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Die Neue Sammlung - The Design Museum Munich / Pinakothek der Moderne

Design Vision – Monumentale Eingangswand zur Dauerausstellung der Neuen Sammlung

Futuristisch: Tatra 87, 1938, und Modell zu einem Überschallflugzeug, Luigi Colani, 1960er Jahre

Radical Design – Concept Design: Gaetano Pesce, Sansone, 1980; Jurgen Bey, Baumstammbank, 1999

Preisgekrönte Ausstellung: Designmuseen der Welt zu Gast – Eingeladen durch Die Neue Sammlung

Meilensteine Automobildesign – Beispiel Mercedes-Benz. Ausstellung 2008

Il Cosmo Driade: Immagine del Design italiano – Eine moderne Familien-Saga des italienischen Design

Karim Rashid – I want to change the world. Preisgekrönte Ausstellung 2004/05

Democratic Design – Prinzip Ikea. Ausstellung 2009

  • Kunstareal
  • Kunst

Kontakt

Barer Straße 40
80333 München

089/272725-0
http://www.die-neue-sammlung.de
info@die-neue-sammlung.de

Öffnungszeiten

Di.-So. 10.00-18.00, Do. -20.00
voll zugänglich

Die Neue Sammlung ist eines der führenden Designmuseen der Welt und bietet einen einzigartigen Überblick zur Entwicklung von Design und angewandter Kunst. Es gilt als ältestes Designmuseum der Welt und betreut bis heute die umfangreichsten Sammlungen: rund 80.000 Objekte in den Bereichen Industrial Design, angewandte Kunst und Graphic Design.
Die historische Tiefe und der Reichtum der Bestände erlauben es in einzigartiger Weise, die Entwicklung des Designs in vielfältigsten Facetten vom 19. Jahrhundert bis zur unmittelbaren Gegenwart darzustellen. Zukunftsweisende Ausstellungen bilden ein lebendiges Forum zeitgenössischer Tendenzen.
Seit dem Jahr 2000 bzw. 2002 stehen dem staatlichen Museum für Ausstellungen zwei große Neubauten mit transdisziplinärer Konzeption zur Verfügung: das Neue Museum für Kunst und Design in Nürnberg und die Pinakothek der Moderne in München. In diesem Kontext steht Design erstmals in einer umfangreichen Dauerausstellung an der Seite von freier Kunst, Grafik und Architektur einer breiten Öffentlichkeit offen.

Die Neue Sammlung – The International Designmuseum Munich – wurde vor über hundert Jahren gegründet und gilt als das älteste Designmuseum der Welt. Eng verknüpft mit dem 1907 in München gegründeten Deutschen Werkbund begann damals der Aufbau einer internationalen „Modernen Vorbildersammlung“. Von Anfang an konzentrierten sich die Erwerbungen auf beispielhaft gestaltete, industriell produzierte Dinge des täglichen Gebrauchs – heute bezeichnet mit dem Begriff „Design“.
1925 wurde das Museum als Staatsinstitution etabliert und trägt seit 1929 den Namen „Die Neue Sammlung“. 1926 begann eine rege Ausstellungstätigkeit, deren Progressivität schon 1934 in die Schusslinie der Nationalsozialisten geriet. 1934 übertrug man die Leitung der Neuen Sammlung an das Bayerische Nationalmuseum. Im Krieg wurde das Museum geschlossen und 1947 als selbstständiges Haus wiedereröffnet.
Während die Sammlung wuchs und internationales Renommee erlangte, erlaubten die beengten Räumlichkeiten im Seitentrakt des Bayerischen Nationalmuseums keine permanente Präsentation der Bestände. 1990 beschloss der Freistaat Bayern die Errichtung von zwei Neubauten, in denen Die Neue Sammlung den Bereich Design verantwortet: das Neue Museum in Nürnberg von Volker Staab, eröffnet 2000, und die 2002 eröffnete Pinakothek der Moderne von Stephan Braunfels. In der Pinakothek der Moderne zeigt Die Neue Sammlung seitdem in einer umfassenden Dauerausstellung die Entwicklung des Designs im 20. und 21. Jahrhundert.

Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne
Bauhaus Anhänger Naum Slutzky
11.10.2016 - 11.10.2017

Der zwischen 1920 und 1922 entstandene Anhänger gehört zu den wichtigsten Arbeiten Slutzkys, wie zahlreiche Veröffentlichungen belegen. Slutzky hatte ihn der Bauhausstudentin Else Kleinwort geschenkt, in deren Familie das herausragende Schmuckstück knapp hundert Jahre bewahrt wurde, ohne dass die Fachwelt davon Kenntnis hatte. Erst im Rahmen der Fernsehsendung Kunst & Krempel (Bayerischer Rundfunk) wurde der Anhänger im Jahr 2009 wiederentdeckt. Der Anhänger wurde vom Bauhaus selbst als vorbildlich für die dort entstandenen Schmuckarbeiten angesehen. Bereits 1923 in der ersten großen Bauhaus-Ausstellung in Weimar vorgestellt, gehört der Anhänger zusammen mit einem Ring Slutzkys zu den einzigen Schmuckobjekten, mit denen Walter Gropius, Gründer und erster Direktor des Bauhauses, seine 1925 zusammengestellte Auswahl repräsentativer Bauhausarbeiten illustrierte.

Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne
Werner Aisslinger. House of Wonders
11.11.2016 - 17.09.2017

Der vielfach ausgezeichnete Produktdesigner Werner Aisslinger (*1964, lebt in Berlin) ist eingeladen, für die Paternoster-Halle der Pinakothek der Moderne eine ortsspezifische Installation zu entwickeln. Dieses neue, auf jeweils zehn Monate angelegte Format erweitert die Idee einer temporären Ausstellung und verändert das Bild der Neuen Sammlung. Werner Aisslinger ist - nach Konstantin Grcic - die zweite Designpersönlichkeit, die sich mit der doppelstöckigen und von einer Galerie einsehbaren sowie durch zwei Paternoster-Aufzüge charakterisierten Halle auseinandersetzt und so mit den Inhalten seiner eigenen Arbeiten den Diskurs über Display und Museum fortführt. Werner Aisslingers Praxis basiert auf der Idee des Materialtransfers sowie auf der Frage, wie das Leben und Arbeiten von morgen aussieht. Zum einen beeinflussen gesellschaftliche Veränderungen die Wohnbedürfnisse der Menschen, zum anderen kommen immer mehr neue Materialien mit großem Potential auf den Markt, die aus Bereichen der Autoindustrie, der Medizin oder den Biowissenschaften stammen. Werner Aisslinger antwortet mit seinen Objekten des unmittelbaren Wohn- und Arbeitsumfeldes auf diese Herausforderungen. Er ist bekannt durch seine auffälligen und unkonventionellen Lösungen für Interieur-, Retail- und Hoteldesign. Ökologische Strukturen, Themen der Nachhaltigkeit und praktische Aspekte spielen im Entwicklungs- und Herstellungsprozess seiner Objekte die Hauptrolle. Für Die Neue Sammlung wird Werner Aisslinger die Paternoster-Halle zu einem Studiomodell für Leben, Wohnen und Arbeiten umwidmen. Orte des Aufenthalts, Orte alltäglicher Tätigkeiten, Ruhezonen, die Produktion von Möbeln und Nahrung durch Micro-Farming werden hier genauso thematisiert wie der Einsatz von Robotern, Drohnen oder Big Data.

Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne
Korea: Design + Plakat
04.03.2017 - 18.06.2017

Explosion und Chaos - oder Land der Morgenstille? Zwischen diesen Extremen oszilliert Design in Südkorea. Mit ausgewählten Objekten zeigt Die Neue Sammlung erstmals Design, Kunsthandwerk und Plakate aus Südkorea, beginnend mit den 1980er-Jahren. Unter Design versteht man in Korea sowohl Kunsthandwerk als auch die Gestaltung von Industrieprodukten, die hohes Ansehen in einem Land genießen, das sich von der Armut der Nachkriegszeit zum Industriestaat entwickelt hat. Die Suche nach der einfachen Schönheit in einem alltäglichen Produkt zeichnete zunächst den koreanischen Weg im Kunsthandwerk aus. So fasziniert die sublime Einfachheit koreanischer Porzellanobjekte gleichermaßen wie die sanft dahinfließenden Formen von Metallgefäßen. Zarte, aus ungewöhnlichen Materialien und in hoher handwerklicher Perfektion gearbeitete Schmuckobjekte führen in eine andere Dimension, die aufgrund ihrer Innovation bislang ihresgleichen sucht. Eine Qualität, die seit der "Frankfurter Deklaration" (1992) und ihrem Aufruf zu mehr "Klasse statt Masse" ihre Umsetzung auch und gerade in der industriellen Fertigung fand und dazu beigetragen hat, dass Korea heute zu einer Leitkultur Asiens geworden ist. Egal ob es sich dabei um Kameras von Samsung und Mobiltelefone von LG handelt, um Leuchten von Ramun oder Automobile von Kia mit ihrer berühmten "Tiger-Nose". Doch "Made in Korea" liest man nicht; koreanische Produkte sind erst auf den zweiten Blick erkennbar – stattdessen sind es eher die Markennamen, die für das K-Design stehen. K-Pop, K-Style, K-Film – die sogenannte Koreanische Welle hat nicht nur ganz Asien, sondern auch den Westen erreicht. Jedoch gehen die kulturellen Strömungen in beide Richtungen, und das koreanische Grafikdesign rezipiert nicht nur Pop Art und Comics, sondern auch Bauhaus und Schweizer Typographie. Zeitgenössische koreanische Plakate zeigen dies besonders eindrucksvoll und lebendig. Erstmals in Europa widmet sich eine Ausstellung speziell diesem Bereich. Rund 100 Arbeiten von 25 Grafikern und Studios aus Korea skizzieren das Bild der heterogenen Tendenzen von Experimenten mit der koreanischen Hangul-Typographie oder 3D-Renderings bis zum Aufgreifen des Stils der 70er- und 80er-Jahre ... Explosion? Das Spektrum der Aufgaben umfasst Kulturplakate für Kunst- und Design-Ausstellungen, Film-Festivals und Performing Arts ebenso wie die Ankündigung von Büchern, Magazinen und Schallplatten-Märkten oder Plakate für Musikgruppen, Clubs und Modedesigner. Neben Eigenaufträgen für Plakatwettbewerbe stehen humanitäre Anliegen und politischer Protest – wie bei Na Kim (*1979), Bohuy Kim (*1985) und dem Studio Ordinary People –, Umweltschutz und Initiativen gegen Auswüchse der Stadtentwicklung, etwa der Designergruppe Everyday Practice.

Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne
Tone Vigeland. Schmuck - Objekt - Skulptur
11.03.2017 - 11.06.2017

Skandinavischer Autorenschmuck ist ohne sie und ihre Arbeiten nicht vorstellbar. Tone Vigelands Schmuckobjekte waren bereits zu Beginn der 1960er-Jahre fester Bestandteil heute längst legendär gewordener Ausstellungen und Publikationen, wie etwa der 1961 in der Goldsmiths Hall London stattgefundenen Ausstellung "International Exhibition of Modern Jewellery". Dort wurde die seinerzeit noch junge Kunstrichtung des Autorenschmucks erstmals einer Öffentlichkeit vorgestellt. In ihrem 80. Lebensjahr richtet Die Neue Sammlung der Grande Dame der skandinavischen Schmuckkunst nun ihre erste Einzelausstellung auf dem europäischen Kontinent außerhalb Skandinaviens aus – 50 Jahre nachdem 1967 Vigelands erste Solo-Ausstellung im Kunstnerneshus (Künstlerhaus) in Oslo stattfand. Tone Vigelands Arbeiten umschmeicheln fließend den menschlichen Körper und sind doch aus Metall. Sie oxidiert das hell glänzende Silber bis es schwarz wie Eisen ist. Durch Hautkontakt gewinnt das Silber sein Spiel mit dem Licht zurück, erhält das Schmuckobjekt ungeahnte metallische Farbvalenzen. Jedes Stück individualisiert durch seinen Träger. Die Arbeiten bestechen durch ihre Größe und Volumina, bestehen aber aus einer unvorstellbaren Vielzahl von kleinsten, handgearbeiteten Teilen – aus Silberdraht gedrehten Röhrchen, exakt geschnittenen rechteckigen und runden Plättchen oder winzigen Kügelchen und Ösen – unsichtbar für den Betrachter miteinander verbunden. Tone Vigelands Kunst am Körper wirkt modern und zugleich archaisch.

09.03.17 18:30
Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne

Aus erster Hand. Aus der Depotkiste in den Saal - Über die Reinstallation vielteiliger Kunstwerke


Führung mit Maike Grün.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

16.03.17 18:30
Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne

Werner Aisslinger. House of Wonders


Für die architektonisch besondere Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne wird der international ausgezeichnete und in Berlin ansässige Designer Werner Aisslinger ein neues Projekt entwickeln. Werner Aisslinger ist Möbeldesigner und beschäftigt sich mit der Gestalt und Ausstattung von Wohn- und Arbeitsräumen. Seine Entwürfe sind geprägt durch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Upcycling, Materialinnovation oder Indoor-Farming. Für seine Münchner Ausstellung plant Aisslinger eine Wohnvision, in die er die aktuelle und auch ambivalente Thematik von Big Data miteinbezieht. Werner Aisslinger folgt auf Konstantin Grcic, dessen Ausstellung den Auftakt der neuen Reihe in der Paternoster-Halle gebildet hat.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

19.03.17 15:30
Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne

Familienführung. Das Nilpferd in der Suppe


Nein, hier geht es nicht um´s Essen, sondern um Dinge, denen wir tagtäglich begegnen, die aber manchmal sehr ungewöhnlich daher kommen – wie zum Beispiel Autos, Computer, Stühle, Lampen, Geschirr, Toaster oder Kaffeemaschinen. Wir finden heraus, warum es manche Dinge in dieser Form heute nicht mehr gibt und warum andere sich so gut wie nie verändert haben. Woran erkennen wir, dass ein Auto nur "alt" aussieht und einige Stühle uralt sind, aber wie neu wirken? Zusammen erwandern wir hundert Jahre Designgeschichte.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

24.03.17 12:30
Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne

30 Minuten - ein Werk. Alessandro Mendini, Poltrona di Proust, 1978


Führung mit Angelika Grepmair-Müller.



Veranstaltungstyp: Themenführung

 

Sprache: deutsch

02.05.17 18:30
Die Neue Sammlung - The Design Museum / Pinakothek der Moderne

Werner Aisslinger. House of Wonders


Für die architektonisch besondere Paternoster-Halle in der Pinakothek der Moderne wird der international ausgezeichnete und in Berlin ansässige Designer Werner Aisslinger ein neues Projekt entwickeln. Werner Aisslinger ist Möbeldesigner und beschäftigt sich mit der Gestalt und Ausstattung von Wohn- und Arbeitsräumen. Seine Entwürfe sind geprägt durch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Upcycling, Materialinnovation oder Indoor-Farming. Für seine Münchner Ausstellung plant Aisslinger eine Wohnvision, in die er die aktuelle und auch ambivalente Thematik von Big Data miteinbezieht. Werner Aisslinger folgt auf Konstantin Grcic, dessen Ausstellung den Auftakt der neuen Reihe in der Paternoster-Halle gebildet hat.



Veranstaltungstyp: Allgemeine Führung

 

Sprache: deutsch

Angebote des Museumspädagogischen Zentrums (MPZ)
Familien- und Ferienaktionen, Geburtstage für Kinder und Jugendliche im Museum, Veröffentlichungen, Programme für Klassen aller Schularten und Jahrgangsstufen und Kindertagesstätten, Fortbildungen

Veranstaltungskalender

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