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Haus der Kunst

Haus der Kunst © Ute Zscharnt für David Chipperfield Architects

Mittelhalle im Haus der Kunst mit einer Installation von Haegue Yang, im Bild: Okwui Enwezor, Haegue Yang, Foto: Marion Vogel

Ausstellung Anish Kapoor, "Yellow", 2007 © Anish Kapoor, Foto: Jens Weber, München

Ai Weiwei "So Sorry", Installationsansicht, 2009, Foto: Wilfried Petzi

ECM - Eine kulturelle Archäologie, Installationsansicht, 2012, Foto: Marion Vogel

Installation "Flowers", Inflatable auf dem Dach des Haus der Kunst, 2005 © Paul McCarthy, Foto: Christoph Seeberger, München

Installation "Remembering" von Ai Weiwei an der Fassade des Haus der Kunst, 2009 © Ai Weiwei, Foto: Thomas Mayfried

Führung in der Ausstellung "Ends of the Earth", 2013, Foto Marion Vogel

Kunst

Kontakt

Prinzregentenstr. 1
80538 München

089/21127-113
http://www.hausderkunst.de
mail@hausderkunst.de

Öffnungszeiten

Mo.-So. 10.00-20.00Do. 10.00-22.00
eingeschränkt zugänglich

Das Haus der Kunst ist eines der großen internationalen Ausstellungshäuser. Es zeigt jährlich etwa acht Ausstellungen, deren Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Kunst liegt. Das Programm ist interdisziplinär ausgerichtet; neben Ausstellungen und Veranstaltungen spielen Forschung, Recherche und Wissensvermittlung eine zentrale Rolle. Viele Künstler, Kulturschaffende und Wissenschaftler waren in den letzten Jahren und Jahrzehnten zu Gast im Haus der Kunst: Patti Smith, Zaha Hadid, Rem Koolhaas, Christoph Schlingensief, Ai Weiwei, William Forsythe, Carolyn Christov-Bakargiev oder Jan Garbarek. Viele von ihnen waren eingeladen, sich mit den Räumen und der Geschichte des Gebäudes kritisch auseinanderzusetzen. So entstand das große Inflatable "Flowers" von Paul McCarthy auf dem Dach des Haus der Kunst (2005), das monumentale Werk "Svayambh" von Anish Kapoor (2007) sowie die Installationen "Remembering" von Ai Weiwei (2009) und das bunt schillernde Tarnnetz von Christian Philipp Müller (2012) an der Südfassade des Gebäudes.

Das Haus der Kunst hat eine wechselvolle und ebenso bewegte wie belastete Geschichte. Von 1937-44 fanden im "Haus der Deutschen Kunst", dem ersten Propagandabau der Nationalsozialisten, die "Großen Deutschen Kunstausstellungen" statt. Sie galten als wichtigste Leistungsschauen der Kunst des Nationalsozialismus. Die Auswahl der Exponate oblag einer Jury, in der die Stimme von Adolf Hitler ausschlaggebend war. Nach dem Krieg, den das Gebäude nahezu unbeschadet überstand, war hier das Casino der amerikanischen Militärregierung untergebracht. In den 1950er-Jahren entwickelte sich das Haus der Kunst mit Ausstellungen zu den ehemals verfemten Künstlern wie Max Beckmann, Wassily Kandinsky oder Pablo Picasso zum international renommierten Ausstellungsinstitut. Nach der Sanierung des Hauses Anfang der 1990er-Jahre nutzten und diskutierten die Direktoren Christoph Vitali (1993-2003), Chris Dercon (2003-11) und Okwui Enwezor (seit 2011) die Architektur des Gebäudes immer wieder neu und auf unterschiedliche Weise. Seit 2005 stellt das Haus der Kunst Dokumente und Materialien aus seinem historischen Archiv der Öffentlichkeit und Forschung zur Verfügung. Regelmäßige Führungen ermöglichen die nachhaltige Auseinandersetzung mit der Geschichte des Hauses.

Haus der Kunst
Der Öffentlichkeit: Laure Prouvost
05.11.2015 - 18.09.2016

Für die vierte Ausgabe der Serie Der Öffentlichkeit — von den Freunden Haus Der Kunst wird die französische Künstlerin Laure Prouvost eine ortsspezifische Arbeit für die Mittelhalle im Haus der Kunst konzipieren. In ihren Videos und Installationen löst Prouvost die Verbindungen zwischen Sprache, Bild und Wahrnehmung auf und verzichtet auf lineare Erzählweisen. Dadurch entlarvt sie das uns vertraute, labile Verhältnis zwischen Vorstellung und Wirklichkeit und lädt den Betrachter ein, sich auf die surrealen Aspekte traditioneller Sinnzusammenhänge einzulassen. Immer wieder spricht Prouvost im Film den Zuschauer direkt an und manipuliert seine Wahrnehmung durch ein Trommelfeuer aus schnellen Schnitten, Handlungsanweisungen und eingestreuten Soundbits. Das Sehen wird zur körperlichen Erfahrung. In ihren jüngsten Werken "The Artist" (2010), "Farfromwords" (2013) und "Wantee" (2013) erweitert Prouvost ihre verwirrend-skurrile Ausdrucksweise um überbordende Environments, in denen Skulptur, Malerei, Zeichnung und Video ineinandergreifen.

Haus der Kunst
Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou
25.03.2016 - 04.09.2016

2016 geht es in zwei prominenten Ausstellungen um die Frage, welche Faktoren dafür maßgeblich sind, wie Kunstgeschichte geschrieben wird. Während "Postwar – Kunst zwischen Pazifik und Atlantik, 1945-1965" die unmittelbare Nachkriegszeit untersucht, gibt "Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou" einen Überblick über künstlerische Positionen seit den 1980er-Jahren und zeigt ca. 160 Arbeiten von über 80 Künstlern. Das Jahr 1989 markierte einen Bruch mit der Vergangenheit und den Beginn einer neuen Ära. Mit der zunehmenden Globalisierung wurde eine bisher nicht dagewesene Mobilität möglich. Inzwischen ist ein auf Herkunft und Heimat fußendes, statisches Verständnis von Identität mehrheitlich einem transnationalen und veränderlichen gewichen. In der zeitgenössischen Kunst ist Raum in erster Linie politisch und sozial definiert: durch geschichtliche Ereignisse, Heimat, Exil, Diaspora und hybride Identitäten – wie etwa Afrikanisch-Amerikanisch, Latino, Türkisch-Deutsch, Afro-Brasilianisch. Die Ausstellung der zeitgenössischen Sammlung des Centre Pompidou im Haus der Kunst rückt neben Positionen europäischer Künstler besonders diese veränderte Geografie ins Zentrum und hier vor allem Osteuropa, China, den Libanon und andere Länder des Nahen Ostens, Indien, Afrika und Lateinamerika. Die Sammlung des Centre Pompidou ist in diesem Umfang erstmals außerhalb von Frankreich zu sehen. Die Ausstellung wird organisiert von Centre Pompidou und Haus der Kunst.

Haus der Kunst
Kapsel 06: Sara MacKillop
13.05.2016 - 18.09.2016

Zum dritten Mal bietet das Haus der Kunst jungen, international aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern im Format von Kapsel-Ausstellungen die Möglichkeit, neue Werke zu zeigen. Für das Format der Kapselausstellung steht je ein Ausstellungsraum zur Verfügung, der eine selbstständige Einheit bildet. Bei der Begegnung mit Arbeiten von Sara MacKillop ist genaue Beobachtung gefragt. Die Künstlerin verwendet in ihren Werken Bürobedarf wie Kugelschreiber, Umschläge und Faxpapier oder greift auf einfache Materialien wie Kartons, Tapeten und Plattencover zurück. Obwohl diese kurzlebigen Produkte leicht wiederzuerkennen sind, verändert die Künstlerin mit subtilem Humor ihre charakteristischen Merkmale und Dimensionen. Das Vertraute wird dadurch fremdartig, das sonst Unauffällige sticht ins Auge. MacKillops Künstlerbücher aus angeeigneten Versandhauskatalogen und Schreibmaschinenhandbüchern oder ihre zurückhaltenden Arrangements aus Farbstiften offenbaren nicht nur ihren Sinn für Humor, sondern verdeutlichen ebenso die Faszination der Künstlerin für bürokratische Systeme, Serialität und Muster, die sie auf subtile Weise untergräbt und unterbricht: Wie bei einer verkratzten Schallplatte setzt das Auge einen Takt aus. Durch leichte Verschiebungen und schrittweise vollzogene Veränderungen offenbart MacKillop die Poesie im Alltäglichen.

Haus der Kunst
Kapsel 05: João Maria Gusmão & Pedro Paiva
13.05.2016 - 18.09.2016

Zum dritten Mal bietet das Haus der Kunst jungen, international aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern im Format von Kapsel-Ausstellungen die Möglichkeit, neue Werke zu zeigen. Für das Format der Kapselausstellung steht je ein Ausstellungsraum zur Verfügung, der eine selbstständige Einheit bildet. Das portugiesische Künstlerduo João Maria Gusmão (* 1979, Lissabon) und Pedro Paiva (* 1977, Lissabon, beide leben und arbeiten in Lissabon, Portugal) hat in den vergangenen 15 Jahren ein magisches und geheimnisvolles Werk entwickelt, das Filme, Fotografien, Skulpturen und Camera-obscura-Installationen umfasst. Auf 16-mm-Celluloid-Film aufgenommen, zeigen ihre Arbeiten physikalische Experimente, Abläufe der Natur und Episoden des Alltags, mit denen sich zumeist poetisch-philosophische, nicht selten auch übersinnliche Momente verbinden: eine endlos rotierende Wassermühle ("Water Mill", 2012), ein Truthahn, der vor einem Landschaftsbild steht und Körner pickt ("Cassowary", 2010). In "Fried Egg" (2008), einem ihrer bekanntesten Filme, sieht man, wie ein Spiegelei gegart wird, und dem lebenden Fisch, der in "Cowfish" (2011) auf dem Teller liegt, nach Luft schnappt und mit den Flossen schlägt, scheint jeden Moment das Unmögliche zu gelingen: abzuheben und davonzufliegen. Die dargestellten Szenarien hinterfragen unser Sehvermögen und bleiben letzlich Mysterien, die an unsere Fantasie und unsere Fähigkeit zu träumen appellieren.

Haus der Kunst
No Place Like Home — Sammlung Goetz im Haus der Kunst
13.05.2016 - 08.01.2017

Mit dem Begriff Zuhause verbindet man die Vorstellung von einem Ort, an dem man sich behütet fühlt, wo Traditionen gelebt werden und sich die Identität entfalten kann. Dabei ist es oftmals auch der Platz, an dem Machtkämpfe ausgetragen werden und einem unausgesprochene Feindseligkeiten das Leben schwer machen. Zuhause ist ein ambivalenter Ort. Die neunte Präsentation von Medienkunst aus der Sammlung Goetz zeigt 14 Arbeiten, die sich mit dem häuslichen Umfeld und den damit verbundenen Emotionen beschäftigen. Sie werden in den unterirdischen Kabinetten des ehemaligen Luftschutzkellers im Haus der Kunst gezeigt und thematisieren eine Vielzahl von innerfamiliären Konflikten, lassen uns in die Abgründe menschlicher Beziehungen blicken und legen soziale Konventionen offen. Die Enttäuschung über nicht eingelöste Erwartungen verhandelt etwa der Film "Eight" von Hubbard / Birchler, in dem ein kleines Mädchen erlebt, wie ihre sorgfältig geplante Geburtstagsparty buchstäblich ins Wasser fällt. Zehn Jahre später haben die Künstler einen neuen Film mit der Protagonistin an der Schwelle zum Erwachsenwerden gedreht: In "Eighteen" sehen wir, welche Herausforderung es für das Mädchen darstellt, nach dem Verlassen des behüteten Elternhauses ihre Rolle neu zu finden. Gefestigte Strukturen können aber auch als starr, kalt und emotionslos empfunden werden, wie es Matthias Müller in seinem Film "Alpsee" zeigt. Destruktive Eltern-Kind-Beziehungen thematisieren Patricia Pearson und Veronika Veit in ihren Filmen. Eine Dia-Projektion von Lorenz Straßl zeigt menschenleere Räume, in denen die Bewohner rätselhafte Spuren hinterlassen haben. Das Zuhause ist hier kein bewohnbarer Ort mehr, sondern ein Spiegel persönlicher Befindlichkeiten.

Haus der Kunst
Michael Buthe
08.07.2016 - 20.11.2016

"Meine Sonne ist für mich, wie alle Bilder, ein Gebrauchsgegenstand zum Sehen, zum Fühlen, zum Träumen, zum Sich-etwas-Klarmachen", beschreibt Michael Buthe (1944-1994) eines seiner wiederkehrenden, zentralen Motive. Mit leuchtenden Farben oder strahlendem Gold sammelt der Künstler im Rund dieses Himmelgestirns die gesamte Welt, ja den ganzen Kosmos ein. Das Schaffen des Weltenwanderers, der sich auf vielen Reisen Kunst und Alltag von Marokko, Nigeria und Benin über Nordafrika und den Mittleren Osten bis zum Iran erschloss, umfasst archaisch wirkende Assemblagen, leuchtende Papierarbeiten, intensiv bearbeitete Leinwände, Collagen und Gemälde in Gold. Michael Buthe kannte keine Berührungsängste: Ausgehend vom deutschen Informel und der amerikanischen Minimal Art begeisterte er sich für außereuropäische Kulturen und setzte dem kühlen Konzept des Minimalismus ausgeprägte Sinnlichkeit entgegen und stellte humorvoll die Frage nach dem Wert von Spiritualität in einer säkularen Gesellschaft. Obwohl Zeitgenosse des Wandels von der Industrie- zur Informationsgesellschaft griff er wie Joseph Beuys und die Künstler der italienischen Arte Povera bewusst auf die sinnliche Fülle armer und natürlicher Materialien zurück. Zahlreiche Plastiken veränderte der Künstler für neue Ausstellungskontexte. Denn ebenso wie gelebtes Leben sollte auch das Kunstwerk sich dauernd verwandeln. Die Retrospektive im Haus der Kunst vereint lose chronologisch wichtige Werkgruppen: frühe Zeichnungen der 1960er- und 1970er-Jahre sowie die großformatigen Stoffbilder, Gemälde und Assemblagen. Durch die beiden letzten erhaltenen großen Installationen wird auch Buthes räumliches Arbeiten greifbar.

01.07.16 18:30
Haus der Kunst

Kapsel 05: João Maria Gusmão & Pedro Paiva


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: englisch

01.07.16 18:30
Haus der Kunst

Kapsel 06: Sara MacKillop


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: englisch

01.07.16 21:00
Haus der Kunst

Am Killasan-Soundsystem: DJ-Sets von Mirko Hecktor und DJ Traxx


Am Killasan-Soundsystem: Mirko Hecktor (1/2 Project01, Knuggles Recordings)

DJ-Set. 2010 bezeichnete die Süddeutsche Zeitung DJ Mirko Hecktor als eine der einflussreichsten Personen der jungen Münchener Kulturszene; die TAZ titulierte ihn als "Discohistoriker". Seit den frühen 1990er-Jahren legt er Platten auf. "Chicago 77", sein Debutalbum als Musikproduzent, erschien 2009 bei Don't Stop Recordings, Frankfurt. Neben seinen Auftritten im In- und Ausland ist Hecktor in München Resident-DJ der Goldenen Bar, Unter Deck, Registratur und Kismet. Hier legt er zusammen mit lokalen und internationalen Größen wie Munk, Metro Area, Motorcitysoul, Moodyman, Dani Siciliano, Thomas Meinecke und vielen anderen auf. "Improvise NOW!!!" präsentiert diesen herausragenden Münchener DJ auf dem Killasan-System. Wir dürfen gespannt sein auf ein episches Set aus House, Disco, Jazz und Funk.

 

Traxx (Nation). DJ-Set

Der Klangkünstler Traxx, geboren als Melvin Oliphant III, übersetzt die Geschichten des Chicago House in die Zukunft. Seit den frühen 2000er-Jahren ist er immer wieder als einer der weltbesten DJs bezeichnet worden. Aus der Kombination von klassischen Jack-Tracks und avantgardistischen Tunes schafft Traxx Stücke mit einzigartiger, dichter Klangphysis. Der Begriff "Jack" bezieht sich hier auf ein Klang- und Körper-Movement, das auf die Chicagoer Underground-Musikszene zurückgeht. Der Einsatz von analoger Hardware verleiht Traxxx' Sets eine markante Körperlichkeit. Kennzeichnend für seine Musik sind ein kantiger, primitiver Sound und leicht saturierte Mixes. Dazwischen schnelle Hi-Hat-Einsprengsel, schreiende Synthis und Saxofone, geisterhafte Low-fi-Vocals und Claps, die wie MG-Salven aus den Boxen knallen. Sein Sound beschwört die Vergangenheit herauf und strebt dank einer universellen, emotionalen und experimentellen Herangehensweise gleichzeitig in die Zukunft. Traxx on Killasan will be killa.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

02.07.16 20:00
Haus der Kunst

Am Killasan-Soundsystem: DJ-Sets von Mirko Hecktor und DJ Traxx


Am Killasan-Soundsystem: Mirko Hecktor (1/2 Project01, Knuggles Recordings)

DJ-Set. 2010 bezeichnete die Süddeutsche Zeitung DJ Mirko Hecktor als eine der einflussreichsten Personen der jungen Münchener Kulturszene; die TAZ titulierte ihn als "Discohistoriker". Seit den frühen 1990er-Jahren legt er Platten auf. "Chicago 77", sein Debutalbum als Musikproduzent, erschien 2009 bei Don't Stop Recordings, Frankfurt. Neben seinen Auftritten im In- und Ausland ist Hecktor in München Resident-DJ der Goldenen Bar, Unter Deck, Registratur und Kismet. Hier legt er zusammen mit lokalen und internationalen Größen wie Munk, Metro Area, Motorcitysoul, Moodyman, Dani Siciliano, Thomas Meinecke und vielen anderen auf. "Improvise NOW!!!" präsentiert diesen herausragenden Münchener DJ auf dem Killasan-System. Wir dürfen gespannt sein auf ein episches Set aus House, Disco, Jazz und Funk.

 

Traxx (Nation). DJ-Set

Der Klangkünstler Traxx, geboren als Melvin Oliphant III, übersetzt die Geschichten des Chicago House in die Zukunft. Seit den frühen 2000er-Jahren ist er immer wieder als einer der weltbesten DJs bezeichnet worden. Aus der Kombination von klassischen Jack-Tracks und avantgardistischen Tunes schafft Traxx Stücke mit einzigartiger, dichter Klangphysis. Der Begriff "Jack" bezieht sich hier auf ein Klang- und Körper-Movement, das auf die Chicagoer Underground-Musikszene zurückgeht. Der Einsatz von analoger Hardware verleiht Traxxx' Sets eine markante Körperlichkeit. Kennzeichnend für seine Musik sind ein kantiger, primitiver Sound und leicht saturierte Mixes. Dazwischen schnelle Hi-Hat-Einsprengsel, schreiende Synthis und Saxofone, geisterhafte Low-fi-Vocals und Claps, die wie MG-Salven aus den Boxen knallen. Sein Sound beschwört die Vergangenheit herauf und strebt dank einer universellen, emotionalen und experimentellen Herangehensweise gleichzeitig in die Zukunft. Traxx on Killasan will be killa.



Veranstaltungstyp: Sonstiges

 

Sprache: deutsch

19.07.16 18:30
Haus der Kunst

Talks & Tours: Dan Perjovschi und Julienne Lorz


Ein Rundgang durch die Ausstellung "Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou", die einen Überblick über künstlerische Positionen seit den 1980er-Jahren anhand von ca. 160 Arbeiten von über hundert Künstlern gibt. Statt einer konventionellen Führung bietet Talks & Tours ein Gespräch, bei dem Kuratorin Julienne Lorz und Künstler Dan Perjovschi mit den Besuchern verschiedene Aspekte der Ausstellung diskutieren. Bekannt wurde der rumänische Künstler Dan Perjovschi mit Zeichnungen, aus denen er Objekte, Performances und Installationen entwickelt. Seine Werke sind häufig Kommentare zu politischen Ereignissen und weisen immer einen engen Bezug zu Ort und Zeit ihres Entstehens auf. In der Ausstellung ist Dan Perjovschi mit einer Dokumentation seiner Performance "Romania" von 1993 vertreten, während der er sich das Wort "Rumänien" auf die linke Schulter tätowieren ließ. Das Tattoo verweist auf die Vorstellung, dass ein Künstler durch seine Herkunft ästhetisch festgelegt sei und offenbart ihre Absurdität. 2003 folgte die Performance "Erased Romania", bei der Perjovschis Tätowierung wieder entfernt wurde und sich der Künstler als von Rumänien "geheilt" erklärte.

Dan Perjovschi wurde 1961 in Sibiu, Rumänien geboren. Er lebt und arbeitet in Bukarest. 2004 erhielt er den George Maciunas Preis und 2013 zusammen mit seiner Frau Lia Perjovschi den ECF Princess Margriet Award. Einzelausstellungen des Künstlers fanden u.a. im Magasin Grenoble (2015), im Kiasma Helsinki (2013), im MoMA New York, in der Kunsthalle Basel (2007), der Tate Modern London (2006) und im Museum Ludwig Köln (2005) statt. Er war an zahlreichen Gruppenausstellungen beteiligt, u.a. an der São Paulo Biennale (2014), der Paris Triennale (2012), der 52. Venedig Biennale (2007), der 9. Istanbul Biennale (2005) und an der 48. Biennale in Venedig (1999).



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: englisch

22.07.16 18:30
Haus der Kunst

Kapsel 05: João Maria Gusmão & Pedro Paiva


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: englisch

22.07.16 18:30
Haus der Kunst

Kapsel 06: Sara MacKillop


 



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: englisch

01.08.16 10:00
Haus der Kunst

Pfauenfedern und Sonnenräder


Inspiriert von der Ausstellung des Künstlers Michael Buthe begeben die Teilnehmer sich mit dem Weltenbummler auf eine wundersame, magische Expedition in den Orient. Sie inszenieren eine fantastische Märchenwelt, in dem sie selbst die Kulisse zu 1001 Nacht-Märchen bauen, Kostüme anfertigen und Zauberhaftes gestalten.



Veranstaltungstyp: Ferienprogramm

 

Sprache: deutsch

E-Mail
02.08.16 10:00
Haus der Kunst

Pfauenfedern und Sonnenräder


Inspiriert von der Ausstellung des Künstlers Michael Buthe begeben die Teilnehmer sich mit dem Weltenbummler auf eine wundersame, magische Expedition in den Orient. Sie inszenieren eine fantastische Märchenwelt, in dem sie selbst die Kulisse zu 1001 Nacht-Märchen bauen, Kostüme anfertigen und Zauberhaftes gestalten.



Veranstaltungstyp: Ferienprogramm

 

Sprache: deutsch

E-Mail
03.08.16 10:00
Haus der Kunst

Pfauenfedern und Sonnenräder


Inspiriert von der Ausstellung des Künstlers Michael Buthe begeben die Teilnehmer sich mit dem Weltenbummler auf eine wundersame, magische Expedition in den Orient. Sie inszenieren eine fantastische Märchenwelt, in dem sie selbst die Kulisse zu 1001 Nacht-Märchen bauen, Kostüme anfertigen und Zauberhaftes gestalten.



Veranstaltungstyp: Ferienprogramm

 

Sprache: deutsch

E-Mail
Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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