zugleich auf komplexe Weise mit der "conditio humana" auseinander. Ihre Werke verhandeln Fragen von Alter und Tod, Verwundung und Heilung, Wiederbelebung, Fragmentierung, Geburt, Sexualität, Gender und Erinnerung. Neben Skulpturen produziert Smith vor allem Zeichnungen, Radierungen und Lithographien, aber auch Künstlerbücher, Fotografien, Videos sowie in jüngster Zeit auch Bildteppiche. Dabei greift sie ebenso auf traditionelle wie moderne handwerkliche Verfahren zurück. Bemerkenswert ist die Vielfalt der von ihr verwendeten Materialien, darunter unter anderem Bronze, Gips, Glas, Porzellan, Papier, Aluminium, Latex, Federn und Bienenwachs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über Smiths künstlerisches Schaffen der letzten drei Jahrzehnte. So ist das Frühwerk unter dem Eindruck der schlagartigen politischen, sozialen und kulturellen Veränderungen in den 1980er-Jahren entstanden, die von den Folgen der AIDS-Epidemie, von leidenschaftlich geführten Diskursen über Sexualität und Gender sowie von feministischen Aktivitäten geprägt waren. Seit den frühen 1990er-Jahren befasst sich Smith dagegen zunehmend mit alternativen historischen Narrativen und setzt sich mit Mythen, Legenden und Sagen, Glaubensfragen sowie den Traditionen nicht-abendländischer Kulturen auseinander. "Procession" präsentiert die ganze Vielfalt ihres Œuvres und zeichnet dessen Entwicklung bis in die jüngste Zeit nach.

Jablonec '68 The First International Silver Jewelry Symposium
10.03.2018 - 03.06.2018

2018 will mark 50 years since the first International Silver Jewelry Symposium in Jablonec in 1968, in what was then Communist Czechoslovakia. To celebrate the 50th anniversary of this unique moment in the history of studio jewelry, Die Neue Sammlung is staging an exhibition where the works created for the exhibition will be on display again for the first time. From the middle of the 19th century, Jablonec nad Nisou became a mecca for the jewelry industry, thanks to its proximity to the centres of Bohemian glass-making at Libereč and Železný Brod. Glass beads and jewelry were exported as far afield as Africa and industrial exhibitions were staged. At the end of the 1960s, however, the world-wide economic downturn also hit the Czechoslovakian jewelry industry. The symposium was an attempt to find a way out of this dilemma by harnessing modern ideas, promoting international exchange and building on the success which Czechoslovakian jewelry had enjoyed at the world exhibitions in Brussels in 1958 and Montreal in 1967.

Water – how it shapes our planet
26.01.2018 - 03.06.2018

Water is a very special substance and shapes our planet as no other element. Fluid, frozen to ice and as steam, water is in constant movement. In time, it wears down even the hardest rock, transports stones and sand many kilometres away from their place of origin and deposits them somewhere else. Climate change is accelerating all these processes and drastically changing the distribution of fluid and frozen water.The expressive, large-format images by Bernhard Edmaier present water from as yet a hardly ever perceived perspective – that of the most important landscape-shaping force on Earth. These are mostly aerial images shot in various regions of our planet. The geographical and geological information accompanying the images has been provided by the science writer Angelika Jung-Huettl. How much water is there on Earth? What natural forces propel the water cycle of our planet? What effect does climate change have on glaciers and sea levels? You can explore these and many other issues in the interactive part of our exhibition. In addition, the samples of different rocks on display make the role water and ice play in their formation process more comprehensible

Unter dem Dach der Athena. Eine Bildhauerschule in der Schule für Bildhauer
14.03.2018 - 03.06.2018

Gezeigt werden nun "unter dem Dach der Athena" 24 skulpturale Porträtdarstellungen in den Materialien Gips, Ton, Beton, Holz und Stein sowie 19 grafische Studienarbeiten. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler bestand darin, sich gegenseitig zu porträtieren. Die Werke entstanden als Abschlussarbeiten in den Jahren 2015 bis 2018 und bilden dadurch einen starken Kontrast zu den Antiken in der Glyptothek. Die Ausstellung ist ein Beleg für die gute nachbarschaftliche Verbundenheit der Kunsthandwerklichen Schulen an der Luisenstraße und der Glyptothek im Kunstareal. Sie ist die zweite große Kooperation seit dem Jahr 2006. Damals hatten Schülerinnen und Schüler der Meisterschule für das Holzbildhauerhandwerk ein sieben Meter hohes Trojanisches Pferd aus Holz angefertigt, das im Rahmen der einstigen Sonderausstellung "Mythos Troja" mehrere Wochen lang vor den Antikensammlungen auf dem Königsplatz gezeigt wurde.

Under the stairs. Tableau Vivant
10.03.2018 - 03.06.2018

Für das Jahr 2018 lädt Die Neue Sammlung die "Klasse für Freie Kunst / Gold- und Silberschmieden" von Prof. Suska Mackert an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg ein, ihre Arbeiten in der Pinakothek der Moderne zu präsentieren. Seit 2008 ermöglicht das Ausstellungsformat "Under the stairs" den jüngsten Schöpfungen im Bereich Schmuck einen frühen Auftritt in der Öffentlichkeit. Das Projekt Tableau Vivant der Nürnberger Schmuckklasse zeigt Arbeiten von Studierenden und von Alumni. Ein wichtiges Grundcharakteristikum der Klasse Suska Mackert ist dabei das kollektive Arbeiten. Neben den real existierenden Materialien, aus denen der Schmuck am Ende besteht, fliessen so auch "Materialien" mit ein, die man mit Verhaltensmustern und menschlichen Erwartungen beschreiben kann.

Bayerns UrEinwohner – Pflanzen und Tiere in unserer Kulturlandschaft
20.03.2018 - 03.06.2018

Wiesen, Äcker, Wald und Moor – was uns heute schön und schützenswert erscheint, war keinesfalls schon immer so. Von Menschenhand geprägt, ist der Erhalt unserer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft mit ihrer reichen Artenvielfalt nicht selbstverständlich. Erfahren Sie in der Ausstellung, wie Bayerns Kulturlandschaften entstanden sind, welche Tier- und Pflanzenarten sich an die speziellen Lebensräume angepasst haben und wie wir sie bewahren können. Sie sind mal leuchtend schön, mal unscheinbar, mal häufig, mal gefährdet und mit spannender Lebensweise. Alle leben seit Jahrhunderten in unserer Landschaft und sind auf unsere Pflege und Schutz angewiesen: Unsere heimischen Tiere und Pflanzen. "Bayerns UrEinwohner" ist eine Umweltbildungskampagne der bayerischen Landschaftspflegeverbände, die sich für Artenschutz im Freistaat einsetzt.

Germaine Krull. Métal
28.09.2017 - 10.06.2018

Ihre Bedeutung als avantgardistische Künstlerin verdankt die Fotografin Germaine Krull ihrem wegweisenden Mappenwerk "Métal" (1928). Eiserne Konstruktionen wie Kräne, Brücken, Maschinen und den Eiffelturm setzt sie darin mittels ungewöhnlicher Perspektiven und Bildausschnitte in Szene. Die Abfolge im Portfolio lässt aus den Einzelbildern einen geradezu filmisch-bewegten "Tanz der nackten Metalle" werden und zeigt die gigantischen Metallkonstruktionen als dynamische Monumente einer modernen Zeit. Die Präsentation zeigt alle 64 Tafeln aus dem Portfolio "Métal" ergänzt um originale Fotografien der Serie aus den Beständen der Stiftung Ann und Jürgen Wilde.

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