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Ausstellungen

MuSeenLandschaft Expressionismus - zu Gast im Infopoint
02.09.2015 - 15.10.2015

Kunst- und Naturgenuss zwischen München und dem Alpenrand an Starnberger See, Kochelsee, Staffelsee und Osterseen stellt die MuSeenLandschaft Expressionismus im Infopoint mit Informationsfahnen, zwei Filmen und den Katalogen der Museen im Infopoint vor. Nirgendwo in Deutschland findet sich eine so intensiv Kunst- und Naturgenuss verbindende Landschaft wie zwischen München und dem Alpenrand, wo in zahlreichen Museen ein zugleich konzentrierter und qualitätsvoller Überblick über den deutschen Expressionismus mit den Schwerpunkten „Blauer Reiter“ und „Brücke“ geboten wird. Die Wechselbezüge von Landschaft und Kunst erschließen sich bei einer MuSeenTour nach Bernried am Starnberger See, Penzberg nahe den Osterseen, Kochel a. See und Murnau am Staffelsee. Über den Starnberger See - zu Corinth Beckmann und den Malern der "Brücke" geht es ins Buchheim Museum der Phantasie. Nahe den malerischen Osterseen entdeckt man im Stadtmuseum Penzberg die Motivwelt Heinrich Campendonks (das momentan wegen Umbau bis voraussichtlich Frühjahr 2016 geschlossen ist). Zwischen Kochel- und Walchensee lässt sich Franz Marc und die Moderne im Franz Marc Museum genießen. Am Staffelsee im Blauen Land läuft man auf den Spuren von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter im Schloßmuseum Murnau. Die MuSeenKarte Expressionismus lädt zur MuSeenTour durch das Bayerische Alpenvorland ein. Im ersten Museum zahlt man regulär und die drei weiteren Museen besuchen man mit Ermäßigung, auch Gastronomie und Hotels sind Partner der Karte. Der touristische Verbund der Museen hält sogar eine Radltour durchs Blaue Land vor.

8 Objekte 8 Museen

08.11.2016 - 30.05.2017

Eine simultane Ausstellung der Leibniz-Forschungsmuseen. Siri (aus dem iPhone) und Hal (aus "2001: Odyssee im Weltraum") kennt jeder als künstliche Stimmen. Aber den Sprechapparat von Wolfgang von Kempelen von 1791? Zusammen mit den anderen Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft hat das Münchner Museum die Ausstellung "8 Objekte, 8 Museen" entwickelt. Dabei wird auch der Sprechapparat ausgestellt, im Original und als Nachbau aus den Werkstätten des Deutschen Museums. Das Konzept der kleinen Sonderausstellung: Jedes Museum steuert eines seiner Glanzstücke bei, das von ihm beforscht worden ist, und stellt es im eigenen Haus aus. Alle Exponate, die von den anderen Museen ausgewählt wurden, werden digital präsentiert und lassen sich auf diesem Wege erkunden.

Fossil des Monats Mai. Schreibkreide-"Dickmuschel" Pycnodonte
01.05.2017 - 31.05.2017

Die dickschalige Auster Pycnodonte (Phygraea) vesiculare zählt wohl zu den bekanntesten Schreibkreide-Fossilien Europas. Viele werden die im Volksmund auch als "Dickmuscheln" bezeichneten Austern schon einmal in Museen gesehen oder vielleicht auch selber bei Spaziergängen an Stränden der Ostseeküste (beispielsweise der Inseln Rügen oder Møn) oder in norddeutschen Kreide- oder Sandgruben gefunden haben. Die als Fossil des Monats Mai im Paläontologischen Museum ausgestellte Austernart wurde aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades und ihrer wissenschaftlichen und wissenschaftshistorischen Bedeutung durch die Paläontologische Gesellschaft zum Fossil des Jahres 2017 erklärt. Pycnodonte vesiculare war weltweit verbreitet und lebte zur Zeit der Oberkreide (ca. 100 bis 66 Millionen Jahre).

Orchideen
03.06.2017 - 05.06.2017

Orchideen – üben eine ungebrochene Faszination auf Jung und Alt aus. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eine Ausstellung mit diesen schönen und vielfältigen Pflanzen beim Publikum außerordentlich gut ankommt. Drei Tage lang, von Samstag bis Montag, verwandelt sich die Winterhalle wieder in einen vielfältigen Orchideengarten, durch den man staunend flanieren kann. An den Orchideenständen am Rand kann man sich in Orchideenfragen beraten lassen und schöne Orchideen erwerben.

Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute
08.03.2017 - 05.06.2017

Nach der historischen Ausstellung zur Verfolgung der Sinti und Roma in München und Bayern befasst sich die neue Präsentation ab dem 9. März mit Judenfeindlichkeit, Rassismus und aktuellen Feindbildern, die anhand von außergewöhnlichen Exponaten dokumentiert werden: "Angezettelt", zeigt antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute. Seit dem Kaiserreich zeugen massenhaft verbreitete Klebezettel, Sammelbilder, Briefverschlussmarken und Sticker von menschenfeindlichen Ressentiments gegen Juden und andere Gruppen. Die vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin, dem Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg und dem NS-Dokumentationszentrum München konzipierte Ausstellung beschreibt die soziale Praxis, mit deren Hilfe antisemitische und rassistische Feindbilder geschürt wurden und werden. Aber auch die Gegenwehr der Betroffenen und der Zivilgesellschaft findet Ausdruck in diesem kleinformatigen sozialen Medium. Ein Teil der Ausstellung wird lokale Beispiele zeigen: Denn auch in München wurde und wird mit Klebezetteln öffentliche Hetze betrieben.

VERMISST. Der Turm der Blauen Pferde von Franz Marc
09.03.2017 - 05.06.2017

Kaum ein zweites Meisterwerk der Klassischen Moderne hat eine vergleichbar wechselvolle Geschichte wie das Gemälde Der Turm der blauen Pferde (1913) von Franz Marc. Durch seine abwechselnde Präsenz in München und Berlin verbindet es die beiden Kunstmetropolen, wird beinahe zerstört, gerettet und wieder bewahrt, bevor es nach dem zweiten Weltkrieg spurlos verschwindet. Bis heute fragen sich Kunsthistoriker und Historiker: Wo ist der Turm der Blauen Pferde? Eine spekulative Frage, der sich eine Gruppe von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern in Berlin und München stellt und die Ergebnisse in zwei parallelen Ausstellungen präsentiert. Im Frühling 1913 malte Franz Marc das Bild auf dem Land in der Nähe von München, um es im gleichen Jahr in Berlin vorzustellen. Nach dem Tod von Franz Marc im Ersten Weltkrieg wird es 1919 auf der Gedächtnisausstellung in der Münchner Neuen Sezession zentral präsentiert und noch im gleichen Jahr von Ludwig Justi zu einem ungewöhnlich hohen Preis für die "Neue Abteilung" der Berliner Nationalgalerie erworben. Als "entartet" 1937 gebrandmarkt und aus dem öffentlichen Museumsbesitz entfernt, ist es noch im selben Sommer für wenige Tage auf der ersten Station der Ausstellung "Entartete Kunst" in den Münchner Hofgartenarkaden zur Schau gestellt. Aufgrund der engagierten Kritik einzelner Bürger wird es lautlos entfernt, kommt später in ein Sammellager zur Verwertung "entarteter" Kunst nach Berlin zurück, wo es von Hermann Göring einbehalten wird und letztlich in seinen unrechtmäßigen Besitz übergeht. Kurz nach Kriegsende soll Der Turm der blauen Pferde 1945 beziehungsweise 1948/49 angeblich noch einmal in Berlin gesehen worden sein. Unabhängig voneinander haben drei wichtige Zeugen das Bild am Leipziger Platz, im späteren Haus am Waldsee und zuletzt vis-a-vis im Haus der Jugend in Berlin Zehlendorf gesehen. Danach verlieren sich die Spuren. Das Haus am Waldsee in Berlin und die Staatliche Graphische Sammlung in München haben zwanzig zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler von internationalem Rang eingeladen, die Geschichte des Gemäldes mit den Mitteln der Malerei, der Zeichnung, der Bildhauerei, der Fotografie, Installation und Literatur in einer Doppelausstellung aus heutiger Sicht zu reflektieren.

Pharao. Lokschuppen Rosenheim zu Gast im Infopoint
25.04.2017 - 10.06.2017

Die Erlebnisausstellung „Pharao“ im Lokschuppen in Rosenheim ermöglicht mit über 300 originalen, bis zu 4.500 Jahre alten Artefakten einen neuartigen Einblick in die älteste Hochkultur der Welt. Alles dreht sich hier um die legendären Pharaonen und ihr Reich, das Alte Ägypten. Was hielt diese Gesellschaft über Jahrtausende zusammen? Wer erkämpfte Ägyptens Größe? Wer baute die monumentalen Grabanlagen, Tempel und Paläste? Zahlreiche Modelle von Tempeln und Pyramiden geben Einblick in die imponierende Architektur des Alten Ägyptens. Spannende Medienstationen machen das Leben im Alten Ägypten erfahrbar. Familienfreundlich wie eh und je wartet die Ausstellung wieder mit einem Kinderpfad, Ferienprogramm, Kindergeburtstagen, Familienführungen sowie der Themenspielplatz „Pharao Parcours“ auf. Im Infopoint laden die Bildfahnen und der Ausstellungsfilm dazu ein, sich dem Thema "Pharao" anzunähern. Auch erste Ergebnisse der Kinderworkshops, in denen Skarabäus Figuren gestaltet, ein Senetspiel gebastelt und Papyruslesezeichen mit Hieroglyphen verziert werden können, sind ausgestellt.

Tone Vigeland. Schmuck - Objekt - Skulptur
11.03.2017 - 11.06.2017

Skandinavischer Autorenschmuck ist ohne sie und ihre Arbeiten nicht vorstellbar. Tone Vigelands Schmuckobjekte waren bereits zu Beginn der 1960er-Jahre fester Bestandteil heute längst legendär gewordener Ausstellungen und Publikationen, wie etwa der 1961 in der Goldsmiths Hall London stattgefundenen Ausstellung "International Exhibition of Modern Jewellery". Dort wurde die seinerzeit noch junge Kunstrichtung des Autorenschmucks erstmals einer Öffentlichkeit vorgestellt. In ihrem 80. Lebensjahr richtet Die Neue Sammlung der Grande Dame der skandinavischen Schmuckkunst nun ihre erste Einzelausstellung auf dem europäischen Kontinent außerhalb Skandinaviens aus – 50 Jahre nachdem 1967 Vigelands erste Solo-Ausstellung im Kunstnerneshus (Künstlerhaus) in Oslo stattfand. Tone Vigelands Arbeiten umschmeicheln fließend den menschlichen Körper und sind doch aus Metall. Sie oxidiert das hell glänzende Silber bis es schwarz wie Eisen ist. Durch Hautkontakt gewinnt das Silber sein Spiel mit dem Licht zurück, erhält das Schmuckobjekt ungeahnte metallische Farbvalenzen. Jedes Stück individualisiert durch seinen Träger. Die Arbeiten bestechen durch ihre Größe und Volumina, bestehen aber aus einer unvorstellbaren Vielzahl von kleinsten, handgearbeiteten Teilen – aus Silberdraht gedrehten Röhrchen, exakt geschnittenen rechteckigen und runden Plättchen oder winzigen Kügelchen und Ösen – unsichtbar für den Betrachter miteinander verbunden. Tone Vigelands Kunst am Körper wirkt modern und zugleich archaisch.

Unter der Treppe: Konstellationen
11.03.2017 - 11.06.2017

2017 lädt Die Neue Sammlung das Atelier S+M+L_XL Metall und Schmuck, die Klasse der Akademie der Bildenden Kunst und Design in Bratislava ein, mit ihren Schmuckarbeiten zu Gast zu sein. Dies nicht genug feiert die 1992 gegründete Klasse ihr 25-jähriges Bestehen. Jüngste Arbeiten – Schmuck aufgrund unterschiedlicher Konstellationen – sind in einer Präsentation der Studenten zu sehen.

Prinzip Hoffnung...Junge Architektur für die Stadt von Benedict Esche und Yvonne Leinfelder
11.05.2017 - 14.06.2017

Prinzip Hoffnung...ist ein Projekt zum Thema junge Architektur und Stadt. Der Architekt Benedict Esche und die Künstlerin Yvonne Leinfelder laden ein in ihre gemeinsam zu gestaltende und wandelbare Plattform. Prinzip Hoffnung...schafft Raum für die Frage, wie junge, zeitgenössische Architektur eine Stadt zu einem gemeinsamen "Haus" werden lassen kann.

Tim Wolff: Gegenlicht
19.05.2017 - 17.06.2017

Ob sanft weichzeichnend, oder hart und schmerzhaft blendend - Gegenlicht verändert die Wahrnehmung des Gesehenen. Details verschwimmen, Kontraste verschieben sich, Formen und Farben lösen sich auf. Die vom Gegenlicht verursachte Reduktion und Unschärfe der gesehenen Realität zwingt uns, unseren Fokus auf das Wesentliche zu legen. Speziell an Tim Wolffs Zeichnungen lässt sich beobachten, wie durch die wahrnehmungs-, stimmungs-, und situationsbedingte Reduktion ein Substrat zurückbleibt, das das Wesentliche herauslöst und betont.

Alles klar? Wie wir miteinander kommunizieren
16.07.2016 - 18.06.2017

Plaudern, telefonieren, simsen, winken, jemanden anlächeln, die Augen verdrehen - es gibt viele Möglichkeiten sich etwas mitzuteilen. In der kommenden Ausstellung kannst du die Vielseitigkeit unserer Kommunikation kennenlernen. Lausche dem Klang der Weltsprachen und erforsche die Emotionen in deinem Gesicht. Entdecke was dein Körper sagt und finde heraus was notwendig ist, damit andere dich verstehen. Wie kommuniziert man mit Menschen, denen man nicht gegenübersteht? Chatte, telefoniere oder telegrafiere mit anderen Besuchern und experimentiere mit Wort und Schrift. Aber auch über Schilder, Zeichen und Plakate kannst du anderen Wichtiges mitteilen. So wie wir mit diesem Text ;-) Na, alles klar?

Aus dem Land des Schneelöwen. Kostbarkeiten aus Tibet 15.–20. Jahrhundert. Die Sammlung Justyna und Michael Buddeberg
09.12.2016 - 18.06.2017

1994 erwarben Justyna und Michael Buddeberg bei ihrem ersten Besuch in Lhasa einen kleinen Sitzteppich. Damit war die Begeisterung für Tibet und seine Kultur geweckt – und der Grundstein für eine große Sammlung gelegt. Tibetische Teppiche und Textilien, die das Paar auf insgesamt 16 Reisen ins zentralasiatische Hochland zusammentrugen, bilden den Schwerpunkt der nun erstmals ausgestellten Sammlung. Ergänzt wurde sie durch gezielte Ankäufe in Europa, Asien und den USA.Teppiche zum Sitzen und Schlafen oder als Ausstattung für Reitpferde spielten in der traditionellen Kultur Tibets eine zentrale Rolle. Sie faszinieren durch die Vielfalt an Formen und Motiven und die Perfektion ihrer Technik. Besonders bezaubern die takyab genannten Knüpfteppiche zum Schmuck der Pferdestirnen. Nicht ohne Grund werden diese Kleinode der Knüpftechnik auch als "Pferdejuwelen" bezeichnet. Die Sammlung Buddeberg umfasst darüber hinaus tibetischen Schmuck, Amulettbehälter sowie bemalte Möbel aus Klöstern und adeligen Haushalten. Bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet sind die prachtvoll verzierten Endkappen von Thangka-Stangen. Sie dienten als Griffe, um die bekannten Rollbilder, die Thangkas, auf- oder abzurollen und stellen Meisterwerke tibetischer Metallbearbeitungskunst aus fünf Jahrhunderten dar. Ergänzt wird die Präsentation durch ausgewählte Teppiche aus der Sammlung Karl Steiner, dem Reisebegleiter und Sammlerkollegen von Justyna und Michael Buddeberg.

Korea: Design + Plakat
04.03.2017 - 18.06.2017

Explosion und Chaos - oder Land der Morgenstille? Zwischen diesen Extremen oszilliert Design in Südkorea. Mit ausgewählten Objekten zeigt Die Neue Sammlung erstmals Design, Kunsthandwerk und Plakate aus Südkorea, beginnend mit den 1980er-Jahren. Unter Design versteht man in Korea sowohl Kunsthandwerk als auch die Gestaltung von Industrieprodukten, die hohes Ansehen in einem Land genießen, das sich von der Armut der Nachkriegszeit zum Industriestaat entwickelt hat. Die Suche nach der einfachen Schönheit in einem alltäglichen Produkt zeichnete zunächst den koreanischen Weg im Kunsthandwerk aus. So fasziniert die sublime Einfachheit koreanischer Porzellanobjekte gleichermaßen wie die sanft dahinfließenden Formen von Metallgefäßen. Zarte, aus ungewöhnlichen Materialien und in hoher handwerklicher Perfektion gearbeitete Schmuckobjekte führen in eine andere Dimension, die aufgrund ihrer Innovation bislang ihresgleichen sucht. Eine Qualität, die seit der "Frankfurter Deklaration" (1992) und ihrem Aufruf zu mehr "Klasse statt Masse" ihre Umsetzung auch und gerade in der industriellen Fertigung fand und dazu beigetragen hat, dass Korea heute zu einer Leitkultur Asiens geworden ist. Egal ob es sich dabei um Kameras von Samsung und Mobiltelefone von LG handelt, um Leuchten von Ramun oder Automobile von Kia mit ihrer berühmten "Tiger-Nose". Doch "Made in Korea" liest man nicht; koreanische Produkte sind erst auf den zweiten Blick erkennbar – stattdessen sind es eher die Markennamen, die für das K-Design stehen. K-Pop, K-Style, K-Film – die sogenannte Koreanische Welle hat nicht nur ganz Asien, sondern auch den Westen erreicht. Jedoch gehen die kulturellen Strömungen in beide Richtungen, und das koreanische Grafikdesign rezipiert nicht nur Pop Art und Comics, sondern auch Bauhaus und Schweizer Typographie. Zeitgenössische koreanische Plakate zeigen dies besonders eindrucksvoll und lebendig. Erstmals in Europa widmet sich eine Ausstellung speziell diesem Bereich. Rund 100 Arbeiten von 25 Grafikern und Studios aus Korea skizzieren das Bild der heterogenen Tendenzen von Experimenten mit der koreanischen Hangul-Typographie oder 3D-Renderings bis zum Aufgreifen des Stils der 70er- und 80er-Jahre ... Explosion? Das Spektrum der Aufgaben umfasst Kulturplakate für Kunst- und Design-Ausstellungen, Film-Festivals und Performing Arts ebenso wie die Ankündigung von Büchern, Magazinen und Schallplatten-Märkten oder Plakate für Musikgruppen, Clubs und Modedesigner. Neben Eigenaufträgen für Plakatwettbewerbe stehen humanitäre Anliegen und politischer Protest – wie bei Na Kim (*1979), Bohuy Kim (*1985) und dem Studio Ordinary People –, Umweltschutz und Initiativen gegen Auswüchse der Stadtentwicklung, etwa der Designergruppe Everyday Practice.

Schlaf der Vernunft
29.04.2017 - 18.06.2017

Die Ausstellung von Andréas Lang und Sofie Bird Møller zeigt ihr gemeinsames Interesse am Bild hinter dem Bild. An dem, was hinter der Oberfläche lauert. Beide Künstler sind in ihren Arbeiten Grenzgänger, die sich zwischen real und imaginär bewegen. In den Fotografien von Andréas Lang erfährt man eine Atmosphäre, die auf die Präsenz des nicht Sichtbaren und Unaussprechlichen hinweist. Eigentlich ein Paradox in der Fotografie. Bei Sofie Bird Møller ist das Unsichtbare deutlicher wahrnehmbar, denn sie bearbeitet die Motive so, dass Dinge verschwinden oder gerade dadurch etwas anderes hervor scheint. Zwischen den Arbeiten entsteht eine Zwiesprache, die tiefgründige Schichten des Unbewussten andeutet.

Finir en beauté
31.05.2017 - 23.06.2017

In einem großen Finale lassen die ehemaligen Studenten den Geist der Klasse spüren. Jean-Marc Bustamante ist zum Direktor der Ecolé des Beaux Arts in Paris berufen. Die Studenten stehen am Beginn ihrer Karrieren. So steht dem "finir" ein Anfang entgegen - "en beauté"! Guida Miranda . Doris Feil . Francois Huber . Carolin Oel . Anna Tourla . Claudio Matthias Bertolini . Mark Killian . Sebastian Gumpinger . Jonathan Drews . Isabelle Tondre . Katharina Naimer . Park Jungmin . Almas Samaya Thier . Nadja Baschang . Ismael Duá . Robert Rudigier . Anna Weidenhammer . Sabine Franczuski . Caro Jost . Antje Zeiher . Elina Uschbalis . Julia Milberger . Pernilla Henrikson . Marius Diab . Georg Schatz . Veronika Hilger . Alina Birkner . Maria Justus . Xenia Fumbarev

Fußballprofi - Traum und Wirklichkeit
28.04.2016 - 25.06.2017

Als Idol umjubelt und bewundert werden. Im Blitzlichtgewitter stehen und mit dem FC Bayern einen Titel nach dem anderen holen: Ein Kindheitstraum, der sich nur für die wenigsten erfüllt. Was bedeutet es, Fußballprofi zu werden? Wie sieht der Alltag von Thomas Müller und Co. aus? Diese und weitere Antworten liefert die Sonderausstellung "Fußballprofi – Traum und Wirklichkeit". Hier können die Besucher alles Wissenswerte rund um den Beruf des Fußballprofis erfahren. Die Ausstellung zeichnet ein realistisches Bild des langen Weges auf die große Fußball-Bühne und liefert einen umfassenden Blick hinter die sonst verborgenen Kulissen des FC Bayern; inkl. exklusivem Filmmaterial, in dem Thomas Müller, Karl-Heinz Rummenigge und viele mehr zu Wort kommen. Die Faktoren Training, Talent und Gesundheit werden ebenso aufgegriffen wie die Einflüsse, die das Glück und das Schicksal auf den Weg eines jungen Sportlers nehmen können.

DivineXDesign. Das Kleid der Antike
05.04.2017 - 25.06.2017

Kleidung hat in der Antike ebenso wie heute eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Ausstellung "Divine X Design. Das Kleid der Antike" soll ein Gespräch über Bekleidung im antiken Griechenland und unsere Vorstellungen von Kleidung und Mode anregen. Gemeinsam mit der AMD Akademie Mode & Design haben die Staatlichen Antikensammlungen und Glyptothek München dazu ein Projekt umgesetzt, um antike Kleidung und zeitgenössisches Modedesign in einen Dialog treten zu lassen. Hochkarätige antike Kunstwerke und eigens für die Ausstellung entworfene Mode von Nachwuchsdesignern veranschaulichen den Dialog zwischen den Epochen. Des Weiteren geht die Ausstellung der Frage nach, welches Aussehen, welche Funktion und welchen gesellschaftlichen Stellenwert Kleidung im antiken Griechenland hatte, und wie diese Vorstellungen im Laufe der vergangenen Jahrhunderte in unsere heutige Zeit tradiert wurden und werden. Denn Kleidung ist in allen Gesellschaften bestimmt durch offizielle und inoffizielle Kleiderordnungen, Codes, Chiffren und die Zuschreibung von (Status-)Symbolen. Auf archäologischer Basis wird das Wissen um Kleidung in der griechischen Antike präsentiert. Im Alltag, bei Festlichkeiten, beim Sport, bei der Jagd und im Krieg kam unterschiedliche Kleidung zum Einsatz. Auch Kosmetik, Frisuren und Accessoires waren damals schon wichtige Stilmittel für das individuelle Erscheinungsbild. Da kaum Textilreste aus der griechischen Zeit erhalten sind, wird anhand von gemalten Bildern auf antiken Gefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Schmuck sowie lebensgroßen Marmorstatuen den Fragen nach dem Aussehen und der Bedeutung der damaligen Kleidung sowie den Fertigungsprozessen nachgegangen. Kleidung kann als soziales Phänomen aufgefasst werden. Die archäologischen Objekte geben Hinweise darauf, welche Zeichen von Kleidung ausgehen betreffend Standes-, Alters- und Geschlechtsunterschiede, welche gesellschaftlichen Vorstellungen sich darin spiegeln. Sie legen den Umgang mit dem menschlichen Körper und die Inszenierung desselben nahe. Themenfelder wie Schönheit, Erotik und Hässlichkeit werden mit Hilfe von Kleidung, aber auch von Nicht-Bekleidung dargestellt. Die Entwürfe zeitgenössischer Mode in der Ausstellung vermitteln weitere Zugänge zur Thematik. Ausgehend von sowohl inhaltlichen Fragestellungen, etwa im Umgang mit dem Mythos oder mit Körpervorstellungen, als auch von formalen Anknüpfungspunkten bei der Bearbeitung von Faltenwürfen sind zwei Modekollektionen entstanden. Sie zeigen in der Ausstellung, wie fruchtbar eine solche gestalterische Auseinandersetzung mit antiker Kunst sein kann. Die Modekollektionen haben einen klaren Bezug zum "Heute" und regen im Zusammenspiel mit den antiken Objekten dazu an, über soziokulturelle und historische Zusammenhänge neu nachzudenken. Denn was an antiker Kunst über die Zeichenhaftigkeit von Kleidung und ihre Relevanz in der Gesellschaft herausgearbeitet wurde, ist auch an den zeitgenössischen Entwürfen in einer für die heutige Zeit aussagekräftigen Form nachzuvollziehen. Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Sie findet in den Antikensammlungen und der Glyptothek statt.

30 Jahre Kunst. Jos de Gruyter & Harald Thys
22.04.2017 - 25.06.2017

Der Kunstverein München präsentiert vom 22. April bis 25. Juni 2017 mit 30 Jahre Kunst die bisher umfangreichste Ausstellung, die jemals von dem Künstlerduo Jos de Gruyter und Harald Thys zusammengestellt wurde. Über 300 Kunstwerke in den unterschiedlichsten Medien werden die drei zusammenhängenden Ausstellungsräumen sowie das Kino des Kunstvereins einnehmen. Die Künstler Jos de Gruyter und Harald Thys arbeiten seit 30 Jahren zusammen. Gemeinsam produzieren sie fortwährend eine Vielzahl an Videos, Zeichnungen, Skulpturen, Installationen, Performances und Fotografien. Diese Arbeiten nutzen sie als Vehikel, die sie mit Menschen und deren Platzhaltern bevölkern: zu Eis erstarrte Familienmitglieder, hysterische Marionetten, anthropomorphisierte Objekte. Einige dieser Charaktere sind Freunde oder deren Platz einnehmende Vermittler. Andere sind eigentümliche Bewohner einer "Parallelwelt", die von den meisten unbeachtet bleibt, obwohl sie unweigerlich mit der Welt verknüpft ist, mit der sich der Großteil von uns identifiziert. Die Ausstellung im Kunstverein München wird eine fiktionalisierte Rekonstruktion des Lebens und Wirkens zweier "Künstler" sein, kuratiert von einem gleichermaßen fiktiven Kurator. 30 Jahre Kunst wird die bisher vollständigste retrospektive Sicht auf die unglaublich fruchtbare, 30-jährige Zusammenarbeit von Jos de Gruyter & Harald Thys eröffnen und umfasst zum ersten Mal aufeinandertreffende neue Auftragsarbeiten, Rekonstruktionen, Ausschnitte von noch nie zuvor gezeigten Filmen, Teile früherer Ausstellungen sowie Ideen und Gedanken der Künstler, die (noch) auf ihre Umsetzung warten.

WasserSpiegel- Fotografien von Valentin Köhler
02.06.2017 - 25.06.2017

Etwa ab 2006 hat Valentin Köhler begonnen, das Element Wasser zum Gegenstand seiner Beobachtung mit der Kamera zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei Spiegelungen, Farbspiele und Strukturen an Wasseroberflächen. Hier gelingt es ihm, Augenblicke von surrealer Schönheit und "unwirklicher Realität" einzufangen, die dem "normalen" Betrachter wegen ihrer Flüchtigkeit entgehen müssen. Es ist sein Anliegen solche Momente festzuhalten und die Vergänglichkeit im Spiel der Farben und Strukturen zu dokumentieren. Das beobachtete Medium Wasser, bietet ihm dazu ein unerschöpfliches Reservoir der unterschiedlichsten Effekte. Immer wieder nehmen seine Bilder auch Bezug auf Pflanzen im und am Wasser.

WasserSpiegel. Fotografien von Valentin Köhler
01.06.2017 - 25.06.2017

Im Grünen Saal (Haus 7 der Schaugewächshäuser) zeigt die Ausstellung ästhetische Fotografien von Wasserspiegelungen, im Bild festgehalten von Valentin Köhler. Dr. Hermann Valentin Köhler, geboren in Bayreuth, ist Geowissenschaftler und war bis 2001 Professor für Mineralogie an der LMU München. Ab etwa 2006 hat Valentin Köhler begonnen, das Element Wasser zum Gegenstand seiner Beobachtung mit der Kamera zu machen. Im Mittelpunkt stehen dabei Spiegelungen, Farbspiele und Strukturen an Wasseroberflächen. Hier gelingt es ihm, Augenblicke von surrealer Schönheit einzufangen, die dem "normalen" Betrachter wegen ihrer Flüchtigkeit entgehen müssen. Es ist sein Anliegen solche Momente festzuhalten und die Vergänglichkeit im Spiel der Farben und Strukturen zu dokumentieren. Das beobachtete Wasser bietet ihm dazu ein unerschöpfliches Reservoir der unterschiedlichsten Effekte.

Veranstaltungskalender

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