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Exhibitions

Free Music Production / FMP: The Living Music
10.03.2017 - 20.08.2017

The record label and improvisational music production platform Free Music Production (FMP) was founded in West Berlin in 1968. Its radically expansive focus on contemporary improvisational music and avant-garde jazz was a global undertaking from the beginning. Cutting across diverse musical and cultural practices, FMP invited musicians and composers to explore a range of performance possibilities, from its renowned recordings to concerts, festivals (Total Music Meeting) to interdisciplinary workshops (Workshop Freie Musik), and exhibitions. It involved hundreds of musicians, composers, and artists from around the world in a divided Berlin, at a time when the city was positioned as the beacon of Western artistic freedom. With a catalogue of more than 500 published recordings, countless concerts, more than 100 festivals, and an archive of films, photographs, posters and other graphic work, FMP represents a wholly unique example of lasting artistic radicality that challenges previous norms of collective practice.

Out There. Landscape Architecture on Global Terrain
27.04.2017 - 20.08.2017

In the public imagination, landscape architecture seems still to be determined by the desire to plan for harmony between the burgeoning advance of cities, on the one hand, and nature, on the other. But this idea ceased long ago to reflect the current state of a discipline that, in the face of the radical transformation of our planet, has since evolved in a more analytic, critical direction. The premise of the exhibition ‘out there’ is that there is basically no corner of the earth left in which the effects of urbanization, massive exploitation of fossil fuels, growing mobility, and unchecked pollution of air, soil, and water are not felt. The exhibition presents ten illustrative cases from across the world that vividly portray the interaction between city and surrounding environment, water cycles, and conditions both local and global. From Casablanca via Madrid and Changde to Kigali and Medellin: these research projects analyze highly complex situations, in order to begin to develop approaches for transformation. The exhibition aims to give the public a deeper understanding of the changing concepts and strategies of landscape architecture in the present, and at the same time, to represent its growing importance for the future.

Hans Haacke - Gift Horse
27.04.2017 - 20.08.2017

Das Haus der Kunst freut sich, Hans Haackes gefeierte Monumentalplastik Gift Horse (2015) in seinen Räumen zeigen zu können. Ursprünglich im Auftrag der City of London als zehnter Beitrag für den Skulpturensockel "Fourth Plinth" am Trafalgar Square entstanden, wurde dieses Werk inmitten hitziger Debatten über die Ausgabefreudigkeit der Stadtverwaltung in Zeiten eisernen Sparens während der Finanzkrise enthüllt und dadurch auch in einen Zusammenhang mit den aktuellen sozialen und politischen Verhältnissen überall auf der Welt gebracht. So gesehen hätte Gift Horse zu keinem sinnfälligeren Zeitpunkt entstehen können. Die Bronzeplastik stellt, basierend auf einer Radierung des englischen Malers George Stubbs, ein Pferdeskelett ohne Sattelzeug dar. Ein elektrisches, an einem Vorderbein des Pferdes befestigtes Laufschriftband zeigt in Echtzeit übertragene Kurse der Londoner Aktienbörse an, die in München durch einen Live-Ticker der Frankfurter Börse ersetzt werden. Die Arbeit nimmt unmittelbar Bezug auf ein nie ausgeführtes Reiterstandbild von König Wilhelm IV., das ursprünglich für den Sockel vorgesehen war, und versinnbildlicht das Zusammenwirken von Reichtum, Macht und imperialer Geschichte. Wie Haacke erläutert, entstand sein Projektvorschlag aus der eingehenden Auseinandersetzung mit dem Ort und der Bedeutung des Denkmals für die politische Repräsentation: "Ich wurde als einer von sechs Künstlern eingeladen, einen Vorschlag für den vierten Sockel an der nordwestlichen Ecke des Trafalgar Square einzureichen. Der Sockel stand seit 150 Jahren leer. Georg IV., dessen Reiterstatue einen Sockel an der Nordostecke ziert, hatte in seiner Regierungszeit so viel Geld ausgegeben, dass es unter dem Nachfolger, seinem jüngeren Bruder Wilhelm IV., nicht mehr für einen Ritt auf dem Bronzepferd reichte. Nachdem ich mehrere Einfälle verworfen hatte, schien mir eine Bezugnahme auf den Brauch, Herrscher auf Pferderücken zu verewigen, angebracht. (Ich bin nicht der erste Fourth Plinth-Künstler, der das tut.) Meine Verewigung sollte ein Pferdegerippe mit Live-Verzierung sein – und keinen Reiter haben. Zum Projektvorschlag für den Fourth Plinth gehörte ein Bild, dem man entnehmen konnte, wie das Ganze am Ende aussehen würde. Da ich keinerlei Kenntnis von Pferdeskeletten besaß (auch was das angeht, bin ich wohl nicht der einzige), fragte ich eine Bibliothekarin, ob sie einschlägige Publikationen kannte. Sie verwies mich auf The Anatomy of the Horse von George Stubbs. Von meinen Besuchen in der Tate kannte ich Stubbs als Maler von Pferden und englischen Adeligen auf Pferderücken. Aber mir war neu, dass er als Sohn eines Gerbers eigenhändig Pferde seziert und seine Beobachtungen als Radierungen in diesem Buch veröffentlicht hatte. Dann fand ich heraus, dass gleich in nächster Nähe des Trafalgar Square ein Porträt von Whistlejacket, einem sich aufbäumenden Araberhengst, das sein Besitzer Charles Watson-Wentworth, zweiter Marquis von Rockingham, in Auftrag gegeben hatte, in einem großen Saal der National Gallery hängt. Dieser Marquis war ein Whig und zweimaliger Premierminister und laut Wikipedia 'selbst nach den Maßstäben dieser wohlhabenden Kreise außergewöhnlich reich'. Ob Gift Horse nun ein Denkmal oder ein Mahnmal ist – betrachten Sie es vielleicht einfach als meine Reverenz an die City, die Wallstreet von London." Nach seiner erfolgreichen Enthüllung in London wird Gift Horse in Absprache mit Haacke am Haus der Kunst in der monumentalen Mittelhalle gezeigt, um so eine weitere Ebene der Resonanz auf die für viele europäische Plätze und Gebäude bestimmende öffentliche Machtdarstellung zu eröffnen. Denn diese Plastik ist insbesondere in ihrer Anknüpfung an zeitgenössische Zurschaustellungen von Macht, Wert, Reichtum und politischem Gedächtnis interessant. Unmittelbar beim Betreten der Mittelhalle im Haus der Kunst werden die Besucher mit dem, auf einem monumentalen Sockel aufgestellten Gift Horse, als eine Antwort auf die zeremoniell aufgeladene und propagandistische Vergangenheit der ehemaligen Ehrenhalle konfrontiert. Es steht in Erinnerung an die zeremonielle und propagandistische Funktion der ehemaligen Ehrenhalle auf einem wuchtigen Piedestal. Die skulpturale Qualität von Haackes scharfsinniger Reflexion von Macht bildet einen Gegensatz zur monumentalen Dimension der Mittelhalle und bereichert so auch die Diskussion über die bevorstehende Renovierung des Hauses der Kunst

Frucht & Faulheit
22.06.2017 - 20.08.2017

Die Ausstellung stellt den Versuch einer Analyse und Orientierung dar. Sie versammelt Arbeiten junger brasilianischer Künstler und blättert währenddessen in Schriften der brasilianischen Moderne von Mario und Oswald de Andrade. Der Modernismo wurde während der "Woche der modernen Kunst" im Februar 1922 in São Paulo ausgerufen und stellt sich gegen einen importierten Symbolismus und Parnassianertum indem er sich einer landesüblichen, der gesprochenen Sprache anlehnenden Schreibweise und Rhetorik bedient und sich so gegen den Wortschatz und Satzbau Portugals behaupten möchte. Statt sich einer Diktatur der Logik zu unterwerfen, gebrauchen die Autoren Erzählungen der indigenen Bevölkerung und mischen Mythen mit magischem Realismus. Die Ausstellung verfolgt die ästhetischen Spuren von Mario de Andrades "Macunaíma" (1928) und Oswald de Andrades "Anthropophages Manifest" (1928) in der zeitgenössischen Kunst Brasiliens. Während es den Autoren um die Entwicklung eines eigenständigen Bewusstseins ging, um die Begründung eines tropischen Regionalismus, um ein Manifest zur Etablierung des Charakters Brasiliens gegenüber den kolonialen und kapitalen Einflüssen Europas, stellt sich in der Gegenwart einerseits die Frage, was aus diesem Versuch geworden ist – und wie künstlerische Äußerungen zu den Deklarationen der Moderne aussehen könnten.

Stand by Me
28.07.2017 - 25.08.2017

Mit dem Radierzyklus "Los Proverbios" formulierte Francisco de Goya sehr pointierte Beobachtungen zu den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit. Diesem Werk werden zeitgenössische Arbeiten zur Seite gestellt, die ebenso wach und mit facettenreich schillernden Perspektiven auf die Gegenwart schauen. Arbeiten von Dörthe Bäumer, Joseph Beuys, Lucia Dellefant, Judith Egger, Ben Goossens, Francisco de Goya, Iris Hackl, Elke Härtel, Michael Kos, Augusta Laar & Kalle Aldis Laar, Herbert Nauderer, Anton Petz, Arnulf Rainer, Peter Riss, Thomas Silberhorn, Anna Maja Spiess, Tamiko Thiel, Dieter Villinger und Silvia Willkens

Bienen - Bestäuber der Welt
04.04.2017 - 27.08.2017

Sie leben in komplexen Staaten, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Dank ihnen blüht es, gibt es Obst, Gemüse und so manch süße Köstlichkeit: Bienen. Das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum zeigt die Sonderausstellung mit herausragenden Fotografien der international bekannten Tierfotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch. Mit ihren Aufnahmen zeigen sie spannende Einblicke in das verborgene Leben der Honigbiene. Die Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus. Von bestäubenden Bienen, über ihre Arbeitsteilung im Stock, bis hin zu Bienen im Dienst der Wissenschaft zeigen die spannenden Makroaufnahmen Arbeiterinnen, Königin und Drohnen aus nächster Nähe. Neben fotografischen Einblicken in das Leben der Honigbienen können Besucher der Ausstellung noch mehr rund um das Thema Biene entdecken.

Alfred Hrdlicka. Wie ein Totentanz — Die Ereignisse des 20. Juli 1944
22.06.2017 - 27.08.2017

Alfred Hrdlicka (1928–2009) hat den Terror der NS-Zeit als Kind am eigenen Leib erfahren. Die nationalsozialistischen Verbrechen sind zentrales Thema im Werk des Wiener Künstlers. Der große Zyklus "Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944" ist eine seiner eindringlichsten Arbeiten. Im Mittelpunkt der 53-teiligen Bildfolge steht das gescheiterte Attentat der Verschwörer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Neben diesem konkreten historischen Ereignis ist der Zyklus als Abrechnung mit dem preußischen Militarismus zu lesen. Hrdlicka warnt mit der anspielungsreichen Bildfolge einerseits "vor falschen Leitbildern", andererseits wendet er sich gegen Männlich­keitskult, Größenwahn und Barbarei des Militarismus. Entstanden sind düstere Radierungen mit zum Teil drastischen Darstellungen von Grausamkeit und Gewalt, denen Hrdlicka durch Kommentartexte eine weitere Bedeutungsebene verlieh. So ist der Radierzyklus eine komplexe Hommage an motivisch verwandte Meisterwerke der europäischen Kunst­geschichte (etwa von Goya oder Dix), ein programmatischer Beitrag zur Kunst nach 1968 und ein kritischer Kommentar zur deutschen Erinnerungs­politik zugleich. Hrdlicka, der vehement für eine expressive figurative Kunst mit politischer Botschaft eintrat, wurde als engagierter Künstler wiederholt angefeindet – und blieb dennoch zeitlebens unbeirrt kritisch und unbequem.

Peter Lindbergh. From Fashion to Reality
13.04.2017 - 31.08.2017

Peter Lindbergh (*1944 in Lissa, Germany) is regarded as one of the most influential photographers of the last forty years. This spectacular show presents some 200 works, ranging from his iconic fashion photography to previously unseen material such as storyboards, props, polaroids, contact sheets and films.

Fossil des Monats - Blumenpalmfarn Zamites
01.08.2017 - 31.08.2017

Das Fossil des Monats stammt aus dem Solnhofener Plattenkalk, der sich in tropischen, von Riffen und Inseln umsäumten Lagunen des Oberjura (ca. 150 Mio. Jahre) bildete. Es gehört zur Gattung Zamites bzw. zu den Bennettiteen. Die Bennettiteen (Blumenpalmfarne) sind eine ausgestorbene Gruppe der Gymnospermen (Nacktsamer), die in der oberen Trias erstmals auftrat und am Ende der Kreidezeit zusammen mit den Dinosauriern verschwand. Ihr Bau ist außergewöhnlich. Einige Formen besaßen gedrungene, mehr oder weniger kugel- oder nabelförmige Stämme, die über und über mit Blattnarben bedeckt waren und im oberen Teil dichte Büschel von Blättern trugen während andere kleine Bäumchen mit bis zu 2 m hohen Stämmen waren. Die Blätter der Bennettiteen waren einfach gefiederte Wedel; üblicherweise werden sie einzeln gefunden. Hier sind jedoch mehrere Wedel an einem Ast oder Stämmchen ansitzend erhalten, was dieses Fossil zu einer großen Besonderheit macht.

Ritter. Bauern. Lutheraner - Die Bayerische Landesausstellung 2017 zu Gast im Infopoint
25.07.2017 - 02.09.2017

Die Bayerische Landesausstellung wird am authentischen Ort gezeigt: Von der sicheren Veste Coburg aus verfolgte der in Reichsacht stehende Martin Luther die Geschehnisse des Augsburger Reichstags von 1530. Zu Beginn seines Coburger Aufenthalts hielt Luther sieben Predigten in der spätgotischen Stadtkirche St. Moriz, in der bereits seit 1524 der Gottesdienst in der neuen, lutherischen Form gehalten wurde. "Ritter, Bauern, Lutheraner" – in vielfacher Weise ist die Veste Coburg mit dem Thema verknüpft, als Landesfestung Kursachsens, als Fürstenresidenz, als Aufenthaltsort Martin Luthers und als Luther-Gedenkstätte. Die Veste Coburg wird so zum größten Exponat der Landesausstellung. Es entfaltet sich ein Panorama der Zeit um und nach 1500, das alle gesellschaftlichen Schichten in den Blick nimmt. So steht das Wirken Martin Luthers auf das Heilige Römische Reich deutscher Nation, insbesondere in Süddeutschland, im Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt das Leben auf dem Land, in der Stadt, in den Klöstern und in den Ritterburgen um 1500. Kostbare und ungewöhnliche Originale aus der Zeit, Kunstwerke von Dürer, Cranach und vielen anderen Meistern, eindrucksvolle Inszenierungen und moderne Ausstellungstechnik helfen bei der Antwort auf die Fragen: Was trieb die Menschen in bewegten Zeiten um? Wurde die Welt wirklich durch die Ideen und Schriften Martin Luthers verändert? Und was hat das mit uns heute zu tun? Die Wahl der beiden Originalschauplätze als Orte der Landesausstellung 2017 lässt die Stadt und Veste als Einheit sichtbar werden. Neben der Ausstellung laden Konzerte mit geistlicher Musik in der Morizkirche zum Besuch ein. Im Infopoint geben Bildfahnen und Filmausschnitte Einblicke in die aufwendigen Inszenierungen und kostbaren Leihgaben der Landesausstellung. Ausstellungskatalog und Kurzführer erlauben eine vertiefende Lektüre und Vorbereitung des Ausflugs nach Oberfranken.

Anselm Kiefer - The Michael & Eleonore Stoffel Foundation
21.06.2017 - 03.09.2017

The Michael & Eleonore Stoffel Foundation, working in close cooperation with the Bayerische Staatsgemäldesammlungen, has acquired five works by Anselm Kiefer. The acquisitions represent a milestone in the development of the collection. The work of Anselm Kiefer (b. Donaueschingen, 1945) helped to break the silence surrounding Germany’s National Socialist past, while creating a powerful language to address superimposed layers of culture. He delves deeply into pagan, Christian, kabbalah and far-Eastern traditions, linking them with the contemporary world of our own experience. The pictures—among them the monumental painting "The Sand from the Urns" (2009) and "Occupations" (1969/2011), two large images on a background of lead—represent a new highlight in the Pinakothek der Moderne’s collection. The 1974 painting "Nero Paints", hitherto the only Kiefer in the collection (from the Wittelsbach Compensation Fund), now forms the basis of an expanded and exemplary set of works. At the Pinakothek, these can be seen in a broader context of individual works or entire groups of works by artists including Baselitz, Beuys, Laib, Polke, and Rainer, as well as Flavin, Judd, Twombly and Warhol.

Double road
29.06.2017 - 03.09.2017

Neue Formen der künstlerischen Zusammenarbeit zwischen Bangalore und München. Eine Ausstellung an drei Orten. Die Präsentationen sind an allen drei Ausstellungsorten geöffnet. Das Projekt "Double Road" ist eine kuratorische Initiative von Christian Engelmann, Beate Engl, Maximilian Erbacher, Fabian Hesse, Hermann Hiller und Ralf Homann, in Kooperation mit dem MaximiliansForum, dem Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten und der whiteBOX.art. Die in drei Kunsträumen in München präsentierte Ausstellung mit KünstlerInnen aus der indischen Hightech-Metropole Bangalore zeigt Arbeiten, die gängigen Klischees widersprechen.

Im Licht der Jahreszeiten – Spaziergänge durch den Nymphenburger Schlosspark
07.04.2017 - 10.09.2017

Der zum Nymhenburger Schloss gehörende Park ist ein Juwel europäischer Gartenbaukunst und seit mehr als 200 Jahren ein unschätzbar wertvolles Biotop – inmitten der Millionenstadt München. Die etwa 200 Hektar große Parklandschaft mit ihren Wegen, Wiesen, Wäldern, Seen und Kanälen bietet Erholung und Entdeckungen für Menschen und Platz sowie Schutz für unzählige Tier- und Pflanzenarten.

Daniel Knorr. The woman of my life doesn't yet love me
01.06.2017 - 10.09.2017

An armada of matryoshka figures in different sizes awaits visitors on the upper floor of the Pinakothek der Moderne. The room-sized installation "La femme de ma vie ne m’aime pas encore" (The woman of my life doesn’t yet love me, 1999) comes from Daniel Knorr. Born in Bucharest in 1968 and raised in Germany, Knorr is one of the most versatile artists of his generation. The round, friendly figures evoke many associations, from family ties to Russian clichés and the global souvenir industry. Their proximity to the installation "Double Garage" (2002) by Thomas Hirschhorn, which takes armed conflicts that arise out of discrimination or a lust for power as its central theme, makes Knorr’s nesting dolls seem like a silent civil society, wordlessly enduring or mutely protesting.

Mittsommer
24.06.2017 - 10.09.2017

In der Ausstellung "Mittsommer" sind Bilder und Skulpturen von etwa 40 KünstlerInnen vereint, ergänzt werden ihre neuen Arbeiten von Leihbildern aus dem Bestand der Artothek. Damit feiert die Artothek ihr 30-jähriges Bestehen. Mit u.a. Shirin Damerji, Isabel Haase, Stanislav Horvath, William Klein, Loretta Lux, Ulla Maibaum, Erica Overmeer, Moritz Partenheimer, Richard Schur, Franz Wanner.

Secession jetzt - Acht künstlerische Positionen
01.07.2017 - 10.09.2017

Die Münchner Secession feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Jubiläum. Eine Auswahl von acht künstlerischen Positionen repräsentiert die hohe Qualität, die große Bandbreite des Schaffens in der Künstlergruppe. Gemeinsam entwickelten die Künstlerinnen und Künstler ihr Konzept und stellen sich den ganz speziellen Gegebenheiten und Herausforderungen der historischen Ausstellungshalle.

Werner Aisslinger. House of Wonders
11.11.2016 - 17.09.2017

Award-winning product designer Werner Aisslinger (born 1964, lives in Berlin) has been invited to create a site-specific installation for the Paternoster Hall at Pinakothek der Moderne. This new format, scheduled in each case for 10 months, expands the idea of a temporary exhibition and alters the image of Die Neue Sammlung. Following on from Konstantin Grcic, Werner Aisslinger is the second renown designer to explore the two-story hall, which can be viewed from a gallery and is characterized by two Paternoster elevators. He will, with the contents of his own works, continue the discourse kindled about displays and museums. Werner Aisslinger’s practice is based on the idea of material transfers and the question of what living and working in tomorrow’s world will be like. On the one hand, social changes are influencing people’s living needs, while on the other an ever-increasing volume of new materials with enormous potential are being marketed, which have their origins in the automotive industry, medicine, and the bio-sciences. Werner Aisslinger responds to these challenges with his objects used directly in living and working environments. He is known for his striking, unconventional solutions for interior, retail, and hotel design. Ecological structures, sustainability issues, and practical aspects play the main role in the development and production process for his objects. For Die Neue Sammlung Werner Aisslinger will convert the Paternoster Hall into a model studio for residential living and working. Places for recreation, places for everyday activities, quiet zones, the production of furniture and food through micro-farming will be just as much addressed as the use of robots, drones, and big data.

Thomas Struth: Figure Ground
05.05.2017 - 17.09.2017

This major exhibition of the renowned German artist Thomas Struth (born 1954), presents a comprehensive survey of his genre-defining oeuvre. Covering four decades of work and every phase of his career, the exhibition focuses especially on the aspect of Struth's social interests which represent the important forces of his internationally influential artistic development. With more than 120 works, this exhibition is the largest survey of his artistic career to date. It brings together for the first time never-before shown early works and collected research material drawn from his archive which elucidate the far-reaching and longstanding ideas behind the different works and demonstrate the process of his artistic translation up to the perfection of the image. The survey links these early ideas to well-known group of works such as Straßen (Streets), Unbewusste Orte (Unconscious Places), Portraits, Museumsbilder (Museum Pictures), Paradise, and Audiences which are placed in dialogue with Nacht-Projekt (Night-Project), the slide projection produced for Skulptur Projekte Münster in 1987, the video portraits and other video projections, the recent photographic series from Nature & Politics and site specific works such as Löwenzahnzimmer (Dandelion Room), the landscape and flower-photographs that were made for the sickrooms of the Hospital at the Lindberg in Winterthur, Swiss. Within this interplay of works the exciting ability of the artist to combine analysis and pictorial invention in multifaceted works and techniques builds to overarching and powerful photographic images.

Shaded Memories
17.02.2017 - 17.09.2017

For the first time in Germany a museum focuses on the traces of Cambodia’s dark past. In 1975 the dictator Pol Pot (1925/28–1998) began to violently and brutally implement his vision of a classless agrarian society. The consequences of this policy were disastrous and have left their mark to this day on the traumatised population. Between 1975 and 1979 nearly two million people died – one quarter of Cambodia’s population. They were murdered, starved or died from disease and exhaustion. Whoever owned books, could read, speak a foreign language or wore glasses was considered an intellectual. At the end of the Red Khmer’s reign of terror only thirty teachers remained in all of Cambodia. This is the tragic outcome of one of the greatest genocides of the 20th century. The Munich photographer Ann‐Christine Woehrl travelled repeatedly to Cambodia starting in 2013. She visited the former S‐21 prison in in Phnom Penh, numerous killing fields and the UN Tribunal established in 2006 for the prosecution of these crimes – scenes of horrors and the first, cautious appraisal. Woehrl‘s documentation of these locations is a nightmarish testimony of these inconceivable events. Looking at the photos from the S‐21 prison, one can almost feel the inhuman acts which took place there. The prison has been a museum, the Tuol Sleng Genocide Museum, since 1979. With the photos exhibited there, it has become a place of commemoration for the people murdered there. The faces of the men, women and children who were photographed immediately after their arrest and whose biographies were documented reflects all the prisoners‘ suffering and hopelessness. Woehrl’s works are personal, intimate reflections which immediately captivate the observer. The exhibition is accompanied by works from the museum’s South Asia Department.

After the fact. Propaganda in the 21st century
30.05.2017 - 17.09.2017

The best propaganda is dressed up as entertainment. (N.J. O’Shaughnessy) With the 21st century begins a new era of propaganda. Geopolitical events such as 9/11, George W. Bush's declaration of a War on Terror, the introduction of the European currency , and the wars in the Middle East lead to polarized fronts: Occident and Orient, Freedom Fighters and Terrorists, Wutbürger and mendacious press, the European Union as haven (for migrants from war-torn and poorer countries) and imposition (Brexit). Propaganda as a strategic practice of communication and manipulation is ubiquitous in current societal processes. The term propaganda, however, is commonly employed today to refer to historical phenomena or to something that is happening 'elsewhere'. Euphemisms such as "strategic communication", "political management" or simply "marketing" are used in Western democracies instead of the uncomfortable term to denote different strategies of political manipulation.

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