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Exhibitions

Luther imagines 17
05.07.2017 - 01.04.2018

Thema der Ausstellung "Luther imagines 17" sind die verschiedenen Luther-Bilder, wie sie vor allem im Spiegel der Kunstmedaille zum Ausdruck kommen. Im Laufe der letzten 500 Jahre hat sich ein "Kanon" von Luther-Festen herausgebildet, an dessen Spitze die Erinnerung an Luthers Geburt im Jahr 1483 und den Thesenanschlag von 1517 steht. Wie die Medaillen deutlich machen, bringt jedes Zeitalter sein eigenes Luther-Bild hervor: Ist der Reformator im 16. Jahrhundert der gefeierte Propheta Germaniae und "dritte Elias", im 17. und 18. Jahrhundert "Lichtbringer" und "Wiederhersteller der reinen Lehre", so lädt sich seine Gestalt im 19. Jahrhundert nationalistisch auf und wird gleichzeitig zum Vorbild für das Bürgertum, das ihm in vielen Städten Denkmale setzt. Die Feiern im Kriegsjahr 1917 heroisieren Luther als deutschesten der Deutschen. 1983 gedenkt auch die DDR seines 500. Geburtstags. Schließlich bestätigt die Feier des Reformationsjubiläums am 31. Oktober 2017 ein Wort Goethes: Die "produktive" Wirkung Luthers hält auch nach 500 Jahren noch an.

Adolphe Braun. A European Photography Business and the 19th-Century Visual Arts
06.10.2017 - 21.01.2018

Frenchman Adolphe Braun (1812-1877) was one of Europe's most successful 19th-century photographers. He trained as a draftsman and initially worked for the textile industry in Alsace, before, in 1854, turning his attention to photography. From 1860, Braun used his large-format camera to take pictures of the Alpine landscape and cities of Switzerland, and these, on occasion, served as sources for the paintings of Gustave Courbet. In addition to animal studies and photographs of architecture and landscapes, Braun specialized in art reproductions. Braun & Cie, his photographic company, was renowned for its ability to replicate the tonal values of paintings, sculptures and prints, as can be seen in their works in Europe's most famous art museums. This exhibition breaks new ground in covering the full range of Adolphe Braun's skills, and draws on some 200 original photographs and paintings by 19th-century artists such as Courbet, Fantin-Latour and Médard.

Der andere Laufsteg
11.01.2018 - 26.01.2018

"Der andere Laufsteg" ist eine Kooperation von Hans M. Bachmayer und Susanne Wiebe aus dem Jahre 1996 und wurde im Stadtmuseum, München, inszeniert, ausgestellt und ist eines der ersten wichtigen gemeinsamen Projekte. Gezeigt wird ein Grenzgang zwischen Kunst und Mode: expressive, großformatige Bildwände, Skulpturen, Photographien und Schaufensterpuppen mit ihren künstlerisch gestalteten Kleidern. Auch das Thema der Maske wird verschiedentlich thematisiert, bei den 4 Monumentalen, dem Unikat "Tönen", als auch eine solche (und nicht die Einzige im oeuvre von Bachmayer) vor dem Gesicht der Dame auf dem Cover dieser Publikation zu sehen ist. Susanne Wiebe und Hans Matthäus Bachmayer haben aufgrund ihrer zahlreichen Reisen und Begegnungen in der Südsee eine starke Inspiration durch die dortigen Kulturen erfahren. Das waren - neben afrikanischen Einflüssen - in Sonderheit die Fülle der Tätowierungen der Maori in Neuseeland. Diese Indikatoren gesellschaftlichen Status sind von beiden in Malerei, Skulptur, Kleider, Bewegung und Masken transformiert worden im Sinne des "Körpers als ein Feld der Zeichen". Es sind die Körper, malerisch versehen mit einer zweiten Haut durch phantasievoll gesetzte Farben, Ornamente und eine modern - künstlerische Umsetzung in Bewegung und Rhythmus, die das Erbe dieser Kulturen weitertragen. Die Performance wird getragen von Models in Wiebe-Plissée und Kleidern, auf denen die abstrakten Motive aus den Gemälden auf den Stoff umgesetzt sind - dadurch scheinen Welten von Farbe, Bewegung und Mode auf. Es sind nicht zuletzt auch die fünf Tänzerinnen in künstlerischer Körperbemalung mit ebenjenen Motiven der "Body Codes", die dieses künstlerisch verarbeitete Erbe lebendig aufblühen lassen. In dieser Fülle ihrer künstlerischen Geheimnisse scheint die gegenseitige kreative Grenzüberschreitung der beiden vielfältig konstruktiv gebrochen bei der Realisierung ihrer künstlerischen Unternehmungen.

Die Pinakotheken zu Gast im Infopoint
21.11.2017 - 27.01.2018

Die drei Pinakotheken bilden zusammen mit der Sammlung Schack und dem Museum Brandhorst einen einzigartigen Museumskomplex mit Werken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Mit über 30.000 Gemälden gehören sie zu den größten Museumssammlungen der Welt. Bildbanner, Kataloge und Filme laden im Infopoint nun dazu ein, einen ersten Eindruck hiervon zu gewinnen. In der Alten Pinakothek reiht sich ein Hauptwerk an das andere. Das ikonische Selbstbildnis Dürers, das einzige Leonardo-Werk in Deutschland und eine der umfangreichsten Rubens-Sammlungen ziehen jährlich hunderttausende Besucher an. In der Neuen Pinakothek, dem ersten Museum für zeitgenössische Kunst in Europa, sind heute Hauptwerke des Klassizismus der Romantik, des Jugendstils, des Impressionismus und der Nazarener ebenso vertreten wie die großen Wegbereiter der Moderne Manet, Cezanne und van Gogh. Die Pinakothek der Moderne ist eines der weltweit größten Häuser für Kunst, Graphik, Architektur und Design des 20. & 21. Jahrhunderts. Die dort ansässige Sammlung Moderne Kunst zeigt die europaweit bedeutendste Beckmann-Sammlung, dazu herausragende Werke von Kirchner, Klee, Beuys, Baselitz, Polke, Flavin, Rauch, Shore, Eggleston und Wall. Franz Lenbachs „Hirtenknabe“, „Rübezahl“ und „Des Knaben Wunderhorn“ von Moritz von Schwind – jeder hat schon einmal Abbildungen dieser Gemälde gesehen, aber wo findet man die Originale? In der Sammlung Schack, einem Juwel unter den Museen Münchens. Bilder von Sagen und Märchen erzählen Geschichten von fernen Ländern und vergangenen Zeiten. Aktuelle Informationen zu den Ausstellungen, Eintrittspreisen und Öffnungszeiten sowie das gesamte Programm der Pinakotheken finden Sie auf der Website unter www.pinakothek.de. Die Online-Sammlung www.sammlung.pinakothek.de macht erstmals den gesamten Bestand der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zugänglich: 25.000 Kunstwerke in Bayern, Deutschland und Europa auf einer Plattform! Ganz unabhängig davon, ob die Gemälde im Depot, in München oder andernorts ausgestellt sind wie z.B. in den Staatsgalerien Ansbach, Aschaffenburg, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Burghausen, Füssen, Neuburg, Ottobeuren, Schleißheim, Tegernsee oder Würzburg.

Aus dem Land des Schneelöwen. Kostbarkeiten aus Tibet 15.–20. Jahrhundert. Die Sammlung Justyna und Michael Buddeberg
09.12.2016 - 28.01.2018

1994 erwarben Justyna und Michael Buddeberg bei ihrem ersten Besuch in Lhasa einen kleinen Sitzteppich. Damit war die Begeisterung für Tibet und seine Kultur geweckt – und der Grundstein für eine große Sammlung gelegt. Tibetische Teppiche und Textilien, die das Paar auf insgesamt 16 Reisen ins zentralasiatische Hochland zusammentrugen, bilden den Schwerpunkt der nun erstmals ausgestellten Sammlung. Ergänzt wurde sie durch gezielte Ankäufe in Europa, Asien und den USA.Teppiche zum Sitzen und Schlafen oder als Ausstattung für Reitpferde spielten in der traditionellen Kultur Tibets eine zentrale Rolle. Sie faszinieren durch die Vielfalt an Formen und Motiven und die Perfektion ihrer Technik. Besonders bezaubern die takyab genannten Knüpfteppiche zum Schmuck der Pferdestirnen. Nicht ohne Grund werden diese Kleinode der Knüpftechnik auch als "Pferdejuwelen" bezeichnet. Die Sammlung Buddeberg umfasst darüber hinaus tibetischen Schmuck, Amulettbehälter sowie bemalte Möbel aus Klöstern und adeligen Haushalten. Bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet sind die prachtvoll verzierten Endkappen von Thangka-Stangen. Sie dienten als Griffe, um die bekannten Rollbilder, die Thangkas, auf- oder abzurollen und stellen Meisterwerke tibetischer Metallbearbeitungskunst aus fünf Jahrhunderten dar. Ergänzt wird die Präsentation durch ausgewählte Teppiche aus der Sammlung Karl Steiner, dem Reisebegleiter und Sammlerkollegen von Justyna und Michael Buddeberg.

Good. True. Beautiful.
22.09.2017 - 28.01.2018

During the 19th century, the annual Paris Salon was the most prominent exhibition of the international art world. A jury adhering to a classical ideal of beauty decided which artists were admitted. Their works ought to express the good and true in the beauty of form. The exhibition features some 120 paintings, sculptures, drawings and works of decorative arts that demonstrate how the art of the Salon veered between the classical ideal and modern life.

Efrat Natan/Nahum Tevet
26.10.2017 - 28.01.2018

Das Museum Villa Stuck zeigt als erste Institution die Künstler Efrat Natan und Nahum Tevet in einer Gegenüberstellung. Beide begannen ihre Karriere in den 1970er Jahren und sind heute wichtige Figuren in der Kunstlandschaft Israels. Sie verbindet eine lange künstlerische Freundschaft. In differenzierten Werken vereinen sie Ansätze der Konzeptkunst mit einer neuen, einfachen Materialästhetik. Während Efrat Natan ihre feministische Haltung zu einer poetischen Formensprache verdichtet, entwickelt Nahum Tevet monumentale Rauminstallationen, die Erfahrungen von Raum, Begrenzung, Farbe und Form untersuchen. In der Ausstellung werden Frühwerke und Dokumente von gemeinsamen frühen Aktionen zusammen mit späteren Werken präsentiert. Efrat Natan (geb. 1947, lebt in Tel Aviv) setzt sich in ihrem gesamten Schaffen mit ihrer Kindheit im Kibbuz auseinander. Das Aufwachsen in der Gemeinschaft, in der kollektives Eigentum und Gleichheit vermittelt und gelebt werden, übersetzt Natan in verdichtete Zeichen, die Erfahrungen und Werte symbolisieren. Sie eignet sich Materialien oft durch eine starke Körperlichkeit an; sie dreht, reißt und zerrt an Stoffen bis sie unkenntlich werden. Ihre Werke zeichnet eine elementare, fast archetypische Formensprache aus, die eine poetisch-konzeptuelle und emotionale Qualität besitzt. Das Verhältnis vom Objekt zum Raum ist Gegenstand zahlreicher Werke von Nahum Tevet (geb. 1946, lebt in Tel Aviv). Seine Installationen stehen in der Tradition der Konzeptkunst und der Minimal Art. Tevet verwendet einfache, alltägliche Materialien wie Sperrholz oder Klebestreifen, um die Grenze zwischen Kunst und realem Leben zu hinterfragen. In den 1970er Jahren setzte er dieses Anliegen in seinen Works on Glass (1972–1975) um. Das Glas des Rahmens, welches das Kunstobjekt schützen soll, wird zum Objekt der Betrachtung transformiert – eine radikale Geste, die den Einfluss von Marcel Duchamps und Robert Rauschenberg belegt. Seine Rauminstallationen eröffnen verschiedene Wahrnehmungs- und Begehungsmöglichkeiten, etwa im Hauptwerk Seven Walks (1997–2010). Farbe und Form verbinden sich zu einem Ensemble, zu skulpturalen Installationen, die durch den Betrachter aktiviert werden und dadurch die Position des Betrachters im Raum auch im übertragenen Sinn hinterfragen. So unterschiedlich die ästhetische Erscheinung der Werke der beiden Künstler ist, findet man eine formelle Übereinstimmung, da Natan wie Tevet Elemente und Materialien des Alltagslebens einbeziehen. Natans persönliche Mythologien und Tevets Untersuchungen vom Verhältnis des Individuums zum Raum öffnen die Auseinandersetzung hin zu Fragen nach gesellschaftlichen Werten.

Cyanobakterium Rothpletzella gotlandica
01.01.2018 - 31.01.2018

Das Fossil des Monats ist mikroskopisch klein. Es handelt sich um Röhren und perlschnurartig aufgereihte Zellen, die verkalkte Cyanobakterien darstellen. Die Insel Gotland in der Ostsee gilt als ein paläontologisches "Dorado", da sie eine Vielfalt von fossilreichen Sedimenten aufweist mit denen sich das Leben in den Meeren der Silur-Zeit (vor 444-419 Millionen Jahren) rekonstruieren lässt. Zur Zeit des Silurs war das heutige Schweden Teil des Urkontinents Baltica, gelegen im Äquatorialbereich. . Der Name Rothpletzella bezieht sich auf den Geologen Friedrich August Rothpletz, von 1904 bis 1918 Altertümliche Korallen und Meeresschwämme bildeten große Riffkomplexe, deren Wachstum auch von bakteriellen Kalkkrusten geprägt war. In diesen Krusten findet man die mikroskopisch kleinen Röhren- und Zellgeflechte von Rothpletzella gotlandicaerster Conservator der Geologisch-Paläontologischen Sammlung des Staates und Professor für Paläontologie und Geologie an der Universität München.

FORUM 044: Jenny Schäfer – List: New Water
08.12.2017 - 04.02.2018

Water is now not so much a basic necessity as an aspirational product to be designed and marketed. Jenny Schäfer’s artistic research engages with the ambivalence of water. She frames the relationship between the aesthetic of water in the capitalist system and its inherent romance, power and fascination through a collection of photographs, drawings and objects.

...only chairs? Children's chairs from Sammlung Neuwald
07.12.2017 - 04.02.2018

The history of the children’s chair has a special role in design history. While the invention of the chair dates back to Antiquity, only from the 17th century onwards is there evidence of chairs made specially for children, albeit the privilege of the aristocracy and bourgeoisie. In the 19th century, however, in the course of industrialization the children’s chair became a design genre in its own right – and it is ideal to identify the development of new construction methods and the use of modern materials. In cooperation with the Dept. of Spatial Art and Light Design attached to the TU Munich’s Architectural Faculty, Die Neue Sammlung is presenting selected children’s chairs from the collection of Munich-based Gisela Neuwald, who since the 1970s has brought together more than 290 chairs from all over the world. As part of a research project, these have been studied closely by students from the TU. The presentation this has prompted will be located on the second upper level of Pinakothek der Moderne and offer a comprehensive overview of all the different aspects of the children’s chair.

Falconette - Beizjagd & Kunst
12.09.2017 - 06.02.2018

Die Kunst der Falknerei und Falknerei als Kunst sind die zentralen Themen von Hara Walther. Trophäen ihrer Beizjagd, Federn und Materialien der Jagd, gestaltet sie zu Kunstobjekten, die auch eine Einladung an den Betrachter sind, sich für die Beizjagd zu begeistern. Eine Kunst, die den Greifvogel - den König der Flieger - dazu bringt, über seine angeborenen Fähigkeiten hinauszuwachsen und dem Falkner selbst in der Partnerschaft mit seinem fliegenden Gefährten neue Impulse zuführt, die einem ausschließlich erdgebundenen Menschen verschlossen sind. Die Objekte, die dabei entstehen betitelt Hara Walther "Trophäen", Siegeszeichen. Sie sind vieldeutig: Jagdtrophäen der Falknerin und zugleich Artefakte, die die Künstlerin neu interpretiert und in ihren Werken verarbeitet. In der Ausstellung im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum zeigt Walther neue Objektkästen und präsentiert ihr zentrales Werk FALCONETTE: Eine Schule für Kunst und Falknerei, in der auch Kinder spielend in den Umgang mit diesen faszinierenden, fliegenden Wesen eingeführt werden. Die Ausstellung bietet einen spannenden Einblick in die Falknerei und den Umgang mit den faszinierenden Greifen. Neben den rein künstlerischen Werken von Hara Walther werden auch Filmausschnitte aus ihrer Falkenschule gezeigt.

Die zwei Leben des Pergamonaltars
11.10.2017 - 09.02.2018

Seit seiner Entdeckung zieht der Pergamonaltar Archäologen und Künstler in seinen Bann. Die Ausstellung vereint beide Formen der Annäherung an die Antike: Die Archäologie möchte die Antike verstehen, die Kunst sie in ihrer Ganzheit erfahrbar machen. Gemeinsam tragen beide zum Fortleben des Pergamonaltars bei. Nach dem Puschkin-Museum in Moskau sind die Arbeiten des russischen Pantomimen und Fotokünstlers Andrey Alexander nun erstmals in Deutschland zu sehen. In einer Fotoinstallation rekonstruierte er alle Figuren des über 30 Meter langen Ostfrieses in Originalgröße. Doch wer ließ den Altar erbauen? Und was bedeutete der Götter-Giganten Fries des Pergamenern? Ergänzt durch zahlreiche Gipsabgüsse von Stücken aus Pergamon erzählt die Ausstellung, was Archäologen über den großen Altar herausgefunden haben.

Liesl Karlstadt - Schwere Jahre 1935 - 1945
12.12.2017 - 20.02.2018

Am 6. April 1935 versuchte Liesl Karlstadt sich das Leben zu nehmen. Es folgten schwere Jahre, geprägt von langen Aufenthalten in Kliniken und Rehabilitation, von Gehversuchen und Rückschlägen. Ihre Verzweiflung spiegelt sich in Briefen aus der Zeit. Anlässlich des 125. Geburtstages von Liesl Karlstadt am 12. Dezember richtet das Valentin-Karlstadt-Musäum den Blick auf ihre schweren Jahre von 1935 bis 1945. Mit vielen Bildern, Dokumenten und bisher unveröffentlichten Briefen wird diese schwierige Zeit im Leben und Wirken von Liesl Karlstadt beleuchtet.

Bayerische Kunstförderpreisträger Bildende Kunst 2017
24.01.2018 - 23.02.2018

Alljährlich zeichnet das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst junge begabte Künstler mit dem mit je 6.000 € dotierten Bayerischen Kunstförderpreis aus. Die Qualitätsvorgaben fordern eine außergewöhnliche Begabung. Der Preis wurde bereits im November anlässlich einer Feierstunde in der Hochschule für Film und Fernsehen durch den Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle an Florentin Berner, Andreas Chwatal, Michael Seidner, Johannes Tassilo Walter und Christoph Weißhaar überreicht. Nun werden die Werke der ausgezeichneten KünstlerInnen in der Galerie Der Künstler zu sehen sein.

Don’t forget to sing! Aboriginal Art aus den Western APY Lands
19.01.2018 - 25.02.2018

Die APY Lands liegen in Südaustralien nahe der Grenze zum Northern Territory. "APY" steht für "Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara", d.h."die Menschen der Sprachgruppen Pitjantjatjara und Yankunytjatjara." Malen, Singen und Tanzen haben im Leben der Aborigines der australischen Wüste eine tiefe Bedeutung. Das alles ist nach ihrem Glauben dazu geeignet, Schöpfungsgeschichten zu erzählen und damit Zusammenhänge in der Entstehung der Welt aufzuzeigen. Durch Malen, Tanzen und Singen hält ein Anangu-Künstler Kultur und traditionelle Gesetze seines Landes am Leben und ehrt gleichzeitig die Schöpferahnen. Durch die starke Verbindung zwischen spirituellem Dasein und der Erschaffung von Kunstwerken strahlen diese Integrität, Schönheit und eine spürbare Kraft aus. Mit der Kunst australischer Aborigines aus den APY Lands gastiert die Galerie ARTKELCH aus Freiburg erneut im Museum Fünf Kontinente. Vorgestellt werden Gemälde aus den Kunstzentren Tjala Arts aus Amata und Tjungu Palya aus Nyapari. Die Kunstwerke können als Unterstützung für die Aboriginal-Künstler erworben werden. Großformatige Gemeinschaftsarbeiten bilden das Herzstück der Ausstellung. Sie tragen zum Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen bei, ermöglichen die Weitergabe des Wissens um die Tjukurpa und dienen gleichzeitig der Nachwuchsförderung. Treibende Kraft für das generationsübergreifende gemeinschaftliche Arbeiten in den Kunstzentren ist der Wunsch der Künstler, ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen und Karrierechancen für die Jugend zu entwickeln. Lebendige, selbstbestimmte Gemeinschaften zu bilden, ist erklärtes Ziel.

Der Geheimcode der Sterne. 200 Jahre Fraunhoferlinien
22.11.2017 - 28.02.2018

Als Joseph Fraunhofer vor genau 200 Jahren sein von hunderten schwarzen Linien durchzogenes Sonnenspektrum in München veröffentlichte, ahnte er selbst noch nicht die Tragweite seiner Entdeckung. Erst die Spektralanalysen von Kirchhoff und Bunsen zeigten gut 40 Jahre später, dass Fraunhofer den Schlüssel für den Geheimcode der Sterne geliefert hatte. Das Deutsche Museum feiert das Jubiläum der Fraunhofer-Linien mit einer Vortragsreihe und einer kleinen Sonderausstellung, bei der erstmals zwei farbige Originaldrucke des Spektrums in der Akademiesammlung gezeigt werden.

ArtLivingRoom
01.03.2018 - 03.03.2018

"Herzenswünsche – In welcher Welt wollen wir leben?" Ein Schulprojekt der 5. - 9. Jgst der Pädagogischen Aktion/ SPIELkultur e.V. Mit künstlerischen und medialen Ausdrucksformen setzten sich die SchülerInnen mit ihrem ganz eigenen Blick auf die Chancen und Herausforderungen für ein gemeinsames Zusammenleben auseinander. Experimentiert und gestaltet wurde mit Upcyclingmaterial, Malerei, Graffiti und Collage, Sound, Fotografie, Video, Stop Motion und Lightpainting.

Araki. Tokyo
27.10.2017 - 04.03.2018

Japanese artist Nobuyoshi Araki (b. 1940) is one of the most prolific, and provocative photographers of our time. His work spans a wide range of topics, from highly erotic representations of women to artificial still lifes, botanical portraits, photo-journalistic depictions of everyday life, and architectural photography – and almost diary-like shots of himself and his late wife. Composed of 28 diptychs, Tokyo (1969–1973) is the template for one of Araki’s first book projects and stands at the beginning of his long-term engagement with Tokyo’s lifestyles and urban environment. Opposites such as anonymous and familiar, clothed and nude, interior and exterior worlds function as subtle references to the separation between public and private life, between dream and reality. In 2004, the original edition of the book Tokyo (1973) was acquired with the support of PIN. The exhibition introduces the Tokyo series, supplemented by additional early photographs by Araki, as well as artists’ books from the sixties and seventies.

Der Herr der Krippen
16.11.2017 - 04.03.2018

Der Münchner Bankier Max Schmederer (1854–1917) war einer der bedeutendsten Sammler historischer Krippen. Mit sicherem Kennerblick erwarb er dafür die besten Figuren vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus Bayern und dem Alpenraum. Auf wiederholten Reisen nach Süditalien sicherte er sich darüber hinaus Meisterwerke des neapolitanischen und sizilianischen Barock, wo immer sie verfügbar waren. In seinem herrschaftlichen Haus in der Neuhauser Straße, später in der Brienner Straße, schuf er für jedes Ensemble eine kongeniale Szenerie. Über 6000 Besucher folgten jährlich seiner Einladung, die in den Privaträumen ausgestellten Krippen zu bestaunen. Seine Sammlung umfasste 1893 weit über 2000 Figuren, Tiere, Zubehörteile und Bauwerke. Um ihren Fortbestand dauerhaft zu sichern, bot er sie als Schenkung dem Bayerischen Nationalmuseum an. Unter der Regie Max Schmederers wurden im Jahr 1900 die bis ins kleinste technische Detail geplanten Szenerien eingerichtet. Sein künstlerisches Konzept prägt bis heute die Krippensammlung, die zu den Hauptattraktionen des Museums zählt. Zwölf Stationen, die in die Krippenabteilung integriert sind, skizzieren das Wirken des Sammlers, Stifters und Visionärs Max Schmederer: Beeindruckende Relikte von Architekturkulissen, die seit Jahrzehnten im Depot schlummerten, aber auch eigenhändige Zeichnungen und Baustellenfotos. Einige verlorene oder verloren geglaubte Krippen werden so wieder erlebbar; wie jenes, das Schmederer der letzten deutschen Kaiserin Auguste Viktoria schenkte. Auf vielfältige Weise engagierte sich Schmederer für das kulturelle Leben Münchens um 1900. Diese Rolle wird ebenso thematisiert wie sein beharrlicher Sammlereifer und sein Talent als Regisseur. Einblicke in die Arbeit der Restaurierungsabteilung lässt die Verantwortung ahnen, die das Museum für die wertvolle Sammlung trägt.

Tropische Schmetterlinge
22.12.2017 - 11.03.2018

Das Leben tropischer Schmetterlinge ist natürlicherweise auf wenige Wochen begrenzt. Deswegen ist die schon traditionelle Schmetterlingsausstellung im Botanischen Garten München-Nymphenburg auf regelmäßigen Nachschub angewiesen. Die Nachzucht der Schmetterlinge übernehmen Schmetterlingsfarmen in Costa Rica, Surinam und Malaysia, mit denen der Botanische Garten schon seit über 10 Jahren zusammenarbeitet. Besonders attraktive Arten werden von den spezialisierten Farmen gezüchtet und als Puppen verschickt. Im Ausstellungsgewächshaus schlüpfen die Falter dann meist binnen weniger Tage. Ort: Haus 4 der Schaugewächshäuser (Wasserpflanzenhaus)

Joseph Beuys. Impeccable Pictures 1945-1984
14.11.2017 - 18.03.2018

It was at documenta III in the summer of 1964 that Lothar Schirmer first saw drawings by Joseph Beuys. The following spring—he was just twenty years old and had initiated a correspondence with the artist—he visited Beuys, arguably the preeminent German artist of the twentieth century, in his studio in Düsseldorf. The set of drawings he purchased on that occasion became the foundation for a steadily growing collection of hand drawings and prints by Beuys; with the artist’s active support, he also added objects, sculptures, and environments.

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